Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

Herzlich Willkommen!

Erstellt von r.ehlers am Montag 19. März 2012

Ich lade Sie ein, sich hier auf meinen Seiten absolut kostenfrei über das zu informieren, was ich zusammen mit Freunden der  im Umbau befindlichen

GfE – Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V. (VR 30712 AG Wuppertal)

an wichtigem und interessantem Wissen herausgefunden haben im Themenbereich der

  •  gesunden Ernährung und  klugen Lebensführung.

Die GfE war gedacht als gemeinnütziger Verein, um über Spenden ein wenig Geld in die Vereinskasse zu bringen, ohne das kein Verein seine Ziele verwirklichen kann. Die zuständige Finanzverwaltung lehnte – m.E. ohne nachvollziehbare Gründe – die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ab, sodass der Verein sie einklagte. Da das finanzgerichtliche Verfahren über Jahre hinweg keinen Fortschritt nahm, konnte bis heute niemand damit rechnen, dass eine finanzielle Förderung des Vereinszwecks durch eine Spende steuerlich begünstigt werden würde. Der Verein, der ohne jede Einnahmen und ohne jedes Vermögen ist, kam daher nicht recht voran. Da ich ohnhin fast alle Arbeit im Verein allein erledige, macht es Sinn, dass ich bis zur endgültigen Entscheidung über sein Schicksal  diese Seiten vorübergehend in meiner Funktion als eines unabhängigen Ernährungsforschers persönlich übernehme.

Auslöser für unsere/meine Aktivitäten war und ist meine Entdeckung des besonderen Wertes des Verzehrs „nativer Kost“ auf leeren Magen mit der Folge des körpereignen Aufbaus des Schlüsselhormons und zentralnervösen Botenstoffes Serotonin.

Ich habe aber zu meiner Überraschung  feststellen müssen, dass dies nicht der einzige fundamental neue Aspekt ist, der im Interesse der Gesundheit und des Wohlbefindens zwingend eine grundlegende Änderung in unserem Essverhalten erfordert. Leider sind die veröffentlichten Informationen über das „richtige Essen“ nicht durchweg zutreffend und glaubhaft. Ich hake daher gerade da ein, wo gerade die institutionalisierte öffentliche Ernährungsberatung „daneben“ liegt. 

Mit diesem Willkommensgruß verbinde ich Antworten auf die sich Ihnen sicher aufdrängenden ersten Fragen, u.a.:

  • Was treibt mich/uns an? Wie gehen wir/ich vor?
  • Wie kommen Sie schnell an die Sie interessierenden Inhalte?
  • Wie erreichen Sie mich?

Sie erhalten sie, wenn Sie  den hier unten stehenden Button „Weiterlesen“ anklicken

Viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten!

Mit herzlichen Grüßen

Rolf Ehlers, unabhängiger Ernährungsforscher,
Vorsitzender der  GfE – Gesellschaft für richtiges Essen  e.V.

 

Weiterlesen »

Abgelegt unter Allgemein, System der Essenspausen | Keine Kommentare »

Spirulina oder Chlorella?

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 22. Mai 2019

Spirulina   

Spirulina                                                             Spirulina – Presslinge

Auch wenn es mir hier besonders um die Blaualge Spirulina, die genau genommen eine Bakterie ist,  als Lebensmittel geht, fange ich beim Vergleich mit der ebenso bekannten und beliebten Grünalge Chlorella an. Beide Algen sind wahre Wunder der Natur, was ihren Gehalt an Nähr- und Vitalstoffen angeht, der allerdings bei der Chlorella weniger gut nutzbar ist.

Chlorella lebt ausschließlich im Süßwasser. Die Chlorella, die man heute überall als Pulver oder in Form von Presslingen kaufen kann, stammt ausschließlich aus kontrollierter Zucht in dafür eingerichteten Rohrsystemen. Nur bei unkontrolliert in der freien Natur wachsender Chlorella finden sich für den Menschen gefährliche Giftstoffe. Der einmalig große Wert der Chlorella liegt aber gerade darin, dass sie im Verdauungstrakt fremde Giftstoffe, auch Schwermetalle und Pestizide, an sich bindet und zur Ausscheidung bringt. Möglich ist das durch die mehrschichtige Zellwand der Chlorella, die von den körpereigenen und auch von Nahrungsenzymen nicht abgebaut werden kann. Im Darm breiten sich die Zellstrukturen der Chlorella wie ein Schwamm aus, der die Schadstoffe bindet.

Der Chlorella wird nachgesagt, dass sie sogar auch Schadstoffe aus dem Körpergewebe an sich binde. Natürlich müssen sie erst aus ihren vormaligen Depots, z.B. Amalgam aus den Zahnfüllungen, gelöst und in den Blutkreislauf gelangen. Das scheint beispielsweise bei der Entfernung alter Zahnfüllungen der Fall zu sein. Viel spricht dafür, dass eine kurmäßige Nutzung der Chlorella schädliche Ablagerungen aus dem ganzen Körper herausschleusen kann, wenn wohl auch nicht aus dem Gehirn. Aber Vorsicht: Wenn Schwermetalle, auch radioaktive Stoffe, ihre alten Standorte im Körpergewebe verlassen, können sie erst einmal neue Schäden im Körper anrichten. Der Chlorella werden auch weitere große Wirkungen nachgesagt, insbesondere soll sie dank ihr eigener Wirkstoffe den Zellstoffwechsel und das Mikrobiom verbessern sowie DNA-Schäden reparieren.

Bei der Spirulina sind ihre unvergleichlich reichen Nähr- und Vitalstoffe bestens bioverfügbar. Sie hat nur eine einfache gut überwindbare Zellmembran. Daher ist die – übrigens auch besser schmeckende – Spirulina gut verträglich und kennt nicht die Nebenwirkungen wie insbesondere die Verstopfungen, die empfindliche Menschen beim Verzehr der Chlorella plagen können.

Spirulina enthält wenig Kohlenhydrate und Fettsäuren, aber mit bis zu 70 % phänomenale Mengen an allen bemötigten Aminosäuren, extrem viel B-Vitamine (außer bioverfügbarem B12) und Beta-Karotin. Wer davon ausgehen muss, dass seine übliche Ernährung in Teilen mangelhaft sein könnte, kann von dem täglichen Verzehr einiger Spirulina-Presslinge sehr profitieren.

Eine gute Übersicht über alle Stoffe in der Spirulina finden Sie unter http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/G004500/Spirulina-Pulver.php

 

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Mens sana in corpore sano … s i t !

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 22. Mai 2019

Live Sport Stream HD | Die ganze Welt des Sport erleben | Magenta ...

www.magentasport.de

Zur Zeit des im Jahre 51 nach Christus geborenen mächtigen römischen Kaisers Domitian lebte auch der damals wie auch heute noch nicht minder bekannte römische Satirendichter Juvenal, dem wir eine ganze Zahl von unsterblichen vielsagenden Worten und Redewendungen zu verdanken haben. In seinen berühmten 16 Satiren (saturae) geißelt der aufmüpfige Juvenal die Ungereimtheiten der römischen Gesellschaft. Gerade im deutschsprachigen Raum messen sich an ihm noch heute viele große Satiriker wie – nur z.B. – Volker Pispers und Georg Schramm.

Würde Juvenal heute leben, würde er angesichts des Eigensinns und des Gehampels der Regierenden unserer Länder wieder erklären, dass es schwierig ist, keine Satire zu schreiben (Difficile est, saturam non scribere) und würde fragen, wer aber die Wächter (des Staates) selbst bewachen solle (Sed quis custodiet ipsos custodes?).

Seine berühmteste Sentenz „panem et circenses“ (Brot und Spiele) kennzeichnet bis in die heutige Zeit treffend das würdelose Handeln der Regierenden, mit dem diese die große Masse „kusch“ halten, indem sie dafür sorgen, dass nur die Bäuche der Menschen gefüllt sind und ihnen aufregende Spielchen zur Ablenkung geboten werden. Wer denkt da nicht an die Agrar- und Ernährungspolitik von heute, in der Masse vor Klasse geht, und an die unablässige Präsentation von Mordgeschichten auch im Bezahlt-Fernsehen oder auch an den Hype um den professionellen Fußballsport!

Vom „panem et circenses“ ist es nicht weit bis zum zweiten großen Spruch des Juvenal aus Satire 10,356, wo es wörtlich heißt:

[…] orandum est ut sit mens sana in corpore sano.

Übersetzt heißt das:

„Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei.

Heute wird der lateinische Text fast durchweg verkürzt zu:

„Mens sana in corpore sana est „. Das soll heißen, dass der gesunde Geist und der gesunde Körper mehr oder minder zwangsläufig beisammen wären, indem entweder nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen könne oder dass man in einem kranken Körper keinen gesunden Geist fände. Das alles ist falsch.

Im Dritten Reich bezog man sich gern auf Juvenal zum Beleg der angeblich großen Bedeutung körperlicher Ertüchtigung. Dieses Denken wirkt auch nach dem Ende des tausendjährigen Reiches in aller Welt fort. Es durchzieht auch die gesamte aktuelle Ernährungslehre, die neben gesunder Nahrungasuswahl eine regelmäßige und intensive sportliche Betätigung als grundlegende Voraussetzung für den Erhalt der Gesundheit und darüber hinaus für gute mentale Funktionen sieht.

Moderate regelmäßige Bewegung ohne alle Spitzenleistungen ist dagegen unzweifelhaft für jeden Menschen von gesundheitlichem Wert, während „richtiger“ Sport den Menschen unnötige Risiken auferlegt, die in der Realität bei Millionen von Menschen zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt.

Churchill wird zu unrecht nachgesagt, dass er das böse Wort „Sport ist Mord“ geprägt hätte. „Mord“ ist tatsächlich nur der Sport, der den Ausübenden überfordert, was allerdings beim Leistungssport Teil des Programms ist.

Juvenal hatte mit dem Bild vom gesunden Geist im gesunden Körper gar keine biologischen und spirituellen Zusammenhänge im Kopf. Er geisselte vielmehr seine naiven Mitbürger, dass sie sich ständig mit allerlei törichten Gebeten an die Götter wandten, und schlug vor, dass sie die Götter -wenn überhaupt- dann darum bitten sollten, dass sie am Körper gesund blieben, dass aber auch ein gesunder Geist in diesen einzöge. Juvenal erweist sich damit als ein früher Aufklärer.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Der magische Moment – Bronchialschleim

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 9. Mai 2019

Heilpflanzen für gesunde Bronchien

Bild: www.gesundheitratgeber.wiki

Von: A.J. [mailto:…gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 9. Mai 2019 09:19
An: rolfehlers.richtigessen@gmail.com
Betreff: Der magische Moment

Guten Morgen!

Ich lese mit Begeisterung ihre Beiträge und stelle tatsächlich eine Verbesserung fest, seitdem ich morgens auf leeren Magen native Kost verzehre. Allerdings stellt sich mir seit längerem folgende Frage: Macht der Magenpförtner zu, wenn ich Bronchialschleim schlucke?
Vielleicht haben Sie da eine Idee dazu..

Beste Grüße

A.J.

Meine Antwort:

Auch Ihnen einen guten Morgen, Herr A.J.,

nach den Berichten von Tausenden Nutzern nativer Kost (meist Amaranth und Quinoa) kann ich fast 20 Jahre nach meiner eigenen Befreiung von beachtlichen Störungen (s. meine Aminas History) ganz sicher sagen, dass jegliche Verbesserungen nur auftreten, wenn man zuvor gegen die eigene Natur gesündigt hat.

Einen gewissen Unterschied kann es schon machen, wenn man mit der rohen nativen Kost tatsächlich gut erhaltende Vitalstoffe aus den rohen Pflanzen mitbekommt. Neben den vielen Enzymen, Vitaminen und Antioxidantien sollte es auch von Bedeutung sein, dass man im Gegensatz zu aller üblichen hitzebehandelten Kost auch einen Schub der höchst wichtigen Schwefelverbindungen mitbekommt. Wer aber regelmäßig nicht erhitztes Obst und Gemüse verzehrt, braucht allein wegen des Schwefels keine native Kost.

Ich esse inzwischen schon so lange regelmäßig meinen Teil Rohkost, esse nicht mehr so sehr viel wie früher, rauche nicht, trinke keinen Alkohol, esse  nur 2 x am Tag eine absolut normale deutsche Mischkost und erlaube mir dazwischen allenfalls mal eine kalorienarme sehr vitalstoffreiche kleine Zwischenmahlzeit. Damit gelingt es mir, ohne jeden Krampf mein Gewicht zu halten und gesundheitlich stabil zu bleiben. Seit Jahren geht es mir damit so gut, dass ich selbst keine native Kost mehr brauche, bzw. davon keine besonderen Verbesserungen mehr erfahre. So wie mir ist es in den letzten Jahren schon sehr vielen Menschen ergangen. Nach deutlichen Erfolgen mit nativer Kost haben sie sie letztlich nicht mehr verzehrt. Jeder Zweite hat aber seine alten Gewohnheiten wieder aufgenommen und ist mit den alten Beschwerden auch zur nativen Kost zurückgekehrt.

Es gibt in meinen Augen keinen Zweifel mehr, dass es in der heuten Zeit in den begüterten Ländern der Erde wrklich ganz einfach isst, sich so gut zu ernähren, dass man über eine solide Immunabwehr verfügt und daher praktisch auch gegen Erkältungen und Entzündungen gefeit ist. Körperliche Bewegung muss sein, aber regelmäßig an der frischen Luft flott zu wandern reicht zum Beispiel aus. Zahlenmäßig werden es nach meiner Schätzung allerdings mehr als 90 % der Menschen in Deutschland und den  Nachbarländern sein, die dieses Minimum an vernünftiger Ernährung und Lebensführung nicht erfahren – und daher mehr oder weniger stark auf Hilfen wie die native Kost angewiesen sind. Soweit der Botenstoff Serotonin betroffen ist, bleibt die native Kost ein hervorragender generierender Faktor. Ganz sicher aber ist der Serotoninaufbau allgemein nicht so kritisch wie ich das bei der Entwicklung meiner Serotonin-Theorie angenommen habe. Wäre dem nicht so, kämen ich und viele andere nicht mit kluger einfacher Ess- und Lebensweise so gut über die Runden, auch wenn sie lange Zeit keine native Kost mehr zu sich genommen haben.

Ich bin derzeit dabei, meine Erkenntnisse zu überarbeiten und werde die Ergebnisse wohl noch in diesem Jahr in Buchform herausbringen. Arbeitstitel ist: „Einfach essen“, vielleicht auch mit dem  Untertitel: „Essen ohne Krampf“.

Zu Ihrer Frage nach der Wirkung des Hinunterschluckens von Bronchialschleim kann ich in der Literatur und im Netz keine Hilfe finden. Es sind ja so viele ganz einfache Vorgänge im Verdauungstrakt noch nicht untersucht! Daher fragen Sie zu Recht danach, ob ich vielleicht eine Idee hätte, ob der Magenpförtner deswegen zumache.

Ich kann nur annehmen, dass eine kleine Menge von nicht allzu festem Bronchialschleim durch den ständig produzierten Mundspeichel (1,5 l am Tag) so verdünnt wird, dass er sich durch den bei leerem Magen relaxierten Magenpförtner hindurchschlängeln wird. Kommt leichtflüssiger Bronchialschleim aber auf einmal in einer Menge von vielleicht 0,1 l auf, wird dies auch den Magenpförtner zum Dichtschluss veranlassen und das Magenprogramm anwerfen wie das ja bei einem vollen Glas Wasser auch der Fall ist. Ich nehme übrigens nicht an, dass der Bronchialschleim den Verstoffwechslungsvorgang im Dünndarm stark nachteilig beeinflusst. Er enthält ja nichts, was sich zur Zerlegung durch die Enzyme eignete. Theoretisch ist es allerdings möglich, dass Entzündungsstoffe über den Dünndarm in die Blutbahn geraten. Ihn auszuspucken, ihn aufzufangen und zu entsorgen, ist daher im Zweifel besser als ihn zu schlucken.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Fahrrad mit und ohne Muskelkraft

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 25. April 2019

Fahrrad.de ▷ günstig kaufen bis -40% ▷ Bekannt aus TV

Die Genesis informiert uns richtig, dass die Erde für die Menschen kein Paradies ist. Sie müssen sich  „im Schweiße unseres Angesichts“ ihre Nahrung selbst beschaffen. In den Millionen Jahren vor dem Übergang zu Ackerbau und Viehzucht,der um die 10.000 Jahre vor der Jetztzeit datiert, gelang dies zum einen durch das Sammeln ausgewählter essbarer Pflanzen, zum anderen durch die oft kilometerlange Hetzjagd auf das Wild. In diesen Millionen Jahren entstanden in unserer Evolution die biologischen Besonderheiten, die uns auch heute noch auszeichnen. Zu diesen Besonderheiten gehört die innige Verknüpfung der endlosen körperlichen Kreisläufe. Eine unverzichtbare Verbindung besteht danach darin, dass wir nur in guter Funktion bleiben, wenn wir uns ausreichend bewegen. Muskeln, die wir nicht einsetzen, bilden sich zurück, worunter auch die Kalzium-Versorgung der Knochen leidet. Die Notwendigkeit der regelmäßigen körperlichen Herausforderung ist auch im Interesse der rd. 70 Billionen hochkomplizierten Zellen unseres Körpers gegeben. Die Zellen werden so gefordert, die vielen ihnen obliegenden Aufgaben zu erfüllen, vom Proteinaufbau in ihren Ribosomen bis zur Beseitigung von nicht mehr benötigten Substanzen durch ihre Lysosome.

Bis auf wenige Glückliche leben wir – zumindest in den begüterten Regionen der Welt – alle so als brauchten wir uns um die uns mit der Evolution überkommenen Prägungen nicht zu kümmern. Niemand bückt oder streckt sich noch, um Früchte, Gemüse oder Kräuter zu sammeln. In der Masse jagd niemand einem Tier nach, um an dessen Fleisch zu gelangen. Wir bewegen uns nicht mehr, um unsere Nahrung zu finden. Selbst den Weg zum nächsten Lebensmittelmarkt bewältigen wir sitzend am Steuer eines Autos. Unsere Erwerbsarbeit und unsere Freizeit vor dem Fernseher verrichten wir ohnehin fast nur noch sitzend.

Neben der nicht autoamtisierbaren Hausarbeit und dem Sport gibt es heute nur noch eine Aktivität, die für die Großzahl der Menschen mit körperlichem Einsatz verbunden ist: Das Fahrradfahren! Die Hausarbeit fällt in unserer Gesellschaft beileibe nicht jedermann zu, besonders die Männer drücken sich davor. Über Sport wird viel mehr geredet als er praktiziert wird. Die meisten Menschen sind zudem nur wenige Jahre ihres Lebens sportlich aktiv, in denen sie oft genut noch ihrem Körper durch Überforderung schaden. Ich beschränke mich hier daher auf die neuen Probleme des Fahrradfahrens, weil durch die neuen Möglichkeiten des Fahrradfahrens ohne Muskelkraft im Ergebnis weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den flachen Gegenden betroffen ist, in denen nicht Hügel und Berge das Radfahren für die meisten Menschen zu anstrengend machen. Es geht um die Elektrifizierung des Fahhradfahrens.

Gerade wird darüber berichtet, dass 2018 allein in Nordrhein-Westfalen 20 Radfahrer mit ihrem E-Bike oder Pedelec tödlich verunglückt sind. Das ist beunruhigend und verlangt nach einer Verbesserung der Fahrradwege. Das größere Problem aber ist, dass die Motorunterstützung dem  Fahrradfahren  jegliche körperliche Herausforderung nimmt. Ohne Motor ist das Fahrrad ja das beste aller denkbaren Sportgeräte, weil es bis ins höchste Alter jederzeit mit dem gerade gewünschen Grad an körperlicher Belastung genutzt werden kann.

Natürlich hat das Fahrrad auch andere Vorteile als den, den Körper zu trainieren. Man kommt gegenüber dem Gehen oder Wandern in der Stunde drei- bis viermal so weit und kann daher viele Wege ohne Auto oder Motorrad bewältigen. Im Berg- und Hügelland, wo der Durschnittsradler sich leicht an Steigungen überanstrengt und sich einen Herzschaden zuziehen kann, hat das Fahrrad mit einem zuschaltbaren Motor einen noch weiteren großen Vorteil. Wenn der Motor die Steigung schafft, fällt der bergauf fahrende Radler mit dem Rad nicht aus dem Profil und in Serpentinenbahnen. Wenn er in der Ebene dann den Motor ausschaltet und wieder in die Pedalen tritt, nutzt er schließlich alle wesentlichen Vorzüge des Fahrrades für sich.

Weiterlesen »

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Psoriasis und Serotonin

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 29. Januar 2019

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: ….[mailto: …..ch]
Gesendet: Montag, 28. Januar 2019 22:10
An: rolfehlers.richtigessen@gmail.com
Betreff: Psoriasis

Guten Tag Herr Ehlers

Mit viel Interesse habe ich Ihre Website durchforstet und bin von Ihrem Wissen und der Akribie Ihrer Arbeit beeindruckt. Ebenso beeindruckt bin ich von Ihrer Haltung die Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen und sehr undogmatisch die Grenzen aufzuzeigen. Nun ist das natürlich Fluch und Segen gleichzeitig, für mich als Patient mit einer leichten Psoriasis und beginnender Psoriasis-Arthriris stellt sich die Frage, was mache ich nun? Beginne ich die Methode 435 oder lasse ich es sein? Ehrlicherweise spricht mich das Thema Serotoninmangel doch auch an und ich kann mir vorstellen, davon betroffen zu sein. Ich bin oft müde und erschöpft, habe viel (auch selbst gemachten)Stress, Kieferschmerzen, Tinnitus, Muskelschmerzen in den Bein, am Hals, Nacken und Schultern und nur noch wenig Lebensmut. Darf ich Sie bitten mir ein wenig Ihrer Zeit zu schenken und mit zu schreiben, was Sie an keiner Stelle tun würden?

Herzlichen Dank

N.N.

Meine Antwort:

Hallo Herr N.N.,

gern gebe ich Ihnen das weiter, was ich am eigenen Leib festgestellt und von anderen Menschen gehört habe, die psoriatische oder ähnliche Erkrankungen durchgemacht haben.

Die letzte Erfahrung betrifft mich selbst. In den letzten Jahren, als ich durch die tägliche Nutzung nativer Kost und nach meiner Eigenbehandlung meiner schweren Arthrose längst in sehr guter Verfassung war, besonders was die volle Wachheit tagsüber und den guten nächtlichen Schlaf anbelangt, hatte ich an beiden Unterschenkeln ein juckendes schuppendes Ekzem von jeweils etwa 5 cm² Ausdehnung entwickelt, das ich auf Rat des Hautarztes mit dem kortikoidhaltigen Fenihydrocort® weitgehend eingrenzen konnte. Am linken Bein verschwand es durch die nächtliche Okklusion mittels einer Haushaltsfolie sogar ganz, kam aber am rechten Bein aber immer wieder störend auf. Ich ging also noch einmal zum Hautarzt, der mit Soderm® plus verschrieb, das neben einem Kortikoid auch Salizylsäure zur leichten allgemeinen Aufweichung der betroffenen Haupartie enthält. Das half dann endgültig. Kommen die Erscheinungen wieder, weiß ich jetzt jedenfalls, wie ich sie sofort beseitigen kann.

Ob ich da wirklich eine Psoriasis hatte, weiß ich nicht genau. Positiv weiß ich, dass gleich nach meiner Entdeckung der intensiven gesundheitlichen Verbesserungen bei mit und vielen anderen durch den Verzehr der gemahlenen Pflanzenkost auf leeren Magen sehr viele Fälle der Linderung schwerer Hauterkrankungen und auch der kompletten Beseitigung von extremer Psoriasis bekannt wurden. Neurodermitis verschwand fast regelmäßig. Meine Hypothese ist, dass die Verfügung über den Botenstoff Serotonin wesentlich an der Einrichtung einer stabilen Cortisol-Serotonin-Stressachse beteiligt ist. Ganz sicher wirken da noch viele andere Vorgänge mit, besonders weitere Hormone, aber auch psychische Gegebenheiten. Die typischen Störungen, die die Wissenschaft dem Fehlen von Serotonin zuschreibt, sind seltsamer Weise dieselben, die auch bei Defiziten wichtiger Stoffe wie Vitamin D und B12, Magnesium oder auch der lebensnotwendigen Schwefelverbindungen eintreten. Meine Hypothese ist zum heutigen Tage weder ausreichend verifiziert noch falsifiziert. Ich stelle allerdings immer wieder fest, dass die universitären Wissenschaften sich nach dem Hype um Serotonin in den 90eer Jahren nur noch wenig mit diesem Schlüsselhormon beschäftigen.

Ihr Gesundheitszustand, den Sie sehr gut nachvollziehbar beschreiben, weist nach den Tausenden von Berichten von Nutzern nativer Kost sehr deutlich in die Richtung einer Fehlfunktion des Serotoninsystems, weist aber auch auf andere mögliche Ursachen. Kieferschmerz und Muskelschmerzen an vielen Stellen des Körpers (Fibromyalgie?) passen nicht perfekt in das Bild. Leider kann ich mit meinem Wissen da nicht weiter helfen. Der fehlende Lebensmut ist dagegen neben Müdigkeit und Erschöpfung ein typisches Zeichen des fehlenden grundlegenden Wohlbefindens, das eine Folge des Defizits an serotonerger Funktion ist. Da nichts dafür spricht, dass der Verzehr nativer Kost eine unverzichtbare Quelle der Hebung des Serotoninlevels ist, kann ich Ihnen raten, neben dem von einem Glas Wasser begleiteten Verzehr eines Esslöffels gemahlener Pflanzensamen gleich als erster Kost eines jeden Tages auch die anderen voraussichtlich erfolgreichen Wege zur Herstellung des hormonellen Gleichgewichts zu nutzen. Regelmäßige Einwirkung des vollen Tageslichts auf ausgiebigen Spaziergängen stehen da ganz vorne an. Entscheidend ist nicht die Sonne, sondern das weiße Tageslicht (oder 10.000 Lux und mehr von einer passenden Lampe). Temperaturreize helfen wie beim Saunieren und Wechselduschen. ich schwöre auch auf die Meditation auf der Nadelreizmatte, von der ich immer ganz erfrischt aufstehe. Ich nutze seit Jahren intensiv die weiteren Wege zum Serotonin. Dass ich über native Nahrung nicht mehr so frappierende Wirkungen erlebe wie zu Beginn meiner Entdeckung führe ich darauf zurück, dass ich inzwischen hormonell so stabil aufgestellt bin, dass darüber hinausgehende Verbesserungen nur schwer erfahrbar sind.

Ihrem Bericht entnehme ich nicht, dass Sie nachts keinen guten Schlaf finden. Das überrascht mich ein wenig. Vielleicht haben Sie nur nicht daran gedacht, es zu notieren, denn eigentlich hängen eine solide Wachheit tagsüber und ein erquickender Schlaf in der Nacht zusammen, worauf auch die Aufgabe von Serotonin als Körpertemperaturkontrollhormon hinweist. Schließlich kommt das Schlafhormon Melatonin entgegen der heute meist von den Experten verbreiteten Meinung erst auf den Plan, wenn man unter dem alleinigen Einfluss von Serotonin die Einschlafphase durchlebt. Erst danach – und das ist wieder Allgemeinwissen – wandelt sich in der Epiphyse Serotonin in Melatonin um und zieht einen tiefer in den Schlaf.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers

 

 

 

 

 

 

 

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

USA & EU treiben REGIMECHANGE in Venezuela

Erstellt von r.ehlers am Montag 28. Januar 2019

Karte von Venezuela (Land / Staat)

Wie sollen wir heutzutage noch mit unseren Regierungen und den Medien im Westen umgehen, wo wir unübersehbar von ihnen ständig fehlinformiert und gegängelt werden?

Aktuelles Beispiel: Venezuela, das unter den gewählten Präsidenten Chavez und Maduro fest an der Seite des sozialistischen Kuba stand und steht. Venezuela liegt nach den brutalen wirtschaftlichen Sanktionen der USA am Boden. Es hat seine reichen Erdölvorkommen vergesellschaftet, kommt aber wegen des Drucks von außen, dem sich auch Europa anschloss, nicht mehr auf einen grünen Zweig.

Diese Sanktionen verstoßen als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des betroffenen Staates endeutig gegen das Völkerrecht. Sie sind, was ihnen ein wenig den Anschein einer Legitimation vermitteln könnte, auch nicht vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Was bisher nur verdeckt betrieben wurde, zeigt sich aber jetzt noch wesentlich krasser: Heute wird  von der USA-EU-Allianz Druck auf die gewählte Regierung ausgeübt, dass sie zurücktreten möge. Gleichzeitig erkennen sie den Präsidenten des Parlaments, Guaido,  der sich im Wege des Statsstreichs die Befugnisse des Staatspräsidenten zuspricht, als Interimspräsidenten an. Zweifelt wer daran, dass die USA derzeit mit Unsummen von Geld interveniert, um einen Bürgerkrieg auszulösen?! Und Deutschland hält den Steigbügel!

Die Westallianz betreibt mal wieder ganz offen und frei jeglicher Legimation einen Regimechange wie nur z.B. vor Jahren im Iran Mosssageghs, im Chile Allendes oder im Griechenland der korupten Obristen. Noch toller:  Washington behält sich „alle Optionen“ des Einsatzes gegen die Regierung Venezuelas vor, auch die militärische Intervention. Anders als bei den Angriffskriegn gegen Sasddam Hussein und Ghaddafi versucht vorliegend niemand, das Vorgehen irgendwie zu rechtfertigen.

Unser Staatsfernsehen und unsere Zeitungen berichten ofenbar unbewegt über diese Vorgänge. Sie geben sich auch nicht die Mühe, sie rechtlich und moralisch  als den eindeutigen Völkerrechtsbruch zu qualifizieren, den sie darstellen. Wir einzelnen Bürger können nicht viel tun. Untereinander aber und überall wo möglich sollten wir diese Vorgänge besprechen, damit wir uns einmal als Volk gegen diese Verbrechen wenden können, wenn sich die Chance dazu ergibt.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Hannover ordnet den Gendersprech an

Erstellt von r.ehlers am Freitag 25. Januar 2019

Mein ganzes Leben lang hat mich die Unterwerfung der Frauen unter das männliche Diktat gestört. Seit einigen Jahrzehnten aber steht die Welt Kopf, indem Politiker aller Farben es sich haben einreden lassen, dass eine der Grundlagen für die ungerechte Behandlung der Frauen in der Besonderheit der deutschen und einiger anderer Sprachen begründet sei, die meisten Dinge unserer Welt, auch wenn sie nicht überhaupt nicht durch eine der beiden sexuellen Erscheinungen geknnzeichnet sind, entweder männlich oder weiblich zu nennen. Gerade weil greifbare sexuelle Eigenheiten nicht involviert sind, ist es der schiere Zufall, dass „der Mond“ im Deutschen maskulin konnotiert wird und  „die Sonne“ weiblich, während es bei den romanischen Sprachen mit „Luna“ und „Sol“ umgekehrt ist, s. auch meinen Beitrag: www.essenspausen.com/gendergeschlechterrolle-und-gerechtigkeit/.

Wenn einzelne fehlgeleitete Journalisten und Autoren vorschlagen, dass wir aufhören sollten so zu sprechen und zu denken wie wir es gelernt haben und jeden semantischen Gebrauch von Begriffen zu meiden, der nur eines der beiden Geschlechter allein hervorhebt, obwohl auch das zweite Geschlecht gemeint ist oder auch die Menschen, die in diese beiden Kategorien biologisch oder mental nicht gut passen, ist das schon schwer zu verstehen. Man soll danach Phänomene wie den Bürger, den Untertan, den Künstler,und den Politiker aus dem Sinn streichen. Vielmehr soll man sie sich immer als Träger besonderer Sexualorgane vorstellen und sie gezielt ansprechen als Männer, Frauen, Schwule, Lesben oder Transgender – auch wenn es im Kontext gar nicht um sexuelle Dinge geht!

Jetzt aber kommt es knüppeldick: Als erste deutsche Grossstadt hat Hannover seinen 11.000 Mitarbeitern und indirekt auch seien Bürgern eine Gender-Rhetorik aufgezwungen.Kein Text verlässt die Verwaltung ohne die Ummodelung in eine„geschlechtergerechte Verwaltungssprache.“ Auch auf die Gefahr der Fehlezeichnung hin wird jetzt aus dem kommunalen  «Wählerverzeichnis“ ein „Wählendenverzeichnis“, was übersieht, dass nicht jeder wahlberechtige Bürger auch zur Wahl geht. Vielleicht lieben Bürger*Innen auch nicht „die Wahl“, hassen „die Wahlreden“, „die Meinungen der Politker*Innen und lehnen „die ewige Gängelung“ durch „die Politik“ ab!

Da muss ich mich angesichts solchen Irrsinns für meine zweite Heimat, das schöne Hannover, die Geburtsstadt meines Vaters, aber mächtig fremdschämen.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Glauben á la C.G.Jung

Erstellt von r.ehlers am Samstag 24. November 2018

Wenn Sie auf der Startseite dieses Blogs in das Suchfeld in der linken Spalte das Suchwort „Glauben“ eingeben, kommen Sie zu einer Reihe von Beiträgen, die sich damit beschäftigen, woran man sich denn im Leben halten soll. Mein Ergebnis, wie ich insbesondere im Beitrag vom 24.3. des Jahres („Nietzsche demontiert Platon“) bekräftigt habe, ist, dass man mit kritischem Geist wohl kaum dazu kommen kann, irgend jemand irgend etwas zu glauben.

Aber haben wir nicht die Psychologie und die Psychoanalyse, die uns bündig erklärt, was sich alles in unseren Köpfen  abspielt? Weit gefehlt, wie ich hier am Beispiel des Freud-Schülers C.G. Jung zeigen werde.

C.G.Jung (1875 – 1961)

In Jungs Forschung nimmt seine Archetypenlehre die zentrale Rolle ein. Vor vielen Jahren hatte ich mich ein wenig bei Jung eingelesen, gab die weitere Lektüre aber auf, nachdem mir klar war, dass die Archetypen, die unabhängig von den Einflüssen auf den einzelenen Menschhen durch seine Umwelt im kollektiven Unbewussten der Menschheit, also bei jedermann, im Unbewussten herumgeistern sollen, nichts als eine wilde Phantasie sind.

Nachdem mir jetzt aber  das kluge, aber gut leesbare Buch von Dagmar Berger, Der Prozess der Individuation bei C.G.Jung, Verlag Dr. Kovac 2018 in die Hände fiel und ich dazu etwas sagen sollte,  brachte ich dazu folgende Gedanken zu Papier:

Individuation des Menschen nach dem Psychiater und Psychoanalytiker C.G.Jung .

Individuation = Herausbildung der individuellen Persönlichkeit

Seinem Lehrer Sigmund Freud folgend sieht auch Jung neben dem Ich-Bewusstsein die stete Präsenz des Unbewussten. Das ist heute Standard in den Wissenschaften von der Philosophie über die Psychologie bis hin zu den Gehirnwissenschaften.

Aus seinen privaten Traumerfahrungen und einigen Traumberichten von Patienten heraus leitet Jung im Unbewussten eine Vielzahl von unterscheidbaren Komplexen ab, auf denen er seine Archetypenlehre aufbaut:

Unter Archetypen versteht Jung innere Urbilder (Arche = Anfang, Ursprung und Prinzip), die nicht nur im Einzelwesen leben, sondern angeblich aus dem kollektiven Bewusstsein der ganzen Menschheit stammen. Archetypen können nach Jung neu entstehen und auch untergehen,  viele sind sehr bedeutsam im Zusammenspiel von Emotionen, Vorstellungen, auch  Religionen, Märchen und Mythen.

Wichtige Archetypen Jungs sind das eigene Selbst, Vater, Mutter, Kind, Held, Zauberer, der „alte Weise“, die Schöpfung, der Sündenfall, Gott, Teufel und die Hexe wie auch die Reinkarnation und die Wiedergeburt.

Wie alle psychischen Gegebenheiten sind nach Jung die unbewussten Komplexe  nicht mit dem Geiste erkennbar, nach Jung sind sie aber erfahrbar. An diesem Punkt scheiden sich die Geister.

In der Praxis der Psychoanalyse haben sich Jungs Vorstellungen bis in die heute erkenntniskritische Zeit nicht durchgesetzt. Während wir immer mehr über die komplexen Vorgänge im Unbewussten jedes Menschen erfahren haben, ist die Existenz  des kollektiven Unbewussten nie wirklich plausibel geworden.“

Ein Nachsatz:

Da wir doch nichts ganz sicher wissen können – wie sollte mein eigener Erkenntnisapparat im Kopf auch ein ausreichender Maßstab für seine Fähigkeiten sein können ? – gibt es nur zwei praktische Linien, an denen entlang wir uns mit Sinn und Verstand halbwegs zufriedenstellend in der Welt orientieren können:

1. die Wahrscheinlichkeit und

2. die Eignung zur Kommunikation mit den Mitmenschen.

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

Kein Wohlfühleffekt durch die Vitalkost auf leeren Magen

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 10. Oktober 2018

Guten Tag, sehr geehrter Herr Ehlers

Ich hatte mich bereits an Fr. Ehlers wegen meiner „Einnahme“ der Vitalkost gewandt, die erhaltenen Antworten fand ich allerdings nicht lösungsorientiert.

Also versuche ich es mal bei Ihnen:

Ich nehme die Vitalkost nun in der vierten Woche. Allerdings blieb die Einnahme“wirkungsfrei“ ! Jedenfalls die gewünschten Wirkungen haben sich garnicht eingestellt. Z.B kein besserer Schlaf, weiterhin Müdigkeit, insbesondere mittags, bisweilen weiterhin Hungerattacken, keinesfalls „Glücksgefühle“.

Also Grund genug, einmal nachzufragen.

Ich nehme die Vitalkost richtig ein.

Auf komplett leeren Magen. Abends zuvor esse ich spätestens gegen 18 h das letzte Mal. Und dann auch nur „leichte“ Kost. Obst. Oder Joghurt.

Allerdings bilden sich bei meiner Vitalkost regelmäßig Klumpen! Die Größe ist ca. 0.8 mm. Sollte das (bereits) reichen, damit der Magen mglw „zu macht“? Jedenfalls ist die Klumpenbildung nicht das was ich mit einem Qualitätsprodukt verbinde! Und ja, ich rühre richtig um. Ziemlich lange, ich zerdrücke mit dem Löffel die Klumpen, die ich sehe. Und ja, ich nehme die richtige Menge Wasser. Und auch das Wasser ist ein echtes Qualitätsprodukt. Usw.usf.

Schon lange esse ich relativ ausgewogen und „vernünftig“. Obst, Salat, Gemüse, Johurt. Kein Weißmehl, bzw eigentlich kaum noch Kohlenhydrate. Dafür nehme ich täglich einen „Drink“ mit Flohsamenschalen, gemahlen. Mit Bentonit, Zimt und Nelken.

Und ich nehme 2x täglich Dr. Niedermairs Rechtsregulat. Auch schon über einen langen Zeitraum.

Ca alle 6 Wochen ein professioneller Einlauf.

M.E sind die Begleitumstände nicht wirklich schlecht. Dazu täglich Sport. (Ausdauer/Kraft, ca. 1 h)

Nun ist es so, dass ich vor 17 Jahren einen Schleudertraumaautounfall erlitten habe. Mglw liegt hier eine Ursache, wie in Ihrem Buch beschrieben.

Frage:

Kennen Sie einen serösen Arzt der für eine Untersuchung in Frage käme? Oder einen geeigneten HWS-Therapeuten?

Denn schließlich soll es ja jetzt endlich positiv mit der Einnahme der Vitalkost weiter gehen.

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr N.N.,

gern beantworte ich Ihre Fragen so gut ich kann. Zufällig habe ich vor ein paar Tagen mal wieder meinen Blog bedient und bekräftigt, was ich schon sehr bald nach der Entdeckung der Möglichkeit der körpereigenen Genese des Transmitters Serotonin durch eine native Kost geschrieben habe: Der Serotonineffekt kann nur dort auftreten, wo initial ein Serotoninmangel besteht und nicht andere Störungen vorliegen, die entweder den Serotoninaufbau unterbinden oder ihrerseits all die gesundheitlichen Störungen bewirken, wie sie auch beim Fehlen von Serotonin festzustellen sind.

Es ist gut, dass Sie Ihre Situation ausführlich schildern, denn so kann ich Ihnen mit voller Überzeugung sagen, dass Sie persönlich von nativer Kost – gleich von welchem Anbieter – keine Verbesserung Ihres serotonergen Systems erwarten können. Geben Sie die Mischung, die Sie einmal haben, doch weiter an jemand, der weniger gute Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hat als Sie und der aus diesem Grunde Probleme mit Wohlbefinden, Müdigkeit tagsüber und schlechten nächtlichem Schlaf hat! Ihm können Sie fast sicher einen großen Gefallen tun.

Bitte sehen Sie doch einmal in den Beitrag http://www.essenspausen.com/fake-promises-native-kost-hilft-nur-begrenzt/ .Meine Frau überwarf sich mit unserem Sohn Dominik, der daraufhin sein Interesse an der Sache Aminas verlor. In der Folge zog auch ich mich zurück. Unser Sohn gehört übrigens zu den Menschen, die  persönlich durch die native Kost keine besonderen Wirkungen erfuhren – um sie zu erfahren, muss man erst einmal unvernünftig gelebt haben, was die Stressachse verschiebt und einen Serotoninmangel erzeugt! Ich habe erst die großartige Wirkung des von mir entdeckten Prinzips an mir selbst erfahren, als ich mich jahrzehntelang höchst unvernünftig ernährt und viel zu wenig für körperliche Bewegung gesorgt hatte. Jetzt, nach Jahren der grundlegenden Besserung der Ess- und Lebensweise erlebe auch ich die völlige Wirkungslosigkeit des Prinzips für mich selbst.

Ich verzichte seit Jahren ganz auf einfache Kohlenhydrate wie Zucker, experimentiere mit Low Carb und Keto, halte Essenspausen ein, d.h. keine Zwischenmahlzeiten, keine Snacks und Reduzierung der Mahlzeiten. Derzeit esse ich nur noch in einem täglichen Fenster von 16 – 20.00 Uhr. Vor 6 Jahren habe ich es auch aufgegeben, Alkohol zu trinken (außer mal 1 – 2 Gläser bei ganz besonderen Anlässen). Selbst auf Kaffee verzichte ich meist (ohne alle Probleme danach) seit einigen Wochen.

Sie, Herr N.N., kümmern sich auf etwas andere Weise, aber sogar mehr um Ihre Gesundheit als ich um meine. Ich habe Rechtsregulat probiert, obwohl mich die innere Logik nicht überzeugte, hatte aber auch keine Vorteile davon. Ich verzichte gern auf eingreifende Vorsorgemaßnahmen wie Einläufe und fast generell die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Zum Glück erlebe ich auch ohne native Kost jeden Tag eine Freude an meiner Existenz, bin tagsüber nie müde und schlafe gut. Erfreulicherweise habe ich ohne besonderes Dazutun keine Probleme mit meiner Verdauung, Ich habe vor 10 Jahren meine schreckliche Arthrose mit der brasilianischen Mischung (350 g Aloe, 500g Honig, etwas Alkohol) komplett beseitigt und habe dank meines ausschließlichen Gehens mit Barfußschuhen keinerlei Haltungsschäden. Mit fast 78 Jahren geht es mir heute sehr viel besser als mit 60 Jahren, als ich die native Kost entdeckte. Dass meine Frau unsere Familie regelrecht gesprengt hat, war letztlich für mich nur von Vorteil, weil mit der folgenden Trennung schwere latente Probleme wie insbesondere charakterliche und intellektuelle Unvereinbarkeiten einfach ihre Bedeutung verloren.

Über die Beschwerden durch das HWS-Syndrom habe ich gegenüber dem Stand bei der Fertigung meiner Bücher über das Serotonin und die Essenspausen nichts hinzu gelernt – außer vielleicht, dass die schwierige zarte Massage der Muskelansätze am Atlaswirbel nicht nur von einigen wenigen Experten ausgeübt wird. Nach bisher nicht voll bestätigten Berichten wird sie auch von allen Physiotherapeuten geleistet, die sich auf die sog. Rolfing-Methode verstehen. Über das Stichwort „Rolfing“ sollten Sie auch zu geeigneten Therapeuten kommen.

Es ist übrigens m.E. nicht gesagt, dass Ihre Probleme wirklich vom HWS-Syndrom stammen. Fast alle Symptome, die dem Fehlen von Serotonin folgen, findet man auch bei der Fehlversorgung mit Adrenalin, Vitamin B 12, D und Schwefel. All diese Dinge und mehr hängen zudem eng zusammen, was die Beurteilung im konkreten Fall äußerst schwierig macht. Dass die Beseitigung eines der möglichen Auslöser zuverlässig alle Auslöser beseitigt, ist wohl selten.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen

Ihr Rolf Ehlers

 

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »

The Disastrous Rise of Misplaced Power

Erstellt von r.ehlers am Sonntag 7. Oktober 2018

„Until the latest of our world conflicts, the United States had no armaments industry. American makers of plowshares could, with time and as required, make swords as well. But we can no longer risk emergency improvisation of national defense. We have been compelled to create a permanent armaments industry of vast proportions. Added to this, three and a half million men and women are directly engaged in the defense establishment. We annually spend on military security alone more than the net income of all United States corporations.

Now this conjunction of an immense military establishment and a large arms industry is new in the American experience. The total influence—economic, political, even spiritual—is felt in every city, every Statehouse, every office of the Federal government. We recognize the imperative need for this development. Yet, we must not fail to comprehend its grave implications. Our toil, resources, and livelihood are all involved. So is the very structure of our society.

In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist. We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together.“

Dwight D. Eisenhower

 

„One day after I am long gone, you will remember me and say, we should have stopped the nuclear program of Israel, abolished the Federal Reserve, and kicked all secret societies, occupists, usurpers and Zionists, out of our wonderful country, to keep it that way, but it is never too late, remember that“.                         

John F. Kennedy      

 

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Horst Seehofer

Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare »