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GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

vitasprint = Abzocke von Pfizer (B12 + zwei Aminos)

Erstellt von r.ehlers am 4. Mai 2016

Logo         Vitasprint B12 Trinkampullen 30 St

Der Konzern  und das Produkt: 30 Trinkampullen á 55,12 €  (1,80/Tag)

Der deutsche Einwanderer Karl Pfizer und Karl Erhart aus Ludwigsburg gründete im Jahre 1849 die Pfizer Corporation, die sich bis zum weltgrößten Pharmakonzern entwickelte (heute ist sie Nr. 2 hinter Novartis). Die Marke propagierte als erste die Erektionshilfe Viagra (Sildenafil), geriet aber auch durch Rücknahmen von Arzneimitteln und ihr Geschäftsgebaren immer wieder in Kritik.

Pfizer bewirbt sein Rräparat vitasprint, das seit viele Jahren aggressiv in Zeitungen und im Fernsehen beworben wird (härter noch als das aufdringliche Almased), als einzigartige Hilfe zur Verbesserung des Allgemeinbefindens durch die Steigerung von Energie und Leistungsfähigkeit.

Wieso aber ist vitasprint einzigartig?

Der Hersteller: “ Vitasprint B12 ist das einzige Präparat mit der Kombination von 500 µg Vitamin B12 und den Aminosäuren Phosphonoserin  (40 mg) und Glutamin (60mg), drei aufeinander abgestimmte Wirkstoffe, die für Nerven, Gehirn- sowie Zellstoffwechsel wichtig sind.“

Wirklich einzigartig ist aber nur die Dreistigkeit der Abzocke der Verbraucher mit einer Billigkombination von überteuertem Cyanocobalamin (Vitamin B 12) mit zwei kaum jemals im Aminosäurepool eines halbwegs vernünftig ernährten Menschen fehlenden Aminosäuren.

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Appetit Control von ALDI

Erstellt von r.ehlers am 3. Mai 2016

In meinem Beitrag http://www.essenspausen.com/abnehprodukte-bild-maniueuliert-seine-leser/ habe ich angekündigt, in gesondertem Beitrag werde ich einmal kurz aufzulisten, was die Anbieter von Abnehmprodukten aller Art heute (scheinbar) ganz legal den Abnehmwilligen aufschwatzen. Im Vorgriff daraufstelle ich einmal das Nahrungsergänzungsmittel  Appetit Control von Dr. Kleine Pharma GmbH aus Bielefeld vor, das Aldi Süd derzeit in den Regalen stehen hat. Mit anderer Verpackung wird es auch von der österreichischen Aldi-Tochter Hofer in der Serie well&active verkauft, dort derzeit statt für 8,99 € für nur 4,99 €.

 

Empfohlen wird von Aldi/Hofer, 1 – maximal 3 x am Tag ein kleines Trinkfläschchen mit 60 ml Inhalt zu trinken, jeweils  v o r  einer Mahlzeit, ggf.auch einer Zwischenmahlzeit.

Der Trick bei diesem Produkt wie auch bei vergleichbaren Produkten, die bei dm und Rossmann zu vergleichraem Preis zu haben sind, ist nach Herstellerangaben die Zutat von jeweisls 1 Gramm des Pflanzeninhaltsstoffs Glucomannan in einer Portion, gewonnen aus der Konjakwurzel. Zusätzlich enthalten sind – zufällig oder nicht? – so viel Vitamin B1, B6, B 3 (Niacin), B 5 (Pantothensäure) und Vitamin C, dass 3 Portionen sogar den gesamten Tagesbedarf decken sollen. Warum nicht auch die  Vitamine B 2,  B12, A, E und andere? Ähnlich ist es mit einer begrenzten Auswahl an Mineralien und Spurenelementen.

(Nur nebenbei gesagt, steht Rossmann stark in der Kritik wegen indirekten Lohndumpings (Vergabe des Auffüllens der Läden per Werkvertrag an Dritte, an denen er sogar selbst das Sagen hat).

Es gäbe kein Problem, wenn „Appetit Control“ nur – natürlich mit anderem Namen – damit beworben würde, dass es eine Nahrungsergänzung ist, die bei dreimaliger täglicher Anwendung (180 ml Flüssigkeit) in Orangesaft verlöst 1 Gramm  gemahlene Konjakwurzel zusammen mit diversen Vital- und Konservierungsstoffen mit sich bringt. Denn gefährlich ist ja nichts von den Inhatsstoffen. Es sind eben nur aus Lebensmitteln bestehende oder aus ihnen extrahierte normale pflanzliche Inhaltstoffe in dosierter Form, vermengt mit amtlich zugelassenen Konservierungsstoffen, eben Nahrungsergönzungsmittel.

Mehr als nur ein Problem, sondern ein offener Gesetzesvertoß ist es aber, dass Appetit Control eine

  • pflanzliche Sättigungshilfe sei, indem es das Hungergefühl vermindere
  • und mit dem Inhaltsstoff Glucomannan der Gewichtskontrolle diene, also auch dem nachhaltigen Abnehmen.

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Höhenverstellbarer Fußhocker/Badschemel

Erstellt von r.ehlers am 2. Mai 2016

Es ist ungemein lohnenswert, die kleinen praktischen Dinge in sein Leben zu lassen. Dies ist ein Teil einer klugen Selbstorganisation und der selbstverantworteten Lebensgestaltung. Die handfesten Erfolge durch ihren Einsatz können, was ich aus eigener Erfahtung weiß, regelrechte Glücksgefühle vermitteln. Bestes Beispiel sind die Barfußschuhe, die mich von der mit übr Jahrzehnte immer wieder verordneten orthopädischen Schuheinlagen abgebracht und die alten Haltungsschäden mit ständigen Rückenschmerzen einfach weggeblasen haben.

Einige weitere solcher hilfreichen Sachen habe ich auf diesen Seiten vorgestellt, z.B.  die Zederna-Einlegesohle, die im Schuh ein frisches pilz- und geruchsfreies Klima schafft, den bequemen Shopper-Treppensteiger von Andersen, die konsequent natürlichen Kosmetika von Relight-Delight, das phantastische Minitrampolin, die großartige Zhencidian-Akupunkturmatte als Meditationshilfe, die Vollspektrum-Leuchten, die  für das Wohlbefinden unverzichtbar sein können, die diversen Vakuumiergeräte- und Behälter für die Küche und schließlich den hilfreichen Hoco-Toilettenhocker.

Jetzt stelle ich einmal ein ganz simples, aber ungemein sinnvolles kleines Möbelstück vor, das für Menschen in bestimmter Situation einerseits als Badmöbel, zum anderen aber als Zusatzausstattung zum Esstisch in keiner Familie fehlen sollte: den Ridder-Badschemel, dessen Benutzung im Bad viel Spaß macht, der aber auch Kindern an der großen Tafel der Erwachsenen einen sicheren Stand für ihrebaumelden Füße gibt, Preis bei Amazon: 25,89 € :

Ridder Bad-Schemel, höhenverstellbar 1

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Abnehmprodukte: BILD manipuliert seine Leser

Erstellt von r.ehlers am 1. Mai 2016

Wenn die Zügelung des Appetits jemals ein wirklich entscheidender Faktor für den Erfolg des Abnehmens und der nachhaltigen Gewichtskontrolle sein sollte,

  • dann müsste diese Kontrolle aber jeden Tag vom Beginn der Maßnahme bis in alle Zukunft hinein und den ganzen Tag von früh bis spät immer wieder erneuert werden.

Das ist aber eine so hinverbrannte – und teure – Methode, dass keiner der alten und neuen Vertreiber von Mitteln zur Appetitkontrolle darauf aufmerksam macht, dass sein Produkt nur den Kunden das Geld aus der Tasche leiert, aber niemals nachhaltig helfen kann.

Unter dem Titel „Appetitzügler mit Nebenwirkungen“ informiert BILD-Online seine vielen Leser in der Kernaussage zunächst ganz richtig:

„Wundermittel oder Abzocke. Was steckt (aber) hinter diesen angeblichen Wundermitteln? Von der Industrie, die diese Art von Schlankheitsmittelchen erstellt, wird demjenigen, der gewillt ist, sein Gewicht zu reduzieren, oft das Blaue vom Himmel herunter versprochen. Alles essen und dennoch entsprechend Gewicht zu verlieren, Abnehmen ohne Sport und noch viel mehr.“

S. http://www.bild.de/themen/specials/diaet/diaetpillen-die-gefaehrlichen-appetit-zuegler-37042038.bild.html

Bild Logo

Das Massenblatt BILD zu zitieren ist bekanntlich  problematisch, weil Bild es immer wieder bewiesen hat, dass es mit der Wahrheit überhaupt nicht genau nimmt, dass sein Hauptanliegen vielmehr darin liegt, seine Leser zu manipulieren. Daher mischen sich bei BILD immer wieder Dichtung und Wahrheit.  Sehen Sie nur, wie die Zeitung nach dem vorgenannten richtigen Ausgangssatz weiter vorgeht:

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Lebensplanung mit Beruf und Familie

Erstellt von r.ehlers am 29. April 2016

1996 erschien das heute vergriffene Buch der Autorinnen Professor i.R. Dr. Birgit Geissler und Professor Dr. Mechthild Oechsle von der Universität Bielefeld  (unter Mitarbeit von HP Gudrun Braemer) mit dem Titel: „DIE LEBENSPLANUNG JUNGER FRAUEN. Zur widersprüchlichen Modernisierung weiblicher Lebensläufe“. Ihre soziologischen Kernaussagen, die bis heute Bestand haben, sind dankenswerter Weise  für die Allgemeinheit ins Netz gestellt:
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-de.wikipedia.org-
Eine der – bei uns fast ausgestorbenen – Großfamilien
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Für meine Überlegungen zur richtigen Lebensplanung/Lebensgestaltung für uns Menschen, gleich ob Mann oder Frau, ist sehr wichtig die  Erkenntnis der Autorinnen, dass die Lebensplanung der Frauen in der heutigen Zeit unabhängig von den spürbaren Erfolgen in der Gleichbehandlung der Geschlechter  nicht Hand in Hand geht mit der Lebensplanung der Männer. Während Männer sich zunehmend innerlich frei machen von den traditionellen Bindungen an die Familie und als Singles mit nur losem Familienanschluss ein neues freies Leben genießen, hinken die Frauen in diesem Bezug meist noch hinterher.

Trotz der Hartleibigkeit der Arbeitgeber, die die Minderbezahlung der Frauen gern verewigen würden und der Unfähigkeit unserer Politiker, sie zur längst fälligen Umkehr gesetzlich zu zwingen, wird es keine weiteren Jahrzehnte mehr dauern, bis Mann und Frau für die gleiche Arbeit künftig auch den gleichen Lohn erhalten werden.

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Europa auf dem Weg in die Klapse?

Erstellt von r.ehlers am 28. April 2016

Sie kennen sicher die „stille Post“ , bei der eine Reihe Menschen im Kreis sitzen. Einer erzählt seinem Nachbarn eine Geschichte ins Ohr, so dass niemand im Kreis mithören kann. Der Empfänger gibt sie weiter an dern Nächsten usw. bis sie am Ende wieder am Anfang ankommt. Das Überraschende dabei ist, dass sich die Geschichte auf diesem Wege so verändert hat, dass man sie nicht mehr wiedererkennen kann.

Auf einem solchen Wege ist bekannt geworden, dass in Europa fast 40 % der Bewohner reif fürdie Klapse wären. Wir sollen annehmen, dass dies eine Tatsache sei, die wissenschaftlich perfekt belegt sei, letztlich durch den Bezug auf die Studien einer Forschergruppe um Professor Dr. Hans Ulrich Wittchen, Psychologe, Psychotherapeut und Epidemiologe an der TU Dresden.

Hans-Ulrich Wittchen

Die Geschichte, die die Dresdner Forscher weiter trugen, ist in der Reihe der Weitergaben die erste. Als epidemiologische Studie beruht sie aber weniger auf eigenen Beobachtungen als auf der Zusammenfassung und Wiedergabe einer großen Zahl anderer Studien – einer META-Studie halt!

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Shopper – konsequent durchdachte Alltagshilfe

Erstellt von r.ehlers am 28. April 2016

Den einfachen Hilfen im Leben zollen wir oft nicht den gebotenen Respekt. Dabei hat es ihre Entwickler oft jahrelange Knobelei und manche plötzliche Intuition gekostet. An die wirklich großen Erfindungen wie an die erste zuverlässig arbeitende Dampfmaschine von James Watt, mit der er vor 250 Jahren das industrielle Zeitalter einläutete, lassen wir uns gern erinnern.

de. wikipedia.org-

Animation einer doppelt wirkenden Dampfmaschine mit Fliehkraftregler

-de.wikipedia.org-

Planetengetriebe zur Umwandlung der Auf- und Abbewegung in eine Rotation

Relativ unbedeutend erscheinende Innovationen achten wir weniger, selbst wenn sie uns jeden Tag eine große Hilfe sind. Denken Sie nur an die Lauflernhilfen für Babys (Gehfrei) und die Rollatoren für Senioren und Behinderte (brit.: zimmer). Gerade die erst  seit 1990 verfügbaren Rollatoren haben bereits Millionen Menschen das Leben wesentlich erleichtert. Vor ihnen gab es nur den Spazierstock, der auch nicht annähernd so viel Sicherheit gibt  wie sie, aber gern mit dem Rollator zusätzlich mitgeführt wird..

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Der abgebildete Rollator erleichtert u.a. auch das Einkaufen. Einkaufen ist aber für jeden Menschen,der nicht für alle Wege das Auto benutzen will oder gar keines hat, eine beträchtliche Last, auch wenn er (noch) ganz gut auf den Beinen ist. Wenn man seine Einkäufe in Taschen packt und diese dann davontragen will, kriegt man sehr bald „lange Arme“ und Quetschungen in den Händen. Größere Objekte wie etwa eine Getränkekiste oder einen mittleren Sack Kartoffeln lassen sich so gar nicht sinnvoll transportieren.

Sind da  die in Deutschland heute allgemein üblich gewordenen Einkaufstrolleys nicht eine großeartige Hilfe? In ihrer bei uns seit Anfang der 70er Jahre genutzten Grundfunktion sind sie es wirklich.In der richtigen Ausgestaltung leisten sie aber sehr viel mehr. Bestes Beispiel ist der Royal Shopper Treppensteiger von Andersen.

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Die Natur ist kein Objekt der Anbetung

Erstellt von r.ehlers am 27. April 2016

„Wollen sie wissen, wo ich mein Vorbild gefunden habe? Ein aufrechter Baum: er trägt seine Äste und diese die Zweige und diese die Blätter. Und jedes einzelne Teil wächst harmonisch, großartig, seit der Künstler Gott es geschaffen hat. Dieser Baum braucht keine äußere Hilfe. Alle Dinge sind in sich ausbalanciert. Alle Dinge sind im Gleichgewicht.“ – Antonio  Gaudí

Immer wieder wird danach gefragt, was uns Menschen denn nun definitiv von den Tieren unterscheidet. Die Intelligenz ist es nicht, auch nicht die Emotion (Gefühl), wie lange gemutmaßt wurde. Selbst das Bewusstsein der eigenen Existenz teilen wir mit vielen Tieren, wenn nicht gar allen und vielleicht sogar den Wesen aus der Pflanzenwelt. Interessante Aspekte gerade zum Verständnis des pflanzlichen Lebens finden sich im Bestseller von Peter Wohlleben, „Das geheime Leben der Bäume“, Ludwig, 2015, 19,99 €.

 E. H. Radinger, Wolf Magazin TOP 500 REZENSENT bei Amazon schrieb am 11. Juni 2015 über Wohllebens Buch:
Er hat es wieder getan! Der „Baumflüsterer“ Peter Wohlleben hat es erneut geschafft, uns mit seinem neuen Buch sprachlos und sehr demütig zu machen. … Wussten Sie, dass die Eiche ein Weichei ist und Buchen ihren Nachwuchs säugen und kranken Exemplaren helfen, indem sie sie „füttern“? Dass Wurzelspitzen gehirnähnliche Strukturen haben und sich somit die Frage stellt, ob Pflanzen denken können? Dass in einer Handvoll Walderde mehr Lebewesen stecken als es Menschen auf der Erde gibt?
Wer liest, dass Bäume Gefühle haben und dass Baumeltern mit ihren Kindern zusammenleben, der geht mit einem anderen Bewusstsein in den Wald. Viel zu viele Menschen haben verlernt, die Kostbarkeit der Natur und der tierischen und pflanzlichen Lebewesen in ihr zu schätzen.

Gerade herausgekommen ist das tiefschürfende Buch zum Thema von Joself H. Reichholf, „Evolution„,Hanser, 16.3.2016, 22,90 €:

Die Natur, aus der wir Menschen hervorgegangen sind und in der wir leben, hat für uns eine überwältigende Bedeutung. Aber es gibt eine einzige, aber enorm wichtige, allein menschliche Fähigkeit, die wir sonst in der Natur niemals finden werden:
Die Fähigkeit zur unbegrenzten Abstraktion!

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Leo-Pillen und andere Abführmittel

Erstellt von r.ehlers am 26. April 2016

Auf meine Aktion für problemfreie Verdauung –http://www.essenspausen.com/eine-aktion-fuer-problemfreie-verdauung / habe ich erste Informationen von Lesern erhalten, die mich sehr zum Nachdenken gebracht haben. Überraschender Weise geht es in den ersten Informationen durchweg um die Leo-Pillen. Niemand versteht, warum es sie heute nicht mehr gibt.

Die Leo-Pillen kenne ich aus der Zeit meiner Jugend, weil die Alten damals ganz verzückt über die großartigen abführenden Wirkungen dieser Pillen sprachen.  Meine Mutter, die Großeltern und meine vielen alten Tanten versicherten sich wechselseitig bei jedem Zusammentreffen, dass sie wegen der Leo-Pillen nie lange unter  Verstopfungen zu leiden hatten. Offenbar nahmen sie diese Pillen über Jahrzehnte hinweg fast täglich ein.  Ohne dass ich je genauer hingesehen hätte, woraus diese Pillen bestanden, hatte ich ein starkes Vorurteil gegenüber dem regelmäßigen Eingriff in den Ablauf der Verdauung.

Original-Dose Leo Pillen

Gerade in der Zeit nach der Währungsreform von 1948, als die Menschen ihre alte sparsame Ernährung über Bord warfen und täglich überreichlich  aßen, was das Zeug hielt, litten immer mehr Menschen fast ständig unter Verstopfungen. Das Mittel der Wahl gegen diese Leiden waren die Leo-Pillen, die allerdings nicht verhindern konnten, dass die große Zahl der Deutschen damals wie Gert Fröbe ihre schlanke Erscheinung verloren und  mächtig fett wurden.

Immerhin waren die Leo-Pillen rein pflanzlich und hatten keine bekannten nachteiligen Nebenwirkungen. Wenn man dem Hersteller glauben konnte, wurde man auch nicht abhängig von ihnen. Für mich allerdings hatte das damals so ausgesehen, dass die Nutzer des Präparats zumindest so sehr an die abführende Wirkung gewöhnt waren, dass sie sich ein Leben ohne diese Hilfe nur schlecht vorstellen konnten.

Bildergebnis für Gert Fröbe

Gert Fröbe als schlanker „Otto Normalverbraucher“ in der „Berliner Ballade“

Bildergebnis für Gert Fröbe

Gert Fröbe als korpulenter „Goldfinger“

 

Und da konnten die Leo-Pillen einfach vom Markt verschwinden?

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Beachtliche neue Gentechnik

Erstellt von r.ehlers am 18. April 2016

Es schien so, als hätte es niemals eine sicherere Prognose als die gegeben, als dass die französiche  Genforscherin  Prof. Dr. Emmnuelle Charpentier, Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts, und ihre Kollegin  Dr. Jennifer Doudna, 2015 den Nobelpreis für Chemie bekommen würden. Es waren dann doch andere an der Reihe, aber auch Genforscher.

Charpentier und Doudna erhielten dennoch 2015 viele Preise, u.a. den mit 40 Millionen US-Dollar  dotierten Breakthrough-Preis.  Sie sind die Entdecker oder Erfinder der Genschere mit dem seltsamen Namen CRISPR Cas 9, mit der sie 2013 herauskamen. Bei nächster Gelegenheit ist ihnen auch der Nobelpreis sicher.

-de.wikipedia.org-

Dr. Charpentier: Eine kesse Erscheinung

Bis heute arbeiten bereits unzählige Menschen in Tausenden Labors auf der ganzen Welt mit diesem chemischen Instrument, das als technologischer Durchbuch nur vergleichbar mit der Röntgenstrahlung oder dem Ultraschall sein soll. Mit der neuen Methode kann man jedes einzelne  Gen auf der Doppelhelix, die das ganze inzwiwschen bekannte menschliche Genom darstellt, herausschneiden und ein anderes einfügen.

Man hat schon mal alle unerwünschen Gene aus dem Schweinegenom entfernt (sogar 62 Gene auf einen Schlag!) und rechnet damit, künftig Herz und Nieren von Schweinen bei Menschen zu transplantieren. Man sucht nach den Genen für Autismus, Schizophrenie, Depression und Demenz. 81 Millionen psychisch Kranke in Europa könnten profitieren. Selbst Hilfe für 30 Millionen in Europa an geschätzt 6.000 sehr seltenen Krankheiten leidende Menschen können auf Hilfe hoffen.

Die Genschere wird ohne Zweifel umfassend eingesetzt werden, zumal ihre Nutzung spottbillig ist. Ein Satz davon kostet gerade mal 69 $! Die nahe liegende Sorge, dass man mit dieser Technik auch das menschliche Genom radikal verändern kann, tritt erst einmal in den Hintergrund. Aber es kann nicht ausbleiben, dass im einen oder anderen Land der Erde versucht werden wird, „bessere“ Menschen zu schaffen.

-en.wikipedia.org-

Boris Karloff als Frankenstein

 

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