Richtig Essen

Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE)

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Adipokine schaden nicht nur Übergewichtigen

Erstellt von r.ehlers am 24. Oktober 2014

Die  gestrige Sendung von 3 Sat Scobel, die im Video nachverfolgt werden kann,

s.  http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47028#,

zielte deutlich auf die Erkenntnis, dass Übergewicht gar nicht so schlimm sei, wenn nur nicht zuviel Fett in der freien Bauchhöhle vorhanden sei.

Dieses sog. Viszeralfett, das die Organe des Unterleibs umhüllt und denLeibesumfang verstärkt, ist nach sicherem Wissen der Übeltäter, der die Betroffenen in Richtung auf das metabolische Syndrom, von Bluthochdruck (Herzinfarkt, Schlaganfall), hohen Blutfettwerten und Insulinresistenz mit der Gefahr des Diabetes II treibt.

Thomas Elrott-birgit.ellrott-

Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott

Der bekannte Ernährungsforscher Dr.Thomas Ellrott wies in der Sendung darauf hin, dass man bis vor Kurzem einen zu strengen Mastab angelegt gehabt hätte. Bisher sah man einen Bauchumfang von mehr als 80cm bei Frauen und einen solchen von mehr als 94 beiMännern schon als kritisch an und sah das Risiko beo 88  bzw. 102 cm schon als stark erhöht an. Ellrott meinte, dass beispielsweise beim Mann 102 cm Bauchumfang noch nicht kritisch sei, wobei man sogar noch etwas bei größerer  Körperlänge hinzugeben könne.

Dies Neubewertung des vizeralen Bauchfetts ist für Millionen Menschen mit etwas erhöhtem Körpergewicht eine gute Nachricht. Sie müssen sich also nicht wegen ein paar Pfunden oberhalb ihres optimalen Body-Mass-Indexes verrückt machen.

Weniger schön ist das neue Wissen, dass auch bei schlanken Menschen das vizerale Bauchfett der Grund für große Gesundheitsgefahren sein kann.

 

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Genussmittel in der Ernährung

Erstellt von r.ehlers am 22. Oktober 2014

Landläufig werden Nahrungs- und Genussmittel voneinander unterschieden. Das macht Sinn, wenn es auch so ist, dass es bei richtigem Vorgehen so ist, dass es ein Genuss ist, unsere Nahrung zu verzehren. Auch enthalten Genussmittel meist Nahrungsmittel oder bestehen sogar weitgehend oder ganz daraus. Für den Unterscheid zwischen beiden reicht es, dass Nahrungsmittel überwiegend der Versorgung dienen und Genussmittel überwiegend dem Gaumenkitzel (denken Sie nur an die beliebte Schokolade!).

Ob Nahrungs- und Genussmittel für uns “gut” sind, hängt von ihrem Gebrauch ab. Nahrungsmittel (Lebensmittel) sind im Gegensatz zu Genussmitteln lebensnotwendig. Sie versorgen uns mit Dutzenden lebensnotwendiger Stoffe, Energieträgern und Funktionsstoffen wie

  • Kohlenhydraten,
  • Fettsäuren
  • Mineralstoffen,
  • Vitaminen,
  • Spurenelementen,
  • sekundären Pflanzennebenstoffen und
  • Proteinen.

Die Proteine ihrerseits sind komplexe Strukturen, die viele Stoffe beinhalten, was kaum jemand berücksichtigt:

  • Bekannt ist, dass sie die Lieferanten der lebensnotwendigen 21 Aminosäuren sind, von denen acht essenziell sind, also nicht selbst im Körper aufgebaut werden können,
  • sie beinhalten aber auch beachtliche Anteile an Vitaminen und Nahrungsenzymen.

Wir machen auf vielfache Weise einen schlechten Gebrauch von unseren Lebensmitteln, oft ohne das überhaupt nur zu ahnen.

-menshealth.de-

Bezogen auf den Teil der Menschheit, der ständig ein übergroßes Angebot an Lebensmitteln vor sich hat, ist der größte Ernährungsfehler die Unsitte, viel zu viel zu essen – und zwar von allem. Wir laden uns die Essteller zu voll, laden mehrmals nach und fangen schon bald nach der letzten Mahlzeit wieder an zu essen. Das Essen wird so zum Übel, das zwar den Drang zum Essen immer wieder kurzfristig befriedigt, aber das Essen für Körper, Gemüt und Geist zum Dauerstress macht. Jeder weiß, dass die sichere Folge  Übergewicht und schwere gesundheitliche Störungen sind. Solches Verhalten tendiert auch leicht dazu, zur Sucht zu werden. Es erfüllt ein entscheidendes Kriteriumjeder Sucht: Man gibt dem Druck ständig nach, obwohl man weiß, dass das unvernünftig ist und einem sehr schadet!

Es gibt auch Spezialisten, die gar nicht insgesamt zuviel und zu häufig essen, aber von bestimmten Nahrungsinhalten nie genug kriegen können. Sie essen zuviel Zucker, zuviel Salz, zuviel scharfe Gewürze, zuviel Eiweiß, zuviel Fleisch, zuviel Fett , zuviel Schokolade, zuviel Eis,  zuviele Kekse usw..  Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Die Gefahren und Schäden sind ähnlichsch  wie beim allgemeinen Zuvielessen.

Bei Genussmitteln drohen andere, nicht minder schwere Gefahren.

 

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Rheuma-Rätsel

Erstellt von r.ehlers am 21. Oktober 2014

Die Krankheit mit dem Namen „Rheuma“ betrifft ein weites Feld unterschiedlicher Störungen. In der Umgangssprache meint man damit schwere gesundheitliche Störungen mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungssystem (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Muskeln und Sehnen). Die Rheumatologen kennen Hunderte verschiedene rheumatische Krankheiten. Viele von ihnen betreffen nicht nur das Bewegungssystem. Je nach Krankheitsbild kann auch die Haut und können auch die inneren Organe oder das Nervensystem beteiligt sein.

 

-gesundheitaktuell.de-


Was genau ist und woher kommt Rheuma?

Sinnvoller Weise gliedert man die zum „rheumatischen Formenkreis“ gehörenden Krankheiten in vier Hauptgruppen:

  1. Entzündlich rheumatische Erkrankungen – wie Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Gewebeschäden (Kollagenosen) und Gefäßschäden (Vaskulitiden). Die auslösenden Faktoren wie Störungen im Immunsystem, beispielsweise Autoimmunkrankheiten, Infektionen und Kristallablagerungen im Gewebe sind kaum erforscht.
  2. Degenerative rheumatische Erkrankungen – wie Arthrose. Dies sind Gelenkkrankheiten durch Schäden am Knorpel und an anderen Gelenkstrukturen, auch durch Entzündungen und Stoffwechselstörungen sowie Fehl- oder Überbelastungen. Dass auch Versorgungsmängel beim Knorpelaufbau ursächlich sein können, will die Medizin nicht wissen.
  3. Krankheiten des Bewegungssystems durch Stoffwechselstörungen – z. B. bei Osteoporose, Gicht oder Diabetes. Bei der Osteoporose baut sich Knochenmasse ab, was zur Bruchgefahr führt. Bei der Gicht ist die Konzentration von Harnstoff erhöht durch ungeklärten zu starken Aufbau und nicht erklärbare verminderte Ausscheidung, was zur Kristallbildung in den Geweben und in der Folge zu Entzündungen führt.
  4. Rheumatische Schmerzkrankheiten („Weichteilrheumatismus“) – wie Fibromyalgie. Lokale und ausgedehnte chronische Schmerzzustände des Bewegungssystems durch Überlastung von Muskeln oder Muskelansätzen (z.B. “Tennisarm” oder “steifer Nacken”). Bei der Entstehung des Fibromyalgie-Syndroms mit chronischen, ausgedehnten Schmerzen und erhöhter Schmerzhaftigkeit weiß man recht wenig über die Ursachen. Man vermutet seelische und körperliche traumatische Erfahrungen.

Ob diese Einteilung Bestand hat, ist fraglich. Die o.g. ersten drei Gruppen scheinen mir sämtlich in Fehlfunktionen von Stoffwechselvorgängen begründet zu sein, während die Gruppe der rheumatischen Schmerzkrankheiten ganz andere Entstehungsgründe (und natürlich auch ganz andere Symptome) hat. Weiterlesen »

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Männer wie Frauen: Hände weg von Rohkostsalaten!

Erstellt von r.ehlers am 21. Oktober 2014

Die in unserer Welt in fast allen Kulturen den Frauen zugefallene Rolle des Heimchens am Herd, das ihren domierenden Mann und den Rest der Familie umsorgte, ist zumindest in unseren westeuropäischen Ländern nicht mehr gültig. Ich kann das nur begrüßen, weil ich die alten Verhältnisse als falsch und unrecht empfinde.

Als Überbleibsel aus der alten Beziehungswelt ist geblieben, dass sich auch heute noch die Frauen meist viel intensiver um die gesunde Versorgung der Familie kümmern. Die Männer haben in der arbeitsteiligen Welt ohnehin begriffen, dass niemand alle Arbeit allein machen kann und halten sich gern aus allen K &K -Sachen, also Küche und Kinder betreffenden Angelegenheiten, heraus. Altbundeskanzler Gerhard Schröder sprach vom “Familiengedöns.”  Die Frauen haben zugleich weithin den Respekt vor den ach so schwer beruflich belasteten Männern verloren, denen an ihrem Arbeitsplatz Maschinen, Automaten und Computer mehr und mehr die schweren Arbeiten abnehmen, während die Arbeit der Frauen im immer komplizierteren modernen  “Haushaltsmanagement” kaum erleichtert wurde (außer durch Spül-, Waschmaschine  und Trockner). Seien wir Männer doch ehrlich: Oft ist der größte Stress am Arbeitsplatz die Unterforderung und die Langeweile! Dass die Politik seit Schröder zudem Schritt für Schritt die Arbeitsplätze immer unsicherer machte, hat die Freude an der Arbeit natürlich nicht vermehrt, sondern den Lebensstress für alle erhöht.

-berlinergesundheitsseminar.de-

Die Frauen haben Generationen lang versucht, ihre Männer  zu einem klugen Essverhalten zu bewegen. Sehr oft hatten sie damit wenig Erfolg.  Das Gros der Männer trank zuviel aß viel zu viel, viel zu fett und viel zu viel Fleisch. Besonders beim

Lieblingsprojekt der Frauen, dem Rohkostsalat

zogen sie nur widerstrebend mit, wenn sie nicht gar ketzerisch meinten,wir wären doch keine Rinder oder Schafe, die rohes Grünzeug vertrügen. Seit die endlich mehr gleichberechtigten Männer sich auch mehr um die Fragen der gesunden Versorgung kümmern, verstehen immer mehr von ihnen – aber natürlich auch ihre Frauen – dass sie in dieser Frage zufällig immer  intuitiv Recht hatten.Wer weiß, was ich über Rohkost schreibe, wundert sich nicht darüber, dass ich das Thema Rohkostsalat einmal besonders aufgreife. Schließlich ist diese Beurteilung der

Super-Gau für die vorherrschenden Essgewohnheiten:                                        

Hände weg von allen Rohkostsalaten!

Rohkostsalate sind doch das Allerheiligste im Tempel der gesunden Ernährung, nicht? Es ist aber höchste Zeit für die nächste Tempelaustreibung! Nicht nur viele Frauen, die auf die angeblich so gesunden Rohkostsalate eingeschworen sind, auch die Spitzenköche wie z.B. Oliver, Mälzer, Lafer, Lichter, Wiener, Rach, Herrmann, Hänssler und  Schubeck, um nur ein paar zu nennen, werden meine Intervention nicht mögen. Die überkommene Esskultur muss aber weichen, wenn es um die Gesundheit geht.

 

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Time Waver für morphogenetische Felder

Erstellt von r.ehlers am 20. Oktober 2014

Dirk Heinz Schreiber

Dirk Heinz Schreiber, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Chefarzt a.D.

Dr. Dirk Heinz Schreiber aus Haltern am See ist einer der prominenten Befürworter des Einsatzes des sog. Time Waver Geräts, zur Beeinflussung der Funktionen des menschlichen Körpers durch elektomagnetische Schwingungen. Ich nehme die grundlegenden Erklärungen auf seiner Homepage

http://www.naturheilpraxis-schreiber.com/timewaver/

zum Ausgangspunkt für eine kurze Erläuterung und Bewertung.  Ich schreibe meine Kritik gleich hinter die  Absätze.

-users.skynet.be-

Watis een Aura?

 

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Negative Reaktionen auf Lebensmittel

Erstellt von r.ehlers am 20. Oktober 2014

Wenn wir mit Abwehr auf Lebensmittel reagieren, ist das anders, als wenn wir einen Mitmenschen einfach nicht ausstehen können. Vielleicht haben wir  dem missliebigen Menschen gegenüber ja auch  nur ein Vorurteil. Im Vergleich beider Phänomene zeigt sich aber eine interssante Übereinstimmung, auf die ich gleich zu sprechen komme.

-stern.de-

Vorab aber sollte ich kurz den Unterschied aufzeigen zwischen

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Nahrungsmittelintoleranz
  • Nahrungsmittelallergie und
  • Zöliakie

Allen gemein ist, dass sie Rektionen auf die Aufnahme bestimmter Lebensmittel bezeichnen (engl.: adverse food reaction).

Wenn das Immunsystem an der Auslösung der Reaktion beteiligt ist, spricht man nicht von einer  Nahrungsmittelunverträglichkeit oder der Nahrungsmittelintoleranz, sondern von einer Allergie oder der Zöliakie (Sprue):

  • Ist das IgE-Immunglobulin als Antikörper beteiligt, die sonst dazu da sind, uns innewohnene Parasiten wie Bandwürmer und einige Pilze abzuwehren, liegt eine Allergie vor.
  • Sind dagegen IgA- oder IgG-Immunglobuline beteiligt, geht es um eine Zöliakie. IgA ist sonst dazu da, in den Schleimhäuten des Körpers eine Barriere gegen das Eindringen von Krankheitserregern aller Art zu bilden. Das IgG Immunglobulin (Gammaglobulin) bildet eine wichtige  nicht zellgebundene Abwehr vorwiegend von Viren und Bakterien im Blutkreislauf (humorale Immunabnwehr).

Alle anderen Abwehrrekationen gegenüber bestimmten Lebenmitteln fallen unter den Begriff der Nahrungsmittelunverträglichkeit, wobei es gleich ist, ob es um toxische Rektionen, also um Lebensmittelvergiftungen handelt oder nicht. Eine Lebenmittelunverträglichkeit, die nicht auf die Abwehr von Giften gegründet ist, wird auch eine Nahrungsmittelintoleranz genannt.

Ganz schön verworren, nicht?

Man versteht all diese Abwehrrektionen besser, wenn man sich vor Augen hält, dass sie mit Ausnahme der unmittelbaren Bekämpfung von wirklich den Körper bedrohenden Giften, Viren, Bakterien oder Parasiten Fehlannahmen sind, die tatsächlich unvernünftigen Vorurteilen gegenüber Mitmenschen ähnlich sind. Das gilt auch für die Lebensmittelallergien, die gar nicht eine wirkliche Gefahr für die Gesundheit betreffen. Bei der Nussallergie, z.B., ist gar nichts drin in den Früchten, das dem Menschen schaden könnte. Gefährlich ist erst die Fehlreaktion des Körpers, weil sie die starke Autoimmunreaktion auslöst.

Aber auch wenn das Immunsystem nicht in die Reaktion einbezogen ist, also bei den Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ist es ein Täuschungsmechanismus, der die Beschwerden auf den Kontakt mit den störenden Lebensmitteln auslöst. In diesen Fällen werden aber die Psyche und das Denkien getäuscht.

 

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Einschlaf- und Aufwachfenster

Erstellt von r.ehlers am 19. Oktober 2014

Für guten Schlaf gibt es zwei kaum bekannte Zugangswege: das

Einschlaf- und das Aufwachfester.        

Findet man keine Erholung im Schlaf, leidet auch die Wachheit dam darauffolgenden Tag. Schläft man ausnahmensweise mal eine Nacht schlecht, sind die nachteiligen Folgen noch sehr gering. Ist das aber häufig so, dass man keinen erquickenden Schlaf findet und morgens frohgemut aufstehn kann, ist man dann auch alle Tage “schlecht drauf.”

Wenn Ihnen bereits bekannt ist, dass der

Gehirnbotenstoff Serotonin

auch das

Wach- und Schlafkontrollhormon

ist, und ist Ihnen sogar bewusst, dass Serotonin auch das

Einschlafhormon

ist, und aktiv dafür sorgen, dass Ihr Gehirn  immer ausreichend damit versorgt ist, fragen Sie sich bestimmt, wozu Sie sich dann noch um den richtigen Zeitpunkt des Einschlafens und des Aufwachens kümmern sollen.

Sie sollten auch das beachten, weil dies zusätzliche  Bedingungen für den guten Schlaf sind, die auch erfüllt sein müssen. Es gibt noch weitere Bedingungen wie die Vermeidung hellen Lichts und von Lärm im Schlafzimmer. Kontraproduktiv ist es auch, vor dem Schlafengehen noch schwer zu essen. Aber das weiß natürlich jeder.

Professor Dr. Achim Kramer

Was das Essen anbelangt, ist allerdings darauf hinzuweisen, dass auch einige falsche Ratschläge “unterwegs” sind. So stellt es  z.B. die sehr gesundheitsorientierte Programmzeitung “TV Hören und Sehen” in Heft 43/2014  in das Wissen des Chronobiologen Professor Dr. Achim Kramer von der Charité in Berlin, dass Rohkost vor dem Schlafengehen schädlich sei, weil sie in dieser Phase vom Darm nicht ausreichend verstoffwechselt würde. Salat beispielsweise vergöre zu toxischen Alkoholen. Das bedeute Stress für die Leber, die an die Entgiftung heran müsste. Solche Belastungen seien Stress, der den Schlaf benachteilige.

Rohkost muss aber immer bis auf ihre Zellen hin mechanisch aufgebrochen werden. Esse ich  unmittelbar vor dem Schlafengehen noch einen Grünen Smoothie oder einen Löffel nativer Kost, Aminas Vitalkost oder auch das von Dr. Craig Hudson, Toronto,  entwickelte Zenbev,  auf leeren Magen, verteilt sich dieses Bisschen Nahrung leicht im ganzen Dünndarm und wird dort ohne jeden Stress komplett verstoffwechselt. Eine ganz andere Sache ist, dass die Aminas Vitalkost oder Zenbev dann den Anstoß zum Neuaufbau von Serotonin geben,  wenn dessen  zerebraler Level zu dieser Zeit zu gering sein sollte. Aber, was die Akzeptanz des Wissens über den Anstoß zum körpereigenen Aufbau des Transmitters Serotonin angeht, liegt Professor Dr. Krämer ganz bei der etablierten Wissenschaft, die bei  den durch den Verzehr von Lebensmitteln ausgelösten besonderen Wirkungen einfach nicht hinschaut.

 

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Unser Denken verändert unser Gehirn.

Erstellt von r.ehlers am 18. Oktober 2014

Dr. Rick Hanson

Neurowisschenschaftler Dr. Rick Hanson aus Norddakota

Amerika hat einen neuen Aufklärer und Lehrer, der jedem Menschen zeigt, wie er sein Leben erfolgreich gestalten kann: den weltweit anerkannten Neurowissenschaftler Dr. Rick Hanson aus Norddakota.  Wenn Sie sich im Netz seine Vorträge anhören, etwa auf

http://www.mbsr-tuebingen.de/kurs-angebote/rick-hanson-zu-gast-30-04-01-05-14,

hören Sie natürlich in jedem Satz den typischen Amerikaner heraus, der aus sich herausgeht und den Zuhörern in entwaffnender Offenheit begegnet. Ganz im Sinne seiner Lehren macht man aber in der Begegnung mit seinen Erkenntnissen und Vorschlägen  nur  rundum positive Erfahrungen, die zu bewahren sich für die eigene Entwicklung wirklich lohnt. Große Worte, ganz im amerikanischen Stil, nicht? Aber keine Angst: Hanson ist kein Dale Carnegie, der uns Lehrformeln einzuhämmern versucht und auch kein Billy Graham, der uns beschwört, das Gute zu tun um in Ewigkeit mit ihm vereint sein zu können. Er ist ein bedachter Wissenschaftler, der sorgsam abwägt, was er sagt und sich in seinen Lehren auf das beschränkt, was sicher zu sagen ist.

Auf der v.g. Seite wird der Kern seinerAussagen kurz, knapp und treffend beschrieben:

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen:
 Was wir erfahren, denken und fühlen, hat Einfluss auf die Struktur unseres Gehirns. Wir können demnach unser Gehirn positiv beeinflussen und verändern! Die Fähigkeit des Gehirns zu lernen und sich damit selber zu verändern, wird Neuroplastizität genannt. Durch die Anwendung selbstgesteuerter Neuroplastizität können wir neuronale Substrate positiver Bewusstseinszustände in uns stimulieren und stärken.

Indem wir unser Gehirn verändern, ändern wir unser Leben.  Wir sind jeder von uns voller wertvoller innerer Ressourcen, die wir aktivieren können. Wir  haben die reale Möglichkeit, uns so einzustellen, dass wir in unserem Leben

  • Selbstvertrauen
  • Stärke
  • Aufmerksamkeit
  • Achtsamkeit
  • Nachhaltigkeit
  • Entgenkommen
  • Empathie
  • Mitgefühl
  • und insbesondere Resilienz

vorherrschen lassen.  Unsere Natur gibt uns auch die Alternative, dem Leben und den Menschen und Dingen in unserem Leben ablehnend und sogar hasserfüllt gegenüber zu treten.Es ist aber unsere Wahl, uns davon nicht dominieren zu lassen.

Mit Resilienz ist die Fähigkeit gemeint, den Belastungen (Stress) des Lebens widerstehen zu können. Nicht liegen bleiben, wenn wir getroffen sind,  sondern wieder aufstehen und weiter  kämpfen!

Hanson stellt einfache, leicht zu befolgende Regeln vor:

 

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Google: Neue Gesundheitsinfos

Erstellt von r.ehlers am 16. Oktober 2014

-afterbedtime.wordpress.com-

In diesen Wochen stellt der Suchdienst „Google“ seine Gesundheitsinformationen auf neue Füße. Wer demnächst nach einer Krankheit „googelt“, erhält zur üblichen Auflistung der Informationsquellen eine rechts daneben gestellte neuartige Infobox mit weiterführenden ärztlichen Informationen, teils auch mit Videokamera-Symbol (zunächst als Teil des Google Helpout Dienstes). Damit soll eine direkte Internetkommunikation zwischen Patient und Arzt möglich werden.

Damit verbindet Google das Interesse, möglichst private Selbstdiagnosen zu vermeiden. Viele Ärzte sehen es ungern, dass heute so viele Menschen versuchen, mithilfe von Suchergebnissen herauszufinden, was ihnen fehlt und was sie oder ein Therapeut dagegen tun können.Solche Besserwisser können den Ärzten schon gehörig auf den Geist gehen.

In den USA wird schon gesprochen von einer Cyberchondrie. Damit ist eine besondere Art der Hypochondrie gemeint. In der Tat besteht die Gefahr, dass man im Netz seine Symptome nicht richtig eingibt und zu ganz falschen Schüssen kommt. Natürlich kann es dann auch zu unnötigen Ängsten und eingebildeten Krankheiten kommen, während die wirklichen Probleme unbehandelt bleiben.

Die Möglichkeit, einmal über das Netz mit dem eigenen Arzt oder Therapeuten in Verbindung treten zu können, ist sehr zu begrüßen, die dazu treibende Motivation aber nur sehr eingeschränkt.

 

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Gesundheitswesen: Frei oder reguliert?

Erstellt von r.ehlers am 16. Oktober 2014

-de.freepic.com-

„Was ist das für eine Frage?“, werden Sie vielleicht einwenden, „wir haben doch kein freies Gesundheitswesen! Ein freies Gesundheitswesen haben die USA, die nicht einmal eine Krankenversicherung für jedermann kennen.“

Wir haben im Interesse der Bürger immerhin die freie Arztwahl und dürfen –auf eigene Kosten- sogar Hilfe bei Heilpraktikern suchen, die über das Instrumentarium der orthodoxen Medizin hinaus Methoden der Erfahrungsmedizin einbringen. Bund und Länder sind die Träger der Einrichtungen der medizinischen Wissenschaft und Lehre, wo diese in privater Hand liegen, übernehmen sie den Löwenanteil der Kosten. Damit tragen sie auch einen Anteil an den Kosten der Forschung. Im Interesse des Verbraucherschutzes kontrolliert der Staat die Wirksamkeit der Arzneimittel und die Richtigkeit der Aussagen über die Wirkungen aller gesundheitlich relevanten Produkte – einschließlich der Lebensmittel und damit auch der Nahrungsergänzungsmittel.

Indem der Staat es den Herstellern und Verkäufern sogar untersagt, mögliche gesundheitliche Hilfen durch diese Produkte auch nur anzusprechen, greift er sogar auf unsinnige Weise dirigistisch in einen wichtigen Bereich des Gesundheitswesens ein.

Ganz frei ist da wenig. Niemand wird daher etwas dagegen sagen, dass der Staat den Therapeuten nicht vorschreibt, welche Wege – einschließlich der Auswahl der verfügbaren Medikamente - sie zur Förderung der Gesundheit nutzen. Richtig ist sicher auch, dass der Staat der Pharmaindustrie nicht vorschreibt, wonach die forschen und was sie herstellen sollen.

Und doch schafft unser Staat nur den Rahmen, in dem die Akteure im System ohne staatliche Vorgaben entscheiden, was praktisch geschieht. Von diesem Rahmen abgesehen gilt der liberalistische Grundsatz des „Laissez faire, laissez passer“, zu Deutsch:

Unser Nachtwächterstaat lässt die Dinge einfach laufen.

 

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Trauma: Entstehung und Verarbeitung

Erstellt von r.ehlers am 15. Oktober 2014

Ein schweres Trauma gehört zu den belastendsten Erfahrungen, die wir im Leben machen können. Sie vergällen oft den Betroffenen (und ihremUmfeld) das ganze Leben. Ein Trauma ist eine bleibende Verletzung der Psyche.

Es gibt auch leichtere Traumata, die nicht ganz so drastische Ausweiktungen haben. Da man in seine Mitmenschen nicht einfach hineinsehen kann, wissen selbst nahe Angehörige oft nicht, welche Dramen sich im Kopf traumatisierter Partner oder Verwandter abspielt und wie schlimm es wirklich “drinnen aussieht.”

  iamlostlikekate.wordpress.com/2008/09/15/trauma/

Psychiater ziehen die Definition des Traumabegriffs relativ eng. Ich befasse mich hier dagegen mit allen Schattierungen bleibender psychischer Verletzungen. Nehmen Sie mal die Liste der Traumata des Trauma-Informationszentrumsaus dem Internet, http://www.t-i-z.de/trauma-info/traumata-%C3%BCberblick/:

  • Es geht von Unfällen aller Art wie Autounfällen über
  • Verbrechen und Vergehen wie Mord, Totschlag, Raubüberfall, Vergewaltigung, Einbruch, Geiselnahme,Amoklauf,Geiselnahme, auch Folter, Mobbing, Stalking, sexueller Missbrauch und Gewalt in der Familie,
  • eigene Krankheit und Krankheit und Tod Nahestehender,
  • und Naturkatastrophen, auch von Menschen ausgelöst wie bei Feuresbrünsten,
  • bis hin zu Krieg, Terror, Vertreibung und Migration.

Mir fehlt bei dieser Aufzählung die große Zahl der weniger spektakulären Verhaltensweisen, mit denen Menschen einander dumm, falsch, unklug, ungerecht, respektlos, widerwärtig, hinterhältig und einfach gemein begegnen.

Schwere wie leichte Störungen können Traumen auslösen. Selbst spektakuläre und übelste Vorkommnisse  müssen aber nicht unbedingt dazu führen, während scheinbar leichte Störungen wie eine bloße Undankbarkeit oder eine ungerechte Kritik oder fehlende Beachtung zu einer schweren psychischen Verletzung führen können. Auch kann eine Geheimnistuerei hinter dem Rücken des Partners, der ständige Versuch der Dominierung, eine ständige unterschwellige Drohung mit dem Liebsentzug, und ein natürlich auch ein  Bruch der sexuellen Treue einen Riss in der Seele verursachen, der sich nicht leicht schließen lässt.

Ich vergesse nie das Leid eines jungen Mannes, der allein durch den Weggang seiner geliebten Freundin in tiefe Depressionen verfiel und auch Jahre danach kaum noch an anderes als an diesen Verlust denken konnte. Andere realisieren erst durch den Verlust ihnen bis dahin nach eigenem Dafürhalten sehr nahe stehender Menschen, dass sie ihnen eigentlich mehr eine Last als eine Freude waren und stellen verwundert fest, dass der Verlust bisheriger bloßer Gewohnheiten durch den Gewinn an Freiheit und Wohlbefinden mehr als wettgemacht wird.

Nicht wenige Witwen, die ihre Männer brav bsi zum Tode versorgt haben, wundern sich darüber, dass sie keine Trauer erleben. Das heißt nicht, dass sie gefühlsarm wären, sondern dass sie endlich wach geworden sind für die Erkenntnis ihrer bisherigen Situation und der Möglichkeiten danach (“lustige Witwe”).

So kann auch der Verlust des Arbeitsplatzes und sogar des ganzen Vermögens als eher positiv als negativ empfunden werden.  Es kommt ja immer darauf an, ob wir selbst im Besitz von Dingen oder von Möglichkeiten sind oder ob sie eigentlich uns nur beherrschen statt uns zu dienen. Schleißlich lohnt es sich immer danach zu fragen, welchen Wert sie überhaupt haben.

Der Grad der Verletzung derPsyche hängt also ab vom persönlichen Status des Betroffenen, seiner Erfahrung im Umgang mit anderen belastenden Ereignissen  – und letztlich auch von seiner hormonell-mentalen Verfassung im Zeitpunkt der Entstehung des Traumas.

 

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Altersflecken sind kein Schicksal.

Erstellt von r.ehlers am 14. Oktober 2014

Spätestens wenn die Altersflecken nicht mehr zu übersehen sind, ist nach allgemeiner Einschätzung die Jugend endgültig vorbei. Altersflecken werden als sicheres Zeichen dafür genommen, dass es im körperlichen Leben nur noch bergab geht. Altersflecken sind die typischen Zeichen des Eintritts der Senilität. Wenn man sie doch nur aufhalten könnte, meint man, käme auch die Jugend zurück!

www.onmeda.de

Nur um Ihnen eine Übersicht über die Meinungen zum Thema zu geben, teile ich Ihnen hier einaml im Wortlaut mit was das kluge Internetelexikon Wikipedia schreibt.

Aber vergessen Sie bitte sofort wieder das meiste, denn es ist radikal falsch!

“Altersflecken (lateinischLentigines seniles, Lentigines solares) sind Pigmentstörungen der Haut. Sie entstehen durch vermehrte, chronische Exposition gegenüber Ultraviolettstrahlung, z. B. Sonnenlicht. Dabei kommt es zu lokalen, scharf begrenzten hellbraunen Fleckbildungen („Makulae“) mit Vermehrung der melaninproduzierenden Melanozyten, überwiegend im Bereich der Handrücken, Unterarme und Gesichtshaut. Bei den Flecken handelt es sich konkret um Anhäufungen des bräunlich-wachsartigen Pigments Lipofuszin (auch Alters- oder Abnutzungspigment), das als Endprodukt aus der Oxidation von ungesättigten Fettsäuren der Zellmembranen entsteht. Die Lysosomen sind nicht mehr imstande, den Stoff völlig abzubauen. So bleibt er als Fleck zurück.

Das Phänomen ist mit dem der Sommersprossen (lat. Epheliden) verwandt. Bei Sommersprossen kommt es jedoch nicht zu einer Vermehrung der Melanozyten. Altersflecken können am besten durch medizinische Lasertherapie oder durch Behandlung mit Frucht-, Vitamin-A-Säure oder Rucinolhaltigen Präparaten entfernt werden, siehe auch („Hautaufhellung“). Ein nachfolgender konsequenter UV-Schutz verhindert das erneute Auftreten. Altersflecken sind gutartig. Da es jedoch eine Unterform des malignen Melanoms gibt (das Lentigo-Maligna-Melanom), das deutliche Ähnlichkeiten aufweist und sich aus einer Lentigo maligna entwickelt, wird die medizinische/dermatologische Begutachtung von Altersflecken empfohlen.

Zur Vorbeugung gegen Altersflecken empfiehlt sich ein konsequentes tägliches Auftragen von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Bei Auftreten von Keratosen empfehlen Hautärzte auch die Anwendung von Cremes mit Diclofenac Natrium Gel als Wirkstoff.”

Aber was soll man erwarten, wenn schon die große Marke Nivea empfiehlt, eine spezifische Creme gegen Altersflecken auf die Haut zu schmieren? Die Fehlinformation, dass die Flecken im Alter unweigerlich kämen und man nur darauf achten solle, dann nicht zuviel Sonne abzubekommen, verbreitet auch die Apotheken-Umschau mit einem Statement der Münchner Dermatologin Dr. Elisabeth Schuhmachers:

http://www.senioren-ratgeber.de/Kosmetik/Das-hilft-gegen-Altersflecken-101663.html

Das ist beileibe keine Sondermeinung, sie entspricht ganz den Lehren der weltweit führenden Dermatologen. Aber sie ist falsch.

In aller Kürze:

Altersflecken entstehen nicht,  weil zuviele Pigmente in die Haut kämen, sondern weil ihnen funktionswichtige Mikronährstoffe fehlen, ohne die überschüssige Pigmente nicht abgebaut werden können! Verbessert man die Versorgung, gehen die Altersflecken ganz zurück. Altersflecken sind nämlich kein Schicksal.

 

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Default Mode Network: Depression und Serotonin

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

Heutzutage wissen nicht nur Computer-Freaks, Nerds und Geeks, was ein Netzwerk und auch was ein Default Mode Netzwerk (DMN)  ist. Selbst die leistungsfähigsten Computer der Welt sind auf eher simple Weise miteinander vernetzt und erhalten auch im Ruhezustand mit einer Voreinstellung nur vergleichsweise einfache Standardfunktionen aufrecht. Unser Gehirn dagegen arbeitet mit zwei hoch komplexen Netzwerken, die zudem noch eng miteinander gekoppelt sind:

  • Das handlungsbezogene Netwerk zur Verarbeitung von Außenreizen und
  • das Ruhestandsnetzwerk zur nach innen gerichtete Aufmerksamkeit und Arbeit.

Ein Vergleich zwischen dem von der Naqtur geschaffenen Gehirn und dem von Menschen geschaffenen Computer ist müßig. Wir liegen Äonen hinter der Natur zurück. Vielen sehr bewusst lebende Menschen sind die meist unbewusst im Gehirn ablaufenden Vorgänge obskur und unheimlich. Erst durch seine Arbeit findet der Mensch aber seine Identität, erst die Zusammenarbeit beider Netzwerke schafft die volle geistige Leistung und insbesondere die Kreativität.

In der Röhre des Magnetresonanztomographen (MRT) kann man erkennen, welches der beiden Netzwerke gerade aktiv ist. Tun wir nichts, wird das ganze Ruhegehirn aktiv, sichtbar an den Emanationen von Gehrinwellen, die insbesondere der der mediale temporo-parietale Cortex, der posteriore cinguläre Cortex sowie der mediale präfrontale Cortex aussenden.  Interessant ist, dass sich beide Netzwerke in einem Rhythmus von 20 bis 25 Sekunden im Maß ihrer Aktivität abwechseln, ohne dass eines von ihnen jemals ganz weggeschltet würde. Am ehesten verliert der Mensch noch in der Tiefschlafphase zeitweilig alle wichtigen aktivierenden Verknüpfungen.  Im Traum kann er dagegen bis an den Wachzustand heran gelangen oder sich im Klartraum bewusst werden, dass er sich im Traum befindet. Obwohl er körperlich immobilisiert ist, erlebt er die Traumwelt in vollen Farben und starken Eindrücken. Umgekehrt drngt sich das DMN nach vorn, wenn der Mensch sich im Tagtraum fängt oder ziellos vor sich hin sinniert.

Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie besonders bei der Depression, beim Alzheimer, dem Autismus, dermSchizophrenie und der Depression hat man bereits Veränderungen im DMN gefunden, über deren Bedeutung sich aber noch nicht viel sagen lässt.

Forscher an der Wiener Universität haben nunmehr in der Betrachtung der Emanationen, die vom  DMN ausgehen eine Tür aufgestoßen, die vielleicht bald eine exakte Messung der Serotoninaktivität des menschlichen Gehirns erlaubt:

s. http://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140429105015.htm

 

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Studie: Serotonin bremst Schmerzwahrnehmung

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

“Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast”. Dieser Spruch, der meist Winston Churchill zugeschrieben wird, stammt in Wahrheit von Josef Goebbels (http://www.klein-singen.de/statistik/churchill.php).

Gleichwie, inhaltlich ist an der Aussage “was dran”, auch wenn man sie auf die üblichen medizinischen Studien überträgt – selbst wenn sie dem sog. Goldstandard entsprechen und ergebnisbasierte placebokontollierte und randomisierte Doppelblinstudien sind. Keine Studie ist besser als die Logik ihrer Fragestellung, ihres Studienaufbaus und der aus ihre gezogenen Schlussfolgerungen.

Während manche Studien sich mit allerlei Klimmzügen in die hehren Bereiche wahrer Erkenntnis hinaufquälen, leuchten andere schon nach erstem Blick auf sie in vollem Umfang ein. Das trifft zu auf die Studie von Zachary  Mainen, Director des Champalimaud Neuroscience Programms,  einer private biomedizinischen Forschungseinreichtung in Lissabon, Portugal:

http://www.thehindu.com/sci-tech/health/researchers-decode-effect-of-serotonin-on-pain-sensitivity/article6346926.ece

 

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Blöde Frage: Hilft körperliche Aktivität bei Depressionen?

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

Die meines Erachtens blöde Frage, ob körperliche Aktivität bei Depressionen hilft, ist in der Literatur tatsächlich ausgiebig erörtert worden, s.

http://www.medicalnewstoday.com/articles/246391.php

Da diese Texte nirgendwo ins Deutsche übersetzt sind, gebe ich die Kernaussagen in (freier) Übersetzung wieder.

„Gute Frage ist halbe Antwort!“, das ist eigentlich bekannt. Wir müssen uns daher besser hüten vor unsinnigen Fragen, die es nicht verdienen, dass man sich eingehend mit ihnen beschäftigt. Blöde Fragen aufzuwerfen, ist eine leichte Übung. Man muss nur nach einem möglichen inneren Zusammenhang zwischen zwei Phänomenen fragen, von dem man kaum etwas weiß. Zum Design einer anerkennungsfähigen Studie gehört dann der Aufbau eines Prüfschemas. Auch das ist ganz leicht, weil man frei ist zu überprüfen was man für wichtig hält. Ob man dann „richtig“ prüft, ist unwichtig. Selbst bei korrektester Prüfung ist die Studie nichts wert, wenn die falsche Frage gestellt und die falschen Kriterien überprüft wurden. Dass die Schlussfolgerungen dann möglicherweise unlogisch sind, ist am Ende auch egal. Genauso verhält es sich mit der britisch-amerikanischen Studie:

TREAD (TREAtment of Depression with physical activity)

= therapeutische Intervention mit körperlicher Aktivität bei der Depression.

Eigentlich ist die Wahl eines schlagkräftigen Namens für eine Studie schon der halbe Gewinn einer wissenschaftlich akzeptierbaren Erkenntnis. Im vorliegenden Falle ging das Konzept aber nicht auf, weil die Kritiker am Ende durchweg zum Ergebnis kamen, dass die körperliche Aktivität bei der Depression ohne besonderen Wert sei. Das indessen ist genauso falsch wie es die ursprüngliche Annahme des Gegenteils war.

 

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US-Studie: Depressionen unabhängig von Serotonin?

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es in den medizinischen Wissenschaften in aller Welt kein größeres Thema als die Bedeutung des Gehirnbotenstoffes Serotonin für den Erhalt der mentalen und körperlichen Gesundheit. Serotonin, das den Beinamen Hormon der 90er („hormone of the nineties“) erhielt, löste Melatonin als den „Regler aller Regler“ (Pierpaolo und Regelson) ab. Alle Untersuchungen zeigten, dass der Transmitter Serotonin bei der großen Zahl der „modernen“ Menschen nicht ausreichend zur Verfügung stand. Auch gab es nach allen Untersuchungen und Studien eine absolute Übereinstimmung, dass die grassierenden psychischen Erkrankungen wir insbesondere Depressionen, chronische Müdigkeit, Burnout, Kopfschmerz, Angst, Zwang und die Wach- und Schlafprobleme auf eine mangelhafte Versorgung mit Serotonin zurückzuführen sind.

In dieser Zeit sprossen auch die intensiven Bemühungen, den Weg zur Anhebung des Serotoninspiegels zu finden. Man fand diesen Weg leider nicht, wohl aber chemische Substanzen, die künstlich die Dauer der Serotoninaktivität an der Übergabestelle der neuronalen Informationen (Synapsen) verlängerte. Damit hatte die Pharmazie keine Mittel gegen die Krankheiten gefunden, wohl aber einen gewaltigen Markt für ihre patentierten Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) von Prozak bis Cipralex und Sertralin (und Hunderte Handelsprodukte mehr). Daneben kamen viele Bemühungen auf, wenigstens Zwischenstufen des chemischen Aufbaus oder Umbaus von Serotonin therapeutisch zu nutzen, wenn man schon nicht wusste, wie man den Stoff ins Gehirn hinein kriegte. Jahrelang wurde und wird bis heute der amerikanische Markt überschwemmt mit Tryptophan-, 5 H T P – und Melatonin-Produkten. In Europa, wo weniger Werbemilliarden für diese Dinge ausgegeben wurden, erfuhr die Allgemeinheit von der ganzen Problematik recht wenig.

Bedeutende Forschungsbemühungen zur Verbesserung der Verfügung über den Botenstoff Serotonin gibt es heutzutage nicht. Das Geld müsste ja gerade von der Industrie kommen, die sich in diesen Jahren und Jahrzehnten mit den SSRI dull und dämlich verdient! Aber bescheidene Bemühungen um das Thema gibt es doch. Es handelt sich um kleine Studien außerhalb der großen Forschungseinrichtungen. Über sie wird sogar hier und da berichtet.

Ich gebe hier einmal wieder, wie Ärzte aus einem 108-Betten-Krankenhaus in Detroit auf Grund ihrer eigenen Forschungen zum Ergebnis gekommen sind, dass zwischen der Verfügung über Serotonin im Gehirn und dem Aufkommen von Depressionen vielleicht gar kein nennenswerter Zusammenhang besteht,

s. http://www.medicalnewstoday.com/releases/281645.php

 

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MAP – die Eiweißrevolution?

Erstellt von r.ehlers am 10. Oktober 2014

MAP  ist die Formel für das Master Amino Acid Pattern, praktisch Presslinge, die aus Pflanzen gewonnen alle 8 essenziellen Aminosäuren in genau definierter Zusammensetzung beinhalten, s.

http://www.drreinwald.de/dr-reinwald-vital/ernaehrungsprodukte/map-r.html.

 

MAP ®1 – 3 mal am Tag soll man jeweils 5 Presslinge zerkauen und mit Flüssigket herunter spülen.

Das Glas mit 120 Presslingen kostet  59,00 € incl. MWSt zzgl. Versand (geschätzt mind. 4,90 €). Jeden Tag kostet der Spaß daher je Presling etwa einen halben Euro oder beim Durchschnittsverbrauch von 10 Stück am Tag sage und schreibe 5,00 € am Tag!

Das ist ja mal eine teuer zu bezahlende Revolution. Aber bessert sich dadurch auch was für die Gesundheit? Oder wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben?

 

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Native Kost versorgt die Darmschleimhaut.

Erstellt von r.ehlers am 9. Oktober 2014

Was sich tief unten in unserem Darm abspielt, liegt für uns so tief im Dunkeln wie die Weite des Weltraums und die kilometertiefe unergründliche Tiefsee. Anders als diese so fernen Bereiche liegen uns die Vorgänge in unserem Verdauungssystem ganz nah. Sie beeinflussen unmittelbar unser Wohlbefinden, den Erfolg der Verosrgung unseres Körpers und damit unsere Gesundheit.

  ©Sebastian Kaulitzki/Fotolia

Aus einer Information für Ärzte und Therapeuten habe ich folgende sehr beachtenswwerte Aussage entnommen:

“Die Darmschleimhaut und der aufgelagerte Mukus [der Darmschleim]  spielen bei chronischen Magendarmerkrankungen und bei Erkrankungen des atopischen Formenkreises [bestimmte allergische Erkrankungen verscheidener Organe] eine wichtige Rolle.

Ist die Schleimproduktion eingeschränkt, können unerwünschte Noxen [Schadensverursacher] wie Erreger, Schadstoffe oder Allergene bis zur Schleimhaut vordringen. Ist auch die Schleimhaut unzureichend versorgt, können die schädigenden Noxen in die Schleimhaut eindringen. Bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen verursacht die natürliche Mikroflora eine Entzündung, weil sie Zugang zur Schleimhaut hat und ungehindert in sie eindringen kann.”

http://www.mikrooek.de/fuer-aerzte-und-therapeuten/unsere-diagnostik/unklare-abdominalbeschwerden/kyberkompakt-pro

In Kenntnis dieser Zusammenhänge kann ich die vielen Verbesserungen der Verdauungstätigkeit nach der Umstellung auf einen täglichen Löffel nativer Kost viel besser verstehen. Sehen Sie selbst:

 

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Saponine: In geringen Mengen wertvoll.

Erstellt von r.ehlers am 8. Oktober 2014

Ich antworte auf die Frage einer Interessentin, ob die in Qunoaenthaltenen Saponine auf die Dauer schädlich sein können.

Im Beitrag:

http://www.essenspausen.com/roh-oder-gekocht-essen-alter-streit-aktuell-wie-nie/

habe ich dazu ausgeführt:

“Saponine

Dosisabhängige Probleme gibt es auch bei den in vielen Pflanzen vorkommenden Saponinen. Das sind pflanzliche Fraßgifte, die die Magen- und Darmschleimhaut reizen. Sie vermitteln aber in geringer Dosierung große gesundheitliche Vorteile, besonders weil sie schleimlösend und harntreibend sind, und weil sie die Aufnahme anderer pflanzlicher Wirkstoffe entscheidend verbessern können.”

In den äußeren Hautschichten der kleinen Quinoa-Samen finden sich immer auch Saponine, auch wenn die Samen gut gewaschen sind. Zu versuchen, radikal alles an Saponinen auszuwaschen wäre kontraproduktiv, weil man dann auch die Rückstände von Bakterien in den Schalen auswaschen würde, die in der Natur sehr selten, aber auch sehr wertvoll sind: Vitamin B 12! Ich kann aber unabhängig davon Entwarnung geben, was die Saponine anbelangt: in der nativen Aminas-Kost sind etwa 30 % Quinoa in unterschiedlichen Konsistenzen enthalten. Das bedeutet, dass auf einen Löffel davon mit rd. 8,5 g Gewicht etwa 2,5 g Quinoa kommen. Gewichtsmäßig sind die nach dem Waschen darin eventuell verbliebenen Saponine prktisch nicht zu erfassen.

Ein wenig hilft in dieser Frage das kluge Intenetlexikon Wikipedia :

” Handelsübliches Quinoa ist geschält oder gewaschen und dadurch vom Saponin befreit und entbittert. Der Saponingehalt wird durch dieses Verfahren erheblich reduziert. Durch ein Erhitzen/Kochen kann etwa ein Drittel der eventuell verbliebenen Saponine unschädlich gemacht werden. Der mögliche Restgehalt an Saponinen ist nicht schädigend für den Menschen, da sie kaum vom Darm aufgenommen werden.”

Gewisse Herausforderungen braucht unser Organismus auf allen Ebenen.Wir brauchen auch die biochemische Herausforderung durch Bitterstoffe, nicht nur durch die Saponine, sondern auch durch die seltenen gerbstoffhaltigen Zucker, die u.a. für den Korpelaufbau unverzichtbar sind.

 

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Optimismus und Wohlbefinden

Erstellt von r.ehlers am 6. Oktober 2014

Das Ziel der Bemühungen der Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) ist natürlich nicht die richtige Essweise und die richtige Auswahl der Nahrung für sich genommen, sondern die damit bewirkte Verbesserung unserer Lebensqualität. Man könnte auch sagen: der vermehrten Zufriedenheit oder des größeren Wohlbefindens, um nicht gleich das schwer zu greifende Phänomen des Glücks anzusprechen.

Immer gut ernährt, satt und dank guter Versorgung in einer guten körperlichen Verfassung zu sein, zudem den Körper ständig in Schuss zu halten, damit er gut funktioniert, sollte eine ganze Menge tun für die Herstellung des allgemeinen Wohlbefindens. Nicht nur, dass man dann nur noch ein beheizbares Dach über dem Kopf braucht, um sich um seine Existenz nicht weiter sorgen zu müssen – damit sind auch die wichtigsten Voraussetzungen gegeben für die Auslösung der körpereigenen Herstellung des Gehirnbotenstoffes Serotonin, das zu Recht das Wohlfühlhormon genannt wird.

Seit ich mich eingehend mit den Bedingungen für den körpereigenen zentralnervösen Aufbau von Serotonin befasse, treffe ich im täglichen Leben vorwiegend auf Menschen, die mit diesem Wohlfühlstoff gut versorgt sind. Entweder glänzen sie durch einen aktiven Lebenswandel, der sie psychisch und hormonell – einschließlich der Verfügung über Serotonin – in bester Verfassung hält, oder sie gehen in ihrer Ernährung regelmäßig die besonderen Wege des Serotoninaufbaus durch den Verzehr nativer Kost (Aminas® Vitalkost). Aber heißt das auch, dass sie immer bester Laune sind?

 

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Kosmetik-Horror

Erstellt von r.ehlers am 6. Oktober 2014

Die Versorgung der Oberhaut des Menschen und der Erhalt ihrer Gesundheit, immerhin mit 3 kg Gewicht und 2 m² Fläche unser größtes Organ, erfolgt sowohl von innen über die Nahrung wie auch von außen über die Kosmetik erfolgt. Unser Gesetzgeber sieht das allerdings anders. Gesundheit ist nach seinem Diktat allein Sache der Medizin.

 

Erster Horror: Staatliche Redeverbote

Es ist schon ein Horror, in einem demokratisch genannten Staat, der die Grundrechte der Bürger achten muss, zu erleben, dass er bar jeder Kenntnis in der Sache die Hersteller von Lebensmitteln zwingt, so zu tun als ob ihre Produkte – unterstellt sie sind naturrein und unverdorben – nicht in vorderster Linie für die Prävention gegen die Entstehung gesundheitlicher Störungen sorgten. Genau solche  ein Horror ist es, dass er den Herstellern rundum natürlicher und hautfreundlicher Kosmetika den Mund verbietet. Sie dürfen nicht  darauf hinweisen, dass der Einsatz ihrer Produkte die Hautgesundheit fördert. Auf diese Vorgänge habe ich schon früher hingeweisen, s.

http://www.essenspausen.com/kosmetik-schoenheit-auch-von-aussen/ und

http://www.essenspausen.com/kosmetik-fragwuerdige-reglementierungen/.

 

Zweiter Horror: Massive Verwendung von Giften in der Körperpflege

So wie ich mich eingearbeitet habe in die Bedingungen richtiger Ernährung und wie ich festgestellt habe, dass da in unserem Staat endlos viel im Argen ist, das in der Realtiät täglich Millionen Menschen die Gesundheit raubt und ihnen Hilfen vorenthält, so haben andere Autoren die Kosmetik-Szene kritisch durchleuchtet und haben einen nicht minder zum Himmel stinkenden Sumpf freigelegt.

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-www.marion-schimmelpfennig.de-

Ich greife da besonders heraus die Autorin Marion Schimmelpfennig, die mutig und unerschrocken die milliardenschwere Kosmetikindustrie angreift, die uns bereits seit vielen Jahrzehnten vormacht, Jugend und Schönheit bis ins hohe Alter zu sichern, indem sie immer bessere Produkte für die Pflege von Haut und Haaren auf denMarkt brächte, aber uns statt dessen  ohne alle Hemmungen für viel Geld die gemeinsten Giftcocktails andreht.

 

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TCM und andere: Essen im Biorhythmus?

Erstellt von r.ehlers am 3. Oktober 2014

Zwei Beispiele:

1. Professor TCM (Univ. Yunnan) Li Wu, Heilpraktiker in München: ” Die Traditionelle Chinesische Medizin brigt Yin und Yang ins Gleichgewicht und verbessert den Fluss der Lebensenergie Qi”, s. http://www.tcmedprofliwu.com.

2. Professor Dr. IngoFroböse, Sporthochschule Köln empfiehlt ein Energiefrühstück, mittags Gemüse und abends Eiweiß, s. http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/im-biorhythmus-essen-macht-fitter-3042.html.

Was ist dran am Essen im Biorhythmus?

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Süßstoff macht dick!

Erstellt von r.ehlers am 3. Oktober 2014

In meiner Erforschung des körpereigenen Aufbaus des Botenstoffes und Esskontrollhormons Serotonin und der biochemschen Grundlagen der Kontrolle des Körpergewichts nahmen die neuen Erkenntnisse des Lübecker Professors Dr. Achim Peters (“Das egoistische Gehirn”, Ullstein, 3. Aufl. 2011) einen bedeutenden Raum ein.   Vor ihm hatte niemand so genau die unterschiedlichen Wege der Energieversorgung des Gehirns und des restlichen Körpers beschrieben.

 

Zur leichteren Einführung in seine komplizierte Theorie unterhält Professor Dr. Peters seit einiger Zeit eine persönliche Homepage, auf die ich hinweisen möchte, ganz besonders auf seine Schilderung, wie er auf die Idee zu seiner Theorie kam: http://www.achim-peters.de/die-idee/

Den Kern davon stelle ich einmal kurz vor:

 

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Noch einmal: Sicheres Wissen über den Serotoninaufbau

Erstellt von r.ehlers am 3. Oktober 2014

Die Arbeit zur Mehrung des Wissens fängt an mit einer

  • genauen Bestandsaufnahme des gesicherten Standes des Wissens und der Konkretisierung von Fragen nach einer sinnvollen Erweiterung des Wissens.
  • Kommen positive Eindrücke zusammen, verbindet man sie zu einer Spur, der man folgt. Bestätigen sich immer mehr die Eindrücke, gewinnt man eine Ahnung
  •  und kommt dann sogar zu einer Meinung und Überzeugung von der voraussichtlichen Richtigkeit der gefundenen Antworten.
  • In der Sprache der wissenschaftlichen Methodenlehre nennt man das eine Hypothese. Dies ist eine Aussage, deren Gültigkeit man für möglich hält, die aber (noch) nicht bewiesen oder verifiziert ist.
  •  Dies ist die Vorstufe zur Theorie, zu der sie durch eingehende positive verifizierende Beobachtungen, also durch empirische Erfahrungen, wird.
  • Wenn eine Theorie in sich widerspruchsfrei und sprachlich eindeutig vermittelbar ist, und sich in allen praktischen Prüfungen bestätigt, verliert sie am Ende jeden Hauch von Spekulation. Ihre Aussage ist dann Bestand des sicheren Wissens.

 

Ich werde nachfolgend aufzeigen, dass die Summe des bestätigten Wissens darüber, wie sich der wichtige Gehirnbotenstoff Serotonin auf körpereigene Weise immer wieder erneuert, sogroß ist, dass man nicht mehr von einer Meinung, Überzeugung, Hypothese oder Theorie reden sollte, sondern von einem  insgesamt gesicherten Wissen.

 

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Telomere: Richtig essen und Stress abbauen

Erstellt von r.ehlers am 1. Oktober 2014

In der allseits hoch anerkannten medizinischen Fachzeitschrift Lancet erschien vor einem Jahr ein Bericht über eine Studie, die keinen Zweifel übrig lässt, dass die Art wie wir uns ernähren, unser Umgang mit körperlicher Bewegung, unsere Fähigkeit, Stress zu widerstehen und unsere Einbindung in ein soziale Umfeld darüber entscheiden, ob wir den überall lauernden Zivilisationskrankheiten zum Opfer fallen oder gesund und wohlauf ein hohes Alter erreichen, s. http://www.ucsf.edu/news/2013/09/108886/lifestyle-changes-may-lengthen-telomeres-measure-cell-aging (in Englisch).

Irgendwie haben wir das eigentlich schon immer gewusst. Der außergewöhnliche Wert der Studie liegt aber darin, dass sie auf solide und nachvollziehbare Weise den Grund für diese Tatsache namhaft macht. Wer noch nicht damit zu tun hatte, aber Interesse am Thema hat, soll sich den Namen der für unser Wohl und Wehe wesentlich verantwortlichen Dinge merken. Es sind die

                        Telomere.

Der Hauptautor der Studie ist Dean Ornish, MD, Professor für klinische Medizin an der Universität von Kalifiornien in San Francisco.

Bekannteste Coautorin ist die Professorin für Biochemie und Biophysik, Dr. Elsabeth Blackburn, die 2009 für ihre Erforschung der Telomere den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt und darüber hinaus den fachlich nicht minder anerkannten Paul Ehrlich und Ludwig Darmstädter Preis.

-http://profiles.ucsf.edu/elizabeth.blackburn-

Nobelpreisträgerin Elisabeth Blackburn

Bevor ich auf die segensreiche Funktion der Telomere zu sprechen komme, gebe ich zunächst noch einmal inder Grafik die praktischen Schlussfolgerungen aus dieser Studie für jeden von uns wieder:

 

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Sodbrennen nach übermäßigem Trinken

Erstellt von r.ehlers am 30. September 2014

Von: …l@bluewin.ch [mailto:...l@bluewin.ch]                                                                                                                       Gesendet: Dienstag, 30. September 2014 11:17                                                                                                                               An: aminas@vital-arte.ch                                                                                                                                                                  Betreff: Re: Re: AW: Mitteilung «vital-arte.ch»

Grüezi Frau Stutz,

… Am Freitag habe ich 1 gehäufter EL Aminas in Orangesaft/Wasser aufgelöst. Und hatte danach trotz 0.5l Wasser leichtes Sodbrennen.

Am Samstag habe ich EL Aminas in ein Joguhrt eingerührt, und auch wieder mit 0.5 l Wasser gespült.Ziemlich massives Sodbrennen und extremer Mundgeruch waren die Folge. Ein paar Stunden später hatte ich Durchfall, ob wegen Aminas, oder wegen was anderem?

Sonntag pausiert. Befinden ok.

Am Montag ein TL Aminas in Orangensaft/Wasser gelöst. Sodbrennen nicht gross wahrnehmbar, aber wieder extremer Mundgeruch.

Im weiteren hatte ich gestern und heute massive Knieprobleme, ist etwas bekannt, dass Aminas die Übersäuerung fördert, und bei Gelenkbeschwerden verschlimmernd wirken kann?

Freundliche Grüsse

Von: Erika Stutz [mailto:aminas@vital-arte.ch]
Gesendet: Dienstag, 30. September 2014 14:25
An: …@bluewin.ch
Cc: Rolf Ehlers
Betreff: AW: Re: AW: Mitteilung «vital-arte.ch»

Grüezi Herr …

Tja, das tönt nicht wirklich gut. Ich möchte einen Experten, den Erfinder der Vital-Kost beiziehen. Deshalb leite ich Ihre Mail an Herrn Ehlers weiter. Von ihm bekommen Sie bestimmt eine kompetente Antwort.

Herzliche Grüsse

Erika Stutz

 

MeineAntwort:

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Botenstoffe: Offene Fragen

Erstellt von r.ehlers am 28. September 2014

Bild: de.wikipedia.org. Mikroskopische Aufnahme der Großhirnrinde einer Maus. Einige Neuronen wie das Pyramiden-Neuron mit großem Dendritenbaum in der Bildmitte exprimieren grün fluoresziernedes Protein.
Rot gefärbt sind GABA-produzierende Interneuronen zu sehen (Länge des Maßstabs unten rechts: 100 µm).

 

Frage: Wie kommen die Botenstoffe in die Nervenzellen?

Wie die Hormone als Botenstoffe in die Zellen und in ihre Zellfortsätze, die Dendriten und Neuriten (Axone) kommen, wird in Neurologie, Zytologie (Zellforschung) und Endokrinologie (Hormonforschung) nicht eindeutig beschrieben.

Bei Wikipedia heißt es  unter dem Stichwort Neurotransmitter, dass sie im Zellkörper oder in der Endigung des Axons des sendenden Neurons synthetisiert werden. Aber das kann nicht ganz stimmen, weil es viele “glanduäre” Hormone gibt, die in gesonderten Drüsen gebildet werden und dann entweder im Gewebe tätig werden oder irgendwie ihren Weg in die Nervenzellen finden, wo sie als Botenstoffe spezifische Informationen transportieren. So ist es mit dem mir hier besonders wichtigen Serotonin, dessen Produktionsort ganz sicher in den Raphe-Kernen des Hirnstamms, also darauf spezialisierten Drüsen lokalisiert worden ist.

Meine Suche in der Literatur, wie denn der Botenstoff Serotonin, der von den Raphe-Kernen sezerniert worden ist, in die Gehirnzellen kommt, damit diese sie über ihre Axone im ganzen Hirn verteilen können, ist bisher ergebnislos verlaufen. Ich habe daher versucht, mir ein eigenes Bild davon zu machen.

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Emotionale Verarmung durch Reizentzug

Erstellt von r.ehlers am 27. September 2014

Das Gegenteil des erfüllten Lebens, über das ich im vorigen Beitrag ansprach, ist ein Leben ohne positive Emotion. Es gibt ungute Gefühle wie Ärger, Zorn und Hass, die auf eigene Weise für das Glück im Leben kontraproduktiv sind.

Wir tun gut daran, die positiven Emotionen im Leben zu suchen und die emotionalen Störfaktoren auszumerzen. Manchen Bibelfesten wird Letzteres an Matthäus 16, Vers 26 erinnern, wo uns geraten wird:

“Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?”

Eine Frau tut daher gut daran, ihren Mann zu verlassen, wenn er sie schlägt und auch sonst nicht achtet. Der Mann verlässt besser seine Frau, wenn sie ihn hintergeht. Und auch die Kinder tun gut daran, sich von ihren Eltern zu lösen, wenn diese nur ihre eigenen Interessen im Sinn haben. Erst die Befreiung von den emotional belastenden Momenten macht frei für neue Wege positiven Erlebens.

Was sollen solche Worte zum Sonntag auf den Seiten der Gesellschaft für das richtige Essen?

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Das Glück des erfüllten Lebens

Erstellt von r.ehlers am 27. September 2014

Das richtige Essen ist das beste Beispiel für den Unterschied zwischen Erfüllung im Sinne einer sinnvollen Gestaltung und der Anfüllung mit wertloser Masse. Genussvolles Essen fein zubereiteter Speisen und Getränke macht Sinn, nicht aber das schnelle Abschalten des Hungergefühls durch immer gleich schmeckendes Fast Food.

Das Publikum und die Erzählerinnen

Fabelhaftes Essen in Gemeinschaft am langen Tisch (http://www.nordfriesen.info/index.php/menschen/604-ein-orientalisches-festgelage-bei-hartmann-s-landkueche)

-eatsmarter.de-

Alleine Fast Food essen

Die Bedeutung dieses Unterschiedes geht weit hinaus über den höheren Wert für die größere geschmackliche unddie  kulturell-soziale Akzeptanz des besseren Essens. Die Erfüllung im Leben, die in erster Linie von der  geistig-emotionalen Realität abhängt, steht auch in einer starken Verbindung mit dem richtigen Essen. Der tiefere Grund liegt in der durch unsere Ernährung und sonstige Lebensweisen mit bestimmten hormonellen Harmonie in unserem Gehirngeschehen.

 

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Der Gesang der Wale

Erstellt von r.ehlers am 26. September 2014

In Fortschreitung des Themas des Serotninaufbaus durch verschiedene Aktivitäten wie zuletzt in meinem Beitrag http://www.essenspausen.com/singen-sorgt-fuer-serotonin/ verweise ich nachfolgend auf die überzeugenden Ausführungen des deutschen Musksoziologen, Psychologen und Pädagogen Dr. Karl Adamek, dem Mitbegründer des   Internationalen Netzwerkes zur Förderung der Alltagskultur des Singens e. V. Il canto del mondo.

 

Buckelwal (Megaptera novaeanglia)-de.wikipedia.org-

Wale- die größten Sänger der Erde

Was das Singen für ein Lebewesen bedeuten kann, sehen wir am Gesang der Wale. Diese Säugetiere  haben wie wir eine hohe Intelligenz. Sie haben zwar nicht unsere Sprechwerkzeuge, aber mit ihrem Gesang geben sie sich untereinander über Tausende von Kilometern vielfache Informationen  wieter. Nimm einem Wal seinen Gesang, dann wird er  sehr bald kläglich eingehen. So stranden Wale auch, wenn der Lärm der Schiffsschrauben ihren Gesang überlagert und sie sich nicht mehr richtig verstehen können.

Ich gebe nachfolgend  – nur ein wenig gekürzt – sein Plädoyers für des Singen im Wortlaut wieder, weil ich es nicht besser als er sagen könnte, s.

http://www.karladamek.de/files/pdf/Forschung/Singen-ist-zukunftsweisend.pdf .

 

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Bore-Out – Tödliche Langeweile

Erstellt von r.ehlers am 25. September 2014

Der Philosoph Immanuel Kant hat die großartige Entdeckung gemacht, dass Raum und Zeit nicht begreifbare  Realitäten sind, sondern vorgegebene “apriorische” Anschauungsformen. Wir erleben die Welt in Raum und Zeit, deren Wesen wir aber selbst nie begreifen können. Aber die Zeit ist ein Faktor, der unser Leben nicht nur ständig begleitet. Die Zeit wird uns oft zu knapp, so dass wir uns gehetzt und gestresst fühlen. Anderersseits gibt es Zeiten, in denen wir uns nach Aktivitäten regelrecht sehnen und krank werden vor Langeweile, weil sich einfach nichts tut.

Nur am Rande gesagt: Die Zeit ist also nicht Inhalt unseres Lebens, sondern die Form, in der es sich abspielt. Das erinnert mich an meine Vorstellung von der nativen Kost, bei der ausschlaggebend nicht der Inhalt der verzehrten Planzenstoffe ist, sondern die Art und Weise wie sie bis auf das Feinste vermahlen ist und die Art und Weise wie – auf leeren Magen – verzehrt wird.

Der Sender 3 sat greift heute abend um 20.15 mit der Dokumentation “Tödliche Langeweile” dieses Thema auf, das in der Folge bei Scobel im Gespräch und in Interviews mit Wissenschaftlern vertieft wird. Neben dem was der Privatdozent Dr. Marc Wittmann (“Gefühlte Zeit”, Beck.Verlag) vortragen wird, geht es sicher vorwiegend um soziolgische und philosophische Erkenntnisse.

-innvoations-journalismus.de-

Dr. Gert Scobel

Ich möchte einige Gedanken darüber hinzufügen, dass der richtige Umgang mit der Zeit eine große Bedeutung für ein gesundes Leben hat.

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“Cystus incanus” mit “Betaglukanen” statt Insulin ?

Erstellt von r.ehlers am 25. September 2014

Liebe Frau…,

Ihnen und Freu … vorab meinen herzlichen Dank für den lieben gestrigen Empfang und die guten Gespräche vom gestrigen Tage.

 

 

Cistus Incanus

Mit Cystus incanus und den darin enthaltenen 300 % mehr an Betaglukanen hatten Sie mich regelrecht vom Hocker geholt, weil ich darüber noch nie gehört hatte. Es ist aber auch nur eine Heilpflanze mehr wie Kamille, Calendula, Mate oder Ginseng, die alle ihre großartigen Inhalte haben und – trial and error – jederzeit problemlos genutzt werden können, weil sie kaum Nebenwirkungen haben. Sie alle verfügen über reichhaltige natürliche Inhaltsstoffe, die der Körper allgemein und in kritischen Situationen sogar besonders gut nutzen kann. Sie sind aber kaum jemals  unverzichtbar.Ihre  sekundären Nebenstoffe findet man auch bei den meisten hiesigen Pflanzen.  Ausnahmen bestätigen die regel wie z.B. einige gerbstoffhaltige Zucker, die beim Aufbau von Knorpel und Collagen helfen, s. http://www.essenspausen.com/arthrose-skandaloese-desinformation/.

Die Darstellungen über die in oft Tausenden von Jahren mit den Heilpflanzen gemachten Erfahrungen sind aber mit Vorsicht zu genießen, da sie immer wieder in die Sprache der Wissenschaft verfallen, ohne dass die Erfahrungen mit deren Methoden nachgewiesen sind. Sehen Sie z.B. http://www.heilpflanzenkatalog.net/heilpflanzen/heilpflanzen-europa/23-cistus-incanus.html.

„Betaglukane“ sind übrigens Ballaststoffe, die nicht im Dünndarm abbaubar sind. Ihnen spricht man zu, dass sie den Blutzuckerspiegel senken und helfen, Diabetes mellitus zu verhindern. Da ist vom gedanklichen Ansatz her „was dran“, weil sie wie beim Topinambur und Konjak und einigen wenigen anderen Lebensmitteln wirklich ihre hochkomplexen Kohlenhydrate im Dünndarm nicht frei geben.

Aber: der Blutzuckerspiegel steigt dennoch an, wenn man daneben genügend abbaubare Kohlenstoffe verzehrt. All diese Stoffe senken daher den Blutzuckerspiegel nicht – sie treiben ihn nur nicht zusätzlich in die Höhe. Neben normaler Ernährung auch kleine Mengen an Betaglukanen aufzunehmen, ist ein reiner Wahn! Praktisch gesehen würde ich angesichts offenbar guter praktischer Ergebnisse auch den Cystus-Tee trinken, auch wenn die großartigen Heilsversprechen nicht belegbar sind.

Liebe Grüße, auch an …

Rolf Ehlers

 

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Apotheker mit Maulkorb?

Erstellt von r.ehlers am 25. September 2014

-med-dresden.de-

Apotheken-Vorbereitungsraum

Nachfolgend geht es um trockene Rechtsfragen, die nur sehr indirekt mit dem richtigen Essen zu tun haben. Das muss sich nicht jeder Leser antun. Aber manchen Leser wird es doch interessieren, wie die Apotheker – m.E. sehr zu Unrecht- von der Rechtsordnung (“den Juristen”) zu reinen Händlern deklassiert werden.

Meine Anfrage an die Apothekenkammer … in …:

Von:  Rolf Ehlers [mailto:re@aminas.de]
Gesendet: Dienstag, 23. September 2014 10:26
An: AK …
Betreff: Geltung der Health Claims Verordnung für Apotheker?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin  rechtlicher Berater des Lebensmittelherstellers Aminas GmbH, Erkrath, die das Produkt Aminas® Vitalkost herstellt und in nicht geringem Umfang auch über  Apotheken vertreibt (PZN-Nummer).

Ich frage mich, ob die Geltung der Health Claims Verordnung und die Verpflichtung zur Registrierung von Wirkaussagen über Lebensmittelprodukte auch für die Aufklärung der Allgemeinheit  über gesundheitliche und krankheitsbezogene Vorgänge durch Apotheker gilt. Apotheker sind auf der einen Seite Verkäufer unserer Produkte, auf der anderen Seite sind sie aber auch Angehörige der Heilkunde und besonders dazu berufen, über Produkte und Wege der Prävention und Heilung von Krankheiten zu beraten. Nach meinem Verständnis passt dazu keine Beschränkung, die die offene Auseinandersetzung auch mit Produkten aus der Erfahrungsmedizin oder anderen Bereichen anordnet.

Nach § 11 Abs. 1 LMFG darf niemand, der Lebensmittel in Verkehr bringt, diesen Wirkungen beilegen, die ihm nach den Erkenntnissen der Wissenschaft nicht zukommen oder nicht hinreichend gesichert sind (2. Alternative), zu verstehen zu geben, dass ein Lebensmittel besondere Eigenschaften hat, obwohl alle vergleichbaren Lebensmittel dieselben Eigenschaften haben (3. Alternative) oder einem Lebensmittel den Anschein eines Arzneimittels zu geben (4. Alternative).

Das OVG Münster hat sich in einer noch nicht veröffentlichten Entscheidung vom 17.7.2014 im Verfahren 13 B 333/14 (gegen Aminas) auf den Standpunkt gestellt, dass vom Gesetz nicht nur die nicht genehmigte definitive Wirkbehauptung  inkriminiert ist, sondern auch die bloße Erwähnung möglicher positiver Wirkungen. Der Umstand, dass der Hersteller oder Vertreiber ausdrücklich erklärt, dass der Eintritt der Wirkungen „nicht hinreichend wissenschaftlich gesichert“ ist, hilft nicht. Ihm ist damit selbst jede Meinungsäußerung oder Hypothese über mögliche Wirkungen verboten. Nach der Logik des Gesetzes und dieser obergerichtlichen Auslegung muss das auch für Apotheker gelten, die dann auch nicht berechtigt sind, generell oder auch nur im Einzelfall eine Empfehlung zum Kauf und Verzehr eines möglicherweise hilfreichen Lebensmittels zu  geben.

§ 12  Abs. 1 verbietet zudem beim Verkehr mit Lebensmitteln krankheitsbezogene Aussagen zu machen. Abs. 2 nimmt davon aber die Werbung gegenüber Angehörigen der Heilberufe, des Heilgewerbes und der Heilhilfsberufe aus. Apotheker sind daher frei, solche Lebensmittel zu verkaufen. Sie dürfen auch  über die Wirkannahmen des Herstellers unterrichtet werden. Es ist ihnen aber verboten, die möglichen Wirkannahmen in der Beratung ihrer Kunden auch nur zu erwähnen. Kann das richtig sein?

Konkret zum Fall der Aminas GmbH und dem Vertrieb ihrer Produkte durch Apotheken:

 

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Magenschmerzen durch rohe Kost sind lösbar

Erstellt von r.ehlers am 23. September 2014

-berliner-Zeitung.de-

Von: …[mailto:info@....de]
Gesendet: Montag, 22. September 2014 19:04
An: Rolf Ehlers
Betreff: Frage zur Einnahme

Guten Tag,

letzte Woche habe ich eine Dose AMINAS bestellt und erhalten.  Ich habe eine Frage zur Verzehrempfehlung von AMINAS Vitalkost.

Leider habe ich einen empfindlichen Magen, ich habe AMINAS vorschriftsmäßig eingenommen:

Morgens nüchtern nach dem Aufstehen: 1. Tag der Einnahme: 1 Eßlöffel AMINAS und 2 Gläser Wasser.  Resultat: Magenschmerzen bis zum frühen Abend.

Dann nächster Tag. 1 Eßlöffel AMINAS und 2 Tassen Fencheltee (am Vorabend gemacht und warmgestellt).Resultat:  ebenfalls Magenschmerzen, nicht so schlimm wie am Vortag, dennoch unangenehm.

Dann nächster Tag.1 Eßlöffel AMINAS in 2 Eßlöffeln Naturjoghurt eingerührt, (hat sogar geschmeckt) und 2 Tassen. Resultat: leichte Magenschmerzen bis zum Mittag, was ich aber ertragen würde.

Meine Frage nun, hat diese Art von Einnahme noch eine bzw. die Wirkung, die erwünscht ist? Oder geht durch den Joghurt die Wirkung verloren (wegen der Säure)? Kann ich das so weiternehmen, für mich wahrscheinlich besser mit nur 1 Tasse Tee? Evtl. haben Sie ja für mich noch eine andere Möglichkeit zur Einnahme.!?

Über eine Nachricht von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichem Gruß

Meine Antwort:

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Pervitin und Serotonin: Wachmacher des 20. Jahrhunderts

Erstellt von r.ehlers am 22. September 2014

Das Erste Deutsche Fernsehen hat am 11.8.2014 und bereits mehrfach in Wiederholung die spannende Dokumentation von Sönke El-Bitar über den Einsatz der Droge Pervitin im  II. Weltkrieg gesendet,

s.http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/rb/geschichte-im-ersten-die-wunderpille-der-wehrmacht-100.html.

Pervitin wird zur Wunderpille der Wehrmacht.

Mit der deutschen Erfindung des Amphetamin “Pervitin” scheinen die Soldaten geradezu Übermenschliches leisten zu können.

Bild und Bildunterschrift: ARD.

In früheren Beiträgen und in meinen Büchern habe ich schon einmal erwähnt, wie das Pervitin im menschlichen Gehirn das Schlüsselhormons Serotonin in dessen Funktion als Wachkontrollhormon benutzt, s. http://www.essenspausen.com/wach-bleiben-auf-der-arbeit/.

Im Grunde tun dies sehr viele Drogen von Alkohol und Nikotin über Kokain, Heroin und die Amphetamine Pervitin, Benzedrin, AN 1, Crack und  CrystalMeth. Neben vielen anderen verschiedenen Wirkungen sind sie alle in der Lage, den Menschen auf übermenschliche Weise wach und konzentriert halten zu können. Dass diese außergewöhnliche Leistung letztlich allein vom Wachkontrollhormon Serotonin kommt, habe ich auf einigen -natürlich niemandem zum Nachahmen empfohlenen- Gewalttouren erlebt, zuletzt vor zwei Jahren auf einer 18-stündigen Autofahrt ohne jede Pause von Spanien quer durch Frankreich nach Düsseldorf.

Der Schlüssel zu solche phantastischer Leistung heißt also Serotonin, das als körpereigener Steuerstoff auch bei starker Inanspruchnahme harmlso ist und nicht süchtig macht. Von der Existenz von Serotonin und von seiner Bedeutung gewann man allerdings erst im letzten Jahrzehnt des letztenJahrunderts eine Vorstellung. Es kann nicht ausbleiben, dass die Stellen, die Pervitin jahrzehntelang  besonders im militärischen Interesse einsetzten, bald erkennen werden, dass sie die große Wachheit weit besser und zudem auf ganz gesunde Weise durch die Anhebung des Serotoninspiegels erreichen.

Für historisch Interessierte skizziere ich nachfolgend einmal kurz die Historie von Pervitin im 20. Jahrhundert:

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Medikament + Aminas

Erstellt von r.ehlers am 21. September 2014

m4s0n501

     +     Aminas® Vitalkost BIO Beere

 

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: … [mailto:...@web.de]
Gesendet: Sonntag, 21. September 2014 09:30
An: Rolf Ehlers
Betreff: Aminas Vitalkost

Hallo, ich habe eine kurze Frage zu Aminas Vitalkost. Wie ist es mit Medikamenten? Sollte man diese vor oder nach Aminas Vitalkost einnehmen und in welchem zeitlichen Abstand? Gibt es dazu Empfehlungen? Ich habe Aminas Vitalkost schon mal vor längerer Zeit genommen und meine, da gab es Infos auf der Aminas-Internetseite dazu. Diese kann ich jetzt aber nicht mehr finden.

Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen. Danke.

Freundlich grüßt

Meine Antwort:

 

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Ein Leben ohne Hunger

Erstellt von r.ehlers am 20. September 2014

Während er schon nach 14 Tagen stirbt, wenn er nichts trinkt, stirbt der Mensch erst, wenn er sechs Wochen lang nichts isst. Hätten die Überlebenden bei dem Flugzeugabsturz in den Hochanden, die erst nach 3 Monaten gefunden werden konnten, sich nicht überwunden und das gefrorene Fleisch der beim Unfall getöteten Passagiere gegessen, hätte keiner von ihnen lebend gerettet werden können.

-de.wikipedia.de-

Welthunger

Knappheit an Lebensmitteln und beißender Hunger sind für ein Drittel der Menschheit, die sich bereits zu den Sternen aufschwingt, trauriger Alltag. Millionen sterben jedes Jahr aus Mangel an Nahrung. Dabei ist der Tod durch Verhungern einer der schmerzhaftesten Wege, sich aus der Welt zu verabschieden. Ein weiteres Drittel der Menschheit  – besonders wir hier in Europa und in Noramerka – wird vom global herrschenden Wirtschaftssystem ohne Rücksicht darauf, dass ihnen diese Mast gesundheitlich schadet, massiv zum immer stärkeren Konsum von Lebensmitteln verleitet. Geht man ins Detail sieht man viele weitere Ungereimtheiten in der Versorgung der Menschen mit der nötigen Nahrung, beispielweise die Verseuchung der Äcker und die Verwendung gesundheitsschädlicher Substanzen in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie. Was ist das nur für eine schlimme Welt, in der wir leben?!

Von denen, die genug zu essen kriegen, muss eigentlich keiner hungern. Und doch begleitet der Hunger täglich fast alle Menschen, ob sie in der Lage sind, ihn gleich zu stillen oder nicht. Der Hunger ist nämlich nicht zwingend da, wo das Essen knapp ist. Er ist ein biochemisches hormonelles Phänomen.

 

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Keine Östrogendominanz durch Aminas

Erstellt von r.ehlers am 20. September 2014

Eine Frage:

Von: … [mailto: ...@....de]

Gesendet: Donnerstag, 18. September 2014 14:07

An: Rolf Ehlers

Betreff: Aminas

Sehr geehrter Herr Ehlers,

Ich habe gelesen, dass Aminas bei einer Östrogendominanz nicht zum dauerhaften Verzehr geeignet ist.Da ich das Produkt aber weiterhin dauerhaft verwenden möchte, wäre ich über eine Information ihrerseits sehr dankbar.

Mit freundlichem Gruß

Meine Antwort:

 

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Wessinghage: Serotonin durch Bewegung

Erstellt von r.ehlers am 19. September 2014

-de.wikipedia.org-

Professor Dr. Thomas Wessinghage

Nicht jede Werbung ist wertlos. Eigentlich werfe ich alle Werbung ohne Hinschauen weg, wenn sie bunt gemischt in meinen Briefkasten gelangt ist. Genau so bunt sind auch die Unterlagen, die ich von Zeit zu Zeit von Professor Dr. Thomas Wessinghage erhalte. Die aber werfe ich nie weg, obwohl es sich auch um Werbung handelt für seinen kostenpflichtigen Gesundheits-Informationsdienst “Gesund und fit mit Wessinghage” und seine Bücher. Wie viele ander auch wünsche ich ihm schon deshalb persönlich jeden Erfolg, weil er unser sportverrücktes Land 20 Jahre lang als Langläufer mit goßartigen Leistungen verwöhnt hat.

Die Werbung für sein brandneues Buch “Wessinghages Wunder-Übungen”, 2014, hat mich so überzeugt, dass ich dieses nicht im gesamten Handel verfügbare Buch sofort beim FID Verlag bestellt habe. Wenn es das bringt, was ich annehme, werde ich hier darüber berichten.

Im Anschreiben vom 17.9.2014 steht ganz obenan, was Wessinhage mit seinem Vorgehen will:

“Ich möchte Sie nicht behandeln.

Ich möchte Sie nicht bekehren.

Ich möchte Sie RICHTIG bewegen!”

Das klingt so gut, dass es bezogen auf das richtige Essen auch als Motto für die Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) und meine Arbeit dienen kann.

Natürlich muss der Angesprochene bei Wessinghage sich selbst richtig bewegen und nach meiner Zielvorgabe  selbst richtig essen. Unmittelbar auf diese Erklärung lässt Wessinghage drei Sätze vom Stapel, die bestimmt die meisten Leser erstaunen werden. Mich haben sie ungemein erfreut.

Wussten Sie, dass zehnmal auf der Stelle hüpfen für Ihre Knochen besser ist als 1 Stunde Wassergymnastik?

Wussten Sie, dass dreimal in der Woche 40 Minuten walken für Ihre Fitness und Gesundheit besser ist als jeden Tag 60 Minuten rennen?

Wussten Sie, dass eine einzige spezieller Dehnübrung bei Knieschmwerzen besser wirkt,als wochenlang eine Salbe auf das Knie zu reiben?

Ein verbohrter Sportfreak hätte das mit dem täglichen Rennen sicher nicht geschrieben. Respekt!

Ich will hier nur die erste Information herausgreifen, dass das Hüpfen auf der Stelle für die Knochen so besonders gut ist.

 

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Essenspausen, Essenzeiten und Essensphasen

Erstellt von r.ehlers am 19. September 2014

Immer wieder kommen Fragen auf, ob man

  • im Interesse der bestmöglichen Nutzung der nativen Kost
  • und insbesondere des dadurch möglichen Serotoninaufbaus
  • und des Interesses am nachhaltigen Abnehmen

nach einer Mahlzeit weiter essen soll oder nicht.

Zur alten Esskultur gehört doch, eine Mahlzeit mit einer Vorspeise einzuleiten und mit einem Dessert und oft auch noch ein wenig Käse zu beenden. Nach Wahl kann auch vor der Hauptspeise ein Zwischengericht dazu kommen und ganz am Ende der Mahlzeit Kaffee und Kuchen. Je nach Gelegenheit kann sich eine solche Mahlzeit genau so lang hinziehen wie eine volle Mahlzeit in Frankreich, die von noch mehr verschiedenen Gängen lebt.

Diese Esskultur sollten wir in Kenntnis der physiologischen Vorgänge und der Stoffwechselprozesse im Körper unbedingt wieder beleben.

Wie schon wiederholt angesprochen macht es viel Sinn, vor dem Verzehr hitzebehandelter Nahrung ein wenig Rohkost zu essen, etwa sich einen Grünen Smoothie zu gönnen oder seine tägliche kleine native Kost zu essen, die vergleichbar wertvoll ist und zudem den Anstoß für den Serotoninaufbau geben kann. Ob das wichtig ist, weiß niemand so recht. Durch ein wenig Rohkost vorweg unterbindet man aber die seltsame Verdauungsleukozytose, bei der weiße Blutkörperchen in Scharen auf den Verdauungstrakt los gehen, es sich aber am Ende doch überlegen und sich wieder voll im Körper verteilen.

Weitere besondere Regeln für das Essverhalten gibt es nicht, auch nicht für die Aufnahme von Nahrung bald nach oder auch später nach dem Ende der Mahlzeit. Da kann es auch mal ein Stück Schokolade, eine Praline oder eine Handvoll (gut im Mund zerkleinerter) Nüsse sein. Es schadet daher nicht, wenn die zur Essenzeit eingenommene Mahlzeit zu einer regelrechten Essensphase ausgebaut wird.

 

Männlicher Westlicher Gorilla (Gorilla gorilla)-de.wikipedia.org-

 

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Ein Leben ohne Durst

Erstellt von r.ehlers am 19. September 2014

Wir nennen Hunger und Durst immer in einem Atemzug. Dabei gehören sie nur formal in die gleiche Kategorie des Drangs nach der oralen Aufnahme von lebensnotwendigen Stoffen.

Durst entsteht bei Wassermangel im Körper.Dieser meldet sich über im ganzen Körper, gewiss auch in den Billionen Körperzellen selbst, die die Information übr Botenstoffe an das Ess kontrollzentrum im Hypothalamus des Gehirns melden, das auch das Trinkkontrollzentrum beherbergt. Das Trinken von Wasser und wässrigen Flüssigkeiten löscht den Durst binnen Sekunden.

Auch für Laien ist es interessant, im Groben zu wissen,  welche Stellen und welche Substanzen an der Durst- und Trinkkontrolle beseitigt sind. Aber lassen Sie sich nicht von den komplexen Zusammenhängen verwirren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durstkontrolle

Abbildung der Hypothlamuskerne auf http://user.medunigraz.at/helmut.hinghofer-szalkay/XII.4.htm

 

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Tryptophan ist n i c h t das Problem!

Erstellt von r.ehlers am 18. September 2014

Liebe Frau Dr. …,

die Aminas GmbH hat mir Ihre Frage zur Beantwortung überlassen:

„Habe ich das Buch von Prof. Ehlers dahingehend richtig verstanden, dass die Aminasvitalkost NICHT zusammen mit Milch bzw anderen Proteinen gegessen bzw getrunken werden darf, weil die verschiedenenAminosäuren sonst um den Platz am Rezeptor konkurrieren? Oder habe ich das missverstanden?“

Ich freue mich über Ihre kluge Frage, weil sie mir Gelegenheit gibt, meine neueren Vorstellungen in dieser Sache zu durchdenken.

In Sachen Ernährung und Gesundheit ging es mir wie dem berühmten blinden Huhn, das auch mal ein Korn findet.Gerade weil ich ein so unbedachter und unkluger Esser war, erlebte ich die großartigen Wirkungen des nüchternen Verzehrs im Kern hochfein gemahlener Pflanzenkost besonders intensiv. Ein Professor bin ich aber nicht. Meine wissenschaftliche Neugier galt bis dahin übrigens nur der Rechtswissenschaft und den technischen Innovationen der Firmen, deren Berater und Patentbeauftragter ich neben meiner Arbeit als Anwalt und Notar war (auch in Kooperation mit Bayer/Leverkusen). In meinen Themenbereichen forschte ich dann interdisziplinell weit intensiver als es die ordinierten Professoren in ihren Sparten allein bis dahin getan hatten. Mir fiel diese Aufgabe regelrecht zu, da ich der war, der die Möglichkeiten der körpereigenen Synthese des Gehirnbotenstoffes Serotonin als Erster gesehen hatte. Dabei ging es nicht nur um den besonders effektiven Serotoninaufbau durch seine Lockung als Esskontrollhormon.

 Nun zu Ihrer Frage:

Ich bin in meinen Überlegungen in den letzten Monaten immer mehr von der Theorie abgerückt, dass die Schwachstelle beim zerebralen Serotoninaufbau die Konkurrenz der anderen Aminosäuren an der Blut-Hirn-Schranke ist, die Tryptophan die Besetzung der Schleusen in den Liquor verwehren. Sollte da wirklich auch ein Problem bestehen, ist es immerhin beim Verzehr einer kleinen Portion nativer Kost auf leeren Magen gelöst, weil die Energieträger dieser kleinen Menge Nahrung – auch alle anderen Aminosäuren! – von den immer energiehungrigen Muskelzellen alsbald angefordert und in den Mitochondrien verbraucht werden. Tryptophan, das durch seine überall im Blut zu findenden Albumine so sperrig ist, dass es in Gegenwart anderer Aminosäuren von dem Eindringen ins Gehirn verdrängt wird, passt wegen seiner räumlichen Struktur auch nicht in das Aufnahmemuster der Mitochondrien und hat dann sogar eine Einzelstellung an der Blut-Hirn-Schranke!

Bedenkt man aber, dass alle unsere Körperzellen, auch die im Gehirn, ständig in gewissem Umfang und für unterschiedliche Dauer Mikronährstoffe wie auch die Aminosäuren speichern und berücksichtigt man welch geringe Mengen Tryptophan für den Aufbau der täglich benötigten nur 0,1 mg Serotonin benötigt werden, spricht viel dafür, dass die Knappheit von Tryptophan gar nicht das Problem ist.

Diese Überlegung wird zur Gewissheit, wenn man sich vor Augen führt, dass all die anderen Wege zum körpereigenen Serotoninaufbau, besonders das körperliche Ausarbeiten („runners high“), auch ohne dass überhaupt im konkreten Moment tryptophanhaltige Nahrung verzehrt wird gut funktionieren.  In meiner Theorie des zerebralen Serotoninaufbaus, die ich in meinem in Arbeit begriffenen neuen Buch ausbreite, werde ich diese Zusammenhänge schildern und vielleicht noch vertiefen.

Im Ergebnis ist das sehr vorteilhaft, dass es nur eine entscheidende Vorbedingung für den körpereigenen Aufbau des Transmitters Serotonin gibt: die Einrichtung einer Chemotaxis nach den Bausteinen für Serotonin, die dafür sorgt, dass sie alle sich umgehend ins Stammhirn begeben, in dessen Raphe-Kernen die Synthese stattfindet. Wenn der Verzehr zusätzlicher eiweißhaltiger Nahrung mit dem einen benötigten Löffel nativer Pflanzenkost (Aminas) nicht den für die Auslösung der Chemotaxis zur Lockung von Serotonin als Esskontrollhormon benötigten intensiven Verstoffwechslungsreiz im Dünndarm stört, spricht nichts dagegen, die native Kost auch zusammen mit Milch zu verzehren. Eine kleine Menge solcher zusätzlicher Nahrung wird den alsbaldigen Durchlauf in den Dünndarm nicht verhindern. Eine größere Menge aber wird den Magen etwas weiten und den Magenpförtner schließen. Bei der Milch ist es so, dass das Eiweiß ausflockt und das Wasser die gemahlenen Pflanzenteile mit in den Dünndarm laufen lässt.

Ich hoffe, zur Klarheit in diesen für unser Auge unsichtbaren Dingen beigetragen zu haben.

Mit herzlichen Grüßen

Rolf Ehlers                                                                                                                                                                                           Präsident                                                                                                                                                                                            Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE)

P.S.: Ich stelle – ohne Namensnennung – Ihre Frage und meine Antwort ein auf www.richtig-essen.net.

 

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Offener Brief an das Schulministerium

Erstellt von r.ehlers am 17. September 2014

-gymnasium-neusiedl.at-

Lebendiger Biologieunterricht

An das                                                                                                                                                 Ministerium für
Schule und Weiterbildung
des Landes Nordrhein-Westfalen
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf

                                                                                                                                                                                                                            Erkrath,17.9.2014

Betr.: Angebot einer supplementären Ernährungsberatung für den Biologieunterricht an allen Schulen in NRW

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der gemeinnützigen Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) , der ich vorstehe, unterbreite ich im Rahmen meiner zeitlichen Kapazitäten hiermit das Angebot an alle interessierten Schulen im Lande, den Schülern  jeweils innerhalb einer Biologiestunde grundlegend neues wichtiges Wissen über die richtige Ernährung und Lebensführung  zu unterbreiten.

Es geht um einfach zu begreifende Regeln, wie ich sie nach hunderten ausführlichen Beiträgen auf unseren Internetseiten gerade vor ein paar Tagen noch einmal kurz zusammengefasst habe, s.  http://www.essenspausen.com/die-vier-spektakulaersten-ernaehrungsfehler/.

Nach einem langen Berufsleben als Rechtslehrer (RUB Bochum, Auswärtiges Amt, Fachoberschule für Behinderte) und praktizierender Jurist als Rechtsanwalt und Notar, Nurnotar und Justitiar stieß ich im Jahre 2000 auf das Thema Ernährung und Gesundheit, dem ich mich ebenso akribisch widmete wie zuvor meinen Rechtsfällen. Es folgten meine Bücher „Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks. Der körpereigene Aufbau durch native Nahrung“, Via Nova Verlag, 2. Aufl. 2014 und „ Essenspausen. Der einzige Weg zur nachhaltigen Gewichtskontrolle“, Via Nova Verlag, 2012. Seither halte ich wiederholt Fachvorträge und Vorträge vor Selbsthilfegruppen wie gerade vor dem Patienten-Forum Düsseldorf. Dort regte einer der sämtlich im Alter weit fortgeschrittenen klugen Zuhörer an, dass das neue Wissen über die richtige Essweise doch unbedingt schon in der Schule verbreitet werden sollte.

Ich entdeckte vor jetzt 14 Jahren den bis dahin nicht beschriebenen Weg des körpereigenen Aufbaus des Schlüsselhormons Serotonin durch den schlichten Verzehr einer geringen Menge fein gemahlener roher Pflanzenkost auf leeren Magen und arbeite seither an einer allgemeinen Theorie des zentralnervösen Serotoninaufbaus.

Vor den Schülern sollte mein Wissen über den Serotoninaufbau allerdings nicht das erste Thema sein. Davor steht die Realisierung der großen Bedeutung des regelmäßigen nüchternen Verzehrs von nur ein wenig Rohkost (nicht nur Obst, das keine Proteine hat), allerdings immer nur so, dass die Pflanzenzellen in ihren Zellulose- oder Chitinpanzern auch mechanisch aufgebrochen sind, wenn sie den Magen in Richtung Dünndarm verlassen. Aktuell geworden ist das Thema besonders durch das Aufkommen der sehr hilfreichen Grünen Smoothies. Werden diese Regeln nicht beachtet, kommt es unweigerlich zu gesundheitlichen Schäden, am Ende zu den -angeblich ursächlich nicht heilbaren – Zivilisationskrankheiten, die unser Gesundheitssystem unbezahlbar machen.

Als Gesellschaft haben wir seit dem Ende des 2. Weltkrieges unsere wertvolle alte Esskultur verloren. Wir kennen keine Essenzeiten, keine Essensregeln und kein Maß mehr beim Essen. Dabei ist es so leicht, das Richtige zu tun. Es muss aber gelehrt werden. Ich bringe mich gern in die Unterrichtung der Schüler ein. Wenn ein zuständiger Lehrer an einer unserer Schulen Interesse hat, mehr über mein Vortragsangebot zu erfahren oder mich gleich (kostenfrei) „buchen“ möchte, bitte ich um Kontaktaufnahme: re@aminas.de oder 0211 520 381 0.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers                                                                                                                                                                                   Präsident                                                                                                                                                                                          Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE)                                                                                                                        Steinhof 23                                                                                                                                                                                              40699 Erkrath

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Autisten verstehen

Erstellt von r.ehlers am 17. September 2014

Das Thema Autismus hatte ich schon früher aufgegriffen:

http://www.essenspausen.com/autismus-und-serotonin/ und http://www.essenspausen.com/neue-studie-vitamin-d-serotonin-und-autismus/

 

Autismus

http://autismus-kultur.de/autismus/autipedia/autismus.html

Autisten selbst und die Personen, die mit ihnen zu tun haben, verfolgt unablässig die Aufgabe, einander zu verstehen. Dazu, was Autisten von sich und der Welt verstehen und dazu, wie die Umwelt sie verstehen kann, weiß man nach und nach immer mehr.

Der Autor Colin Müller, M.A. hat auf den Seiten “Autismus-Kultur” unter dem Titel

“Was Autismus ist und was Autismus nicht ist”

sehr kundig und einfühlsam zusammengetragen, was zu diesem Thema mit Sicherheit verantwortlich gesagt werden kann. Schauen Sie doch einmal herein!

Colin folgt  nicht der immer noch vorwiegend vertretenen Meinung, dass der Autismus eine Störung der Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitung des Gehirns sei, die sich schon im Kindealter bemerkbar macht und nicht “heilbar” ist. Noch vor dieser Meinung, die Autisten als gestört bezeichnet, herrschte die Auffssung vor, dass es sich beim Autismus um eine Krankheit handele, für die man nur noch kein Heilmittel gefunden hätte.

Tatsächlich haben Autisten einen zentralnervös anderen, von den Nichtautisten abweichenden Modus der Verarbeitung von Informationen.  Dies äußert sich einerseits in schwächerer sozialer Interaktion und Kommunikation sowie durch indivieduell sehr unterschiedliche stereotypische Verhaltensweisen und andererseits durch eine gegenüber Nichtautisten verstärkte Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und damit oft auch der messbaren Intelligenz.

Von der anderen Datenverarbeitungsstruktur der Autisten ist aber nur ein wichtiger Aspekt ihrer Existenz betroffen. Sie sind daneben Menschen mit Stärken, Fehlern und Schwächen wie alle anderen auch. Insbesondere können sie wie alle anderen auch das Opfer gesundheitlicher Störungen und Krankheiten werden.

 

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Multiple Sklerose – Heilung ohne Medizin

Erstellt von r.ehlers am 16. September 2014

-diepresse.com-

MS- die Krankheit zum Tode?

Gestern sendeten SWR, WDR und ARD-Alpha eine höchst bemerkenswerte Sendung über die Krankheit Multiple Sklerose, die erfreulicherweisein den nächsten Tagen  von WDR, ARD Alpha, RBB, 1 Plus und HR wiederholt wird. Die Sendetermine können Sie im Internet nachlesen, wo Sie auch für eine gewisse Zeit die ganze Sendung auf Video-Stream anschauen oder auch käuflich erwerben können:

http://www.planet-wissen.de/

Ich will hier nicht shlicht wiederholen und kommentieren, was da gesagt wurde. Im Internet sind die Zusammenhänge ja  auch schon sehr treffend im Text wiedergegeben.

Hier werde  ich die inhaltlichen Positionen der in der Sendung zu Wort kommenden Personen deutlich herausschälen und aufzeigen, wo sie trotz aller Freundlichkeit im Umgang miteinander in der Beurteilung radikal verschiedener Meinung sind. Danach braucht es keine großen Kommentare um festzustellen, dass die Multiple Sklerose eine hausgemachte Krankheit der modernen Zivilisation ist, die verhütet, in ihren schlimen Auswirkungen gelindert und oft genug auch geheilt werden kann.  Nur frei von den schädlichen Bedingungen der Zivilsation für Körper, Gemüt und Geist gelingt den Betroffenen die  Rückkehr zu rundum gesunden Funktionen im ganzen Körper.

Die sture Standardmedizin und das unbewegliche  Gesundheitswesen dagegen können vor dieser und den anderen Zivilisationskrankheiten nur den Bankrott erklären!

 

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Abnehmen versprechen? Doktortitel verkaufen? Hauptsache die Kasse stimmt!

Erstellt von r.ehlers am 15. September 2014

Im Laufe der Jahre habe ich in sehr vielen Artikeln auf diesen Seiten und in meinen Büchern beklagt, dass in unserem Lande fortlaufend die ständig wachsende Zahl der Übergewichtigen und an Adipositas erkrankten Menschen mit dem falschen Versprechen des leichten Abnehmens durch immer neue Produkte hereingelegt und zur Kasse gebeten werden.

Der Einfallsreichtum der Anbieter reicht von Appetitzüglern und Fatburnern und magischen Wirksubstanzen in Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten zum schlichten Ersatz von Mahlzeiten. Viele Namen werden sie aus der aggressiven Werbung kennen:

Rimonabant, Xenical, Orlistat, Alli, Figuracell, Lipo 13, Nuvoryn, Sensa, Sanicontrol Bionorm, Aiqum, Lipo 100, Power Acai White Combo, XlS Medical, Infikausal, Cefamadar,  Wabra Nr. 8, Tangotropfen, Abnehm- Globuli, Figur-Globuli, Formoline L 112, Almased und Yokebe, nicht zu vergessen das irre Zerodiet PLUS, das doch mit Magneten das Fett wegbringen will!

Gar nicht in diesen Zusammenhang stelle ich die Unzahl von Diätvorschlägen meist nicht kommerzieller Art, die mit der schlichten Empfehlung der Nahrungsumstellung ohne Berücksichtigung der psychischen Zwänge zum Essen für Anhänger werben.Dazu gehört aber folgender letzter Versuch,  die hilfesuchenden Übergewichtigen abzuzocken, durch die VIP-Shape-Diät.  Schauen Sie doch nur aus Gründen der Kuriosität einmal an, was da abgeht:

 

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Die vier spektakulärsten Ernährungsfehler

Erstellt von r.ehlers am 10. September 2014

Native Kost und die vier spektakulärsten Ernährungsfehler

 

I.                                           

Verzicht auf Rohkost

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und andere Experten sprechen bewusst nur von Frischkost – Obst und Gemüse 5 x am Tag.   Das Wort Rohkost ist offiziell regelrecht verpönt. Aber allein Rohkost        hat die – besonders im Alter – wichtigen Nahrungsenzyme.

 

II.

Schlingen von Rohkost

Das vitalstoffreiche Obst, dessen Zellen leicht zu zerdrücken sind, hat leider kaum  Proteine, anders als Gemüse, Blattgrün, Bodenfrüchten und Pilze. Ihre Zellen sind  aber durch dicke Lagen von Zellulose oder Chitin gegen unsere Verdauungssäfte geschützt. Der Inhalt ungeöffneter Zellen fault vor sich und schadet Dünndarm und Leber. Im Dickdarm sogen sie für Flatulenzen.

Hilfe:  Zerbeißen oder Vermahlen der Zellen („Schmauen“, Grüne Smoothies und native Kost).

 

III.

Keine Einhaltung von Essenspausen                                                                                   

5 x am Tag Obst und Gemüse verleiten dazu, zuviel zu essen. Biochemisch  gibt es ohne Essenspausen kein Abnehmen – und kein Plus an Serotonin (s. IV).

 

IV.

Vernachlässigung des Serotoninaufbaus

Die überragende Bedeutung von Serotonin wird öffentlich „unterschlagen“, wohl weil es durch Medikamente nicht auf den Plan gerufen werden kann (und weil Psychopharmaka gegen die Symptome der Mangelstörungen viel Gewinn bringen).

 

Die Lösung: Neben nativer Kost auch andere natürliche Quellen für Serotonin  beachten. Körperliches Ausarbeiten, Licht und Sonne, Meditation, Schmerzmatte,  Sauna, Eisbaden, Singen, Tanzen und sexuelle Aktivität wirken unterschiedlich stark in dieselbe Richtung.

 

 

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Haben alle Aminas-Sorten die gleiche Wirkung?

Erstellt von r.ehlers am 9. September 2014

Von: … [mailto:...@gmail.com]
Gesendet: Montag, 8. September 2014 17:25
An: AminasGmbH
Betreff: Anfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe einen niedrigen Serotoninspiegel und auch Schlafprobleme. Sind alle Ihre Geschmacksrichtungen gleich geeignet um meine Probleme zu beheben?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Liebe Grüße,

Meine Antwort:

 

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Veränderlicher Serotoninstatus

Erstellt von r.ehlers am 9. September 2014

Auch Tanzen fördert den Seoroninaufbau

Im gestrigen Beitrag über den Serotoninaufbau durch das Singen habe ich auch das Spektrum der unterschiedlichen Quellen für den Aufbau dieses Transmitters aufgezeigt. Vorausichtlich muss man dies noch ergänzen um das Phänomen des Tanzes. Tanzen fordert körperliche Aktivität, dies wie die Wahrnehmung der Musik und die gemeinschaftsbildende Funktion des Tanzes sollten mitwirken an der Herstellung eines guten zentralnervösen Serotoninlevels.

-de.wikipedia.org-

Allein natürlicher  Serotoninaufbau

Bestimmt wird es weitere natürliche Verhaltensweeisen geben, die eine Verbesserung der Verfügung über Serotonin ermöglichen. Auf diese Wege zum natürlichen körpereigenen Aufbau sind wir aber offenbar festgeschrieben. Ich rechne nicht damit, dass man jemals die Serotoninpille für den Kopf erfindet. Dies würde bedeuten, dass man einen der Hauptschalter für das menschliche Wohlbefinden in der Hand hätte. Fehlschaltungen durch chemische Mittel, die Drogen, gibt es seit eh und je. Sie erlauben aber nur kurzfristige emotionale Höhenflüge und umso tiefere Abstürze. Die Wissenschaft ist meilenweit davon entfernt, auch nur ansatzweise zu verstehen, wie der menschliche Körper es schafft, die Verfügung über Serotonin in der Regel nicht über 0,1 mg dieses Stoffes ansteigen zu lassen. Wie sollte sie auch, wo es an die 15 verschiedenen Alternativen von Serotonin gibt mit unterschiedlichen, teil gegensätzlichen Wirkungen und eigenen Rezeptoren für jede von ihnen!Auf lange Sicht wird es besser sein, wenn wir uns an solche kritischen lebenswichtigen Feinabstimmungen nicht heranwagen.

Individuell ist aber auch der  Serotoninabbau:

 

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Singen sorgt für Serotonin.

Erstellt von r.ehlers am 8. September 2014

Chor

Anke Engelkes “Chor der Muffeligen”

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/singen-100.html

Ich schimpfe immer weider gern über das geringe Niveau in unserem Fernsehen. Dabei darf nicht untergehen, dass diese Kritik beileibe nicht für so kluge und ehrliche Protagonisten wie die flotte Kabarettistin, Komikerin und Moderatorin Anke Engelke gilt, die auf einer gründlichen Suche nach den Glücksfaktoren im Leben das Thema Musik und Wohlbefinden einer breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht hat.

In meinem Beitrag aus dem Jahre 2012 – http://www.essenspausen.com/viele-wege-zum-serotonin/ – wie auch in meinem im selben Jahre im Verlag  Via Nova herausgekommenen Buch “Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks. Der körpereigene Aufbau durch native Ernährung” habe ich gesprochen von einer

neuen Theorie des Serotoninaufbaus.

Ich wies darauf hin, dass neben den unübersehbaren Serotoninwirkungen durch seine Lockung als Esskontrollhormon durch den nüchternen Verzehr nativer Kost eine ganze Reihe von Wegen existieren, die mehr oder weniger stark die Produktion dieses lebensnotwenidgen Gehiornbotenstoffes auf denPlan rufen.  Damals nannte ich folgende natürliche  “Serotoninquellen” :

  • intensive Verstoffwechslung durch native Kost (Esskontrolle)
  • langdauerndes Ausarbeiten, z.B. Langlauf (“runners high”) und Gartenarbeit (Belastungskontrolle)
  • intensive Schmerzwahrnehmung mit der Akupunkturmatte (Schmerzkontrolle)
  • längere Wahrnehmung des vollen Tageslichts/Sonnenlichts (Wahrnhemungskontrolle)
  • Sauna, Eisbaden (Temperaturkontrolle)

Der Hinweis auf die Förderung des Serotoninaufbaus durch Saunieren und Eisbaden folgte erst in meinem Beitrag vom Beginn des Jahres:  http://www.essenspausen.com/sauna-eisbaden-fuer-serotonin/

Ausgehend von den Erkenntnissen von Professor Dr. Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg und einer Reihe weiterer Forscher kann ich dem obigen Katalog als  weitere Serotoninquelle hinzufügen:

die Musik, voran das Machen von Musik, voran das Singen, ganz besonders das Singen in Gemeinschaft.

                                                                                     Prof. Dr. Gunter Kreutz

http://www.tk.de/tk/musik-und-gesundheit/lesereihe-musik/gunter-kreutz/449242

 

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