Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Der magische Moment – Bronchialschleim

Erstellt von r.ehlers am 9. Mai 2019

Heilpflanzen für gesunde Bronchien

Bild: www.gesundheitratgeber.wiki

Von: A.J. [mailto:…gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 9. Mai 2019 09:19
An: rolfehlers.richtigessen@gmail.com
Betreff: Der magische Moment

Guten Morgen!

Ich lese mit Begeisterung ihre Beiträge und stelle tatsächlich eine Verbesserung fest, seitdem ich morgens auf leeren Magen native Kost verzehre. Allerdings stellt sich mir seit längerem folgende Frage: Macht der Magenpförtner zu, wenn ich Bronchialschleim schlucke?
Vielleicht haben Sie da eine Idee dazu..

Beste Grüße

A.J.

Meine Antwort:

Auch Ihnen einen guten Morgen, Herr A.J.,

nach den Berichten von Tausenden Nutzern nativer Kost (meist Amaranth und Quinoa) kann ich fast 20 Jahre nach meiner eigenen Befreiung von beachtlichen Störungen (s. meine Aminas History) ganz sicher sagen, dass jegliche Verbesserungen nur auftreten, wenn man zuvor gegen die eigene Natur gesündigt hat.

Einen gewissen Unterschied kann es schon machen, wenn man mit der rohen nativen Kost tatsächlich gut erhaltende Vitalstoffe aus den rohen Pflanzen mitbekommt. Neben den vielen Enzymen, Vitaminen und Antioxidantien sollte es auch von Bedeutung sein, dass man im Gegensatz zu aller üblichen hitzebehandelten Kost auch einen Schub der höchst wichtigen Schwefelverbindungen mitbekommt. Wer aber regelmäßig nicht erhitztes Obst und Gemüse verzehrt, braucht allein wegen des Schwefels keine native Kost.

Ich esse inzwischen schon so lange regelmäßig meinen Teil Rohkost, esse nicht mehr so sehr viel wie früher, rauche nicht, trinke keinen Alkohol, esse  nur 2 x am Tag eine absolut normale deutsche Mischkost und erlaube mir dazwischen allenfalls mal eine kalorienarme sehr vitalstoffreiche kleine Zwischenmahlzeit. Damit gelingt es mir, ohne jeden Krampf mein Gewicht zu halten und gesundheitlich stabil zu bleiben. Seit Jahren geht es mir damit so gut, dass ich selbst keine native Kost mehr brauche, bzw. davon keine besonderen Verbesserungen mehr erfahre. So wie mir ist es in den letzten Jahren schon sehr vielen Menschen ergangen. Nach deutlichen Erfolgen mit nativer Kost haben sie sie letztlich nicht mehr verzehrt. Jeder Zweite hat aber seine alten Gewohnheiten wieder aufgenommen und ist mit den alten Beschwerden auch zur nativen Kost zurückgekehrt.

Es gibt in meinen Augen keinen Zweifel mehr, dass es in der heuten Zeit in den begüterten Ländern der Erde wrklich ganz einfach isst, sich so gut zu ernähren, dass man über eine solide Immunabwehr verfügt und daher praktisch auch gegen Erkältungen und Entzündungen gefeit ist. Körperliche Bewegung muss sein, aber regelmäßig an der frischen Luft flott zu wandern reicht zum Beispiel aus. Zahlenmäßig werden es nach meiner Schätzung allerdings mehr als 90 % der Menschen in Deutschland und den  Nachbarländern sein, die dieses Minimum an vernünftiger Ernährung und Lebensführung nicht erfahren – und daher mehr oder weniger stark auf Hilfen wie die native Kost angewiesen sind. Soweit der Botenstoff Serotonin betroffen ist, bleibt die native Kost ein hervorragender generierender Faktor. Ganz sicher aber ist der Serotoninaufbau allgemein nicht so kritisch wie ich das bei der Entwicklung meiner Serotonin-Theorie angenommen habe. Wäre dem nicht so, kämen ich und viele andere nicht mit kluger einfacher Ess- und Lebensweise so gut über die Runden, auch wenn sie lange Zeit keine native Kost mehr zu sich genommen haben.

Ich bin derzeit dabei, meine Erkenntnisse zu überarbeiten und werde die Ergebnisse wohl noch in diesem Jahr in Buchform herausbringen. Arbeitstitel ist: „Einfach essen“, vielleicht auch mit dem  Untertitel: „Essen ohne Krampf“.

Zu Ihrer Frage nach der Wirkung des Hinunterschluckens von Bronchialschleim kann ich in der Literatur und im Netz keine Hilfe finden. Es sind ja so viele ganz einfache Vorgänge im Verdauungstrakt noch nicht untersucht! Daher fragen Sie zu Recht danach, ob ich vielleicht eine Idee hätte, ob der Magenpförtner deswegen zumache.

Ich kann nur annehmen, dass eine kleine Menge von nicht allzu festem Bronchialschleim durch den ständig produzierten Mundspeichel (1,5 l am Tag) so verdünnt wird, dass er sich durch den bei leerem Magen relaxierten Magenpförtner hindurchschlängeln wird. Kommt leichtflüssiger Bronchialschleim aber auf einmal in einer Menge von vielleicht 0,1 l auf, wird dies auch den Magenpförtner zum Dichtschluss veranlassen und das Magenprogramm anwerfen wie das ja bei einem vollen Glas Wasser auch der Fall ist. Ich nehme übrigens nicht an, dass der Bronchialschleim den Verstoffwechslungsvorgang im Dünndarm stark nachteilig beeinflusst. Er enthält ja nichts, was sich zur Zerlegung durch die Enzyme eignete. Theoretisch ist es allerdings möglich, dass Entzündungsstoffe über den Dünndarm in die Blutbahn geraten. Ihn auszuspucken, ihn aufzufangen und zu entsorgen, ist daher im Zweifel besser als ihn zu schlucken.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers

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Fahrrad mit und ohne Muskelkraft

Erstellt von r.ehlers am 25. April 2019

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Die Genesis informiert uns richtig, dass die Erde für die Menschen kein Paradies ist. Sie müssen sich  „im Schweiße unseres Angesichts“ ihre Nahrung selbst beschaffen. In den Millionen Jahren vor dem Übergang zu Ackerbau und Viehzucht,der um die 10.000 Jahre vor der Jetztzeit datiert, gelang dies zum einen durch das Sammeln ausgewählter essbarer Pflanzen, zum anderen durch die oft kilometerlange Hetzjagd auf das Wild. In diesen Millionen Jahren entstanden in unserer Evolution die biologischen Besonderheiten, die uns auch heute noch auszeichnen. Zu diesen Besonderheiten gehört die innige Verknüpfung der endlosen körperlichen Kreisläufe. Eine unverzichtbare Verbindung besteht danach darin, dass wir nur in guter Funktion bleiben, wenn wir uns ausreichend bewegen. Muskeln, die wir nicht einsetzen, bilden sich zurück, worunter auch die Kalzium-Versorgung der Knochen leidet. Die Notwendigkeit der regelmäßigen körperlichen Herausforderung ist auch im Interesse der rd. 70 Billionen hochkomplizierten Zellen unseres Körpers gegeben. Die Zellen werden so gefordert, die vielen ihnen obliegenden Aufgaben zu erfüllen, vom Proteinaufbau in ihren Ribosomen bis zur Beseitigung von nicht mehr benötigten Substanzen durch ihre Lysosome.

Bis auf wenige Glückliche leben wir – zumindest in den begüterten Regionen der Welt – alle so als brauchten wir uns um die uns mit der Evolution überkommenen Prägungen nicht zu kümmern. Niemand bückt oder streckt sich noch, um Früchte, Gemüse oder Kräuter zu sammeln. In der Masse jagd niemand einem Tier nach, um an dessen Fleisch zu gelangen. Wir bewegen uns nicht mehr, um unsere Nahrung zu finden. Selbst den Weg zum nächsten Lebensmittelmarkt bewältigen wir sitzend am Steuer eines Autos. Unsere Erwerbsarbeit und unsere Freizeit vor dem Fernseher verrichten wir ohnehin fast nur noch sitzend.

Neben der nicht autoamtisierbaren Hausarbeit und dem Sport gibt es heute nur noch eine Aktivität, die für die Großzahl der Menschen mit körperlichem Einsatz verbunden ist: Das Fahrradfahren! Die Hausarbeit fällt in unserer Gesellschaft beileibe nicht jedermann zu, besonders die Männer drücken sich davor. Über Sport wird viel mehr geredet als er praktiziert wird. Die meisten Menschen sind zudem nur wenige Jahre ihres Lebens sportlich aktiv, in denen sie oft genut noch ihrem Körper durch Überforderung schaden. Ich beschränke mich hier daher auf die neuen Probleme des Fahrradfahrens, weil durch die neuen Möglichkeiten des Fahrradfahrens ohne Muskelkraft im Ergebnis weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den flachen Gegenden betroffen ist, in denen nicht Hügel und Berge das Radfahren für die meisten Menschen zu anstrengend machen. Es geht um die Elektrifizierung des Fahhradfahrens.

Gerade wird darüber berichtet, dass 2018 allein in Nordrhein-Westfalen 20 Radfahrer mit ihrem E-Bike oder Pedelec tödlich verunglückt sind. Das ist beunruhigend und verlangt nach einer Verbesserung der Fahrradwege. Das größere Problem aber ist, dass die Motorunterstützung dem  Fahrradfahren  jegliche körperliche Herausforderung nimmt. Ohne Motor ist das Fahrrad ja das beste aller denkbaren Sportgeräte, weil es bis ins höchste Alter jederzeit mit dem gerade gewünschen Grad an körperlicher Belastung genutzt werden kann.

Natürlich hat das Fahrrad auch andere Vorteile als den, den Körper zu trainieren. Man kommt gegenüber dem Gehen oder Wandern in der Stunde drei- bis viermal so weit und kann daher viele Wege ohne Auto oder Motorrad bewältigen. Im Berg- und Hügelland, wo der Durschnittsradler sich leicht an Steigungen überanstrengt und sich einen Herzschaden zuziehen kann, hat das Fahrrad mit einem zuschaltbaren Motor einen noch weiteren großen Vorteil. Wenn der Motor die Steigung schafft, fällt der bergauf fahrende Radler mit dem Rad nicht aus dem Profil und in Serpentinenbahnen. Wenn er in der Ebene dann den Motor ausschaltet und wieder in die Pedalen tritt, nutzt er schließlich alle wesentlichen Vorzüge des Fahrrades für sich.

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Psoriasis und Serotonin

Erstellt von r.ehlers am 29. Januar 2019

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: ….[mailto: …..ch]
Gesendet: Montag, 28. Januar 2019 22:10
An: rolfehlers.richtigessen@gmail.com
Betreff: Psoriasis

Guten Tag Herr Ehlers

Mit viel Interesse habe ich Ihre Website durchforstet und bin von Ihrem Wissen und der Akribie Ihrer Arbeit beeindruckt. Ebenso beeindruckt bin ich von Ihrer Haltung die Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen und sehr undogmatisch die Grenzen aufzuzeigen. Nun ist das natürlich Fluch und Segen gleichzeitig, für mich als Patient mit einer leichten Psoriasis und beginnender Psoriasis-Arthriris stellt sich die Frage, was mache ich nun? Beginne ich die Methode 435 oder lasse ich es sein? Ehrlicherweise spricht mich das Thema Serotoninmangel doch auch an und ich kann mir vorstellen, davon betroffen zu sein. Ich bin oft müde und erschöpft, habe viel (auch selbst gemachten)Stress, Kieferschmerzen, Tinnitus, Muskelschmerzen in den Bein, am Hals, Nacken und Schultern und nur noch wenig Lebensmut. Darf ich Sie bitten mir ein wenig Ihrer Zeit zu schenken und mit zu schreiben, was Sie an keiner Stelle tun würden?

Herzlichen Dank

N.N.

Meine Antwort:

Hallo Herr N.N.,

gern gebe ich Ihnen das weiter, was ich am eigenen Leib festgestellt und von anderen Menschen gehört habe, die psoriatische oder ähnliche Erkrankungen durchgemacht haben.

Die letzte Erfahrung betrifft mich selbst. In den letzten Jahren, als ich durch die tägliche Nutzung nativer Kost und nach meiner Eigenbehandlung meiner schweren Arthrose längst in sehr guter Verfassung war, besonders was die volle Wachheit tagsüber und den guten nächtlichen Schlaf anbelangt, hatte ich an beiden Unterschenkeln ein juckendes schuppendes Ekzem von jeweils etwa 5 cm² Ausdehnung entwickelt, das ich auf Rat des Hautarztes mit dem kortikoidhaltigen Fenihydrocort® weitgehend eingrenzen konnte. Am linken Bein verschwand es durch die nächtliche Okklusion mittels einer Haushaltsfolie sogar ganz, kam aber am rechten Bein aber immer wieder störend auf. Ich ging also noch einmal zum Hautarzt, der mit Soderm® plus verschrieb, das neben einem Kortikoid auch Salizylsäure zur leichten allgemeinen Aufweichung der betroffenen Haupartie enthält. Das half dann endgültig. Kommen die Erscheinungen wieder, weiß ich jetzt jedenfalls, wie ich sie sofort beseitigen kann.

Ob ich da wirklich eine Psoriasis hatte, weiß ich nicht genau. Positiv weiß ich, dass gleich nach meiner Entdeckung der intensiven gesundheitlichen Verbesserungen bei mit und vielen anderen durch den Verzehr der gemahlenen Pflanzenkost auf leeren Magen sehr viele Fälle der Linderung schwerer Hauterkrankungen und auch der kompletten Beseitigung von extremer Psoriasis bekannt wurden. Neurodermitis verschwand fast regelmäßig. Meine Hypothese ist, dass die Verfügung über den Botenstoff Serotonin wesentlich an der Einrichtung einer stabilen Cortisol-Serotonin-Stressachse beteiligt ist. Ganz sicher wirken da noch viele andere Vorgänge mit, besonders weitere Hormone, aber auch psychische Gegebenheiten. Die typischen Störungen, die die Wissenschaft dem Fehlen von Serotonin zuschreibt, sind seltsamer Weise dieselben, die auch bei Defiziten wichtiger Stoffe wie Vitamin D und B12, Magnesium oder auch der lebensnotwendigen Schwefelverbindungen eintreten. Meine Hypothese ist zum heutigen Tage weder ausreichend verifiziert noch falsifiziert. Ich stelle allerdings immer wieder fest, dass die universitären Wissenschaften sich nach dem Hype um Serotonin in den 90eer Jahren nur noch wenig mit diesem Schlüsselhormon beschäftigen.

Ihr Gesundheitszustand, den Sie sehr gut nachvollziehbar beschreiben, weist nach den Tausenden von Berichten von Nutzern nativer Kost sehr deutlich in die Richtung einer Fehlfunktion des Serotoninsystems, weist aber auch auf andere mögliche Ursachen. Kieferschmerz und Muskelschmerzen an vielen Stellen des Körpers (Fibromyalgie?) passen nicht perfekt in das Bild. Leider kann ich mit meinem Wissen da nicht weiter helfen. Der fehlende Lebensmut ist dagegen neben Müdigkeit und Erschöpfung ein typisches Zeichen des fehlenden grundlegenden Wohlbefindens, das eine Folge des Defizits an serotonerger Funktion ist. Da nichts dafür spricht, dass der Verzehr nativer Kost eine unverzichtbare Quelle der Hebung des Serotoninlevels ist, kann ich Ihnen raten, neben dem von einem Glas Wasser begleiteten Verzehr eines Esslöffels gemahlener Pflanzensamen gleich als erster Kost eines jeden Tages auch die anderen voraussichtlich erfolgreichen Wege zur Herstellung des hormonellen Gleichgewichts zu nutzen. Regelmäßige Einwirkung des vollen Tageslichts auf ausgiebigen Spaziergängen stehen da ganz vorne an. Entscheidend ist nicht die Sonne, sondern das weiße Tageslicht (oder 10.000 Lux und mehr von einer passenden Lampe). Temperaturreize helfen wie beim Saunieren und Wechselduschen. ich schwöre auch auf die Meditation auf der Nadelreizmatte, von der ich immer ganz erfrischt aufstehe. Ich nutze seit Jahren intensiv die weiteren Wege zum Serotonin. Dass ich über native Nahrung nicht mehr so frappierende Wirkungen erlebe wie zu Beginn meiner Entdeckung führe ich darauf zurück, dass ich inzwischen hormonell so stabil aufgestellt bin, dass darüber hinausgehende Verbesserungen nur schwer erfahrbar sind.

Ihrem Bericht entnehme ich nicht, dass Sie nachts keinen guten Schlaf finden. Das überrascht mich ein wenig. Vielleicht haben Sie nur nicht daran gedacht, es zu notieren, denn eigentlich hängen eine solide Wachheit tagsüber und ein erquickender Schlaf in der Nacht zusammen, worauf auch die Aufgabe von Serotonin als Körpertemperaturkontrollhormon hinweist. Schließlich kommt das Schlafhormon Melatonin entgegen der heute meist von den Experten verbreiteten Meinung erst auf den Plan, wenn man unter dem alleinigen Einfluss von Serotonin die Einschlafphase durchlebt. Erst danach – und das ist wieder Allgemeinwissen – wandelt sich in der Epiphyse Serotonin in Melatonin um und zieht einen tiefer in den Schlaf.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers

 

 

 

 

 

 

 

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USA & EU treiben REGIMECHANGE in Venezuela

Erstellt von r.ehlers am 28. Januar 2019

Karte von Venezuela (Land / Staat)

Wie sollen wir heutzutage noch mit unseren Regierungen und den Medien im Westen umgehen, wo wir unübersehbar von ihnen ständig fehlinformiert und gegängelt werden?

Aktuelles Beispiel: Venezuela, das unter den gewählten Präsidenten Chavez und Maduro fest an der Seite des sozialistischen Kuba stand und steht. Venezuela liegt nach den brutalen wirtschaftlichen Sanktionen der USA am Boden. Es hat seine reichen Erdölvorkommen vergesellschaftet, kommt aber wegen des Drucks von außen, dem sich auch Europa anschloss, nicht mehr auf einen grünen Zweig.

Diese Sanktionen verstoßen als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des betroffenen Staates endeutig gegen das Völkerrecht. Sie sind, was ihnen ein wenig den Anschein einer Legitimation vermitteln könnte, auch nicht vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen abgesegnet. Was bisher nur verdeckt betrieben wurde, zeigt sich aber jetzt noch wesentlich krasser: Heute wird  von der USA-EU-Allianz Druck auf die gewählte Regierung ausgeübt, dass sie zurücktreten möge. Gleichzeitig erkennen sie den Präsidenten des Parlaments, Guaido,  der sich im Wege des Statsstreichs die Befugnisse des Staatspräsidenten zuspricht, als Interimspräsidenten an. Zweifelt wer daran, dass die USA derzeit mit Unsummen von Geld interveniert, um einen Bürgerkrieg auszulösen?! Und Deutschland hält den Steigbügel!

Die Westallianz betreibt mal wieder ganz offen und frei jeglicher Legimation einen Regimechange wie nur z.B. vor Jahren im Iran Mosssageghs, im Chile Allendes oder im Griechenland der korupten Obristen. Noch toller:  Washington behält sich „alle Optionen“ des Einsatzes gegen die Regierung Venezuelas vor, auch die militärische Intervention. Anders als bei den Angriffskriegn gegen Sasddam Hussein und Ghaddafi versucht vorliegend niemand, das Vorgehen irgendwie zu rechtfertigen.

Unser Staatsfernsehen und unsere Zeitungen berichten ofenbar unbewegt über diese Vorgänge. Sie geben sich auch nicht die Mühe, sie rechtlich und moralisch  als den eindeutigen Völkerrechtsbruch zu qualifizieren, den sie darstellen. Wir einzelnen Bürger können nicht viel tun. Untereinander aber und überall wo möglich sollten wir diese Vorgänge besprechen, damit wir uns einmal als Volk gegen diese Verbrechen wenden können, wenn sich die Chance dazu ergibt.

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Hannover ordnet den Gendersprech an

Erstellt von r.ehlers am 25. Januar 2019

Mein ganzes Leben lang hat mich die Unterwerfung der Frauen unter das männliche Diktat gestört. Seit einigen Jahrzehnten aber steht die Welt Kopf, indem Politiker aller Farben es sich haben einreden lassen, dass eine der Grundlagen für die ungerechte Behandlung der Frauen in der Besonderheit der deutschen und einiger anderer Sprachen begründet sei, die meisten Dinge unserer Welt, auch wenn sie nicht überhaupt nicht durch eine der beiden sexuellen Erscheinungen geknnzeichnet sind, entweder männlich oder weiblich zu nennen. Gerade weil greifbare sexuelle Eigenheiten nicht involviert sind, ist es der schiere Zufall, dass „der Mond“ im Deutschen maskulin konnotiert wird und  „die Sonne“ weiblich, während es bei den romanischen Sprachen mit „Luna“ und „Sol“ umgekehrt ist, s. auch meinen Beitrag: www.essenspausen.com/gendergeschlechterrolle-und-gerechtigkeit/.

Wenn einzelne fehlgeleitete Journalisten und Autoren vorschlagen, dass wir aufhören sollten so zu sprechen und zu denken wie wir es gelernt haben und jeden semantischen Gebrauch von Begriffen zu meiden, der nur eines der beiden Geschlechter allein hervorhebt, obwohl auch das zweite Geschlecht gemeint ist oder auch die Menschen, die in diese beiden Kategorien biologisch oder mental nicht gut passen, ist das schon schwer zu verstehen. Man soll danach Phänomene wie den Bürger, den Untertan, den Künstler,und den Politiker aus dem Sinn streichen. Vielmehr soll man sie sich immer als Träger besonderer Sexualorgane vorstellen und sie gezielt ansprechen als Männer, Frauen, Schwule, Lesben oder Transgender – auch wenn es im Kontext gar nicht um sexuelle Dinge geht!

Jetzt aber kommt es knüppeldick: Als erste deutsche Grossstadt hat Hannover seinen 11.000 Mitarbeitern und indirekt auch seien Bürgern eine Gender-Rhetorik aufgezwungen.Kein Text verlässt die Verwaltung ohne die Ummodelung in eine„geschlechtergerechte Verwaltungssprache.“ Auch auf die Gefahr der Fehlezeichnung hin wird jetzt aus dem kommunalen  «Wählerverzeichnis“ ein „Wählendenverzeichnis“, was übersieht, dass nicht jeder wahlberechtige Bürger auch zur Wahl geht. Vielleicht lieben Bürger*Innen auch nicht „die Wahl“, hassen „die Wahlreden“, „die Meinungen der Politker*Innen und lehnen „die ewige Gängelung“ durch „die Politik“ ab!

Da muss ich mich angesichts solchen Irrsinns für meine zweite Heimat, das schöne Hannover, die Geburtsstadt meines Vaters, aber mächtig fremdschämen.

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Glauben á la C.G.Jung

Erstellt von r.ehlers am 24. November 2018

Wenn Sie auf der Startseite dieses Blogs in das Suchfeld in der linken Spalte das Suchwort „Glauben“ eingeben, kommen Sie zu einer Reihe von Beiträgen, die sich damit beschäftigen, woran man sich denn im Leben halten soll. Mein Ergebnis, wie ich insbesondere im Beitrag vom 24.3. des Jahres („Nietzsche demontiert Platon“) bekräftigt habe, ist, dass man mit kritischem Geist wohl kaum dazu kommen kann, irgend jemand irgend etwas zu glauben.

Aber haben wir nicht die Psychologie und die Psychoanalyse, die uns bündig erklärt, was sich alles in unseren Köpfen  abspielt? Weit gefehlt, wie ich hier am Beispiel des Freud-Schülers C.G. Jung zeigen werde.

C.G.Jung (1875 – 1961)

In Jungs Forschung nimmt seine Archetypenlehre die zentrale Rolle ein. Vor vielen Jahren hatte ich mich ein wenig bei Jung eingelesen, gab die weitere Lektüre aber auf, nachdem mir klar war, dass die Archetypen, die unabhängig von den Einflüssen auf den einzelenen Menschhen durch seine Umwelt im kollektiven Unbewussten der Menschheit, also bei jedermann, im Unbewussten herumgeistern sollen, nichts als eine wilde Phantasie sind.

Nachdem mir jetzt aber  das kluge, aber gut leesbare Buch von Dagmar Berger, Der Prozess der Individuation bei C.G.Jung, Verlag Dr. Kovac 2018 in die Hände fiel und ich dazu etwas sagen sollte,  brachte ich dazu folgende Gedanken zu Papier:

Individuation des Menschen nach dem Psychiater und Psychoanalytiker C.G.Jung .

Individuation = Herausbildung der individuellen Persönlichkeit

Seinem Lehrer Sigmund Freud folgend sieht auch Jung neben dem Ich-Bewusstsein die stete Präsenz des Unbewussten. Das ist heute Standard in den Wissenschaften von der Philosophie über die Psychologie bis hin zu den Gehirnwissenschaften.

Aus seinen privaten Traumerfahrungen und einigen Traumberichten von Patienten heraus leitet Jung im Unbewussten eine Vielzahl von unterscheidbaren Komplexen ab, auf denen er seine Archetypenlehre aufbaut:

Unter Archetypen versteht Jung innere Urbilder (Arche = Anfang, Ursprung und Prinzip), die nicht nur im Einzelwesen leben, sondern angeblich aus dem kollektiven Bewusstsein der ganzen Menschheit stammen. Archetypen können nach Jung neu entstehen und auch untergehen,  viele sind sehr bedeutsam im Zusammenspiel von Emotionen, Vorstellungen, auch  Religionen, Märchen und Mythen.

Wichtige Archetypen Jungs sind das eigene Selbst, Vater, Mutter, Kind, Held, Zauberer, der „alte Weise“, die Schöpfung, der Sündenfall, Gott, Teufel und die Hexe wie auch die Reinkarnation und die Wiedergeburt.

Wie alle psychischen Gegebenheiten sind nach Jung die unbewussten Komplexe  nicht mit dem Geiste erkennbar, nach Jung sind sie aber erfahrbar. An diesem Punkt scheiden sich die Geister.

In der Praxis der Psychoanalyse haben sich Jungs Vorstellungen bis in die heute erkenntniskritische Zeit nicht durchgesetzt. Während wir immer mehr über die komplexen Vorgänge im Unbewussten jedes Menschen erfahren haben, ist die Existenz  des kollektiven Unbewussten nie wirklich plausibel geworden.“

Ein Nachsatz:

Da wir doch nichts ganz sicher wissen können – wie sollte mein eigener Erkenntnisapparat im Kopf auch ein ausreichender Maßstab für seine Fähigkeiten sein können ? – gibt es nur zwei praktische Linien, an denen entlang wir uns mit Sinn und Verstand halbwegs zufriedenstellend in der Welt orientieren können:

1. die Wahrscheinlichkeit und

2. die Eignung zur Kommunikation mit den Mitmenschen.

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Kein Wohlfühleffekt durch die Vitalkost auf leeren Magen

Erstellt von r.ehlers am 10. Oktober 2018

Guten Tag, sehr geehrter Herr Ehlers

Ich hatte mich bereits an Fr. Ehlers wegen meiner „Einnahme“ der Vitalkost gewandt, die erhaltenen Antworten fand ich allerdings nicht lösungsorientiert.

Also versuche ich es mal bei Ihnen:

Ich nehme die Vitalkost nun in der vierten Woche. Allerdings blieb die Einnahme“wirkungsfrei“ ! Jedenfalls die gewünschten Wirkungen haben sich garnicht eingestellt. Z.B kein besserer Schlaf, weiterhin Müdigkeit, insbesondere mittags, bisweilen weiterhin Hungerattacken, keinesfalls „Glücksgefühle“.

Also Grund genug, einmal nachzufragen.

Ich nehme die Vitalkost richtig ein.

Auf komplett leeren Magen. Abends zuvor esse ich spätestens gegen 18 h das letzte Mal. Und dann auch nur „leichte“ Kost. Obst. Oder Joghurt.

Allerdings bilden sich bei meiner Vitalkost regelmäßig Klumpen! Die Größe ist ca. 0.8 mm. Sollte das (bereits) reichen, damit der Magen mglw „zu macht“? Jedenfalls ist die Klumpenbildung nicht das was ich mit einem Qualitätsprodukt verbinde! Und ja, ich rühre richtig um. Ziemlich lange, ich zerdrücke mit dem Löffel die Klumpen, die ich sehe. Und ja, ich nehme die richtige Menge Wasser. Und auch das Wasser ist ein echtes Qualitätsprodukt. Usw.usf.

Schon lange esse ich relativ ausgewogen und „vernünftig“. Obst, Salat, Gemüse, Johurt. Kein Weißmehl, bzw eigentlich kaum noch Kohlenhydrate. Dafür nehme ich täglich einen „Drink“ mit Flohsamenschalen, gemahlen. Mit Bentonit, Zimt und Nelken.

Und ich nehme 2x täglich Dr. Niedermairs Rechtsregulat. Auch schon über einen langen Zeitraum.

Ca alle 6 Wochen ein professioneller Einlauf.

M.E sind die Begleitumstände nicht wirklich schlecht. Dazu täglich Sport. (Ausdauer/Kraft, ca. 1 h)

Nun ist es so, dass ich vor 17 Jahren einen Schleudertraumaautounfall erlitten habe. Mglw liegt hier eine Ursache, wie in Ihrem Buch beschrieben.

Frage:

Kennen Sie einen serösen Arzt der für eine Untersuchung in Frage käme? Oder einen geeigneten HWS-Therapeuten?

Denn schließlich soll es ja jetzt endlich positiv mit der Einnahme der Vitalkost weiter gehen.

Mit freundlichen Grüßen

N.N.

Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr N.N.,

gern beantworte ich Ihre Fragen so gut ich kann. Zufällig habe ich vor ein paar Tagen mal wieder meinen Blog bedient und bekräftigt, was ich schon sehr bald nach der Entdeckung der Möglichkeit der körpereigenen Genese des Transmitters Serotonin durch eine native Kost geschrieben habe: Der Serotonineffekt kann nur dort auftreten, wo initial ein Serotoninmangel besteht und nicht andere Störungen vorliegen, die entweder den Serotoninaufbau unterbinden oder ihrerseits all die gesundheitlichen Störungen bewirken, wie sie auch beim Fehlen von Serotonin festzustellen sind.

Es ist gut, dass Sie Ihre Situation ausführlich schildern, denn so kann ich Ihnen mit voller Überzeugung sagen, dass Sie persönlich von nativer Kost – gleich von welchem Anbieter – keine Verbesserung Ihres serotonergen Systems erwarten können. Geben Sie die Mischung, die Sie einmal haben, doch weiter an jemand, der weniger gute Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hat als Sie und der aus diesem Grunde Probleme mit Wohlbefinden, Müdigkeit tagsüber und schlechten nächtlichem Schlaf hat! Ihm können Sie fast sicher einen großen Gefallen tun.

Bitte sehen Sie doch einmal in den Beitrag http://www.essenspausen.com/fake-promises-native-kost-hilft-nur-begrenzt/ .Meine Frau überwarf sich mit unserem Sohn Dominik, der daraufhin sein Interesse an der Sache Aminas verlor. In der Folge zog auch ich mich zurück. Unser Sohn gehört übrigens zu den Menschen, die  persönlich durch die native Kost keine besonderen Wirkungen erfuhren – um sie zu erfahren, muss man erst einmal unvernünftig gelebt haben, was die Stressachse verschiebt und einen Serotoninmangel erzeugt! Ich habe erst die großartige Wirkung des von mir entdeckten Prinzips an mir selbst erfahren, als ich mich jahrzehntelang höchst unvernünftig ernährt und viel zu wenig für körperliche Bewegung gesorgt hatte. Jetzt, nach Jahren der grundlegenden Besserung der Ess- und Lebensweise erlebe auch ich die völlige Wirkungslosigkeit des Prinzips für mich selbst.

Ich verzichte seit Jahren ganz auf einfache Kohlenhydrate wie Zucker, experimentiere mit Low Carb und Keto, halte Essenspausen ein, d.h. keine Zwischenmahlzeiten, keine Snacks und Reduzierung der Mahlzeiten. Derzeit esse ich nur noch in einem täglichen Fenster von 16 – 20.00 Uhr. Vor 6 Jahren habe ich es auch aufgegeben, Alkohol zu trinken (außer mal 1 – 2 Gläser bei ganz besonderen Anlässen). Selbst auf Kaffee verzichte ich meist (ohne alle Probleme danach) seit einigen Wochen.

Sie, Herr N.N., kümmern sich auf etwas andere Weise, aber sogar mehr um Ihre Gesundheit als ich um meine. Ich habe Rechtsregulat probiert, obwohl mich die innere Logik nicht überzeugte, hatte aber auch keine Vorteile davon. Ich verzichte gern auf eingreifende Vorsorgemaßnahmen wie Einläufe und fast generell die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Zum Glück erlebe ich auch ohne native Kost jeden Tag eine Freude an meiner Existenz, bin tagsüber nie müde und schlafe gut. Erfreulicherweise habe ich ohne besonderes Dazutun keine Probleme mit meiner Verdauung, Ich habe vor 10 Jahren meine schreckliche Arthrose mit der brasilianischen Mischung (350 g Aloe, 500g Honig, etwas Alkohol) komplett beseitigt und habe dank meines ausschließlichen Gehens mit Barfußschuhen keinerlei Haltungsschäden. Mit fast 78 Jahren geht es mir heute sehr viel besser als mit 60 Jahren, als ich die native Kost entdeckte. Dass meine Frau unsere Familie regelrecht gesprengt hat, war letztlich für mich nur von Vorteil, weil mit der folgenden Trennung schwere latente Probleme wie insbesondere charakterliche und intellektuelle Unvereinbarkeiten einfach ihre Bedeutung verloren.

Über die Beschwerden durch das HWS-Syndrom habe ich gegenüber dem Stand bei der Fertigung meiner Bücher über das Serotonin und die Essenspausen nichts hinzu gelernt – außer vielleicht, dass die schwierige zarte Massage der Muskelansätze am Atlaswirbel nicht nur von einigen wenigen Experten ausgeübt wird. Nach bisher nicht voll bestätigten Berichten wird sie auch von allen Physiotherapeuten geleistet, die sich auf die sog. Rolfing-Methode verstehen. Über das Stichwort „Rolfing“ sollten Sie auch zu geeigneten Therapeuten kommen.

Es ist übrigens m.E. nicht gesagt, dass Ihre Probleme wirklich vom HWS-Syndrom stammen. Fast alle Symptome, die dem Fehlen von Serotonin folgen, findet man auch bei der Fehlversorgung mit Adrenalin, Vitamin B 12, D und Schwefel. All diese Dinge und mehr hängen zudem eng zusammen, was die Beurteilung im konkreten Fall äußerst schwierig macht. Dass die Beseitigung eines der möglichen Auslöser zuverlässig alle Auslöser beseitigt, ist wohl selten.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen

Ihr Rolf Ehlers

 

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The Disastrous Rise of Misplaced Power

Erstellt von r.ehlers am 7. Oktober 2018

„Until the latest of our world conflicts, the United States had no armaments industry. American makers of plowshares could, with time and as required, make swords as well. But we can no longer risk emergency improvisation of national defense. We have been compelled to create a permanent armaments industry of vast proportions. Added to this, three and a half million men and women are directly engaged in the defense establishment. We annually spend on military security alone more than the net income of all United States corporations.

Now this conjunction of an immense military establishment and a large arms industry is new in the American experience. The total influence—economic, political, even spiritual—is felt in every city, every Statehouse, every office of the Federal government. We recognize the imperative need for this development. Yet, we must not fail to comprehend its grave implications. Our toil, resources, and livelihood are all involved. So is the very structure of our society.

In the councils of government, we must guard against the acquisition of unwarranted influence, whether sought or unsought, by the military-industrial complex. The potential for the disastrous rise of misplaced power exists and will persist. We must never let the weight of this combination endanger our liberties or democratic processes. We should take nothing for granted. Only an alert and knowledgeable citizenry can compel the proper meshing of the huge industrial and military machinery of defense with our peaceful methods and goals, so that security and liberty may prosper together.“

Dwight D. Eisenhower

 

„One day after I am long gone, you will remember me and say, we should have stopped the nuclear program of Israel, abolished the Federal Reserve, and kicked all secret societies, occupists, usurpers and Zionists, out of our wonderful country, to keep it that way, but it is never too late, remember that“.                         

John F. Kennedy      

 

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Horst Seehofer

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Fake Promises: Native Kost hilft nur in bestimmten Fällen

Erstellt von r.ehlers am 7. Oktober 2018

I. Aufbau und Ende von Aminas

Im Jahre 2000 stellte ich auf einer Geschäftsreise durch China fest, dass das dort als Abnehmmittel verkaufte getrocknete und gemahlene Pflanzenprodukt namens KUIKE, wenn ich eine kleine Menge davon mit einem Glas Wasser auf leeren Magen verzehrte, meine Stimmung sofort verbesserte und dafür sorgte, dass ich den ganzen Tag über wach und munter blieb und nachts viel besser schlief. Mein damaliger Freund und Mandant Armin Bonack aus Solingen machte dieselbe Erfahrung. Wir stellten fest, dass die Wirkung jeden Tag neu zu erzielen war. Wir sprachen ab, dass ich mich in die wissenschaftliche Literatur in Biochemie und Medizin einlesen sollte, um den Hintergrund für diese Wirkungen zu ermittteln.

Meine Erfahrungen mit KUIKE und meinen vielen versuchsweisen neuen Pflanzenmischungen wie auch die Rückmeldungen von vielen Interessenten, die ich gewinnen konnte, führten mich zu meiner Entdeckung des körpereigenen Aufbaus des Wohlfühlhormons Serotonin – eben durch den Verzehr solcher Pflanzenkost, die ich später in meinem Buch „Wohlfühlhormon Serotonin“ (Via Nova Verlag, 2012, 2. Aufl. 2014) zusammenfasste. Mit der Buchveröffentlichung gründete sich auch die (sich jetzt auflösende) GfE-Gesellschaft für Richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V., deren Vorsitz ich übernahm. 2006 hatte ich eine Mischung aus den getrieideähnlichen Stoffen Amaranth und Quinoa gefunden, die wir Aminas Vitalkost nannten. Mein jüngster Sohn Dominik übernahm den Vertrieb in der Firma Aminas, Armin Bonack war stiller Partner. Als Sprachrohr für die Verbreitung des neuen offenbar großartigen Wissens gewannen wir den bekannten Alternativmediziner Dr. Ruediger Dahlke. Um unabhängig zu bleiben, fungierte ich in der Vertriebsfirma ähnlich wie Dr. Dahlke nur als externer Berater.

Meine Frau, die erst nur schwer für das Projekt zu gewinnen war, übernahm schließlich als Geschäftsführerin die „Finanzhoheit“ für das Unternehmen. Bald darauf verabschiedete sich mein Freund und Partner Armin Bonack von Aminas. Mit heimlicher Vorbereitung gründete er zusammen mit einer führenden Mitarbeiterin eines Zulieferers von Aminas eine neue Firma, die Abon Vital Vitalkost U.G. in Hamburg, die mit relativ wenig Erfolg ihre eigene Vitalkost verkaufte. Armin Bonack gelang es, zusammen mit dem Aminas- Vertriebsparter Naturella aus Wien mit -später nicht eingehaltenen – finanziellen Versprechungen – Dr. Dahlke auf seine Seite zu ziehen. Als für ihn kein Geld floss, begann Naturella, die Produktidee zu übernehmen. Seither preist Dr. Dahlke dessen teuren Aminas-Nachfolger TAKEme.

Der so geschwächten Aminas GmbH bereitete dann meine Frau das nde, indem sie mehr oder minder das Vorgehen des vergraulten Partners Bonack kopierte. Hinter meinem Rücken und dem unseres Sohne Dominik plante sie von langer Hand, sich mit einem eigenenen Angebot an die Lieferanten, Vertriebspartner und Kunden heranzumachen. Zu diesem Zweck gründete sie heimlich in Spanien die Ehlers Naturkost S.L., die sie auch von dort aus betreibt (automatische Telefonumschaltung). Durchaus trickreich brach sie nicht von sich aus mit ihrem Sohn, sondern kürzte ihm wiederholt ohne vorherige Ankündigung seine Bezüge, bis er erklärte, dass er mit ihr nicht mehr arbeiten könne und ihr kündigte. Geschäftlich ging ihr Konzept auf, mein Sohn und ich allerdings sagten uns aber von ihr los.

II. Fake Promises (Falsche Versprechungen)

Neben diesem Hick-Hack ums Geld, wie es ihn ja auch bei großen Firmen wie Adidas/Puma und VW/Porsche gegeben hat, ist der Wert des  von mir gefundenen Weges zur Anhebung des Serotoninlevels durch native Ernährung ziemlich in den Hintergrund getreten. Es liegt aber auch an mir selbst, dass die Aminas Vitalkost, auch als sie noch keine Konkurrenten hatte, nur begrenzte Verkaufserfolge hatte. Jeder weiß, dass in der Werbung das oberste Erfolgsprinzip lautet: „Frechheit siegt!“ Statt pauschal und blumig umschreibend tolle physiologische und gesundheitliche Wirkungen anzupreisen (die unsere Rechtsprechung ja erlaubt , s. „Red Bull verleiht Flüüügel!“), legte ich als gelernter braver Jurist Wert darauf, dass die Aminas-Vitalkost  nicht heftiger beworben wurde als mit dem komplizierten Satz:

Wir nehmen an, dass der Verzehr dieses Lebensmittels auf den leeren Magen bewirkt, dass sich der bei vielen Menschen oft knappe Steuerstoff, das zentrale „Wohlfühlhornon Serotonin“ auf körpereigene Weise bildet. Diese Hypothese ist schlüssig begründet und steht widerspruchsfrei in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Wissen aus der Ernährungswissenschaft und der Hormonlehre (Näheres dazu im Japitel „Synthese von Serotonin auf unserer Homepage www.aminas.de). Im Rechtssinne ist diese Annahme aber nicht hinreichend wissenschaftlich gesichert, weil eingehende wissenschaftliche Überprüfungen noch nicht vorliegen.“

Als das Oberverwaltungsgerich Münster nach langem Rechtsstreit in letzter Instanz die Verbreitung dieser doch sehr vorsichtigen Erklärung im Verkauf der Aminas-Vitalkost verbot, ahnte ich, dass geschäftlich gesehen kaum noch Raum war für eine ehrliche Werbung. Auch in allen meinen Stellungnahmen im vorliegenden Blog wie auch in meinen Vorträgen und Büchern habe ich immer klar herausgestellt, dass das Aminas-Prinzip nur dann von Bedeutung ist, wenn der Mensch, der die kleine Portion Aminas auf leeren Magen zu sich nimmt, überhaupt einen nennenswerten Serotoninmangel hat! Wenn ich heute sehe, wie mein ehemaliger Freund Bonack, meine eigene Frau und andere Nachahmer ihre eigenen Pflanzenmischungen bewerben, wird mir richtiggehend übel.

Da sind beispielseise die kleinen Körner der Scheingetreide Amaranth und Quinoa plötzlich ein „Superfood“, das „Gold der Inkas“. Als ich damals diese Substrate auswählte, kam es doch nur darauf an, dass sie glutenfrei sind! Dass sie wegen des größeren Anteils an Spelz gegenüber dem Stärkekern etwas mehr an Vitalstoffen mitbringen als Weizen oder Hafer, ist doch bei der geringen Menge, die man davon auf leeren Magen isst, ohne wirkliche Bedeutung! Die Anbieter haben aber auch wenig Hemmungen zu behaupten, dass ihre Lebensmittel ohne Einschränkung nach dem gesundheitlichen Status allen Konsumenten physiologische und gesundheitliche Wirkungen sicherten. Meine Frau lässt dazu erklären:

Naturkost-Ehlers-Vitalkost unterstützt Ihr Wohlbefinden bei Arbeit, Freizeit und beim Lernen – für eine gesunde, ausgeglichene und freudvolle Lebensart! Sie ist die perfekte Lösung für alle, die wenig Zeit haben, sich aber trotzdem gesund ernähren möchten.“  Sie verspricht aber auch Hilfe beim „gesunden Abnehmen“.

Solche Versprechuhngen sind unredlich, verstoßen aber auch gegen strafbewehrte Vorschriften des Lebensmittelgesetzes.

III. Was bleibt vom Aminas-Prinzip?

Das wichtige Schlüsselhormon Serotonin spielt schon eine wichtige Rolle im Stresasystem des Menschen. Wenn der Mensch unter Stressfolggn leidet wie insbesondere fehlender Wachheit tagsüber und schlechtem Schlaf in der Nacht, gibt es eine endlose Kette möglicher Auslöser. Einer davon ist das Serotonin, das tatsächlich helfen kann, bestehende Stresskaskaden abzubauen. Was aber, wenn Serotonin gar nicht fehlt und die Fehlfunktionen beispielsweise auf dem Fehlen von Adrenalin oder dem Überschuss an Cortisol beruhen? Oder auf einem Mangel an Vitaminen D oder B12?  Die Symptome sind in allen Fällen fast gleich. Noch klarer ist es dann, wenn initial überhaupt keine Störungen vorliegen. Wozu soll man dann eine Dose gemahlenen Pflanzenmehls (zu teils irrwitzigen Preisen) kaufen und jeden Morgen einen Löffel davon verzehren? Wenn man Probleme hat, wie sie von der Medizin beim Fehlen von Serotonin vermutet werden, kann man doch einfach für ein paar Euro im Reformhaus Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Teff, Kürbiskern  (alle glutenfrei) kaufen und umgehend feststellen, ob man zu den Menschen gehört, die auf den Aminas-Effekt ansprechen!

Wer einmal zu denen zählt, bei denen das bisschen Pflanzennahrung auf leeren Magen so große Hilfen bietet wie ich selbst, mein damaliger Freund Bonack und bestimmt Tausende andere sie erfahren haben, heißt das natürlich nicht, dass das für immer so anhält. Ich weiß von mir selbst und ungezählt vielen anderen, dass sie nach Monaten oder Jahren wenig oder auch gar keine Änderungen in ihrem Wohlergehen mehr spüren. Wo kein Problem (mehr) ist, muss ja auch keines gelöst werden.

Im Übrigen bleibt es dabei: In unserer hektischen Zeit, die geprägt ist von Unsicherheit und Überforderung gibt es viele Mensschen, bei denen die uns von der Natur über Hormone und Transmitter mitgegebene Stressachse beschädigt ist. Einer der vielen Ansatzpunkte für die Entstehung der schädlichen Stresswirkungen ist die nicht ausreichende Versorgung mit dem Stresskontrollhormon Serotonin. Es ist sehr bedauerlich, dass es bisher weder mir noch sonst jemand gelungen ist, das Wissen um die Möglichkeit der Hebung des Serotoinstandes durch den Verzehr nativer Kost weit zu verbreiten. Abertausenden könnte geholfen werden, voraussichtlich viel mehr als durch die kritischen arzneilichen Serotoninwiederaufnahmehemmer!

Die Verbreitung des Wissens über diese Möglichkeiten wird indessen nicht dadurch gefördert, dass die Allgemeinheit sich blind auf die native Kost stürzt, denn die meisten Menschen werden feststellen, dass die Methode bei ihnen nicht wirkt – und wenn dann nur für eine begrenzte Zeit.

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Warum Eltern meist nicht zueinander passen …

Erstellt von r.ehlers am 20. September 2018

Der Wunsch, Kinder zu haben ergibt sich aber, wie Schopenhauer überzeugend dargelegt hat, zwingend aus unserem völlitg irrationalen und übermächtigen Willen zum Leben. Bewerkstelligt wird diese Unterwerfung unter das Ziel, eine Familie zu gründen und dazu beizutragen, die Spezies Mensch in eigenen Nachkommen überleben zu lassen, durch unsere Sexual- und Bindungshormone (z.B. Oxytocin). Sie verpflichten uns, von frühen Lebensjahren an bis zum Tode unablässig den Blick auf andere Menschen zu werfen, als kämen sie alle ernsthaft als Sexualpartner in Betracht.Kurz gesagt: Wir werden mit dem Auftrag geboren, uns fortzpflanzen. Unter diesem Regime präsentieren wir uns auch ohne wirkliches Interesse an sexueller Aktion als jederzeit potenzielle und potente Sexualpartner. Bestes Beispiel ist die unausrottbare Mode der Frauen, ihrem Gesicht täglich eine regelrecht Kampfbemalung zu geben, wie ich es im Beitrag http://www.essenspausen.com/schoenheit-ihr-gnadenloses-regime-ueber-die-menschen/ beschrieben habe. Hier ist auch die selbstverliebte Sucht der Männer zu sehen, die mit großem Aufwand ihren Körper stählen oder zumindest muskulös oder braungebrannt aussehen lassen wollen. Ein Modellpärchen, die all das perfekt präsentieren, sind Donald Trump und seine jetzige Frau: Er ein Macho, der die Nähe zu den Wrestling-Shows der Amerikaner sucht und so tut, als ob alle Frauen in seiner Nähe weich würden, sie ein offenbar unbedarftes aufgeplustertes langbeiniges Model.

  Artur Schopenhauer auf einer Daguerrotypie aus dem Jahre 1852 (Wikipedia)

Schopenhauer vermutet, dass es dem Diktat der Natur entspricht, dass sich sehr häufig sehr unterschiedliche Partner verehelichen. Kleine Menschen finden große Partner, Introvertierte fliegen auf Außengesteuerte, Menschenfreunde landen bei krassen Egoisten im Bett. Diese ungücklichen Mesalliancen sollen nach seiner Meinung eine bessere Gewähr für die positive Fortentwicklung des menschlichen Erbgutes geben. Wie dem auch sei – es unterliegt meist keiner rationalen Kontrolle, wer da mit wem eine Familie gründet. Für das private Glück der Partner ist es nicht gut, wenn sie in den wichtigsten Bezügen uneins sind. So finden Menschen zusammen, die abgesehen vom Sex in der Zeit des Kennenlernens ihren Partner in Wahrheit gering schätzen, wo sie ihn nicht sogar verachten und abstoßend finden. Der „Lackmus-Test“ für die typische Mesalliance ist folgender:

Es vermählen sich Menschen, die so schlecht zusammen passen, dass sie niemals als Freunde füreinander getaugt hätten.

Typischerweise werden die in eine Bezihung von einem Partner eingebrachten Freunde vom anderen Partner nicht geschätzt sondern verekelt. Schauen Sie sich einmal in Ihrer Familie und bei Freunden und Nachbarn um: Sie werden weithin bestätigt finden, dass die Lebenspartner sich so sehr auf den Geist gehen, dass sie in den wichtigsten Lebensfragen uneins sind. Dummerweise kommen sehr viele Betroffene aus dieser Lebensfalle niemals wieder heraus. Sie fühlen sich schuldig, wenn sie ihren Partner in Wahrheit gar nicht (mehr) mögen und offen oder mittels Intrigen gegen seine Interessen handeln. Aber die Wahrheit ist ein großes Tabu. Also bleiben sie Jahrzehnte lang zusammen und feiern noch die stete Wiederkehr ihrer Fehlentscheidung. Die tatsächliche Beziehung wird nach und nach geprägt von Abwendung, Gleichgültigkeit und Täuschung. Darunter leiden natürlich auch die Kinder der Beteiligten, die noch von Glück reden können, wenn die kranke Beziehung ihrer Eltern erst bricht, wenn sie weitgehend erwachsen sind.

Schopenhauer sieht zwei Wege, sich aus diesen Zwängen zu lösen. Der Königsweg ist der, die Lebensweisheit zu gewinnen, die einem bewusst macht, in welchen Zwängen wir nun einmal leben und sich ihnen zu verweigern. Das ist ihm persönlich offenbar gut gelungen. Er lebte bis zu seinem Tode  16 Jahre lang friedlich allein mit seinem Hund in seiner Wohnung am Mainufer in Frankfurt. Allgemein empfiehlt er jedem, sich immer wieder einmal durch die Begegnung mit der Kunst und der Philosophi von den Zwängen des Lebens zu befreien.

 

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