Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Herzlich Willkommen!

Erstellt von r.ehlers am Montag 19. März 2012

Ich lade Sie ein, sich hier auf den Seiten der

GfE – Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V. 

(VR 30712 AG Wuppertal)  kostenfrei über das zu informieren, was wir in dieser gemeinnützigen Gesellschaft – aufbauend auf meiner Entdeckung des besonderen Wertes des Verzehrs nativer Kost auf leeren Magen – an wichtigem und interessantem Wissen herausgefunden haben im

  • Themenbereich der gesunden Ernährung und einer insgesamt  klugen Lebensführung.

Mit diesem Willkommensgruß verbinden wir  erste Antworten auf die sich Ihnen sicher aufdrängenden ersten Fragen. Sie erhalten sie, wenn Sie  den hier unten stehenden Button „Weiterlesen“ anklicken:

  • Was treibt uns an? Wie gehen wir vor?
  • Wie kommen Sie schnell an die Sie interessierenden Inhalte?
  • Wie erreichen Sie uns ?
  • Wie können Sie sich selbst  einbringen?

Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten!

Mit herzlichen Grüßen

Rolf Ehlers
Präsident/Vorsitzender
GfE – Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

 

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Trauma: Verwundung der Psyche

Erstellt von r.ehlers am Freitag 23. September 2016

Bild: iamlostlikekate.com

Das Trauma – „τραῦμα“ (traûma)- ist ein in fast alle Sprachen der Erde eingegangener Begriff aus dem Griechischen, der „Verletzung“ und „Wunde“ umschreibt, genau:  eine durch eine Verletzung hervorgerufene Wunde. Ausgangsprunkt ist das biologische und medizinische Trauma, unter dem man jede körperliche Schädigung, Verletzung oder Verwundung versteht, wie sie typischerweise von außen durch Gewalteinwirkung entsteht.

In der Moderne ist der Begriff von Medizin und Psychologie auch auf schwere seelische Verletzungen übertragen worden, wo er eine die körperliche Beeinträchtigung weit überragende Bedeutung erhielt. Körperliche Störungen wie beispielsweise eine Kriegsverletzung, aber auch schwere Erkrankungen wie Krebs, bilden  zudem oft parallel ein psychisches Trauma aus. Während man sich in der Medizin häufig gut damit auskennt, Folgen körperlicher Verletzungen zu beseitigen und dadurch bedingte Schmerzen zu lindern, ist die Behandlung der viel häufigeren und sehr oft viel schwerer belastenden psychischen Traumen (Traumata) sehr schwer.

Aber: Der Umgang mit den Ereignissen des Lebens, die geeignet sind, im Menschen ein psychisches Trauma auszulösen, ist zuvorderst eine Frage der klugen Lebensführung, bzw. Lebensgestaltung. Erst wenn wir nicht (mehr) die Fähigkeit haben, belastenden Eindrücken zu  widerstehen, die man heute Resilienz nennt, oder sie mental zu verarbeiten, ist der Einsatz psychologischer, psychoanalytischer und psychiatrischer Methoden und Mittel gefragt. Wenn man will, kann man auch sagen, dass eine Lebensgestaltung, die darauf abzielt, den Menschen psychisch so zu festigen, dass ihn so schnell kein beastendes Ereignis mehr umwirft, eine Prävention  gegen den Aufbau psychischer Störungen darstellt.

Es lohnt sich, in dieser  Arbeit am eigenen Selbst die zentralnervösen Mechanismen zu kennen, die für Auf- und Abbau der Traumata verantwortlich sind.

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Genmanipulierte Lebensmittel

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 22. September 2016

Der hessische Bauer Gottfried Glöckner, ein gelernter Agrarmeister mit ursprünglich blendend geführtem eigenen Hof, erläutert im Youtube-Video, wie er sich in mehr als 10 jährigem Kampf und nach schwersten Einbußen gegen die Hersteller von Genmais durchsetzte. Es fing damit an, dass er auf die Angebote der Hersteller einließ, aber bald feststellte, dass die ihm gelieferten Insektengifte (Roundup, Touchdown, bt-170) ,die die Pflanzenschädlinge tatsächlich wirksam vernichteten, sich nach der Ausbringung und Verfütterung

  • im ganzen Agrarzyklus niemals abgebaut werden, sondern auch in der Silage und noch Jahre später in den Böden  in großer Menge zu finden sind,
  • die Insektengift sich in allen Zellen und Organen der Milchkühe verbreitet und sie -letzlich bis zum Tode – schwer schädigt
  • und sich auch in der Milch befinden.

Obwohl die TU München 2009 in einer“ industriefreundlichen“ Studie erklärt hatte, dass „Mais gleich Mais“ sei, konnte Glöckner nach vielen Angriffen, die ihn existeziell zu vernichten suchten,  2010  das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Ilse Aigner überzeugen, Genmais zu verbieten.

Auf Glöckners  Homepage http://gut-gemacht.123webseite.de/ finden sich weitere wertvolle Informationen über die Gefahren der genmanipulierten Landwirtschaft. Das Thema ist gerade für uns in Deutschland besonders brisant, wo die Bayer AG gerade mit Monsanto den größten Vorreiter dieser gefährlichen Entwicklung geschluckt hat.

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FASD : Alkoholschädigung des Embryos

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 20. September 2016

Bild: Teresa Kellerman (http://www.come-over.to/FAS/fasbabyface.jpg)

Die Mutter dieses Babys mit typischen Gesichtsmerkmalen des Fetalen Alkoholsyndroms – kleine Augen, glatter Oberlippensteg (Philtrum),  schmale Oberlippe, tiefstehende Ohren- hat in den ersten 9 Wochen der Schwangerschaft Alkohol getrunken, mindestens ein Gläschen, vielleicht aber wirklich auch nicht mehr!

Wer will, kann sich schon seit vielen Jahren  im Internet ausführlich darüber informieren, wie leicht das  Fetale Alkoholsyndrom (FAS) entstehen kann, das solche typischen äußere Veränderungen beim wachsenden Menschen verursacht. Mit fortschreitenden Jahren kann sich der Anblick ein wenig normalisieren. Es entstehen aber auch Schädigungen des zentralen Nervensystems mit kognitiven und verhaltensbedingten Störungen, die bleibend sind. Schädlich ist auch der Alkohogenuss nach der 9. Woche, wenn sich alleOrgane ausgebildet haben, auch wenn die Auswirkungen denn geringer sind. Man muss einfach wissen, dass der von der Mutter konsumierte Alkohol in gleicher Weise bei der Mutter das Gehirn des Embyos durchflutet. Das ungeborene Kind kann aber anfangs gar keinen Alkohol abbauen, weil es nicht wie die Mutter über die Leber das Zellgift Alkohol ausscheiden kann. Diese Fähigkeit erwirbt es erst gegen Ende seiner Kindheit.

Die Allgemeinheit ist über diese Gefahren schlecht informiert. Man meint, dass die vorgeburtlichen Schädigungen von Kindern nur zu Menschen geringen sozialen Status passten, die zu Alkoholexzessen neigen. Das ist aber völlig falsch. Gerade wer immer weiß, zu welcher Speise welcher Wein gehört, wird nicht ahnen, dass er schon mit der geringsten Menge Alkohol sein Kind im Mutterleib dauerhaft schädigen kann. Anders als beim Nikotin findet man tatsächlich in Familien aus gehobenen Kreisen vermehrt die Alkoholschädigung der Embryos. Es gibt daher nur eine Prophylaxe gegen diese Krankheit, die dafür aber auch absolut sicher ist:

Kein einziges Glas Alkohol in der Schwangerschaft!

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Grotesk ungerechte Welt

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 20. September 2016

Moderator Frank Plasberg (re.), Talk-Runde

Hart aber Fair – Talkrunde vom 19.9.2016, Bild: WDR/Dirk Borm

Spiegel Online gibt heute knapp, aber sehr treffend den Ausgang der Diskussionsrunde bei Frank Plasberg in „Hart aber Fair“ wieder: http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-fluechtlingen-aus-afrika-wer-ist-schuld-a-1112994.html#ref=rss.

Thema  der Sendung war nur am Rande der aktuelle  Zustrom von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, Hauptthema war die  noch viel größere Gefahr, dass wohl sehr bald unzählbare Millionen Menschen aus dem vernachlässigten Afrika Europa überschwemmen werden, wenn nicht klug gegengesteuert wird.

Die Sendung traf genau auf den Tag, an dem Bundeskanzlerin Merkel zum ersten Mal öffentlich erklärte, dass es ein Fehler war, vor einem Jahr den großen Trek von Flüchtlingen auf dem Weg über die Balkanroute aus den Problemländern des Nahen Ostens auch noch „Willkommen“ zu heißen. Natürlich widersprach ihr Vorgehen dem Europäischen Schengen-Abkommen und der deutschen und europäischen Staatsraison, zu der sie sich inzwischen längst wieder bekannt hat. Ein Staat oder ein Staatenbund, der seine Außengrenzen nicht verteidigt, gibt sich ja gerade in einer Welt großer Ungleichheit sehr bald auf. Darauf wiesen auch die Politiker in der Runde, der ungarische Botschafter Peter Györkös und der frühere Umweltminister Norbert Röttgen hin.

Gegen die Staatsraison sprachen in der Talkrunde der best informierte Mann der Runde, der Afrikakenner Elias Bierdel, die ARD-Korrespondentin Shafagh Laghai und der aus Kroatien stammende Neven Subotic, Fußballprofi bei Borussia Dortmund, der seit vielen Jahren mit seiner Stiftung beispielweise durch Brunnenbau in afrikanischen Dörfern sehr erfolgreiche private Entwicklungshilfe betreibt. Warum ist Neven Subotic nicht längst Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit? Warum wird seine Arbeit nicht massiv mit staatlichen Mitteln gefördert?

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Wasser ≠ H²O

Erstellt von r.ehlers am Sonntag 18. September 2016

Wasser (H²O) mit seiner simplen Molekülstruktur, die nur 1 Sauerstoffatom und 2 Wasserstoffatome hat,  hat unter allen unseren Lebensmitteln  das einfachste Molekül, aber die  und die seltsamsten Eigenschaften und Funktionen. Dies liegt in seiner räumlichen Struktur begründet und darin, dass Wsser in der Natur  immer mehr ist als nur die chemishe Verbindung dieser 3 Atome.

In seimer Reinform als destilliertes Wasser ist es für uns kaum verträglich, weil es zur Veramung der Elektrolytvorgänge im Körper führt. Als Lebensmittel braucht es Mineralstoffe wie u.a. Kalium, Calzium und Magnesium wie auch eine Reihe von Spurenelementen als Begleiter. Eine der wichtigsten Eigenschaften des Wassers, die Bindungsfähigkeit an die vielen sog. wasserlöslichen Stoffe bedeutet auch eine große Gefahr für seine Konsumenten, wenn nämlich das Wasser kontaminiert ist mit Verunreinigungen und Giftstoffen, aber auch mit Bakterien und Hormonrückständen.

Verkettung der Wassermoleküle über Wasserstoffbrücken-bindungen zu einem Wassercluster.                             (Bild: Wikipedia/Splette)

Aber auch für Wasser, das wie unser Trinkwasser fast überall in Deutschland sehr gründlich von Fremdstoffen befreit ist, gilt, dass Wasser als Lebensmittel viel mehr ist als nur der Stoff aus einem Atom Sauerstoff und zwei Atomen Wasserstoff. Schließlich ist Trinkwasser nicht entmineralisiert. Aber lassen Sie Trinwasser einmal einen ganzen Tag in einem Gefäß stehen! Sie werden feststellen, dass es einfach nicht mehr schmeckt! Dazu gleich mehr.

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Salz: Nicht zu viel und nicht zu wenig!

Erstellt von r.ehlers am Freitag 16. September 2016

Vorab: Salz ist nicht gleich Salz. Wenn ich diesen Stoff hier anspreche, meine ich nicht das industriell raffinierte Salz, sonderen Salz aus natürlichen Quellen wie Stein- oder Meersalz (s. auch http://www.essenspausen.com/salz-mineralsalze-ja-kochsalz-nein/).

Strukturformel von NatriumchloridGrafik: Wikipedia

Kristallstruktur von Salz (Pyramiden: Na, Kugeln: Cl)

Die Vorfahren aller Landbewohner der Erde, auch die des Menschen, haben sich im Salzwasse der Meere entwickelt, nicht im Süßwasser an Land. Von daher haben sie proportional zur Flüssigkeitsmenge im Körper einen festen Bestand an Salz (NaCl) im Körper – uns zwar  im Zellwasser jeder unserer 70 bis 100 Billionen Körperzellen. Wir sind existeziell auf eine bestimmte Menge an Natrium- und Chlorid-Ionen überall im Körper angewiesen.  Ganz besondere wichtig ist Salz für unser Nervensystem: Ohne Salz  können unsere Nervenzellen keine elektrischen Impulse erzeugen, die uns fühlen, denken und handeln lassen. Da wir mit dem Harn über die Nieren und auch durch das Schwitzen immer wieder Salz ausscheiden, brauchen wir eine laufende Zufuhr. Kontrollorgan für den Erhalt des richtigen Verhältnisses von Wasser und Salz im Körper sind die Nieren. Kommt über den Stoffwehsel zuviel Salz an, scheiden sie es vermehrt Salz und /oder Wasser aus. Das klappt ganz wunderbar, ohne dass wir uns je im Leben darüber „einen Kopf machen müssen“ – bsi wir einmal das Maß an Salz völlig verlieren. Übersteigt der Überschuss an Salz laufend die Grenzen, reagieren die überforderten Nuieren und Nebennieren durch die Freisetzung von Hormonen, die – mit all den Risiken, die damit verbunden sind – den Blutdruck in die Höhe treiben

Alle Fachleute und die Gesundheitsgesellschaften sind sich einig, dass viel zu viel Salz die Gesundheit gefährdet. Was aber viel zu viel ist, ist streitig.

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Eiweißspeicherkrankheiten

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 15. September 2016

Bild: blog.sportlaedchen.de

Der Begriff der Eiweißspeicherkrankheiten geht zurück auf  Professor Lothar Wendt (1907 – 1989), den Vater, und Professor Dt. Thomas Wendt (*1955), den Sohn.  Offiziell lehrt die Schulmedizin zwar das Konzept der Eiweisspeicherkrankheiten ab. Praktisch folgen sie und alle Ernährungsfachleute aber ihren Empfehlungen, den Eiweißkonsum drastisch zu senken (s. dazu http://www.essenspausen.com/wir-essen-fast-dreimal-so-viel-fleisch/).

Ein Einblick in die Theorie der Eiweissspeicherkrankheiten nach Wendt lohnt aber außerordentlich, weil diese Lehre das Verständnis der Verstoffwechslung der Nahrung und der Verteilung ihrer Inhaltsstoffe im Körper ganz wesentlich fördert. Den vollen Einstieg in alle dazu gehörenden biochemischen Abläufe habe ich bisher nicht versucht. Aber die Plausibilität der Erklärungen ist groß. Die beinharten Streiter bei der Internetflattform Psiram gegen alles in Fragen der Gesundheit, das nicht von der Standardmedizin abgesegnet ist, lehnen natürlich das Konzept von Eiweißspeicherkrankheiten radikal ab, allerdings wie so häufig mit dem oberflächlichen Versuch, die ganze Sache einfach zu veralbern (s.https://www.psiram.com/ge/index.php/Eiwei%C3%9Fspeicherkrankheit).  Sie halten sich an Begriffen wie Eiweißmast, Durchsaftung des Gewebes und Übersäuerung des Gewebes auf. Vor allem aber stellen sie die Frage, wo denn überhaupt die Speicher für überschüssiges Eiweiß liegen sollen, als wenn die Wendt-Lehre nicht gerade diese Frage perfekt beantortete!

Eine weitgehend auch für einen Laien gut lesbare ausführliche Wiedergabe der Grundzüge der Theorie der Eiweißsppeidcherkrankheiten gibt die Medizinjournalistin Jutta Erbacher in der Zeitschrift Naturheilpraxis, 7/2010: http://www.prof-wendt.de/downloads/erbacher2010.pdf.

Ich will hier wesentlich kürzer herausstellen, wie sich nach dieser Theorie mit größter Wahrscheinlichkeit der Verzehr von zuviel Eiweiß auf die Funktionen des menschlichen Körpers auswirkt:

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Multitasking: Nicht nur ein Kreativitätskiller

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 14. September 2016

Bild: fastcodesign.com

Das soll gut gehen?  Gaspeadal, Kupplung, Bremse bedienen, Lenken, Straßenverkehr beobachten,Trinken, Telefon am Ohr halten und sich auf den Inhalt des Telefongesprächs konzentrieren

Unter Multitasking versteht man lt.Wikipedia die Fähigkeit des Menschen,

  • mehrere Tätigkeiten zur gleichen Zeit
  • oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten durchzuführen

Nachdem man lange Jahre in Kursen wie z.B. bei Hirt das Zeitmanagement so lernen konnte, dass man durch gleichzeitige Erledigung mehrerer Aufgaben Zeit einsparen konnte, gibt es heute in Theorie und Praxis nur noch ein einhelliges Unwerturteil über das Multitasking. Wer sich dagegen wehren will, sich in der Fülle von Aufgaben zu verzetteln, kann bei der Autorin, Trainerin und Publizisten Heike Thormann gut durchdachte Ratschläge finden, s. http://www.kreativesdenken.com/artikel/tipps-gegen-kreativitaetskiller-multitasking.html.

Heute zählt die Konzentration auf die jeweils vor einem liegende Aufgabe. Achtsam soll man sein und  im Hier und Jetzt das tun, was gerade ansteht. In vielen Untersuchungen hat man festgestellt, dass der Versuch der gleichzeitigen Erledigung der Arbeit an mehreren Aufgaben zu einem erheblichen Konzentrations-und Leistungsverlust führt. Neurologen erklären,dass es in Wahrheit gar kein Multitasking gäbe.  Das Gehirn könne sich nur auf eine, maximal zwei komplexe Tätigkeiten gleichzeitig konzentrieren, wechsle bei mehreren Aufgaben nur schnell wie ein Computer von der einen zur anderen.

Aber werfen Sie doch noch einmal einen Blick auf das obige Foto der Frau, die beim Autfahren zugleich isst und telefoniert: Sie bedient viele Funktionen des Autos und hält zugleich den Straßenverkehr im Auge. Das für sich genommen ist auch schon ein Multitasking, aber eines das ein gutes und sicheres Autofahlen erst möglich macht! Warum sonst sind Fahranfänger so unsicher? Doch nur, weil sie die gleichezeitige Bedienung aller vom Fahrzeugführer verlangten Tätigkeiten nicht eingeübt haben! Dies ist ein Beispiel für ein geradezu notwendiges Multitasking.

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Freiheit – für wen?

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 14. September 2016

Bild: findyournose.com

Zur richtigen Lebensgestaltung, die der Oberbegriff auch für das richtige Essen ist, gehört auch unsere Freieheit, die Freiheit jedes einzelnen Menschen.

Nehmen Sie aber einmal folgende Aussagen:

„Der Mensch muss frei sein. Die Wirtschaft muss frei sein. Die Religion muss frei sein. Das Internet muss frei sein. Die Kunst muss frei sein. Die Wissenschaft muss frei sein.“

Ob so viel Freiheit auch zusammenpasst? Oder ist die Freiheit des Einen nicht der Zwang des Anderen? Sowohl unsere Kanzlerin Merkel wie auch der scheidende Bundespräsident Gauck haben Kernsätze zu diesem Thema gesprochen.

Erinnern Sie sich?

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„Thinking outside the box“

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 14. September 2016

Um uns in der Welt orientieren zu können, müssen wir sie kennen, denn sonst tappen wir im Dunkeln. Kennen können wir sie aber erst, wenn wir unsere geistigen Fähigkeiten einsetzen, um sie zu er-kennen. Um eine besondere Methode beim Prozess der Gewinnung von Wissen über die Dinge unserer Welt geht es beim „Thinking outside the box“.  Im  Deutschen meint das,

  • beim Denken über einen vermeintlich vorgegebenen engen Rahmen hinauszugehen.

Wenn wir im Denken fixiert sind auf die gebräuchlichen und anerkannten Denkansätze, uns also ausschließlich in alten Paradigmen bewegen, bleiben uns Lösungen verschlossen, die wir nur aus neuem Gesichtswinkel (Aspekt) und auf Wegen von außerhalb der angenommenen Enge des Problemfeldes finden können. Das Idiom  „über den Tellerrand schauen“ kommt dem recht nahe. Ähnlich ist es mit dem „um die Ecke denken.“ Ähnliches sagt der englische Begriff des „lateral thinking“, also des seitlichen Ausweichens aus dem gewohnten Rahmen beim Denken.

Während das Denken im vorgebenen Rahmen mit der Zeit unweigerlich steril wird, öffnet das Denken aus ungewohnter Perspektive den Zugang zu neuen Fragestellungen und neuen Antworten. Die Öffnung zu solchem kreativen Denken steckt hinter jedem bedeutenden Paradigmenwechsel in den Wissenschaften, die zu der größeren Zahl der Innovationen geführt hat. Dieses von falschen Schranken befreite Denken ist aber auch im täglichen Leben von unschätzbarer Bedeutung. Uns ist meist gar nicht bewusst, wie kreativ wir ständig sind. Ein sehr schönes Beispiledafür ist das „Neun-Punkte-Problem“.

Folgende Aufgabe ist zu lösen:

Die Punkte sind mit einem Stift durch 4 gerade Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen.

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