Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Archiv für März, 2018

Wikipedia vs. Prof. Dr. Daniel Ganser

Erstellt von r.ehlers am 24. März 2018

Am 3.10.2017 habe ich hier einen Beitrag über das Ereignis 9/11 eingestellt, in dem ich neben einer Reihe von Ungereimtheiten in der amtlichen Version der damaligen Vorgänge fast alles Augenmerk auf  den Einsturz des Hochhauses WT 7 lenkte, das ohne jeden Zweifel von den Eigentümern gesprengt worden war. Ich erlaubte mir allerdings hier und da einige interessante weitere Zweifelspunkte zu schildern, auch was den freien Fall der beiden Haupttürme betrifft.

Viel konsequenter und sehr viel vorsichtiger als ich ist der weltweit bekannte Schweizer Historiker Professor Dr. Daniele Ganser, ein führender Vertreter der Friedensbewegung, mit dem Thema umgegangen, indem er all die anderen Ungereimtheiten ganz wegließ und wirklich allein den Vorfall WT 7 als als „False Flag Operation“ kennzeichnete. 

Das Phänomen 9/11 ist inzwischen auch ein Problem des Internetlexikons Wikipedia geworden. Wenn Sie den vorgestellten You Tube Beitrag auch nur zum Teil anschauen, sehen Sie schon, wie Wikipedia auf selten verlogene Weise hartnmäckig versucht, Dr, Ganser das Etikett eines versponnenen Verschwörungsthertikers anzuhängen.

Sicher ist es ein Zufall, dass fast zeitgleich zu den Ereignissen an der amerikanischen Ostküste in Kalifornien das System Wikipedia gegründet wurde. Die Art, wie Wikipedia aber bei Interesse die Wahheit verdreht, lässt darauf schließen, dass sich die Betreiber als Teil des Krieges gegen den Terror verstehen. Das kostenfreie Internetlexikon Wikipedia hat in wenigen Jahren eine so große Bedeutung erlangt, dass es die herkömmlichn Enzyklopädien ganz verdrängt. Es gibt ja auch ganz großartige obejktive Beiträge, die auch viel aktueller sein können als jede gedruckte Enzyklopädie. Wenn sich die Staaten der Erde, die allein die Macht dazu hätten, nicht auf ein Verfahren der Sicherung der Unparteilichkeit und Objektivität Wikipedias verständigen, wird sich  Wikipedia endgültig in ein Instrument der Manipulation und Unterdrückung in obskuren Händen verwandeln.

Der Fall Wikipedia vs. Prof. Dr. Daniele Ganser zeigt, wohin die Reise längst geht!

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Nietzsche demontiert Platon

Erstellt von r.ehlers am 24. März 2018

Schauen Sie doch bei You Tube einmal herein in dieses großartige fiktive Gespräch der Un-Zeitgenossen Platon und Nietzsche.

Unser philosophischen Verständnis vom eigenen Selbst und der Welt, in der wir leben, wirkt sich aus auf unser Auftreten und unsere ganze Lebensgestaltung. Dies gilt nicht nur für ausgewiesene Lehrer der Philosophie oder für die unter uns, die den historischen Linien der Entwicklung der Philosophie nachgehen. Auch die sich frei von allen alten und neuen Vorbildern und den wechselnden geistigen Strömungen danach fragen, was wir Menschen sind, von welcher Beschaffenheit die Dinge in und um uns sind und welchen Sinn das alles macht, erfahren eine geistige und mentale Prägung, die sich auf ihr praktisches Leben auswirkt.

Es formt mein Leben, wenn ich fest davon ausgehe, dass ich mit meinen Sinnen und mit meinem Verstand nicht die Wirklichkeit aller Dinge sehen kann, sondern nur Abbilder der Realität. Platons Lehrer Sokrates war noch davon ausgegangen, dass richtig sei:

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

Platon dagegen meinte zuverlässig erkannt zu haben, dass wir materielle von unsterblichen Seelen besetzte Lebewesen seien, die in sich die ganze Welt der Ideen tragen. Auf Platon und seinen  großen Nachfolger Aristoteles gründeten die Kirchenväter und  das ganze christliche Abendland sein Menschenbild, das erst in der Aufklärung seit Descartes („Cogito ergo sum“ – ich denke, also bin ich) seine allgemeine Verbindlichkeit verlor.

Kant und Schopenhauer stellten wichtige erkenntnistheoretische Fragen, die den blinden Glauben an die Eignung der menschlichen Vernunft zur Erklärung der Welt als solcher endgültig in Frage stellten. Endgültig riss aber erst Friedrich Nietzsche das alte Menschenbild zu Boden.

In dem fiktiven Gespräch wird aus dramaturgischen Gründen zumindest oberflächlich eine Gleichheit der geistigen Waffen der beiden Kontrahenten hergestellt. Natürlich hatte Nietzsche nach vielen Jahrhunderten an Diskussionen nach Platon einen viel weiteren Horizont. Anders als Platon unterstellt Nietzsche nichts wie z.B. eine Existenz der Götter und der Wanderung der Seelen. Nietzche lässt am Ende nichts übrig von den nicht gesicherten Aussagen Platons, die bei richtiger Beurteilung sowohl seine Ausgangspunkte wie seine Ergebnisse sind.

Nietzsche ist wohl der erste Philosoph, der bewusst von allen nicht gesicherten Prämissen absieht. Er kommt daher zu seinem viel gescholtenen Nihilismus. Ich denke, dass Nietzsche an diesem Punkt konsequenter Weise noch einen Schritt weiter gehen sollen – um am Ende wieder bei Sokrates zu landen. Wenn er nämlich nichts weiß, kann er sich dessen auch nicht sicher sein, wie nahe er einer möglichen Wirklichkeit bereits ist! Nietzsche hat Recht, dass er sagt, dass wir nichts dazu sagen können, was wirklich ist. Das heißt aber auch, dass wir nicht sagen können, ob da nicht doch etwas ist. Daher ist es missverständlich, wenn Nietzsche sagt:

 „Gott ist tot!“

Denn ob das richtig ist, weiß er doch auch nicht. Was, wenn die Welt, die wir sehen, wirklich ist, so wie wir sie erleben, wir sie nur nicht in allen ihren Dimensionen erfassen können? Es kann und darf daher einen oder mehrere Götter geben, muss es aber nicht. Nietzsches Satz, dass Gott tot sei, sagt im Kern nur, dass er Schluss gmacht hat mit der abendländischen Selbstverständlichkeit, dass wir und Gott und die Welt so seien, wie das sich aus der historischen Geistesentwicklung  her ergeben hat. Diese Befreiung hat es uns ermöglicht, zu mündigen autonomen  Wesen zu werden, die sich die weltanschauliche Neutralität des Staates erkämpft haben und sich seither nicht mehr am Nasenring führen lassen. Seither gibt es  kaum noch die verzweifelte Suche nach der Existenz des lieben Gottes, des alten Mannes mit dem Bart. Statt dessen herrscht die unaufgeregte Frage, wie wahrscheinlich uns denn die eine oder die andere Annahme über Gott und die Welt vorkommt. Vielleicht hört man bald auch nicht mehr die naive Feststellung, an irgend etwas müsse man doch wohl glauben.

Ein Nachsatz:  Nietzsche war  kein Antisemit. Er hat vielmehr gefragt, wo denn der viel gerühmte deutche Gesit stünde, wenn es nicht die deutschen Juden gegeben hätte. Er war auch kein Deutschtümler. Gerade weil ihm Wagner mit so etwas auf den Geist ging, hat er sich von ihm getrennt. Eine gewissenlose Rassenhetzerin war seine Schwester, die nach seinem Tod seinen Nachlass ausschlachtete und ihm das von „Blut und Boden“ triefende von ihr geschriebene Machwerk „Der Wille zur Macht“ unterschob, das dann zu Hitlers Lieblingslektüre wurde.

 

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Reich gegen arm

Erstellt von r.ehlers am 21. März 2018

Der großartige Kabarettist Georg Schramm ist heute leider nicht mehr so fleißig wie vor Jahren. Aber er hat über unsere Welt, unsere Gesellschaft und über auffällige Figuren in ihr so viel gesagt, dass es gut tut, wenn einige seiner alten Beiträge noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Schauen und hören Sie doch noch einmal hinein in seine Rede über den „Krieg“ der Reichen gegen die Armen. Gleich wo man in dieser Relation persönlich steht, ist das Wissen um diesen fortwährenden Kampf eine unvertzichtbare gesitige und emotionale Grundlage für die eigene Lebensgestaltung. Der Reiche denkt zwangsläufig ebenso oft über diese Dinge nach wie der Arme, sein Nachteil ist, dass er für fragwürdige Vorteile seines Reichtums kaum anders kann als sich selbst und seine Umwelt laufend zu belügen. Denn von unserer Natur her sind wir doch hormonell gesteuerte Sozialwesen (zoon politicon), die in der Evolution das Zusammenleben in der Horde gelernt haben.

Armut definiert sich zum Einen durch das Fehlen lebenswichtiger Güter, zum Anderen sieht man sie in der  im Vergleich zu den Reichen prozentual geringeren Verfügbarkeit über weniger wichtige Dinge, deren Beschaffung mehr Geld oder geldwerte Güter voraussetzt, als der Arme sie hat. Nur in diesem doppelten Sinne ist auch arm, wer ein beheizbares Dach über dem Kopf und ausreichend zu essen sowie Zugang zu Bildung und Kultur hat – so etwas wie das bedingungslose Grundeinkommen. Auch wer an dem großen Kuchen genannt Bruttosozialprodukt, den unsere Gesellschaft ständig erwirtschaftet, nicht richtig zulangen kann wie die Superreichen, ist schon nicht mehr wirklich arm, wenn der reiche Staat über Grundeinkaommen und Grundrente endlich seine existenziellen Bedrüfnisse sicherstellt. Die Verfassung unseres Sozialstaats verlangt genau das. Wir sollten keine Politiker mehr ins Amt lassen, die nicht konsequent alle Lücken in diesem System schließen.

Wer lediglich kein Geld hat, um sich Luxusgüter zu kaufen und die ganze Welt zu bereisen, ist nicht wirklich arm. Eine Wanderung mit offenen Augen durch eine unserer vielen bildschönen Städte und Dörfer oder Heide, Feld und Wald, Berg- und Flusslandschaften oder ein Tag am Meer bereichern meist mehr als der Besuch der modernen Highlights dieser Welt, etwa in Dubai, Singapur. Wer die Iguassu-Fälle und die letzten Urwälder in Afrika oder die letzten Gletscher der Arktis nicht gesehen hat, ist nicht arm.Denken Sie an Immanuel Kant, der angeblich nie im Leben über Königsberg hinauskam, aber mehr als jeder vor ihm das Wesen unseres Geistes erkannte und seine Grenzen auslotete.

Einen Reichtum, den jeder Bürger unseres Landes hat, hat Schramm in seinem Vortrag nicht angesprochen. Er ist einer, den wir selten richtig wertschätzen. Ich meine die Gleichheit aller Bürger vor dem Recht und das persönliche Recht,  durch die Wahl der Volksvertreter in den gesetzgebenden Versammlungen Einfluss auf das Leben im Lande zu nehmen. Ich verstehe sehr wohl, dass dieses Recht oft nicht besonders geachtet wird, weil unser Parteiensystem sehr zäh ist, notwendige Verbesserungen im Lande durchzusetzen. Aber auf lange Sicht gesehen wird es nicht auf die Schröders und Mekels ankommen, sondern auf die Meinung der großen Zahl der Bürger, die sich in der neuen Zeit immer mehr Gehör verschaffen können. Ein heute möglicher erster gr0ßer Schritt in die richtige Richtung ist die Einführung bundesweiter Volksentscheide. Wer weiß, vielleicht entscheiden wir in der Zukunft als Volk einmal selbst über die wichtigen Dinge wie die soziale Absicherung, den Schutz der Natur, die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und die Sicherung des Friedens in der Welt.

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Esspausen oder Essenspausen?

Erstellt von r.ehlers am 19. März 2018

Esspausen: Besser als jede Diät!      Essenspausen: Der einzige Weg zur nachhaltigen Gewichtskontrolle

Wie üblich völlig uneigennützig, möchte ich das Buch der langjährig erfiolgreichen Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Elke Schulenburg mit dem Titel „Esspausen“ empfehlen.

Schulenburgs Buch, 220 S., gut lesbar und sehr schön bebildert, ist 2017 beim Freya-Verlag in Linz erschienen und ist für 14,95 €  zu haben. Mein Buch mit fast demselben Titel, 142 S., 8,95 €, ohne eine so schöne Bebilderung, erschien fünf Jahre früher bei Via Nova. Das Buch über die Esspausen ist mehr ein Ratgeberbuch als das über die Essenspausen, mit dem ich aufzeigen will, dass ohne solche Pausen vom Essen keine Hoffnung auf eine effektive nachhaltige Gewichtskontrolle besteht.

Aus der Fülle der einschlägigen Literatur verweist Schulenburg nur auf sechs Bücher, darunter auch auf meine Essenspausen. Sie arbeitet in ihre theoretische Grundlegungen über den Wert der Einhaltung der Pausen zwischen den Mahlzeiten in sehr treffender Weise die inzwischen aufgekommenen vielen Informationen und Vorschläge zum Fasten, Kurzzeitfasten , intermittierenden und alternierenden Fasten ein. Ihre Rezepte habe ich übrigens durchgekocht und finde sie ganz toll. In der Sache denke ich mal wieder darüber nach, ob es richtig ist, wie Schulenburg auf jegliche Zwischenmahlzeiten zu verzichten. Nach den Lehren von Professor Dr. Olaf Adam aus München („KFZ-Diät“, 1. Aufl. 2003)  machen kleine kalorienarme Zwiwchenmahlzeiten großen Sinn, weil sie den Hunger regulieren und doch nicht die Fettverbrennung stören. Schulenburg berichtet von der Erfahrung, dass das Interesse an solchen Mahlzeiten nach kurzer Zeit der Umstellung auf die Pausen zwischen den Mahlzeiten ohnehin vergeht. Ich neige inzwischen immer mehr ihrer Meinung zu,

Nur am Rande will ich ein Wort zur Terminologie sagen: Eine Esspause ist, wie z.B. die Begriffe Frühstückspause und Mittagspause zeigen, eine Pause von anderweitiger Beschäftigung und zugleich eine Pause zum Essen, und gerade nicht eine Pause vom Essen. Letzteres ist aber das Phänomen, um das es uns geht., also eine Essenspause als eine Pause von der nicht unterbrochenen Tätigkeit des Essens. Sehr gut trifft auch der Begriff Essphase den Kern der Sache. Man soll nur zu geregelten, im Zweifel auch selbstbestimmten ,Zeiten essen, nicht außerhalb.

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Native Kost mit und ohne besondere Wirkungen

Erstellt von r.ehlers am 1. März 2018

Die Zeit optimistischer Erwartungen

1999/2000 stellte ich am eigenen Leib fest, wie sich meine gesundheitliche Verfassung durch den Verzehr nativer Kost dramatisch verändert hatte. Nach eingehenden Studien der einschlägigen Literatur und Versuchen im heimischen Umfeld entwickelte ich schon 2002 die Aminas Pastillen und 2005/2006 die Aminas Vitalkost. Meine Mitstreiter und ich rechneten fest damit, dass die physiologischen und gesundheitlichen Wirkungen, die wir an uns selbst festgestellt hatten und auch schon von den ersten fremden Nutzern gemeldet wurden, ganz zuverlässig in jedem Anwendungsfall eintreten würden. Ausnahmen sollten nur die Regel bestätigen. Eine früh erkannte Ausnahme waren Liäsionen der Nerven im Halabereich (z.B. durch Schleudertrauma), die nachvollziehbar verhinderten, dass der starke Verstoffwechslungsreiz aus dem Bauhraum an das Esskontrollzentrum des Mittelhirns gesendet wurde.

Angesichts dieser großen Erwartungen warb die Aminas GmbH meines Sohnes Dominik Ehlers, der die von mir entwickelten Produkte in seiner Firma herstellte und vertrieb, mit der Hypothese, dass der Verzehr der Aminas Vitalkost generell Serotonineffekte auslöste. Das war im Jahr 2006. In den Folgejahren verbreitete sich das Wissen um die Möglichkeit der Anhebung des Serotoninlevels durch die Aminas Vitalkost.Während viele Tausende von deutlichen Verbesserungen ihres Wohlbefindens berichtete, mehrte sich auch die Zahl derer, die keinen Erfolg verspürten.

Von Beginn an versuchten Dritte, auf den fahrenden Zug aufzuspringen, angefangen von Abtrünnigen aus der eigenen Organisation und der Familie.s. z.B. www.essenspausen/nativekost.alleangebote.  Im Gegensatz zur Firma Aminas haben die Konkurrenten bis heute nie klargestellt, dass der Verzehr ihrer wie auch jeder anderen nativen Kost nicht generell die angesprochenen Serotoninwirkungen sicherstellen kann.

Wohlfühlhormon Serotonin - Botenstoff des Glücks - Ehlers, Rolf

 

Die Ernüchterung

2012 war das Jahr, in dem die Euphorie, die mich seit der Entdeckung der großartigen Wirkungen des Verzehrs nativer Kost erfasst hatte, einer gewissen Ernüchterung Platz machte, weil immer mehr klar wurde, dass ihr Verzehr auf leeren Magen mindestens ebenso oft – jedenfalls soweit erkennbar –  ohne besondere Wirkungen blieb.

Als mein Buch über das „Wohlfühlhormon Serotonin“ vom Via Nova Verlag im Jahre  2012 aufgelegt wurde, kannte ich bereits viele Fälle, in denen

(1) sich bei einer nicht geringen Zahl von Menschen mit anhaltender schlechter Lebensstimmung durch die Nutzung nativer Kost das Wohlbefinden auf keine Weise verbessert wurde,

(2) beim Stimmungskiller Depression leichte Beschwerden bei den meisten Betroffenen verflogen, bei den anderen aber nicht, zudem kam es immer wieder vor, dass da wo erst gute Wirkungen aufkamen, plötzlich die Wirkungen ausbleiben,

(3) umgekehrt z.B.  bei der Fibromyalgie hier und da Beschwerden vergingen, in den meisten Fällen aber nicht,

(4) immer wieder auffiel, dass Menschen mit aktivem Lebensstil keinerlei nennbare Veränderungen durch die native Kost erfuhren,

(5) nach einer regelmäßigen erfolgreichen Nutzung der nativen Kost (des Aminas-Prinzips) über einen längeren Zeitraum das Interesse an der Nutzung verloren ging, weil nach dem Fernbleiben der früheren Probleme die weitere Anwendung keine aktuellen Veränderugen mehr brachte – allerdings gab es immer wieder einzelne „Rückkehrer“, die nach dem Verzicht auf die native Kost wieder ihre alten Probleme zurückbekommen hatten. Die erneute Nutzung nativer Kost half in allen diesen Fällen.

 

Die Zukunft

Die Symptome, die von der Medizin bei angenommenem niedrigen Serotoninspiegel erkannt werden, z.B. schlechte Stimmung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Depression u.a., stellen sich auch bei anderen irregulären Bedingungen ein, etwa bei Fehlversorgungen und nachteiligen Einwirkungen auf die Psyche.

Man kann daher nie mit ehrlichem Gewissen behaupten, dass native Kost auf leeren Magen sicher eine serotonerge Reaktion hervorrufe. Da die Hypothese, die den Serotoninaufbau erklärt, aber in sich stimmig ist und da die Nutzung durch viele Tausende Menschen jetzt schon über bald  20 Jahre mehr als nur einen bloßen Anhalt dafür gibt, dass in vielen Fällen immerhin diese Möglichkeit besteht, wäre es ein Unding, bei Vorliegen entsprechender Störungen nicht die Begehung dieses Weges zu versuchen. Ich habe in den ersten Jahren einige Hunderte von Therapeuten  bewegen können, die native Kost zum Zwecke der Vorbeufgng und Besserung offenbarer serotonerger Störungen einzusetzen. Ihre Berichte haben sämtlich denselben Tenor: mal hilft native Kost, mal nicht.

Da der Serotonineffekt nicht an den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels gebunden ist und die Serotoninwirkung gegebenenfallls neben der Wahl irgendeinen rohen Pflanzenmehls allein der besonderen Essweise geschuldet ist, bedarf diese Aktiviwerung des Serotoninlevels absolut keines spezifischen Produkts. Wer will,  k a n n  natürlich nach der Einstellung der Produktion der Aminas Vitalkost die weiter im Verkauf befindlichen Nachahmer kaufen. Im Falle Inka Gold kann er sich auch über 200,00 € je kg einer schlichen Mischung aus ausschließlich Amaranth und Quinoa abnehmen lassen. Man kann sich solchen Aufwand aber sparen, indem man einfach sein morgendliches Müsli so umgestaltet, dass man es im Mixer gut zerkleinert  (z.B. Haferbrei) oder einfache Mehle von Getreide oder getreideähnlichen Stoffen verwendet. Es müssen absolut keine exotischen Stoffe sein, eben native, d.h. heimische Kost aus der Region reicht.

Native Kost kann darüber hinaus auch gegessen werden, um dem Körper ein kleines Stück Rohkost mehr zu gewähren. Eine Nahrung, die keine Rohkost kennt, kann aus vielen Gründen die volle Versorgung mit allen Vitalstoffen nicht sichern. Ich habe wiederholt darüber geschrieben, dass die Nahrungsenzyme für uns – besonders im Alter – geradezu unverzichtbar sind. Prekär ist aber auch die Versorgung mit den vom Körper ständig benötigten Schwefelverbindungen. Diese sind zwar in fast allen Lebensmiteln vorhanden. Sie verflüchtigen sich aber schon bei 40 ° C Hitze wie auch beim Einfrieren im Tiefkühlfach!

Man macht also nichts falsch, wenn man auf leeren Magen immer wieder mal native Kost verzehrt. Natürlich muss das nicht zwingend regelmäßig geschehen, man kann ja auch andere Rohkost essen.

Für Menschen, die unter Depressionen und anderen im Wirkspektrum des Wohlfühlhormons Serotonin liegenden Störungen leiden, ist jedenfalls für alle Zukunft die Nutzung nativer Kost auf leeren Magen eine phantastische Chance der Normalisierung des Serotoninhaushelts – und das ohne alle Medikamente. ohne nennbarten finanziellen Aufwand  und ohne jedes Gesundheitsrisiko!

Die Nutzung nativer Kost wird auch ohne die Chance der Förderung des zerebralen Serotoninlevels künftig möglicherweise noch wesentlich zunehmen, wenn immer mehr Menschen begreifen, dass der leere Magen sie gesund hält, wie das der japanische Forscher Yoshinori Nagumo in seinem Plädoyer für die Einhaltung einer täglichen großen Essenspause empfiehlt und was auch die neuen Ernährungswelle aus den USA, das intermittierende Fasten, empfiehlt.

Offenbar bin ich der erste, der den Terminus Essenspause benutzt und auf Vorzüge der regelmäßigen Entleerung des Magens  hingewiesen hat. Mit neuen Forschungen sind viele neue Gründe dazu getreten, die dem Essen auf leeren Magen eine besondere Bedeutung einräumen.

 

 

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