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GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Grüne Kollegen am Arbeitsplatz

Erstellt von r.ehlers am 30. November 2016

Bild: pflanzen-fuer-menschen.de

Beiträge von Journalisten in der Presse sind meistens sehr kurzlebig. Die Zeitung von heute ist morgen bereits Altpapier, und ihr Inhalt ist vergessen. Meist ist das nicht schlimm,weil so viel wirklich Erwähnenswertes gar nicht passiert. Ich plädiere aber dafür, über das Tagesinteresse hinausragende wertvolle Beiträge zu prämiieren, zu katalogisieren und auf Dauer online für jedermann kostenfrei verfügbar zu halten.

Anlass für meine Anregung ist der überhaupt nicht aktuelle ganz kurze Beitrag des Leiters der Wissenschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung Dr. med. Werner Bartens, der es gestern am 29.11.2016 aber immerhin auf die Titelseite gebracht hat:

Die grünen Kollegen                                                                                                                         Wie Büropflanzen den Arbeitsalltag beeinflussen

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Rohkost und Serotoninaufbau für Nestlinge

Erstellt von r.ehlers am 29. November 2016

agenpförtner In Anlehnung an die noch an ihr Nest gebundenen Jungvögel werden Menschenkinder im Säuglingsalter bzw. generell bis zur Vollendung des 1.Lebensjahres als Nestlinge bezeichnet. Wenn man sich nicht vor Amerikanismen scheut: Das sind die Babies!

Der richtige Umgang mit dem Baby wird sehr klug und überzeugend von Kathrin  Szabó aus Krefeld in ihrem Blog „Nestling“ dargestellt (E-Mail: kathrin@nestling.org). Auf meine Frage, ob Nestlinge schon Rohkost vertragen, gibt sie als einzige Adresse im Netz in ihrem Blog www.nestling.org/baby-led-weaning-geeignetes-gemuese/eine gut erklärte bündige Antwort:

Baby-led Weaning: Geeignetes Gemüse

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MännerNews: Täglich Sport treiben!?

Erstellt von r.ehlers am 28. November 2016

Bild:myofficefit.com

Die Beachtung, die die österreichische NeoPresse in der Politik erreicht hat, sucht die Wiener Internet-Plattform MännerNews im Bereich der typischen Männerinteressen zu finden. Großes Vorbild, aber viel aufwändiger für die Macher (Journalisten) und Nutzer (zahlende Leser), ist die Zeitschrift Mens Health. Noch weit dahinter stehen teure Hochglanzblätter wie z.B. Playboy und Esquire. Bei den Autoren der Seite um Mag. Oliver Rapouch herscht übrigens Ausgewogenheit unter den Geschlechtern. Frauen verstehen Männer ja oft besser als sie sich selbst.

Auf MännerNews gestoßen bin ich durch ihren lesenswerten Artikel über die Bedeutung der Muskeln für Gesundheit und gute Funktion des Menschen:

http://www.maennernews.info/php/muskeln_als_ihre_energie_und_jugendhormonquellen,143,2029.html

Ich gebe die Hauptaussagen kurz weiter und weise auch darauf hin, wo sie offenbar nicht ganz zwingend sind.

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Kleine und große Zwangsstörungen

Erstellt von r.ehlers am 21. November 2016

  en.wikipedia.org

Derzeit werden im Privatfernsehen wieder die zwischen 2002 und 2009  erzeugten 129 Kriminalgeschichten rund um den zwangsgestörten Polizeiermittler Adrian Monk aus San Franzisko (Darsteller: Daniel Shaloub) ausgestrahlt. Wenn Sie eine davon gesehen haben, haben sie alle gesehen. Das soll heißen, dass die Serie vorwiegend von den sich ständig wiederholenden psychischen Fixierungen ihres Hauptdarstellers lebt. Dazu kommen nur noch seine genialisch anmutende Fähigkeit, in allen Lebenssituationen tatentscheidende Details wahrzunehmen, die jeder Normalmensch übersieht. Aberso etwas konnten ja auch schn Sherlock Holmes und Agatha Christie. Wer zufällig noch wenig über Zwangsstörungen weiß, kriegt bei „Monk“ einen guten ersten Eindruck.

Aber eigentlich gibt es kaum jemand,der an sich selbst und an anderen noch nie Ansätze einer Zwangsstörung erlebt gehabt hätte.

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E-Dampf statt Zigaretten: Zellschäden im Mund

Erstellt von r.ehlers am 21. November 2016

Foto: sueddeutsche.de

Wie die Wissenschaftsseite Scinexx berichtet, gibt es zwei neue Studien darüber, dass E-Zigaretten die Gesundheit der Raucher und auch der Pasivraucher beschädigen:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20855-2016-11-18.html

Die Verdampfer haben den Vorteil, dass mit der Umstellung auf sie weniger geraucht wird als wenn die Betroffenen noch regelrechte Zigaretten nutzten. Insbesondere die Schadstoffe aus der Verbrennung der Tabakpflanzen und des Zigarettenpapiers fallen nicht an. Nikotin in der Vedampferflüssigkeit sorgt ähnlich wie ein Nikotinpflaster dafür,dass die Nikotinsucht nicht weiter zum Glimmstängel greifen lässt. Also kann man sich erst einmal für jeden Menschen freuen, der auf den Verdampfer umsteilt und damit seine eigentliche Raucherkarrieren beendet.

Aber auch die Verdampfer sind gefährlich.

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Erkenntnis prüft Erkenntnis

Erstellt von r.ehlers am 21. November 2016

Schon die Frage nach möglichen Grenzen unserer Erkenntnis stürzt uns in das Dilemma, dass wir mit unseren geistigen Werkzeugen Aussagen über gerade diese zu treffen suchen. Das entspricht dem Versuch, die Exaktheit der Messung einer Schieblehre allein mit ihrer Hilfe selbst zu überprüfen. Vergleichbar ist die Situation auch mit der Examensprüfung, in der Prüfer und Prüfling dieselbe Person sind! Wie aussagekräftig ist dann das?!

… und dann soll er selbst bestimmen, ob er alles richtig gemacht hat?

Bild: britishcouncil.fr

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Die normative Kraft der Sprache

Erstellt von r.ehlers am 19. November 2016

Sprachfamilien der Welt (Wikipedia)

Wir haben den einleitenden Willkommengruß auf dieser Plattform neu formuliert. Auf die selbst gestellte Frage, was uns antreibt und wie wir vorgehen, geben wir eine Antwort, die unbedingt einer eingehenden Reflexion bedarf.

Es heißt dort:

Wir gehen … nicht obskuren Dingen nach, die nicht in der jedermann verständlichen Allgemeinsprache weitergegeben werden können. Wir suchen daher keine „einsamen Erkenntnisse“ oder auf die Kreise gläubiger Anhänger beschränktes esoterisches „Wissen“. Glauben kann jeder für sich, was er will.

Dieser Satz baut auf folgener davor gemachten Aussage auf:

Oberste Maximen für unser Vorgehen sind also einerseits die rationale Nachvollziehbarkeit  und zum anderen die Probabilität nicht zwingend gesicherter, aber voraussichtlich gut nutzbarer positiver Erfahrungen. Wir sehen aus diesem Grunde auch in einer rigorosen orthodoxen Medizin keinen Sinn, die die Nutzung des wertvollen Wissens aus der Erfahrungsmedizin ablehnt.

Ganz im Sinne aller überhaupt ermittelbaren Definitionen versteht  Wikipedia unter Sprache alles das, was rein tatsächlich zum Zwecke der Informationsweitergabe genutzt wird:

„Unter Sprache versteht man die Menge, die als Elemente alle komplexen Systeme der Kommunikation beinhaltet.“

Das ist für sich genommen sicherlich richtig. Dieser Definition fehlt aber ein wesentliches Begriffselement: Die normative Kraft der Sprache.

Wenn Sie meinen, ich spräche damit nur ein vergessenes Thema aus der abstrakten Sprachphilosophie an, liegen Sie falsch. Es hat nämlich unmittelbare und höchst praktische Wirkungen, wenn wir begreifen, dass

  • die Sprache ihre kommunikativen Funktionen erst durch ihre Verbindlichkeit unter den Sprachteilnehmern bezieht!

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Zunge und Gesundheit

Erstellt von r.ehlers am 16. November 2016

Nur Nase und Mund, durch die wir Tag und Nacht unser Leben lang atmen, sind körperliche Bereiche, die uns noch stärker ständig präsent sind als unsere Zunge.

Frau steckt Zunge raus

Bild: http://www.praxisvita.de/zeig-mir-deine-zunge-und-ich-sage-dir-wie-es-dir-geht

Mit der ständigen Präzenz ist nicht nur das Bewusstsein gemeint, sondern noch mehr die unterbewusste Wahrnehmung.  Bei geschlossenen Kiefern füllt die Zunge den Mundraum fast ganz aus. Tastsensoren überall auf und an der Zunge und Tastsensoren in der Schleimhaut der Mundhöhle melden dem Gehirn ständig diese Reize und geben uns das innere Wissen, dass die wichtigen existenziellen Funktionen, die mit den Vorgängen in den oralen und nasalen Eingangsöffnungen des Körpers verbunden sind, in Ordnung sind. Die Hände können wir zur Ruhe falten, die Augen können wir schließen und nehmen von daher kaum noch Informationen auf. Die Zunge ist aber immer im Mundraum in Bewegung oder liegt spürbar im Mund an den Schleimhäuten oder den Zähnen an.

Trotz ihrer Dauerbeanspruchung das ganze Leben hindurch ist die Zunge – mehr noch als das Herz – ein Teil des Körpers, der kaum jemals krank wird.Krebs kann es natürlich überall dort geben,wo es Zellen gibt, aber Zungenkrebs ist außer bei notorischen Rauchern extrem selten. Haben Sie aber sonst schon mal jemanden mit einer spezifischen Zungenkrankheit gesehen – außer ihrem Befall mit Bakterien  wegen gestörter Immunantwort des Körpers?

Es lohnt sich allerdings, sich seine Zunge regelmäßig anzuschauen,weil sie durch ihre Färbung anderswo im Körper ablaufende krankhafte Vorgänge sehr gut sichtbar macht.

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Coca Cola und Red Bull: Eine verrückte Welt

Erstellt von r.ehlers am 15. November 2016

Zwei Marken stehen wie keine anderen für die Verrücktheit unserer Welt:

die Limonaden Coca Cola und Red Bull.

   

Mir liegt es fern, irgend jemand den Spaß am Essen und Trinken zu verderben. Die Freude am Essen und Trinken ist wegen der Verschränkung der menatelen und biochemischen Vorgänge im menschlichen Körper ein im Gesundheitsinteresse unverzichtbarer biologischer und biochemischer Aspekt.

Gerade habe ich in einem Gespräch den Spruch aufgeschnappt, dass jeder, der uns sagen will, was wir zu tun haben,nervt. Warum muss man auch anderen Menschen seine eigene Meinung aufdrängen! Andererseits sind die Menschen,die uns immer alles recht machen wollen, die ersten, deren Meinungen wir uns nicht einmal mehr anhören. Populismus rechnet sich langfristig nicht. Was aber sein muss, ist dass wir uns wechselseitig über das informieren, was für uns von Vor- und was von Nachteil ist. Wenn da einer nach dem Stand der Sache „auf dem falschen Dampfer“ ist, muss man ihm das sagen!

Und was hat das mit Coca Cola und Red Bull zu tun?

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Glia-Zellen: Viel mehr als Leim im Gehirn

Erstellt von r.ehlers am 14. November 2016

Protoplasmatische Glia (l) und  Faserglia (r)

In der Erforschung des Gehirns hat sich ein Muster wiederholt, das sich ähnlich in der Erforschung der Materie gezeigt hat. Auf der Suche nach den Grundbausteinen der greifbaren Welt, die man in den Atomen vermutete, stieß die Physik neben Protonen, Neutronen und Elektronen auf einen ganzen „Teilchenzoo“ aus  weiterer Materie und dazu auf die innere Verbundenheit von Materie und Energie.

In der Hirnforschung dachte man ursprünglich, dass das Gehirn eine geordnete Ansammlung von miteinander durch Nervenbahnen verbundenen Nervenzellen wäre. Diese Neuronen gibt es wirklich, sie bilden auch die Hauptsubstanz des Gehirns. Ihre Zahl liegt bei 100 Milliarden. Es sind aber weitere Zellen in  noch weit größerer Zahl hinzugekommen: die Glia-Zellen. Dass es Materie im Gehirn außer den „grauen Zellen“, den Neuronen, gibt, war schon lange bekannt. Man sprach auch schon von „der Glia“, ahnte aber nichts von ihren Erscheinungsformen und Funktionen. Man erklärte sie einfach zum Gehirnleim, dier irgenwie alles andere zusammenhielt. Ähnlich hielt man es auch auf der großen Ebene mit dem Weltraum, in dem man sich die Existenz eines Äthers vorstellte.

Im Wesentlichen hat die Glia drei voneinander sehr verschiedene Zelltypen mit unterschiedlichen Funktionen:

  • die Astrozyten (protoplasmatische in der Grauen, Faserglia in der Weißen Substanz) 
  • die Oligodendrozyten und die
  • Mikrogliazellen.

Die Astrozyten, sternförmige Zellen, umlagern in großer Zahl alle Synapsen im Gehirn.  Die Zahl der Synapsen an den Endigungen der Nervenbahnen des Gehirns wird auf 100 Billionen geschätzt. Die Zahl der Astrozyten ist also ein Vielfaches davon. Oligodendrozyten umlagern in kaum abzuschätzender Zahl die gesamten Nervenbahnen im Gehirn, wo sie die sog. Myelinscheide aufbauen. Die zahlenmäßig wohl größte Gruppe sind die rätselhaften mit der inneren Immunität in allen Teilen des Gehirns beschäftigten Mikrogliazellen.

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