Richtig Essen

Gesellschaft für das richtige Essen (GfE)

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Unverzichtbares Grundwissen

Erstellt von r.ehlers am 24. Dezember 2014

Diesen Beitrag mit dem Hinweis auf das unverzichtbare Grundwissen über das richtige Essen, den ich in die Reihe der inzwischen bald schon500 Beiträge auf diesem Blog einreihe, stelle ich im nächsten Schritt auch auf der Startseite ganz obenan und halte ihn dann immer aktuell, wenn wichtige neue Informationen hinzukommen.

Hier weise ich hin auf eine begrenzte Zahl von Beiträgen, die dieses unverzichtbare Grundwissen zusammenfassen.  Ich verbinde damit die Hoffnung, dass kein Besucher dieser Seiten, auch wenn er aktuell nur ein bestimmtes Interesse verfolgt, an den Grunderkenntnissen über die von mir propagierte neue Essweise vorbeigeht.Es wäre einfach zu schade, diesen leichten aber sicheren Weg zur Wahrung der Gesundheit nicht zu kennen und zu nutzen!

Liste der Beiträge zum Grundwissen (derzeit nur einer):

http://www.essenspausen.com/der-magische-moment-des-essens-auf-leeren-magen/

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FOCUS: Einfach schlank

Erstellt von r.ehlers am 24. Dezember 2014

Wie wird es wohl den Menschen mit lästigem Übergewicht gehen, die sich nicht so eingehend mit den Fragen der richtigen Ernährung befassen wie ich, wenn sie im Magazin FOCUS, das  regelmäßig auf gründliche Informationen verzichtet und sich auf Häppchenjournalismus beschränkt, jetzt von S. 86 bis 100 alles darum dreht, wie man “Einfach schlank” werden kann – das auch noch direkt gefolgt von einer zweiseitigen dreisten Werbung für den Eiweißshake Almased, eingeführt mit dem Tenor:

“Jetzt wissenschaftlich bewiesen!” ?

http://www.focus.de/gesundheit/focus-titel-endlich-schlank_id_4360891.html

Genau seit dem Jahre 2000 schaue ich genau hin, was in der Wissenschaft und von den Presseorganen über Ernhrung und Gesundheit geschrieben wird. Jedes Jahr erschreckt es mich mehr, wie langsam die Wege der Wissenschaft sind und wie die Presse Jahr für Jahr der Allgemeinheit den immer gleichen Brei dazu serviert wird. Was nicht nachlässt ist nur die Raffinesse, mit

leeren Sprüchen und unhaltbaren Versprechungen

Menschen zum Kauf der Blätter zu bewegen. In dieser negativen Hinsicht ist der Bericht im FOCUS ein neuer Höhepunkt!

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Aminas darf nicht ins Schaufenster!

Erstellt von r.ehlers am 23. Dezember 2014

Schreiben an Naturheilpraxis … in … vom heutigen Tage:

Sehr geehrte Frau …,

Ihre Post, die der Geschäftsführer der Aminas GmbH, Dominik Ehlers, beantworten sollte, ist zur Kenntnisnahme auch bei mir gelandet. Ich, Rolf Ehlers, sein Vater, bin derjenige, der die Möglichkeiten des nüchternen Verzehrs nativer Kost entdeckt und die ersten Aminas-Sorten entwickelt hat. Heute bin ich allerdings nur noch Ernährungsforscher, Betreiber des Blogs www.richtig-essen.net und Autor von Büchern über das richtige Essen.

Ihren Gedanken, die Aminas® Vitalkost in einem Ihrer Schaufenster zu präsentieren, finde ich großartig.

-xiroi.de-

15 Jahre nach meiner Entdeckung der Wirkungen nativer Kost bin ich noch so begeistert wie am ersten Tag und fände es herrlich, wenn möglichst alle Mitmenschen Bescheid wüssten über die unerhörte Möglichkeit, sich mit einer so einfachen Umstellung in der Ernährung täglich einfach wohl zu fühlen, leistungsfähiger zu sein und sich insbesondere in der Nacht richtig zu erholen. Dazu kommen die vielfachen Verbesserungen und selbst Heilungen bei einer Unzahl körperlicher und mentaler wie psychischer gesundheitlicher Störungen und Krankheiten durch diese kleine nutritive Intervention!

Leider ist jede Werbung für auch nur eventuelle gesundheitliche Verbesserungen durch die Nutzung von Lebensmitteln gesetzlich verboten, wenn auch nur für den Verkäufer der Lebensmittelprodukte. In ein Schaufenster stellen und dabei auf gesundheitliche Wirkungen verweisen darf daher niemand, der das Produkt auch verkaufen will. Das dürfen nicht einmal Apotheker und Ärzte! Irre, nicht?

Natürlich dürfen Sie die Aminas® Vitalkost öffentlich verkaufen. Dann aber dürfen Sie nicht über die Wirkungen reden. Oder Sie reden nur über die Wirkungen und verkaufen nicht. Nur dann darf es auch mit der Bewerbung seiner Wirkung im Schaufenster stehen!

Ich will Sie nicht weiter mit Rechtsfragen langweilen. Als gelernter und erfahrener Jurist weiß ich zu genau, dass sich Rechtsanwender viel zu ernst nehmen. Ich kann die ganze Entwicklung nur noch ironisch nehmen: http://www.essenspausen.com/ovg-muenster-traeger-des-stinkfruchtpreises/

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für die stillen Tage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Rolf Ehlers

 

P.S.: Ich stelle Ihre Frage und meine Antwort anonymisiert in meinen Blog, weil sich ganz bestimmt viele Menschen fragen, warum für Aminas nicht besser geworben wird. Dahinter aber steht die Drohung mit dem Staatsanwalt! Solche Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz werden nämlich hart bestraft.

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Native Kost selber machen

Erstellt von r.ehlers am 23. Dezember 2014

Am Neuen ist doch stets irgend etwas nicht ganz in Ordnung. 

Robert Walser, Die kleine Berlinerin

Von: …und …[mailto: …@hotmail.com]
Gesendet: Montag, 22. Dezember 2014 14:50
An: re@richtig-essen.net
Betreff: Natives Pulver selber machen

Sehr geehrter Herr Ehlers,

ich habe soeben mit grösstem Interesse ihr Buch gelesen und bin absolut begeistert davon! Gerne möchte ich Ihre Tipps anwenden und mich auch im Internet noch mehr darüber informieren.

Mein Mann und ich sind oft unterwegs, und wir planen auch in Zukunft wieder Richtung …  [Ausland] zu gehen und eventuell wieder dort zu leben.

In Ihrem Buch hiess es, dass man diese Produkte auch selber herstellen kann. Ich würde sehr gerne mehr darüber wissen, da ich nicht immer die Gelegenheit habe die Aminas Produkte zu kaufen. Können Sie mir mehr Anleitung darüber geben?  z.B. welche Körner kann man nehmen, mit wieviel Flüssigkeit, und wie fein müssen Sie gemahlen sein.

Für eine Rückantwort wäre ich Ihnen sehr dankbar!

Freundliche Grüsse

Meine Antwort:

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Geschenktes Leben (Daniel Glattauer)

Erstellt von r.ehlers am 21. Dezember 2014

Kann jemand, der nicht selbst den Kampf gegen den Alkohol kennt, das Buch “Geschenkt” des Wiener Journalisten, Schriftstellers und Dichters Daniel Glattauer (2014, 335 S., 19,90 €)  überhaupt verstehen?

-Geschenkt

Über den Autor weiß ich auch nur das, was im Netz über ihn veröffentlicht ist. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Glattauers Buch nicht in mehrfacher Hinsicht autobiographische Züge hat, besonders in seinem

  • Vertrauen auf den Fortgang des Lebens, ach angesichts großer Anfeindungen,
  • seiner Erfahrung im guten menschlichen Umgang
  • und in seiner Befreiung von der Macht des Alkohols.

Der Tilel des Buches und seine verlagsmäßige Bewerbung legen eher andere Schwerpunkte nahe, s. http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/geschenkt/978-3-552-06257-3/:

“Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Bei ihm im Büro sitzt der 14-jährige Manuel, dessen Mutter im Ausland arbeitet. Er beobachtet Gerold beim Nichtstun und ahnt nicht, dass dieser Versager sein Vater ist. Gerold fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer Serie von Wohltaten, durch die Gerold immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Und langsam beginnt auch Manuel, ihn zu mögen … – Ein so spannender wie anrührender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht.”

Die Schilderung, wie aus einer verkrachten Existenz ein fürsorglicher zweifacher Vater wird, zudem ein sozialer Mensch voller Weisheit und Lebensfreude, berührt sicherlich jeden Leser, auch wenn er mit dem Problem des exzessiven Alkoholgebrauchs durch den Protagonisten der Geschichte weniger vertraut ist.

Und doch ist bis ganz gegen Ende des Buches, als sich die Wende abzeichnet, der Alkohol der feste Begleiter des Romanhelden in jeder Sekunde seines Lebens.

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Pfefferminztee nach der Weihnachtsgans!

Erstellt von r.ehlers am 21. Dezember 2014

Ist Pfefferminztee geeignet bei Magen-Darm-Beschwerden?. Pfefferminztee hilft bei Erkrankungen der Atemwege (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bildquelle: Thinkstock bei Getty Images

 

Der Ausgangspunkt : Eine frappierende Information

Bevor wir auch in diesem Jahr nach dem fetten Weihnachtsbraten mal wieder alles falsch machen und auf den prall gefüllten Magen einen kräftigen Schnaps, den berühmten Verteiler kippen, will ich Ihnen den Vorschlag zur Kenntnis geben, den meine kluge Freundin Gabi Knörr, mir gerade per Mail  übermittelt hat (Hervorhebungen von mir):

“… Wobei ich beim Thema wäre: Ich habe vor kurzem gelernt dass Pfefferminztee die Galleabsonderung  der Leber, den Gallenfluss, um das 9-fache steigert und somit Völlegefühl und andere unangenehme Begleiterscheinungen nach fettem Essen verhindert. Die Galleflüssigkeit ist ja notwendig zur Fettverdauung. Aber keineswegs Teebeutel verwenden sondern tatsächlich getrocknete Pfefferminzblätter(Reformhaus) da das ätherische Öl Menthol sehr flüchtig ist und beim Zerbröseln der Blätter haste was kannste verduftet. Die marokkanische Minze => Krauseminze, hat diesen verdauungsfördernden Effekt nur in ganz geringer Form.

Also keinen Schnaps zur Verdauung, sondern eine Tasse Pfefferminztee. Da werden sicher einige Leute dumm gucken, wenn es nach dem Essen keinen Schnaps gibt, sondern Pfefferminztee….”

Auf den ersten Blick dachte ich:

” Das ist aber toll. Ich trinke zwar bewusst keinen Alkohol mehr, wenn er aber im Ausnahmefall eines sehr fetten Essens eine wirklich gute Wirkung auf die Verdauung auslösen würde, tränke ich doch das eine Glas von dem schwedischen Aquavit, dem Fernet-Branca oder der Williamsbirne, die ich noch im Schrank herumstehen habe. Die Streitfrage der Gourmets, ob man den Verteiler eiskalt oder lauwarm servieren soll, ist wohl unerheblich. Aber wenn der Pfefferminztee eine so tolle Wirkung hat, nehme ich lieber den und freue mich, dass ich mit Alkohol nichts (mehr) am Hut habe.”

-de.wikipedia.org-

Ich habe dann aber doch wieder meinen kritischen Verstand eingeschaltet und bin der Sache tiefer auf den Grund gegangen.

Bei meiner Recherche stellte ich sofort fest, dass andere bei dem Thema schon sehr gründlich vorgearbeitet haben, beispielsweise die Gesundheitsplattform Doccheck auf http://news.doccheck.com/de/171/verdauung-ein-glaschen-in-ehren/.  Dort steht aber nicht die Alternative zum Trinken eines Verteilers im Vordergrund, sondern allein der fragliche Nutzen der  Alkoholaufnahme selbst. Es bleiben aber auch da, wie ich zeigen werde, reihenweise Fragen offen.

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Migräne, die kommt und geht

Erstellt von r.ehlers am 17. Dezember 2014

Von: …e [mailto:…w@web.de]
Gesendet: Dienstag, 16. Dezember 2014 16:10
An: Rolf Ehlers
Lieber Herr Ehlers,

vielen Dank für Ihr nette Antwort.

Ich überlege schon eine ganze Weile, ob ich Ihnen mal schreibe. In den letzten Monaten habe ich mir alle Ihre Artikel durchgelesen und fand sie spannend und nachvollziehbar.

Ursprünglich hatte ich nach Informationen über Serotonin gesucht, um eine Antwort darauf zu finden, warum ich mal ein paar Jahre von der Migräne verschont war. In diesen Jahren bin ich dreimal in der Woche gelaufen (immer nüchtern vor dem Frühstück), habe regelmäßig Yoga gemacht und hatte auch allgemein wenig Stress. Seit 2007 hab ich ein Kind und auch wieder Migräne mit zunehmender Tendenz.

Uns, wir sind eine Migränefamilie, helfen Triptane sehr gut. Irgendwann hab ich angefangen, mich intensiver mit der Wirkungsweise dieser Medikamente zu beschäftigen, da ich an mir unschöne Entwicklungen erlebte (immer häufigere und längere Anfälle, regelmäßig sog. Wiederkehrkopfschmerz). Habe versucht, zu begreifen, was ich in den schmerzfreien Jahren anders gemacht habe und ob hier vielleicht ein roter Faden existiert, an dem ich ziehen könnte.

Sie werden das Ergebnis meiner Überlegungen kennen bzw. ahnen. Ich meine, dass alles irgendwie mit dem Serotoninstoffwechsel zu tun hat. Laufen hat neben anderen, besonders für Migräniker positiven Effekten (Stressabbau und Normalisierung des Insulinstoffwechsels), Einfluss auf den Serotoninstoffwechsel. (Ich habe übrigens nur selten ein Runners High erlebt, aber trotzdem hats offensichtlich funktioniert.) Und die Triptane machen ja auch nichts anderes, als Serotonin zu simulieren. Allerdings eben nur an ganz bestimmten Rezeptoren. Nach allem, was ich über den Serotoninstoffwechsel bei Migräne gelernt habe, muss das Laufen aber neben der Bildung von Serotonin noch andere Effekte haben, die dann letztendlich in der Summe dazu führen, dass die Migräneanfälle weniger häufig kommen.

Ich kann mein Leben nicht mehr so gestalten wie in den schmerzfreien Jahren. Mein Kind, das ich über alles liebe und die Familie und der Beruf haben nunmal Stresspotential. Deshalb bin ich auf der Suche nach Kompromissen, die die Migräne auf ein gut erträgliches Maß reduzieren.

Auch wenn wir in Punkto Migräne keine durchschlagenden Erfolge mit Aminas erzielen sollten (ich habe es meiner gesamten Familie “verordnet”, wenigstens zum ausprobieren), werde(n) ich (wir) es auf jeden Fall weiter nehmen, denn ich beobachte an mir den Effekt mit der Haut (ganz deutliche Verbesserung der Rosazea), auch ich bin nicht mehr so müde, fühle mich ausgeschlafen und leistungsfähiger. Mein Kind hat eine sehr empfindliche Haut, vielleicht sogar eine schwache Neurodermitis. Ich überrede es zweimal die Woche zu einer kleinen Portion Aminas und bemerke, dass das häufige Kratzen aufhört. Meine Eltern schlafen ebenfalls etwas besser.

Es ist schön, dass Sie Ihren Erfahrungen mit diesem Kuike auf den Grund gegangen sind und es macht Spaß, Ihren Blog zu lesen.

Auch Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Herzliche Grüße

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Keine Angst vor dem Weihnachtsbraten!

Erstellt von r.ehlers am 16. Dezember 2014

-de.wikipedia.org-

Die Weihnachtsgans

Kommen Sie nur nicht auf die Idee, an Weihnachten Kalorien zu zählen! Auch der Industriezucker in den vielen süßen Sachen zu Weihnachten sollte Sie nicht stören, ebenso wie die Sitte, alsbald nach dem Zusammentreffen der Familie eine Mahlzeit nach der anderen zu vertilgen, ohne dem Körper auch nur einmal eine Stunde Ruhe zu gönnen. Weihnachten vegan? Zur totalen weihnachtlichen Essenfreude gehören einige gute Stücke von einer kross gebratenen ausgewogen fetten polnischen Hafermastgans! Weihnachten ist nicht die Zeit, darüber nachzudenken, wie viel Eiweiß Ihr Körper verträgt und ab wann er vollends verschlackt.

Hetzen Sie auch nicht an Weihnachten über den Pomp der Kirchen und die hohen Einkünfte ihrer Repräsentanten. Die Gehälter werden in Deutschland sowieso nicht aus dem Klingelbeutel oder den Kirchensteuern gezahlt, weil der Staat dafür aufkommt. Zudem hat die katholische Kirche jetzt einen obersten Repräsentanten, der sich ehrlich um die Armen sorgt. Weihnachten ist das Fest des Friedens. Beim Essen soll man sowieso keine Streitgespräche führen, denn das könnte auf den Magen schlagen. Reden Sie auch nicht über die üblichen Fehler der Politik und die schweren Sorgen um unsere Zukunft sowie der Not der Heimatlosen in fernen Ländern. Denn sonst schmeckt es Ihnen vielleicht gar nicht mehr und Weihnachten hat seinen Zweck verfehlt.

Weihnachten ist das Fest der Gaumenfreude und des Familienfriedens. Genießen Sie es!

Danach können Sie ja hier noch mal ins Netz gehen und darüber nachdenken, ob Sie sich das ständige Essen nicht doch abgewöhnen wollen, s. http://www.essenspausen.com/?s=Vitalstoffdichte

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Beweislastregeln für die Ernährung?

Erstellt von r.ehlers am 16. Dezember 2014

Das Thema “Beweislastregeln für die Ernährung”  habe ich mit einem Fragezeichen versehen, obwohl es tatsächlich so ist, dass der Gesetzgeber diese in Deutschland und Europa längst verbindlich gemacht hat.

Aber diese Regeln sind so fragwürdig wie es die Erbringung von Beweisen für den gesundheitlichen Wert von Nahrungsmitteln schwer oder unmöglich ist.

Es geht um die Behauptung von positiven gesundheitlichen Wirkungen durch den Verzehr von Lebensmitteln, nach dem heutigen Stand der Rechtsentwicklung mit der Enscheidung des OVG Münster vom 17.7.2014 sogar um die bloße Erwähnung möglicher Wirkungen, s. http://www.essenspausen.com/ovg-muenster-traeger-des-stinkfruchtpreises/.

Unsere heutige Rechtsordnung verlangt von den Herstellern und Verkäufern von Lebensmitteln (auch Nahrungsegänzungsmitteln) die Erbringung des vollen Beweises für solche Wirkungen. Anders als oft in der Praxis der Arzneimittelzulassung  genügt nicht der Nachweis gewisser positiver Wirkungen. Gemeint ist der volle Beweis für das Eintreten einer gesundheitlichen Verbesserung, sei es zur Prävention von nachteiligen Befindlichkeiten, Störungen oder Erkrankungen und ihrer Linderung oder Besserung.

Bei einfachen Geschensabläufen, etwa ob ein Motor funktioniert, ein Auto läuft oder eine Rakete fliegt, lässt sich naturwissenschaftlich exakt überprüfen, welche Funktionen ein Produkt haben soll dass und wie es sie erfüllt.

Aber wie ist es bei Folgen, die im Körper, im Gemüt oder im Geist eines Menschen oder gar allen Bereichen zugleich  verursacht werden?

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Essen oder Trinken? Verdaut wird nur flüssig.

Erstellt von r.ehlers am 16. Dezember 2014

Trinker machen gern Scherze, auch über ihren hohen Alkoholkonsum. Bier ist ihnen “flüssig Brot” und den Spruch ” Das wenige, das ich esse, kann ich auch trinken.”

-stupidedia.de-

Ernährungslehrer sehen das dagegen vergleichsweise bierernst: Es ist nicht völlig gleich,  ob man feste oder flüssige Nahrung zu sich nimmt.

Sicher haben Sie auch schon unterschiedliche Meinungen dazu gehört, ob man vor dem Essen ein Glas Wasser trinken soll oder nicht und ob man während des Essens überhaupt oder wenig oder viel trinken soll.

Als Erklärung dafür, dass man es nicht zu flüssig machen solle, wird ein einziges Argument genannt:

Die Verdauungssäfte (Enzyme)  sollten nicht zu stark verdünnt werden. Nur in gewisser  Konzentration könnten sie im Dünndarm die dort in geringer Menge zerkleinert in geringer Menge von Flüssigkeit schwimmend ankommenden Nahrungspartikel aufschließen und verstoffwechseln.

Dies ist keine gute Antwort, weil die Meinung nicht ausreichend erklärt und belegt ist. Das soll nicht heißen, dass sie von vornherein völlig falsch ist. Wenn mir jemand eine angebliche Weisheit unterbreitet, kann ich aber erwarten, dass er sie so gut durchdacht hat und mir gegenüber so ausbreitet, dass ich mir ein eigenes Bild davon machen kann.

Die Alternative Essen oder Trinken stellt sich tatsächlich nur insoweit, ob man zusätzlich zu den Flüssigkeiten, in denen die Nahrung vom Magen aus in den Dünndarm hineingelangen kann, weitere Flüssgikeiten aufnimmt. Ob man die Nahrung fest oder flüssig durch den Mundraum in den weiteren Verdauungtrakt lässt, ist also keine entscheidende Frage. Schließlich stellen die Speicheldrüsen unablässig den Speichelsaft her, mit dem wir alle aufgenommene Nahrung vermengen. Ohne dem könnten wir sie ja nicht richtig schlucken und die Speiseröhre hinunter befördern.

Wenn man Wert darauf legt, dass die Nahrung im Mund ganz gründlich bewegt. im Zweifel extrem fein vermahlen und dabei gründlichst eingespeichelt wird, wie es der Ernährungslehrer Jürgen Schilling aus München mit seinem “Schmauen” empfiehlt, ist es allerdings angezeigt, feste Nahrung nicht mit viel Flüssigkeit aufzunehmen, weil sie sonst unwillkürlich zu schnell in den Schluckmechanismus (Schlundschnürer) gerät und nicht mehr willentlich bearbeitet werden kann. Ich kann nicht dagen, dass daran irgendetwas falsch wäre, meine aber, dass die meisten Menschen mit dieser Methode überfordert sind.

Wieviel Flüssigkeit darf aber zusätzlich zu dem Minimum an Flüssigkeit im Zusammenhang mit der Aufnahme fester Nahrung getrunken werden?

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Sport braucht besondere Ernährung.

Erstellt von r.ehlers am 14. Dezember 2014

Von: … [mailto:info@….de]

Gesendet: Freitag, 12. Dezember 2014 16:19

An: Rolf Ehlers

Betreff: Re: Frage – kurz!!

Hi Rolf!

Ich habe verstanden und weiß, dass Aminas keine Nahrungsergänzung ist, sondern ein LEBENSmittel und ich glaube auch, dass es mit Sicherheit das beste wäre, sich natürlicherweise so gesund zu ernähren, dass man keine Substitution benötigt.

Ich habe nur immer wieder die Erfahrung gemacht, dass ich ernste und messbare Mangelzustände entwickelt habe. Und das gemessen an einem Olympiastützpunkt in Deutschland einem Land (das in Gegensatz zu vielen anderen Ländern) sehr kritisch mit Nahrungsergänzung umgeht und sehr niedrige Referenzwerte hat.

Mit einem Ferritinwert von 8 lebt es sich nicht nur nicht gut und easy peasy nein ein Training oder körperliche Belastung ist schlichtweg nicht möglich. Auch mit völlig entleerten Mg – Speichern ist es nicht lustig und eine aufgrund von Jod – und Selenmangel unterfunktionierende Schilddrüse ist auch alles andere als amüsant.

Versteh mich nicht falsch, ich würde gerne eine Ernährung finden, bei der ich mir sicher sein kann, dass ich auf ganz natürlichem Weg all das bekomme, was ich brauche, um gut zu “funktionieren”. Ich habe aber – leider – mehrfach die Erfahrung machen müssen, dass dem in meinem Leben nicht so war. Und Defizite auszumerzen ist mühsam, konkret einen komplett entleerten Eisenspeicher aufzufüllen, dauert sehr lange (es sei denn man wählt den nicht ganz ungefährlichen intravenösen Weg) und ist mühsam. Eine Schilddrüse, die einmal angefangen hat, ihren Dienst zu quittieren wieder zu animieren weiter zu arbeiten ist auch schwierig. Deshalb habe ich für mich beschlossen, bestimmte Engpässe nicht mehr entstehen zu lassen. Vorsorge ist in diesem Fall m.E. wirklich besser als Nachsorge.

Ich muß natürlich sagen, dass sich diese Erfahrungen auf eine Zeit beziehen, in der ich nicht vegan war. Auch wenn ich mich vor meiner veganen Zeit auch nicht komplett trashig ernährt habe, esse ich heute mit Sicherheit sehr viel gesünder (wenn denn diejenigen, die sagen, viel Obst und Gemüse = smoothies / Säfte auch Sprossen etc.. und alles in einem möglichst naturbleassenen Zustand, Recht haben) aber da in veganer Ernährung Jod praktisch nicht vorkommt und Eisen aus Pflanzen nicht so gut verwertbar ist, Getreide viel Phytinsäure enthält, was die Verwertung von Zink stört, gehe ich eben davon aus, dass ich bestimmte Dinge substituieren sollte.

Sicherlich spielt die körperliche Belastung (die ich nicht wirklich reduzieren kann und will; schließlich verdiene ich damit u.a. auch mein Geld) eine Rolle. Ohne überheblich klingen zu wollen, ist es Fakt, dass ein Körper, der viel leistet und auch viel schwitzt, gleichzeitig aber nicht übermäßig zu essen kriegt (weil seine Besitzerin oder Eigentümerin nicht zunehmen will) einfach auch viele Vitalstoffe braucht.

Aber ich versuche ja seit geraumer Zeit so wenig wie möglich zu ergänzen und wenn dann eben auch nur Pärparate, die – wenn man das so sagen kann – natürlichen Ursprungs sind und die wichtigen Vitalstoffe im organischen Verbund enthalten (Algen / Sango Koralle etc..; hab ich ja schon geschrieben).

Trotzdem hast Du sicher recht, wenn Du sagst, dass es theroretisch mit Sicherheit natürlicher und besser ist, eine Ernährungsform zu finden und zu praktizieren, die jegliche Form der Substitution obsolet werden läßt.

Praktisch habe ich eine solche Ernährung noch nicht gefunden.

Bis bald und viele vegane (jetzt etwas besser gelaunte) Grüße  …

Meine Antwort:

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Der letzte Schrei zum Abnehmen: Ohne Serotonin!

Erstellt von r.ehlers am 12. Dezember 2014

Ob ich die Ankündigung überhaupt ernst nehmen soll, ist schlecht zu sagen. Jedenfalls wird darüber geredet werden, dass Forscher des McMaster Teams der Universität von Hamilton/Ontario, Kanada durch ihre Sprecher Gregory Steinberg und Waliul Khan gerade in der renommierten Zeitschrift “Nature Medicine” bekannt gegeben haben, dass ihre Versuche mit Mäusen gezeigt haben, dass eine künstliche Reduzierung des Hormons Serotonin im Körper eine Automatik zur Beseitigung überschüssigen Körperfetts  auslöse. Damit sei das Ende von Adipositas und Diabetes in Sicht.

Daily Mail Science war das erste Blatt, das die Öffentlichkeit über diese angebliche Sensation berichtete:

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2867554/The-metabolism-boosting-drug-REVERSE-obesity-let-eat-like-teenager-Researchers-key-controlling-body-s-natural-fat-burning-furnace.html

Mcmaster coatofarms improved.png-de.wikipedia.org-

Wappen der Mc Master Universität

Die Forscher trennen ganz richtig das Serotonin im Körper, das 95 % der Gesamtmenge an Serotonin ausmacht und die viel kleinere Menge am Gehirnbotenstoff Serotonin, der im ZNS unmittelbar aufgebaut werden muss.

Während Serotonin im Hirn als eine seiner wichtgen Funktionen das Essverhalten besser kontrollieren hilft, ist es nach der Annahme der kanadischen Forscher im Körper ein Hemmschuh für die Nutzung des wertvollen braunen Körperfetts, das in der Lage ist, das störende weiße Körperfett radikal mit zu verbrennen.

Die Versuchsmäuse, denen die Enzyme(TRH 1) genommen wurden, die zum Serotoninaufbau im Körper unerlässlich sind, wurden trotz überreichlicher fetter Diät vollständig vor der Entwicklung von Übergewicht verschont. Es wurde festgesetllt, dass sie reichlich braunes Körperfett entwickelten, das sie schlank und agil bis in ein relativ hohes Mäusealter hinein hielt!

Jetzt träumen die Forscher davon eine Pille zum Abnehmen zu entwickeln, die Serotonin imKörper reduziert und uns durch die Nutzung des braunen Körperfetts auf ewig schlank hält. Schön wär’s ja.

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Bioresonanz und kinesiologischer Muskeltest

Erstellt von r.ehlers am 12. Dezember 2014

Weil ich so oft von Gesprächspartnern halb fragend informiert werde, dass “man” durch die Bioresoanztherapie festgestellt hätte, dass sie dieses oder jenes Lebensmittel nicht vertrügen, will ich ein Wort zum Sinn dieser Therapie sagen.

Wikipedia fasst sich relativ kurz beim Stichwort Bioresonaztherapie, wie ich meine, wirklich zu Recht, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie

“Die Bioresonanztherapie, abgekürzt BRT, alternative Bezeichnungen sind Mora-Therapie, biophysikalische Informationstherapie oder Multiresonanztherapie, ist eine wissenschaftlich nicht belegte, alternativmedizinische Methode, die zur Behandlung diverser Krankheiten dienen soll. Darunter fallen auch Krankheitsbilder, die in der evidenzbasierten Medizin unbekannt sind und im Widerspruch zu grundlegenden Erkenntnissen über die menschliche Physiologie stehen (vgl. „Zuckerallergie“).

Die Bioresonanztherapie gehört daher nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin. Einen Nachweis für eine Wirksamkeit, die über Placeboeffekte hinausginge, gibt es nicht. Die Bioresonanztherapie hat nichts mit Biofeedback zu tun.

Herkunft. Die Bioresonanzverfahren leiten sich von der 1920 in den USA von Albert Abrams entwickelten Radionik ab, der durch die American Medical Association dafür als “the dean of twentieth century charlatans” (dt. Dekan der Quacksalber des 20. Jahrhunderts) bezeichnetet wurde.[1] Die Verfahren wurden 1977 von dem deutschen Scientologen Franz Morell und seinem Schwiegersohn, dem Ingenieur Erich Rasche, als MORA-Therapie eingeführt.”

Scientology-Symbol -de.wikipedia.org-

“Um nicht weiter in die Nähe von Scientology gerückt zu werden, benannten sich in den 1990er Jahren mehrere bedeutende Therapeutenvereinigungen um und verbannten „Bioresonanz“ aus ihrer Namensgebung. So existieren ähnliche Verfahren unter den Namen Biokommunikations-, Bicom-, Multicom- und Multiresonanztherapie, Biophysikalische Informationstherapie (BIT), Diagnostische Resonanztherapie (DRT), Sequentielle Frequenzdiagnostik, Lykotronik-Therapie, SomaDyne, VegaSTT oder Matrix-Regerationstherapie.

Verfahren. Zur Messung berührt der Proband über mindestens zwei Elektroden ein Gerät, dessen Funktionsweise von den Herstellern nicht offengelegt wird. Vermutlich messen sie den Hautwiderstand, ähnlich einem Lügendetektor, der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) oder dem in der Scientology verwendeten E-MeterL. Ron Hubbard, Gründer von Scientology, entwickelte ein „Radionics“-Gerät. Einige Geräte verstärken elektrische Signale im Niederfrequenzbereich, wie der Verstärker einer Stereoanlage, wobei sich Krankheiten als vorgebliche Störung im Frequenzmuster zeigen sollen.

Für die von den Verfechtern der Bioresonanztherapie behaupteten normalen oder krankhaften Frequenzmuster wurden bisher keine Belege erbracht. Es sind auch keine physikalischen und biologischen Grundlagen für eine „Löschung“ solcher Frequenzmuster im Körper wissenschaftlich nachgewiesen, wie von den Vertretern der Bioresonanztherapie angenommen wird.

Wirksamkeit. Eine große Zahl von wissenschaftlichen Studien konnte zeigen, dass Heilungserfolge bei der Allergiebehandlung von Kindern nicht reproduzierbar waren.”

Ich will aber nicht nur die Meinung des oder der Moderatoren von Wikipedia wiedergeben, zumal ich eigene Erfahrungen mit Bioresonanzgeräten gemacht habe und mir absolut sicher bin, dass die Methode keinen Wert hat, auch wenn nach Angaben eines Herstellers über 5500 naturheilkundlich orientierte Ärzte und Heilpraktiker allein in Deutschland die Bioresonanz nach seinem Schema (Paul Schmidt)  anwenden, s. http://www.rayonex.de/was-ist-bioresonanz#modal_close.

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Depression: Johanniskraut und Aminas zugleich

Erstellt von r.ehlers am 11. Dezember 2014

Von: …at [mailto:…@aon.at]
Gesendet: Donnerstag, 11. Dezember 2014 13:58
An: re
Betreff: Vitalkost
Ich nehme nun schon länger die Vitalkost, da ich derzeit mehr Stress habe, nehm ich Johanniskraut dazu.

Nun hab ich eben folgendes im Internet gefunden, und bin verunsichert ob ich die Vitalkost und Johanniskraut zusammen nehmen darf.

Erreicht denn die Glücksnahrung das Gehirn dann noch?

*********
Antidepressiva haben die Aufgabe im Gehirn eines Kranken die drei Zugänge der negativen Neurotransmitter geschlossen zu halten. Aber nur Johanniskraut ist in der Lage alle drei Zugänge zu verbarrikadieren. Das Antidepressiva der Pharma schafft nur zwei. Wie Johanniskraut den dritten Zugang verschließt weiß heute noch niemand.

glg …

 

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Sodbrennen und Eiweiß

Erstellt von r.ehlers am 11. Dezember 2014

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: …, Donnerstag, 11. Dezember 2014 13:19
An: Rolf Ehlers
Betreff: Frage – kurz!!

Hallo Rolf,

long time no hear: ich habe nur zwei ganz kurze Fragen an Dich, in der Hoffnung, dass Du die Zeit und das Wissen hast, sie zu beantworten:

  1. es wird immer behauptet, dass Eiweiß den Körper stark übersäuert:

gilt das nur für tierisches oder auch für pflanzliches Eiweiß?

Bin ja Veganer wie Du weißt, daher keine tierischen Proteine, wohl aber pflanzliche (z.B. Eiweißpulver auf Erbsen und / oder Hanf und / oder Lupineneiweißbasis)

  1. bin gerade auf der Entsäuerungsebene am Rum Machen und bin auf ganz vielen Seiten auf Natriumbikarbonat gestoßen.

Fällt Dir dazu was ein (Wirkung / Nebenwirkung etc…). Wäre – wie immer – super dankbar über Deinen kompetenten Rat. Nehme natürlich auch immer noch jeden Morgen meine Ration Aminas.

Trotzdem habe ich immer noch mit Symptomen zu kämpfen, die laut Alternativmedizinern darauf hindeuten, dass mein Körper entgiftet: also Sodbrennen / saures Aufstoßen / ranzenblitzen.

Wobei die Gelenkschmerzen komplett weg sind (schon länger) und auch das Ranzenblitzen wird immer besser.

Alles in allem glaube ich, ich bin auf einem guten Weg.

Zum Abschluß noch einen neuen Lieblingsspruch von mir: als Gott die Erde schuf versprach er, an jede Ecke einen tollen Mann zu stellen und dann….machte er die Erde rund!;-) Ich wünsch Dir einen tollen Tag und I am looking forward to hearing from you soon. All the best!!!

 

-lebensmittellexikon.de-

Trockeneiweißpulver

 

Meine Antwort:

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Dr. Jacobs Weg + Prof. Dr. Gerhards Frauen-Gesundheitsbuch

Erstellt von r.ehlers am 11. Dezember 2014

Weihnachten steht an und damit die Suche nach guten Geschenken für unsere Lieben. Ich habe hier zwei Vorschläge für Weihnachtsgeschenke von höchstem Wert für jedermann.

I.

Da ist zum einen das großartige Frauen-Gesundheitsbuch von Frau Professor Dr. Ingrid Gerhard, das trotz seiner fundierten Informationen für praktisch jeden Menschen sehr gut lesbar ist, aber auch beste Dienste als Nachschlagewerk in allen Gesundheitsfragen leistet. Es heißt zwar Frauen-Gesundheitsbuch, Männer profitieren von dem Wissen aus diesem phantastischen Buch aber nicht weniger. Es hilft ihnen zudem, ihre Frauen ein wenig besser zu verstehen!

Was mich an diesem Buch besonders fasziniert wie an der wissenschaftlichen Grundhaltung der Autorin schlechthin ist die geradezu selbstverständliche Einbeziehung der Erfahrungsmedizin in die Wege zur Vorbeugung von Krankhheiten, ihrer Besserung und Heilung. Ohne aus dem Anspruch der herkömmlichen Medizin auf ergebnisbasierte wissenschaftliche Verifizierung der Wege zur Heilung auszusteigen, nutzt sie das reiche Erfahrungs-Heilwissen  aus aller Welt. “Unsere” Medizin und Pharmakologie haben doch keine perfekten Lösungen für die große Summe der chronischen Erkrankungen unserer Zeit! Die “Schulmedizin”, die behauptet, eine exakte Naturwissenschaft zu sein und eifersüchtig darauf wacht, dass der Umgang mit Gesundheit und Krankheit allein ihre Sache sei, ist längst überholt.

Eine Ganzheitsmedizin, wie sie von Frau Professor Dr. Ingrid Gerhard vertreten wird, hilft auch deshalb wesentlich effektiver, weil sie die Menschen nicht als “Krankengut”, sondern als Partner auf der Reise durch ein gesundes Leben versteht.

 

Das Frauen-Gesundheitsbuch, Ingrid Gerhard  -352 S. , 19,90 €, versandkostenfrei –

http://www.narayana-verlag.de/Das-Frauen-Gesundheitsbuch-Ingrid-Gerhard/b17272

 

II.

Bezeichnender Weise hat Frau Professor Dr. Ingrid Gerhard neben dem bedeutendsten deutschen Vertreter einer zumindest teilweisen Rohkosternährung,  Professor Dr. Claus Leitzmann aus Gießen, eines der beiden Vorworte zu dem nächsten Buch geschrieben, das ich ebenfalls als beglückendes Weihnachtsgeschenk für Viele empfehlen kann:

 

Buchcover_DrJacobsWeg_18-11-13_sRGB-438 S., 39,90 €, versandkostenfrei-

http://www.drjacobs.info/drjacobsweg/

 

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Triathlon braucht viel Energie.

Erstellt von r.ehlers am 10. Dezember 2014

Von: … [mailto:l…@gmail.com]
Gesendet: Dienstag, 9. Dezember 2014 16:57
An: re@richtig-essen.net
Betreff: Untergewicht

Sehr geehrter Herr Ehlers,

Erlauben Sie mir zunächst meine heutige Situation zu skizzieren. Ich bin ein Belgier, 20 Jahre alt und möchte in meiner Freizeit gerne Triathlon treiben. Leider habe ich schon 3 Jahre zu wenig Energie, um richtig zu trainieren. Ich habe Radsport gemacht, war übertrainiert und es ist mir bis heute nicht gelungen, wieder zu Kräften zu kommen.

Ich bin 1m83 groß und wiege nur 51 kg. Ich habe versucht, mich mit wenig Kohlhydraten zu ernähren, aber ich habe nur Gewicht verloren. Ich esse extrem gesund mit vielen Rohkost (Gemüse), aber deutlich nicht Kalorienreich genug. Außerdem hat man letzte Woche in einer Blutanalyse festgestellt, dass ich eine Nahrungsmittelunverträglichkeit für Alfa-lactalbumin, Casein (IgG=11mg/l), Weizen (IgG=7mg/l) und Saccharose habe.

Welche Ernährungsstrategie raten Sie mir?

Mit freundlichen Grüßen,

 

- riotriathlon.br-

Meine Antwort:

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Infektanfälligkeit kann man vorbeugen.

Erstellt von r.ehlers am 10. Dezember 2014

Ein sehr lesenswerter Beitrag des vormaligen Ingenieurs und inzwischen seit vielen Jahren erfolgreich praktizierenden und im Ausbildungswesen tätigen Heilpraktikers Werner Sperling in der Zeitschrift

“Der Heilpraktiker.Fachzeitschrift für Natur- und Erfahrungsheilkunde”

12/2014 hat mich angeregt, in der Trübnis der Herbsttage  sein Thema Infektanfälligkeit aufzugreifen. In der Zeit der Herbst- und Winterdepression und des Winterblues ziehen sich ja auch viele Menschen besonders leicht Infekte zu.  Den psychsichen wie den körperlichen Störungen lässt sich aber sehr erfolgreich vorbeugen. Sie stehen ja auch in einem inneren Zusammenhang, wie Sperling unter dem Stichwort

Psychoneuroimmunologie

überzeugend darlegt.

-www.naturheilpraxissperling.de-

Naturheilpraktiker Werner Sperling, Lüben 10, 21369 Nahrendorf OT Lüben, Tel.: 05855 9783084

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Tryptophan und Serotonin – Wikipedia neu

Erstellt von r.ehlers am 9. Dezember 2014

Das Internetlexikon Wikipedia wächst in seiner Bedeutung immer mher, angefangen bei den Fragen der Wissenschaft bis ihrer Verbreitung bei Wikipedia selbst.

Es ist nämlich heute oft schon eine berichtenswerte Nachricht, dass Wikipedia eine Tatsache zur Kenntnis nimmt oder eine Meinung verbreitet!

Mich freut, dass sich die Moderatoren bei Wikipedia für neue Erkenntnisse zum Stichwort Trypotphan bereit gefunden haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Tryptophan. Denn die neue Beschreibung führ ein gutes Stück weit hinein in meine Annahme des körpereigenen Aufbaus von Serotonin im Stammhirn nach dem Verzehr nativer Kost. Natürlich lesen die Moderatoren bei Wikipedia, sicherlich studierte Biochemiker oder Mediziner, nicht, was “Seteneinsteiger” wie ich zu “ihren ” Themen veröffentlichen.

Aber dennoch …

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Wir alle müssen Ernährungsberater sein.

Erstellt von r.ehlers am 9. Dezember 2014

Die Weitergabe des Wissens über die richtige Ernährung von einer Generation zur nächsten ist die wichtigste kulturelle Leistung aller der Lebewesen, die bei der Geburt noch lebensunfertig sind.

Ohne die Anleitung ihrer erfahrenen Artgenossen sind sie nicht in der Lage, sich richtig zu ernähren und zu überleben. Nur von ihnen erfahren sie, was sie angemessen versorgt und wie sie diese Nahrung verzehren müssen. Nicht, wie immer scherzhaft gesagt, ist die Prostitution, sondern die Ernährungsberatung ist der älteste Beruf der Welt. Zugleich gibt es keinen wichtigeren. Der Mensch muss nämlich zunächst erst einmal überleben, um sich dann in die Herrschaftsstrukturen seiner Horde einfügen zu können. Ohne die Weitergabe des Ernährungswissens auf die Abkömmlinge hätten wir Menschen uns als Art nicht entwickeln und überdauern können. Wir sind allerdings heute dabei, an genau diesem Ast zu sägen, auf dem wir sitzen.

Man sollte meinen, dass eine solche ursprüngliche natürliche Regelung wie die systematische Hinführung unserer Nachkommen zum richtigen Essen, die sich in Jahrmillionen bewährt hat, heute in der Zeit der starken Vermehrung des Wissens über die Natur der Dinge, ganz unproblematisch sein müsste und keiner besonderen Beachtung bedürfte. Das Gegenteil aber ist der Fall. Statt den richtigen Umgang mit der Nahrung von der Mutter und dem Vater zu lernen, hören heute in aller Regel jung und alt nur noch auf das Zureden von einer Vielzahl fremder wirklicher und vermeintlicher Besserwisser, die sich unablässig mit den Fragen der richtigen Ernährung befassen. Angesichts der unüberschaubaren Zahl von Ernährungsratschlägen findet man inzwischen kaum den Durchblick.

Wir brauchen aber ein einfaches erfolgreiches Konzept, das wir von Generation zu Generation problemlos weitergeben können.

 

-de.freepic.com-

 

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Milchersatz durch Soja und Süßlupine?

Erstellt von r.ehlers am 6. Dezember 2014

Allen Experten ist heute  bewusst, dass die Milch von der Kuh kein Lebensmittel ist, das natürlicherweise geeignet ist, Menschen zu ernähren. Besonders in den Mengen wie Milch und Milcherzeugnisse heutzutage konsumiert zu werden pflegen, ist ihr Konsum sogar der Gesundheit abträglich. Auch sind ihre hormonellen Wirkungen auf den Menschen nicht ausreichend geklärt. Zudem kann jeder Vierte in unserem Teil der Welt keinen Milchzucker abbauen.

Obwohl wir auf Kuhmilch und alle Milchprodukte sehr gut verzichten können, arbeitet die Industrie intensiv daran, einen Ersatz dafür zu finden. Der Renner ist die angeblich alle Asiatinnen schön und vor Brustkrebs schützende Sojabohne. Darüberhinaus erden mehr und mehr Fertigprodukte mit Soja versetzt. Wer nicht still und heimlich auf große Verzehrmengen an Soja -auch das aus ihm hergestellte Tofu - kommen will, soll beim Einkauf auf die Zutatenliste sehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät mit keinem Wort ab vom Verzehr von Sojaprodukten. Sojamilch ist nach ihrer Meinung kein Ersatz für tierische Milch, soll aber selbst für Kleinkinder unbedenklich zu verzehren sein. Tausende (von der Industrie bezahlte) Studien belegen denWert und die Unbedenklichkeit von Sojaprodukten, aber eine kleine Reihe nicht widerlegter gewichtiger Studien spricht eine andere Sprache.

Jeder Zehnte in Deutschland hat übrigens eine Sojaunverträglichkeit, die ihm jeden Sojakonsum unmöglich macht.

 

- Dr. Feil-

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Milch macht müde Männer träge.

Erstellt von r.ehlers am 5. Dezember 2014

In meinem Beitrag über das Gesundungslager, das die russischer Ernährungswissenschaftlerin Dr. Galina Schatalova 1991 im Nordkaukasus betrieb, erwähnte ich beiläufig, dass Milch und Milchprodukte nicht zu den natürlichen Lebensmitteln zählen, die sie sie ihren 800 Besuchern dort zukommen ließ. Wenn man sieht, wie gewaltig die Werbung für den Milchkonsum trommelt, kann man sich kaum denken, dass Milch und alle Milchprodukte vielleicht für die ganze menschliche Ernährung überflüssig und u.U.auch schädlich  sein kann.

In China tranken die Menschen vor dem Großangriff der Milchwerbung auch dort Tausende von Jahren lang keine Milch. Den allermeisten Asiaten fehlt ja auch das Enzym Laktase, ohne das sie keinen Milchzucker abbauen können.

-de.wikipedia.org-

 

Verbreitung der Laktoseintoleranz

Nach Schätzungen leiden allerdings auch bei uns zwischen 15 – 25 % aller Menschen unter einer verschieden stark ausgeprägten Milchzuckerunverträglichkeit mit teils erheblichen Darmproblemen. Viele, die starke Gasbildung im Dickdarm und immer wieder mal Durchfälle haben, wissen gar nicht, dass ihr Konsum von Milch und Milchprodukten dafür hauptverantwortlich ist.

 

Herkunft der Milch

Ich werde nachfolgend aufzeigen, dass wir sehr gut auf alle Milchprodukte verzichten können, aber auch dass sie uns neben den Problemen mit der Laktoseintoleranz auch mächtig schaden können.  Wem das noch nicht reicht, seinen Konsum an Milch, Joghurt und Käse stark einzuschränken, soll sich doch einmal ansehen, woher heutzutage unsere Milch kommt.

 

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Gesundungslager 1991 im Nordkaukasus

Erstellt von r.ehlers am 5. Dezember 2014

Die  2004 im Alter von 94 Jahren verstorbene große russische Wissenschaftlerin Dr. Galina Schatalova ist nicht nur weltweit bekannt geworden, weil sie erfolgreich die russichen Kosmonauten in Baikonur betreute. Nachhaltiger ist ihr Wirken in der Ernährungswissenschaft. Kaum jemand sonst hat so  unvoreingenommen bei den maßgebenden physiologischen und biochemischen Vorgängen bei der Verdauung und der Verstoffwechslung hingeschaut und so erfrischend frei die logischen Schlussfolgerungen mitgeteilt.

Und doch hat sie sich in ihren Büchern “Wir fressen uns zu Tode”, Goldmann 2002, und “Heilkräftige Ernährung”, Goldmann 2006 (posthum),

Produkt-InformationProdukt-Information

regelrecht für ihren Hinweis darauf entschuldigt, dass das seit Jahrtausenden von allen Kulturen heiß geliebte Grundnahrungmittel Brot wegen seiner intensiven Verarbeitung und Erhitzung nur einen sehr geringen nutritiven Wert hat.  Wegen dieser Kühnheit, am Nimbus des “gesunden” Brotes zu sägen, ist sie oft zitiert worden.

Dabei ist allerdings in Vergessenheit geraten, dass auch die meisten anderen der in unserer Gesellschaft heute bevorzugen Nahrungsmittel bei ihr nicht besser wegkommen. So bekamen die 800 Besucher, die in ihrem Gesundungslager, das sie 1991 im Nordkaukasus unmittelbar an der Grenze zum ewigen Eis in einer schwer zugänglichen Einsiedelei einrichtete, von all den uns Normalbürgern doch unverzichtbar erscheinenden Lebensmitteln absolut nichts zu essen.

Es gab absolut  k e i n

  • Fleisch,
  • Fisch,
  • Salz,
  • Zucker,
  • Hefebrot,
  • Nudeln und
  • Konditoreiwaren.

Ich weise darauf hin, dass Milch und Milchprodukte in dieser Liste auch nicht enthalten sind. Aber der Umgang mit Milch ist ein besonderes Thema, auf das ich in einem gesonderten Betrag noch zurückkommen werde.

Sie werden sich fragen, was denn überhaupt noch blieb, damit die Teilnehmer des Gesundungslagers nicht vom Fleisch fielen!? Weiterlesen »

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Glück ist planbar.

Erstellt von r.ehlers am 4. Dezember 2014

Das Glück ist kein leichtes Ding.
Nur sehr schwer finden wir es in uns
und anderswo gar nicht.
Chamfort.

Wir Menschen sind aus der Evolution als Wesen hervorgegangen, die nicht wie die Blumen auf der Wiese auf das Glück warten, von einem zufällig vorbeifligenden Insekt bestäubt zu werden. Wir bauen wie die Bienen, Terminen, Biber und die Vögel selbst an unserem Lebensglück. Für diese Tiere ist es ja das größte Glück ein sicheres Zuhause zu haben. Für uns Menschen natürlich auch ein besonders hoher Wert auf der Skale der Dinge die uns beglücken können. Angeblich wissen die Schwaben dies besser als jeder andere Stamm.

In meinem Buch “Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks. Der körpereigene Aufbau durch native Ernährung”, Via Nova, 2. Aufl. 2014, S. 33 ff, und auf den vorliegenden Seiten der Gesellschaft für das richtige Essen (GfE)

http://www.essenspausen.com/das-glueck-ist-das-groesste-thema-der-menschen/

habe ich bereits aufgezeigt, dass

  • die Präsenz des Glückshormons Serotonin im Gehirn nicht automatisch das Glück der Welt bedeutet,
  • dass es aber ohne seine Präsenz kein Glückserleben gibt.

Gerade in den Weihnachtstagen werden wir, ob wir die Weihnachtsgeschichte selbst glauben oder nicht, jedes Jahr wieder  auf die ewigen Fragen nach dem Glück der Menschen gestoßen.

-de.wikipedia.org-

Schwibbogen mit Schwarzenberger Motiv aus dem “Weihnachtsland” Erzgebirge

 

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Nette Menschen dank ihrer Hormone

Erstellt von r.ehlers am 2. Dezember 2014

Das Ideal des freien freundlichen Menschen

Die sich an das Mittelalter anschließende große historische Epoche in der abendländischen Welt, die Neuzeit, ist durch ein großes Ideal gekennzeichnet, die Freiheit. Ihr entscheidendes Merkmal ist die Selbstbestimmung oder das Ende der Fremdbestimmung.

Die Aufklärung hatte den Menschen zudem klar gemacht, dass sie fundamental gleich sind in der Fähigkeit zur Übernahme der eigenen Verantwortung für ihr Leben. Die Herrschaft der weltlichen und geistlichen Fürsten über die ihnen unterworfene Teile der Erde und über alle dort lebenden Menschen waren nicht mehr zeitgemäß.

In ihrer neu erkannten eigenen Verantwortlichkeit und Gleichheit entwickelte sich auch das Gefühl der Brüderlichkeit unter den Menschen.

Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit (liberté- égalite-fraternité) sind seit der französischen Revolution von 1789 bis heute die unverzichtbaren Ideale einer erstmals in ihrer Geschichte geistig aufgeklärten Menschheit.

 

-de.wikipedia.org-

Der Sturm auf die Bastille am 17. Luli 1789

Wirklich realisiert wurden diese Prinzipien bis heute kaum irgendwo in der Welt. In unseren westlichen Demokratien werden sie allerdings laufend angesprochen. Gewollt sind sie von den Regierenden aber keineswegs.  Unsere  Kanzlerin Merkel und unser Bundespräsident Gauck reden bezeichnender Weise unablässig von der Freiheit, aber nicht von der Freiheit der Bürger, sondern der Freiheit der Wirtschaft und der stetigen Rücksichtnahme auf “die Märkte.”  Gleich, wohin uns  solche Politik noch führen wird, es ändert nichts daran, dass  in unserer Zeit das Ideal des freien freundlichen Menschen gilt – und sich letztlich doch politisch durchsetzen wird.

Die Steuerung der Emotionen durch die Hormone

Die Wissenschaften vom Menschen, die die Entwicklung  der politischen Freiheit der Menschen vorbereitet haben, haben dem Selbstverständnis des Menschen als eines geistig selbstbestimmten Wesens aber gleichzeitig aus ganz anderer Richtung schwere Dämpfer verpasst. Die Entdeckung des Unbewussten durch die Psychoanalytik von Freud und anderen öffnete den Weg zur Erkenntnis, dass unser rationaler Verstand nur einen Teil unseres Selbst darstellt und dass unser Unbewusstes weitgehend von nicht rationalen Kräften und Einflüssen gesteuert wird. Was ist das denn auch für eine geistige Freiheit, wenn uns die Neurohormone selbsttätig auf unser Verhalten festlegen?

 

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Allgemeine Verunsicherung in Fragen der Ernährung

Erstellt von r.ehlers am 1. Dezember 2014

Gestern brachte der Sender “Einsfestival” um 19.00 Uhr mal wieder eine Gesundheitssendung mit dem großartigen Ranga Yogeshwar, den jeder gern sieht, weil er ersichtlich so klug wie ehrlich ist.Er sprach über das übertriebene Sicherheitsstreben der Menshen in Deutschland in Gesundheitsfragen.

EAV beim Donauinselfest 2008-de.wikipedia.org-

Die österreichische Rockband “Erste allgemeine Verunsicherung”

Dass die Deutschen (unsere Nachbarn in Österreich nicht minder) nach den großen Umbrüchen der letzten beiden Jahrhunderte und der ständig drohenden neuen Gefahren in allem gern auf “Nummer sicher” gehen, ist ja wohl verständlich. Ranga Yogeshwar zeigt aber auf, dass wir die Sicherheit auch stark übertreiben. Eine Zahl macht dies besonders deutlich:
Der Durchschnittsdeutsche geht mehr als 18 Mal im Jahr zum Arzt, der Franzose nur 6 Mal. Natürlich sind die Franzosen deshalb nicht kränker, ihre größere Gelassenheit ist eher ein Plus für die Gesundheit. Deutsche haben viel mehr psychosomatische Krankheiten. Ob das wohl anders wäre, wenn wir nicht die beiden Weltkriege verloren hätten?

Die Hälfte der kranken Menschen in Deutschland, die körperliche Beschwerden beklagen, leidet in Wahrheit unter psychischen Störungen. Dennoch sind die geklagten körperlichen Probleme real und keine hypochondrische Einbildung wie bei Molières Eingebildetem Kranken.

Schwerzen entstehen oft, weil  sie erwartet werden. In der Sendung wurde noch eine besonders interessante Zahl aus einer Studie  genannt: Von den Probanden der Studie, die nach der Gabe eines Scheinmedikaments messbare gesundheitliche Verbesserungen durch den Placebo-Effekt erlebten, traten bei jedem 4. von ihnen auch Nebenwirkungen auf, die sie auf dem Waschzettel des eigentlich wirkungsfreien Mittels  gelesen hatten. Das ist der sog. Nocebo-Effekt, der hier mit dem Placebo-Effekt eine Ehe eingeht. Irre, nicht?

Wir sind ganz offensichtlich leicht zu verleiten und zu verunsichern.

Spezifisch in den Fragen der Erhaltung der Gesundheit durch das richtige Essen sind wir – Deutsche oder gleich woher wir stammen – nach jahrzehntelanger Berieselung von allen Seiten durch die massive Werbung und die große Fülle von Gesundheitsinformationen aus vielen Quellen weit überfordert.

Was gibt es doch für unendlich viele Details, die zu beachten für unsere Gesundheit wichtig sein können! Sollen wir viel oder wenig essen, roh oder gekocht, Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße, Kohl oder Soja, Algen oder Fisch, Hamburger oder Käse, Fruchtsäfte oder Smoothies, usw.?Ganze Regelwerke werden uns angeboten. Sollen wir Kalorien zählen oder Punkte, Fasten oder Diät halten und wenn, welche der Hunderte von ihnen, usw.?

Von außen werden wir ermuntert, vorsorglich unseren Versorgungsstatus mit allen Vitaminen und Mineralstoffen einzeln ständig labormäßig zu kontrollieren, bestmöglich auch mit allen Hormonen und Botenstoffen, Enzymen und den unzählbaren Nebenstoffen wie Q 10, L-Carnitin,  Polyphenolen, Quercentin und Resveratrol etc..

Wenn kein besonderer Anlass zur Sorge besteht, dass uns was fehlt, ist das doch weit übertrieben!

Diese allgemeine Verunsicherung muss nicht sein. Das Rezept zu ihrer Behebung ist es, die Unzahl der möglichen Gefahren nach ihrem Gewicht und ihrer Aktualiät zu ordnen – und natürlich die entlegenen Gafahrenmomente weit im Hinterkopf zu lassen statt sich von allen möglichen Gefahren gleichermaßen ständig verrückt machen zu lassen.

Die Lösung steckt also in der Vereinfachung. Möglich ist dies dadurch, dass eine gründliche Prüfung aller Gefahrenmomente ergibt, dass weniger die Inhalte unserer Nahrung als unsere Essweise für unseren Gesundheitszustand verantwortlich sind: Weiterlesen »

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OVG Münster: Träger des Stinkfruchtpreises

Erstellt von r.ehlers am 30. November 2014

 

Die Preisverleihung

Am vergangenen Donnerstag, dem 28.11.2014 fand ich mich um 13.00 Uhr vor dem Eingang des Oberverwaltungsgerichts Münster (OVG) ein.  Als Präsident der Gesellschaft für das richtige Essen (GfE) hatte ich die Mitglieder des Vereins dazu eingeladen, vor den Toren des OVG, des avisierten ersten Trägers des von uns ins Leben gerufenen Stinkfrucht- Preises, förmlich und feierlich das Placet zu dieser Entscheidung auszusprechen. Natürlich war das OVG um die Entsendung eines Vertreters gebeten worden, auch die örtliche Industrie- und Handelskammer, die Ärztekammer, die Apthekenkammer, die Apothekenverbände, die Heilpraktikerverbände und die Vertreter von Patienten-Vereinigungen und Selbsthilfegruppen hatte ich angesprochen.

Entweder hatte die Einladung nicht geklappt oder es wollte keiner kommen. Weil außer mir niemand erschien,  erklärte ich durch Niederschrift in mein Protokoll eben selbst die vorbereitete Entscheidung für gültig.

Damit ist das OVG Münster der 1. Träger des Stinkfrucht-Preises!

 

-wikipedia.org-

Durian, die Stinkfrucht aus Hinterasien, deren Blüten zum Himmel stinken

 

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Mangelernährung und Fettleibigkeit zugleich

Erstellt von r.ehlers am 28. November 2014

Nur ein Moment der Besinnung:

Das Welternährungsprogramm finanziert Schulspeisungen in Haiti – Bild: UN Photo/Albert González Farran

Das Welternährungsprogramm finanziert Schulspeisungen in Haiti – Bild: UN Photo/Albert González Farran

Gerade hat die Welternährungsorganisation (FAO) nach der Durchführung eine PEER-Studie, also einer stuedeinmäßigen Überprüfung einer Vielzahl von Studien Dritter, festgestellt:

“Die doppelte Bürde der Mangelernährung manifestiert sich dadurch, dass Fettleibigkeit und Unterernährung in ein und demselben Land nebeneinander existieren”, sagt Anna Lartey, die Leiterin der FAO-Ernährungsabteilung. “Dies beobachten wir in vielen Staaten, die sich wirtschaftlich entwickeln und einen Wandel bei den Ernährungsgewohnheiten erleben.”

“Während Jahr für Jahr nach wie vor fast 1,5 Millionen Frauen und Kinder infolge von Unterernährung sterben, treiben Übergewicht und Fettleibigkeit die Zahl der Fälle von Krebs, Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Diabetes in die Höhe”, so Francesco Branca, Direktor der Abteilung Ernährung für Gesundheit und Entwicklung bei der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Das ist alles nicht wirklich neu.

Es liegt uns aber so fern, dass wir uns nicht kümmern wollen.

Neu aber ist die Erkenntnis, dass auch in den Ländern wie unserem, in dem es praktisch kaum Hunger gibt, gerade die überfütterten Menschen übergewichtig und zugleich mit Vitalstoffen unterernährt sind, weil sie ihre Nahrung nie richtig verstoffwechseln.

Bild: Eva-Maria-Griese.at

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Esst endlich normal!

Erstellt von r.ehlers am 28. November 2014

Geben Sie doch einmal auf der der Homepage der vorliegenden Internetseiten in der Spalte den Suchbegriff “Richtig essen ist einfach” ein.

Über http://www.essenspausen.com/?s=Richtig+essen+ist+einfach erscheinen dann auf dem Schirm 50 Beiträge zu diesem Thema. Spricht das denn nicht gerade dafür, dass es gar nicht einfach ist, sich richtig zu ernähren? Tatsächlich braucht man kein umfangreiches Wissen, um seine Nahrung klug auszuwählen und sie auf die richtige Weise zu verzehren. Das Thema wird nur schrecklich überfrachtet von endlosen Informationen und Vorschlägen, ohne die man aber sehr gut auskommen kann. Die Beschäftigung mit dem richtigen Essen wird dadurch nur künstlich erschwert.

Der erste meiner vielen Beiträge zum Thema erklärt direkt:

Richtig essen ist einfach.

Der bekannte höchst streitbare  Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, der  das Buch mit dem Titel “Esst endlich normal!” geschrieben hat, meint dem ersten Anschein nach dasselbe. Wenn man aber sieht, wie schwer übergewichtig er ist und wie wenig ausgeglichen er auftritt, kommen einem  Zweifel daran.

-muensterschezeitung.de-

Schaut man genauer hin, wird überdeutlich, dass Pollmer mit unhaltbaren Thesen dazu beiträgt, dass die vorherrschende allgemeine Verwirrung über das richtige Essen noch weiter vergößert wird.

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Wissenschaftliche Studien – nichts als Betrug?

Erstellt von r.ehlers am 27. November 2014

Es gibt gute Gründe dafür, dass nicht jeder Bödsinn verbreitet werden darf, wenn es um die Gesundheit geht. Es werden ja sonst immer mehr Arnzeimittel und Nahrungsergänzungsmittel mit Wirkversprechen angeboten, die nicht eingehalten werden. Hauptsache die Kasse stimmt!

Leider ist es so, dass die Kontrollen sehr oft nicht funktionieren und Arzeneimittel zugelassen und angeblich wirksame Lebensmittel toleriert werden, die überhaupt nicht die versprochenen Wirkungen haben. Allein das ist ein Riesengeschäft. Auch die nachgängigen Kontrollen durch Behörden, Verbraucherschutzvereinigungen und Wettbewerbszentralen kriegen selbst eklatante Missstände nicht vom Markt – wie etwa die Fälle Almased, Yokebe und andere Hilfsmittel, die angeblich abnehmen lassen, zeigen.

Es ist also richtig, dass eine definitive Behauptung einer gesundheitlichen Wirkung eines Produkts unterbunden werden muss, wenn sie nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Das sind ja Fehlbehauptungen und  Irreführungen der Verbaucher, die an Betrug grenzen.

Was aber ist, wenn der Anbieter eines Produkts von wirklich guten Wirkungen in einzelnen oder gar vielen Fällen weiß, diese auch plausibel darlegt, aber nicht behauptet, dass gesichert sei, dass sie zuverlässig unter allen Umständen eintreten werden?

Wenn ein Anbieter über solche Erfahrungen informiert lügt er doch nicht. Soll er dennoch gezwungen werden, die doch immer wieder nachweislich wirksamen Produkte vom Markt zu nehmen? Das ist der derzeitige Stand der Rechtsprechung, der m.E. logisch nicht nachvollziehbar ist,

s. http://www.essenspausen.com/doch-der-maulkorb-fuer-die-lebensmittelwerbung/

-haarentfernung-bochum.de-

Sehr anschaulich und nachlesenswert schreibt über dieses Thema das Zentrum der Gesundheit, wo man – zwar nicht generell und in allen Dingen- mit viel Sachverstand  sorgfältig abwägt:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-faelschung-ia.html

Gehen Sie doch bitte einmal auf diesen Link. Ich brauche diesen Ausführungen im Kern wirklich nichts hinzuzufügen. Kolloidales Silber halte ich in diesem Zusammenhang aber nicht für ein gutes Beispiel, weil nicht das Vorhandensein von Wirkungen kolloidalen Silbers besonders problematisch ist, sondern das von seinen schädlichen Nebenwirkungen.

Sonst aber: der Glaube an die wissenschaftlichen Studien ist einfach irreal.

 

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Altersflecken – Erfahrungswissen

Erstellt von r.ehlers am 25. November 2014

Ich habe mich nach einigen kritschen Gesprächen über meinen hiesigen Beitrag vom 14.10.2014 entschlossen, das Thema ein wenig zu vertiefen, s.

http://www.essenspausen.com/altersflecken-sind-kein-schicksal/

Es ist scheinbar wirklich eine Geißel des Alters, dass sich im Laufe der Jahre überall dort, wo viel Sonne hinkommt, sich hässliche Altersflecken verbreiten: in Gesicht, Dekolleté und Handrücken.

Die Menschen tragen mit den Altersflecken ihr Alter und ihre körperlich Degeneration sichtbar vor sich her!

Bei Google, hörte ich, gäbe es doch  Dutzende von Anzeigen von Kosmetikfirmen wie z.B. L’Oreal aus Paris und Nivea, die ihre Hilfe zur Beseitigung anböten. Gefunden habe ich aber nur die Laserbehandlung,  Bleichcremes, Abschleifen der Haut (Dermabrasion), Chemisches Peeling und Kryotherapie (Kältebehandlung) – alles wenig erfolgreich und gesundheitlich bedenklich, s. http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Altersflecken-Therapie-107459_5.html.

Dass effektive Hilfe in Wahrheit von der richtigen Ernährung her kommt, schreibt niemand.

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Serotonin gegen Schwitzen und Frieren

Erstellt von r.ehlers am 24. November 2014

Wenn uns bei körperlicher Anstrengung der Schweiß auf der Stirn steht, halten wir das fast immer für einen ganz natürlichen Vorgang, auch wenn es nur wenig Mühe gekostet hat. Wir machen uns auch keine Gedanken darüber, wenn wir schon bei leichter Bewegung, etwa beim flotten Wandern, die Hemden durchschwitzen. Jeder, der nicht so schnell und so arg ins Schwitzen gerät, nimmt das gern hin und freut sich, dass er wohl anders veranlagt ist als andere Menschen.

 

-onmeda.de-

Ähnlich ist es mit dem Frieren. Manche Mensche frieren eben leichter als andere, denken wir. Dicke Menschen schwitzen leichter und können Kälte besser aushalten, denken wir.

-schule.rorschach.ch

 

Aber wir sehen das falsch! Viel mehr als unser Körpergewicht bestimmt der Botenstoff Serotonin – das Temperaturkontrollhormon - unsere Reaktionen auf Hitze oder Kälte, und das automatisch!

 

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Rationale Magnetfeldtherapie

Erstellt von r.ehlers am 23. November 2014

Magnetfeldtherapieist das nicht eine versponnene esoterische Masche?

Kaum ein Laie weiß wirklich, worum es da geht. Vor Angst, mal wieder auf hohle Sprüche hereinzufallen, will auch niemand wirklich etwas von solchen obskuren Methoden wissen. Wie sollen denn auch dem Körper von außen gesendete Magnetkräfte etwas im Körper bewirken können, wo wir drinnen doch offenbar keine adaequaten Empfänger haben? Das Wissen der meisten Mediziner über die Magnetfeldtherapie reicht kaum weiter.

Ich muss bekennen, dass ich von meiner Grundeinstellung her in Fragen der Erkenntnis nicht gerade ein mutiger Vorreiter bin. Ich sehe ja, dass wir Bürger in unserer Gesellschaft täglich in die Irrre geführt werden.  Einerseits werden aus schierer Unvernunft oder aus blankem Gewinnstreben wertlose Produkte und Wege propagiert, die keiner Prüfung standhalten können. Andererseits ist in  unserem System der massenhafte Einsatz fragwürdiger Mittel legal oder zumindest geduldet und üblich wie beispielsweise von Schlaf- ,Schmerz- und Abnehmmitteln.

Im offiziellen Gesundheitssystem werden alle neuen Wege pauschal zurückgewiesen, wenn ihre Wirksamkeit nicht “hinreichend wissenschaftlich bewiesen” ist. Wenn neue Erkenntnisse nicht gut nachvollziehbar bewiesen sind, sollte man aber längst nicht aufgeben. Wenn ich sehe, dass die anerkannten Wissenschaften sich mit dem Thema gar nicht beschäftigen oder von ihrem Wisssnstand her (noch) gar nicht in der Lage sind, die Erkenntnisse entweder zu verifizieren oder sie zu falsifizieren, frage ich doch besser nach, welche tatsächlichen Wirkungen festgestellt sind und wie wahrscheinlich es ist, dass die Methode sich am Ende doch als wirksam herausstellen könnte. Wenn dann noch gesichert ist, dass keine nachteiligen Wirkungen zu befürchten sind, ist es doch falsch, die tatsächlich nutzbaren Erfolge zu ignorieren.

Einer meiner besonders gut informierten häufigen Gesprächspartner empfahl mir, mich doch beim Autor Dr. med. Christian Thuile einzulesen. So stieß ich auf dessen Buch “So hilft Ihnen due Megnetfeldtherapie bei 60 häufigen Erkrankungen”, Mosaik bei Goldmann, 2011.

 

Dr. med. Christian Thuile, Meran, Präsident der Internationalen Ärztegesellschaft für Energiemedizin

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Aminas n a c h dem Nachtdienst

Erstellt von r.ehlers am 21. November 2014

-spreadshirt.de-

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: …[mailto:…@…]
Gesendet: Donnerstag, 20. November 2014 10:52
An: Rolf Ehlers
Betreff: empfehlungen nach dem Nachtdienst?

Sehr geehrter Herr Ehlers,

ich bin[ Unfallchirurg/in] und habe ca 1x/w Nachtdienst. (das heißt von 8h bis 9h am nächsten Tag schlafe/ruhe ich ca.3-5h). Diese Tätigkeit macht mich beginnend depressiv obwohl ich eig. gerne Menschen behandle/”heile”.

Können Sie mir ein Aminasprodukt für nach dem Nachtdienst empfehlen?

danke im Voraus

dr….

Meine Antwort:

 

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Das Grundrecht auf soziale Inklusion

Erstellt von r.ehlers am 19. November 2014

Der relativ neue Begriff der Inklusion meint nicht mehr als das genaue Gegenteil von Ausgrenzung.

Gemeint ist die Ausgrenzung von Menschen aus einer Gemeinschaft wegen einer Andersartigkeit,also anderer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion oder Weltanschauung, Neigungen, Kultur, körperlicher und geistig-psychischer Fahigkeiten und Merkmale, usw.. Fehlende Inklusion ist daher immer auch das Zeichen der Diskriminierung, der Aberkennung der Würde des Einzelnen.

-500jahrerathaus.de-

Rechtlich angesprochen sind damit Art. 1 GG, der es dem Staat verbietet, die Würde des Menschen zu missachten. Leider gibt es keine materiellen Grundrechte, also auch keinen Anspruch darauf, dass der Staat sich aktiv dafür einsetzt, die Würde jedes einzelnen Menschen zu fördern. Grundrechte sind eben dank ihrer historischen Herkunft nur Schutzrechte gegen den Staat.

Weiter angesprochen ist auch der wichtige Art. 3 des Grundgesetzes, äußerst irreführend meist das Gleichheitsgebot genannt. In Wahrheit ist dort nicht die positive Pflicht zur Gleichbehandlung geregelt, sondern nur das Verbot gleiche Sachverhalte verschieden, also ungleich zu behandeln.

Dass unser Staat sich als Sozialstaat empfindet, sagt nicht viel, da der Staat nach der Verfassung einen weiten Spielraum hat in der Entscheidung, was er im sozialen Interesse tut oder unterlässt.

Wir brauchen endlich eine bessere Verfassung, die den Staat direkt in die Pflicht nimmt, bewusst alle Menschen, die unglücklich an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, wieder ganz in sie hinein zu führen. Warum nur ist nicht geregelt, dass es zu ahnden ist, wenn beispielsweise der Zugang zu öffentlichen Räumen und Plätzen nicht barrierefrei gestaltet wird?! Natürlich muss es auch geahndet werden, wenn Stuergelder aus dem Fenster geworfen statt im Interesse der Allgmeinheit ausgegeben zu werden.

Beim Thema Inklusion höre ich immer wieder, dass die Menschen doch alle sehr verschieden seien.  Jeder hätte seine eigenen, von anderen unterschiedenen Vorzüge, Eigenheiten und Fähigkeiten. Gemessen an der grundlegenden Gleichheit aller Menschen, die bis in unser Erbgut hineinreicht, haben diese Unterschiede aber wenig Gewicht. Die Gleichbehandlung gebietet sich also schon wegen der tatsächlich vorhandenen Gleichheit aller Menschen!

Stellen Sie sich einmal vor, die Inklusion wäre eine zwingende Pflicht für Politik, Gesetzgeber und Verwaltung! Unser Staat wäre sehr bald nicht wiederzuerkennen. Die Befolgung des Wohls der Allgrmeinheit wäre oberste Maxime für alles staatliche Handeln. Ich denke nicht, dass dies zu einem neuen Versuch des Sozialismus oder Staatskapitalsimus führen würde, weil die Eitentumsgarantien ja nicht abgeschafft würden.

Was ich zu gern sehen würde ist, wie sich durch diese Maßnahmen das ganze Gesundheitssystem ändern würde. Im Vordergrund des neuen Systems stände zweifellos die Prävention – mit der Folge, dass das System  ohne Probleme bezahlbar würde und dann auch mehr Geld für die Menschen da wäre, die trotzdem krank würden.

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Poetry Slam: Was man tut ist wichtiger als wie?

Erstellt von r.ehlers am 19. November 2014

Während das amerikanische  Rapping innerhalb der Szene der populären Musik bei uns nur eine Nische besetzt, steigt die Akzeptanz des Poetry Slams, der den Stil des Raps mit aussagestarken lyrischen Texten verbindet, stetig an. Dennoch war es ein Zufall, dass ich auf einem der “besseren” Sender wie “Arte”, “3 sat” oder “ARD Alpha” den neuen Poetry Slam der großartigen Julia Engelmann mitbekam.

Bei populärer Musik höre ich selten auf den Text. Da genügen Wortfetzen wie “save the last dance for me” völlig aus, um den allein zählenden emotionalen Effekt hervorzurufen. Der maschinengewehrartig abgefeuerte Rap dagegen überfordert meine Aufnahmebereitschaft. Gedichte lese ich zu wenig, obwohl sie mich immer wieder erheben, wenn ich es doch tue.

Und dann kommt mit dem Poetry Slam eine Vortragsweise, der mit dem Stil des Rap lyrische Worte transportiert, die geeignet sind, sich wie in Stein gehämmert in meine Seele einzubrennen. Wenn das Kunstwerk dann auch noch von einer alerten und sehr attraktiven jungen Frau vorgetragen wird, lässt man (Mann) die Worte gern unkritisch in sich einsickern.

 

-wikipedia-

Julia Engelmann (2014)

Ein Beispiel:

“Ich würde gern so vieles sagen

aber bleibe meistens still,

weil, wenn ich das alles sagen würde,

wär das viel zu viel.”

Aus http://anti-uni.com/eines-tages-baby-werden-wir-alt-sein/

In Julia Engelmanns neuestem Poetry Slam setzt sie zur Übermittlung einer offenbar überragend wichtigen Message massiv auf den immer wieder hämmernd vorgetragenen Satz:

“Was man tut ist wichtiger als wie!”

Als ich das hörte und in Gedanken gleich auf den Poetry Slam bezog, kamen mir aber doch Zweifel daran, ob dieser Slogan denn auch wirklich stimmt. Hätten mich die Inhalte auch angesprochen, wenn sie nicht als Rap, also rhythmisch flott und leicht melodisch, rüberkämen?  Habe ich nicht auf meiner Suche nach dem richtigen Essen in Anlehnung an den österreichischen Kurarzt Dr. F.X. Mayr immer wieder betont, dass es sehr oft viel wichtiger ist,  w i e  man isst als  w a s ?

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Unser Selbst ist doch nicht blöd!

Erstellt von r.ehlers am 18. November 2014

Kulturhistorisch sind wir in einer glücklichen Phase angekommen, in der wir uns keine Götter mehr einfallen lassen müssen, um mit den phantastischen Ereignissen in der uns umgebenden Welt klar zu kommen. Wir sind daher frei beispielsweise von der Herrschaft des Donnergottes Donar und des  Meeresgottes Poseidon. Auch Goethes Erdgeister (Faust II)  können uns nicht mehr schrecken

Das Gefühl der Sicherheit geht bis in unser Selbstverständnis hinein. Wir brauchen nicht mehr über den Sinn der Aufklärung seit Descartes, Kant und Freud nachzudenken. Wir sind ganz real in der Aufklärung angekommen. Wir müssen uns dessen nur besser bewusst werden, um geistig – und geistlich – frei zu sein.

Nachvollziehbare Antworten für die Fragen nach den “letzten Dingen” hat noch nie jemand geben können. Wir haben sie auch heute nicht. Es würde zwar unsere Neugier sehr befriedigen, wenn wir auch nur einen Zipfel des Wissens über den Grund des Seins der Welt und unseres Standes in ihr erfassen könnten. Wir können aber den Blickwinkel “sub specie aeternitatis” einfach nicht einnehmen. Wir wissen nichts zu sagen über Anfang und Ende, über Diesseits und Jenseits. Na und?  Ist es nicht schon eine Befreiung, dass wir keinen Anlass (mehr) haben, uns und anderen vorzumachen, wir hätten doch  den Zugang zu den ewigen Wahrheiten?! Wir können recht gut innerhalb der Grenzen leben, die uns von Natur aus gesetzt sind.

 

-bodhisat.de-

Selbstfindung

Das große Einfallstor für die irrationalen Welterklärungen war in aller Geschichte der Menschen unser unverstandenes unterbewusstes Selbst. Anders gesagt, verstanden wir uns selbst nicht. Da gibt es unser Bewusstsein, eine Funktion unseres Geistes, die das Denken in der Rationalität erlaubt und uns ermöglicht, uns wie in einem Spiegel als gesonderte Wesen zu betrachten. Voller Stolz haben wir uns daher als Mittelpunkt der Welt gesehen, mindestens aber als Träger eines “göttlichen Funkens”. Denken Sie nur an den Philosphen Fichte, der meinte, die Welte entstünde erst mit unseerer Wahrnehmung von ihr.

Die Entdeckung des Unbewussten, also die Erkenntnis, dass unser stolzes bewusstes Ich  wie ein hoch gelehrter Dr Jekyll gebunden ist an mächtiges Unbewusstes, einen tief in unserem Innern verborgenen irrationalen triebhaften Mister Hyde, verschlug uns erst einmal den Atem. Waren wir etwa Doppelwesen, mal wach, klug und verantwortungsbewusst, dann aber hemmungslos blinden Trieben ausgesetzt?

Die moderne Hirnforschung lässt keinen Zweifel daran, dass der Mensch kein Doppelwesen ist, sondern ein einheitliches Wesen mit einem zentralen Wissen vom eigenen Selbst, das  nicht nur im Zustand des Bewusstseins, sondern auch in dem des Unbewussten immer präsent ist.

Ist es aber richtig, dass unser verborgenes inneres Selbst  meist als sensibles Dummchen angesehen und wegen seiner angeblichen Irrrationalität gefürchtet wird?

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Weniger essen = länger und gesünder leben

Erstellt von r.ehlers am 14. November 2014

Eines der Tabus in Fragen der Ernährung ist die offizielle Angabe des Tagesbedarfs an Kalorien in der Nahrung für den Menschen.

Diese Angaben sind unbrauchbar, weil sie nicht berücksichtigen, wie gut die Nahrung vom Einzelnen verwertet wird, also wann er ist seine Nahrung zubereitet wird und wie er sie aufnimmt, besonders wie gut er sie zerkleinert.

Das weitere Tabuthema Rohkost und die Besonderheit des Essensbeginns auf leeren Magen erscheinen nicht einmal im Umfeld der Bedarfsbestimmung, obwohl die Effektivität der Versorgung wesentlich dadurch beeinflusst wird.

S. dazu auch http://www.essenspausen.com/der-tanz-um-den-tagesbedarf/

Kalorien, wie sie im Gerät namens Kalorimeter gemessen werden, beschreiben ohnehin nicht das Maß an der Energie, die in den Verbrennungskammern unserer Körperzellen, den Mitochondrien, mit dem Aufbau unserer einzigen  Energiewährung Adenosintriphosphat (ATP) erzeugt wird. Sie sind eine völlig unzulängliche Vergleichsgröße, weil sie nur die Menge der durch offene Verbrennung der Nahrung entstandenen Wärmeenergie misst. Die Energieträger aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) werden in der Realität aber in den Verbrennungskammern unserer Körperzellen, den Mitochondrien, in kalter chemischer Verbrennung in ATP umgebaut.

S. dazu auch http://www.essenspausen.com/kalorien-machen-dick-dichtung-und-wahrheit/

Durch umfangreiche Studien ist inzwischen aber belegt, dass eine deutliche Zurücknahme der regelmäßigen Energiezufuhr dazu beiträgt, dass wir

  • wesentlich länger leben
  • und dabei auch noch gesund bleiben.

Die Informationen kommen aus den USA, wo Studien an Mäusen, Ratten und Makaken-Affen ergaben, dass kontinuierlich reduzierte Nahrungsaufnahme diese enormen Effekte bewiesen (2003: Obesity and Diabetes Research Center, Department of Physiology, School of Medicine, University of Maryland, 2009: Wisconsin National Primate Research Center (WNPRC) und 2012: Laboratory of Experimental Gerontology, National Institute on Aging (NIA) in Bethesda (NIH Animal Center), s. http:// www.crsociety.org/

Das nachfolgende Schaubild zeigt, dass die Mäuse, die nur knapp halb so viel zu essen bekamen (CR 55%), durchweg an die 20 Monate länger lebten als die anderen. Von den nicht reduziert ernährten Mäusen lebte keine länger als 35 Monate, wobei von denen, die die mit weniger auskommen mussten, immerhin ein Viertel 50 Lebensmonate erreichten!

Posted Image

Graph adapted from: Weindruch R, et al. (1986). “The retardation of aging in mice by dietary restriction: longevity, cancer, immunity and lifetime energy intake.” Journal of Nutrition, April, 116(4), pages 641-54.

http://www.crsociety.org/science/nia_monkey_study

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Psychotherapie: Keine leeren Sprüche!

Erstellt von r.ehlers am 14. November 2014

Gestern fand eine Vortragsveranstaltung des Patienten-Forums Düsseldorf im November 2014
statt, die starke Eindrücke hinterließ, über die ich gern berichten möchte.

Angekündigt war der Vortrag auf  http://www.gesundheitsseiten.com/index.php/termine/524-veranstaltung-koerper-seele-und-geist-in-einklang wie folgt:

“Thema: Körper, Seele und Geist im Einklang
Der erste Schritt zur Gesundung ist die Erkenntnis

Aleksandra Drinkuth arbeitet in Moers als psychologische Beraterin und Hypnosetherapeutin. In ihrer Therapeutischen Tätigkeit stößt sie tagtäglich auf Beweise dafür, dass viele Beschwerden, Symptome und Krankheiten einen Zusammenhang mit unserem Denken, Fühlen und Erlebtem haben und dass dies die Ursachen für die Beschwerden, Symptome und Krankheiten sind.

Was macht Stress mit unserem Körper? Was geschieht, wenn wir uns nicht den Symptomen, sondern den Ursachen zuwenden? Wie können wir vielleicht sogar selbst unseren Körper gesunden? Wie können wir präventiv unserem Körper Gutes tun und so zu unserer Gesundheit beisteuern?

Referentin: Aleksandra Drinkuth, Psychologische Beraterin und Hypnosetherapeutin, Moers
Wann: Donnerstag, 13.11.2014
Wo: Freie Waldrofschule, Düsseldorf-Gerresheim, Diepenstrasse 15
Einlass: 18.30 Uhr – Beginn 19.00 Uhr, Kostenbeitrag 5,- Euro”

Aleksandra Drinkuth ist Heilpraktikerin in eigener Praxis für Hypnosetherapie und Energieübertragung  in Eurotec-Ring 15, 47445 Moers, Telefon:0172/7121983, www.hypnose-drinkuth.de, aleksandra@hypnose-drinkuth.de.

PreiseHP Alexandra Drinkuth in ihrer Praxis

Hätte ich die Homepage vor der Veranstaltung mit den Leistungsangeboten Meditatives Malen, Hypnose, EMDR/HEMDr, Energieübertragung, Fernübertragung, ganzheitliche Lebensenergie, Gruppensitzungen und Meditation vorher einmal angeschaut, hätte ich von meinem Wissenshorizont aus bei den Energiethemen vorsichtshalber die Alarmtaste gedrückt, um ja nicht leeren Sprüchen aufzusitzen. Was EMDR ist, würde ich ja gewiss erfahren.

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Saponine und Lektine

Erstellt von r.ehlers am 13. November 2014

Die Hersteller nativer Kost setzen fast unisono auf die glutenfreien Scheingetreide  Amaranth und Quinoa, die ich vor Jahren als Basis für diese besondere Kostform ausgewählt habe. Alternativen sind gut möglich, haben allerdings alle ihre Vor- und Nachteile.

Immer wieder kommt die Frage auf, ob man überhaupt rohes Getreide oder rohe getreideähnliche Produkte essen sollte, weil diese Saponine und Lektine beinhalten. Es gibt ja auch die Vertreter der extremen Steinzeiternährung (Paläo-Diät) nach Cordain, Eaton und Lutz, die generell vom Verzehr von Getreide abraten. Dafür gibt  es aber keine nachvollziehbaren Gründe.

Zu den Saponinen habe ich schon geschrieben: http://www.essenspausen.com/saponine-in-geringen-mengen-wertvoll/

Lektine sind komplexe Proteine aus pflanzlichen Lebensmitteln, die sich bei einigen Ausgangsstoffen an Kohlenhydrate der Zellmembranen der Körperzellen und zu Verklumpungen von roten Blutkörperchen führen können. Wie Saponine haben sie in kleiner Menge auch nur Vorteile. Es kommt auf die Dosis an. Daher sind rohe Hülsenfrüchte, die voll davon sind, für den Menschen das reine Gift. Sie schädigen insbesondere den Darm (Leaky Gut Syndrom). Konkrete Feststellungen zur Schädlichkeit der Lektine in Amaranth und Quinoa gibt es nicht.

Lektine sind mehr in Weizen und Roggen enthalten, viel weniger in Amaranth und Quinoa. Als Basis nativer Kost eignen diese Scheingetreide sich daher sehr gut. Man braucht zudem nur sehr wenig davon (max. 1 EL).  Bei dieser geringe Menge geht es also nur um Spuren von Lektinen.

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Essstörungen: ANAD e.V.

Erstellt von r.ehlers am 11. November 2014

Die Arbeit der Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) kreuzt sich immer wieder mit der Arbeit anderer Einrichtungen, die mit der Ernährung zu tun haben.

Ein breites Spektrum der Probleme rund um das Essen wird abgedeckt von der ANAD e.V. aus München, einem Verein von Psychologen, Medizinern und Pädagogen, die  sehr erfolgreich die besonderen Probleme der Essstörungen angehen.  Ich stelle ihre Arbeit einmal anhand ihres Internetauftritts vor:

https://www.anad.de/essstoerungen/

Dabei wird allerdings deutlich, dass niemand bei ANAD n sich um die im Interesse der Gesundheit richtige Essweise kümmert, insbesondere um das Essen auf leeren Magen und die Verbesserung  der Esskontrolle durch den Gehirnbotenstoff Serotonin.

-health.lithezine.com-

Essstörungen sind ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankungen, die durch schwere Störungen des Essverhaltens gekennzeichnet sind.

Unter dem Oberbegriff Essstörungen werden fälschlich viele verschiedene Phänomene zusammengefasst, obwohl es nur zwei zentrale Störungen gibt, die eindeutig dazu gehören:

  • die Magersucht (Anorexia nervosa) mit der Verweigerung ausreichenden Essens und
  • die Bulimie (Bulimia nervosa), auch Ess-Brech-Sucht genannt .

Dazu gibt es nich die berühmten Heißhungerttacken (binge ating). Diese werden von ANAD als eine dritte gesonderte Esstörung angesehen, was m.E. aber nicht richtig ist. Schließlich weiß ich, dass die Verbesserung der Verfügung über das Esskontrollhormon Serotonin (native Kost/Aminas) automatisch die Heißhungeratttacken beseitigt!

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Serotonin: Produktionsabläufe

Erstellt von r.ehlers am 11. November 2014

Ohne eine Vorstellung davon, w i e  die Bausteine von Serotonin zum Aufbau dieses Neurotransmitters zusammenkommen, kann man nicht sicher sein, die Bedingungen für seinen Aufbau zu kennen oder gar zu beherrschen.

Dennoch wird ohne alle Kenntnis von diesen Abläufen vielfach unterstellt, es läge an der fehlenden Zufuhr des Hauptbausteins Tryptophan von Serotonin, wenn dieses knapp sei. Man müsse eben mehr Tryptophan mit der Nahrung oder es in Tablettenform oder als Trinktinktur zu sich nehmen. Dies ist wahrhaftig ein Schuss ins Dunkle – und natürlich ging er daneben. Ich komme am Ende des Beitrags darauf zurück.

Um zu wissen, wie sich der zentralnervöse Auf bau von Serotonin vollzieht, muss ich eine Vorstellung davon haben,  w o  dies geschieht. Erst seit einigen Jahren ist das geklärt.

Wikipedia schreibt dazu:

“Die Raphe-Kerne (Nuclei raphes) sind eine Gruppe von Kernen des zentralen Nervensystem, die sich über den gesamten Hirnstamm erteilt. Die Kerne liegen jeweils entlang der Medianlinie an der „Naht“ der beiden Hirnstammhälften, daher der Name (griech. rhaphé „Naht“), Neurotransmitter der Raphe-Kerne ist Serotonin.”

Es schließt sich die wichtige Frage an,  w o h e r  die Bausteine kommen.

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Die 55 größten Irrtümer und Lügen der Ernährungsforscher

Erstellt von r.ehlers am 10. November 2014

In den Ausgaben 44 und 46/2014 meiner Fernsehzeitung “tv Hören und Sehen” haben offenbar sehr genervte Fachleute in der Redaktion in einem zweiteiligen Bericht mal richtig Dampf abgelassen. Hieß die Überschrift des ersten Teils noch :

Die 55 größten Irrtümer über unser Essen,

ist der zweite Teil betitelt:

Die 55 größten Lügen unserer Ernährungsforscher.

Die Zahl 55 ist willkürlich gewählt. Tatsächlich sind es Hunderte von Fragen, zu denen in aller Öfentlichkeit immer wieder die falschen Auskünfte erteilt werden. Von Lügen will ich nicht reden. Irrtümer finden sich zuhauf aber auch in der Behandlung der 55 Reizthemen durch die Ernährungsfachleute von TV Hören und Sehen. Sie muss man doch auch zu den Ernährungsforschern zählen. Denn Ernährungsforscher ist nicht nur der, der einen weißen Kittel anzieht und Lebensmittel analysiert und mit ihnen hantiert. Forscher ist auch der, der den Wegen der Ernährung in der Literatur und in den veröffentlichten Studien gründlich ud systematisch nachgeht.

Um meine Leser nicht mit einem Wust einzelner Fragen zu langweilen, greife ich aus den angesprochenen 55 größen Irrtümern /Lügen nur die interessantesten heraus:

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Der magische Moment des Essens auf leeren Magen

Erstellt von r.ehlers am 10. November 2014

Jedes Lebewesen muss sich ernähren. Es will und muss das richtig tun, weil es sonst Schäden davon trägt. Wir Menschen sind die einzige Spezies, die ihre Ernährung reflektieren kann. Wir hören nicht nur auf unsere Instinkte und die Signale aus unserem Körper oder machen äffisch nach, was wir von unseren Eltern übernommen haben, sondern können uns auch bewusst für oder gegen bestimmte Nahrungsmittel und für die Art und Weise ihres Verzehrs entscheiden.

Damit sind wir auch dazu prädestiniert, Fehler zu machen.Denn wir wissen ja gar nicht richtig Bescheid über den Wert und die Inhalte der vielenNahrungsmittel. Noch viel weniger wissen wir aber darüber, wie die Verdauung und die Verstoffwechslung wie die Nutzung der Nahrungsinhaltsstoffe in unserem Körper aufgenommen, behandelt und genutzt werden. Das ist bei weitem die größte Crux. Sie hängt damit zusammen, dass wir alle die Anatomie und die Physiologie des komplexen menschlichen Magens nicht kennen.  Seine fehlerhafte Nutzung verursacht schwerste Versorgungsmängel und weitere Fehlfunktionen, die bis zur schweren Störung unseres Zentralnervensystems (ZNS) führen.

Mal lassen wir uns einfach von unseren unvernünftigen inneren Antrieben zum falschen Essen verleiten, mal machen wir gerade im bewussten Bemühen um eine wirklich gesunde Ernährung alles falsch. Mit kompilzierten Regeln zum richtigen Essen ist uns nicht gedient. Wir stehen dem Essen und Trinken noch immer mit der gleichen Erwartungshaltung gegenüber, die allen Lebewesen immanent ist. Das darf nach unsere Vorstellung einfach nicht zu schwierig sein! Tief in unserem Innern vertrauen wir auf die Natur, die uns schon sagen wird, was uns gut tut. Sie täte es ja auch weitgehend, wenn wir nicht längst alle Bedingungen für eine gute natürliche Versorgung künstlich verstellt hätten!

Im übrigen ziehen wir vor, so zu essen wir so, wie wie es in unseren Herkunftsfamilien gelernt haben. Daher sind ja auch in sehr vielen Familien alle Menschen durch alle Generationen hinweg dick und fett – was eben gar nicht an den Genen liegt (oder nicht maßgeblich).

Unsere Gesellschaft kennt ganz offensichtlich keinen Ausweg aus dem Dilemma. Falsche Ernährung bringt Gesundheitsschäden über fast die ganze Bevölkerung, die in ihrer Totatlität schon an Pest und Cholera früherer Jahrunderte erinnern. Wie ich zeigen kann, ist es aber ganz leicht, bei der Einhaltung einiger weniger Regeln eine rundum gute Versorgung sicher zu stellen.

Die wenigen einfachen Momente, die wir zu beachten haben, finden wir ganz leicht, wenn wir nur mal all die Unmengen von Informationen über unsere Ernährung, besonders die über die angeblich großartigen Wirkungen immer neuer Lebensmittel aus immer ferneren Ländern beiseite tun. Sie kennen doch den Spruch, dass man manchmal “den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht”. Wenn wir nicht mehr krampfhaft nur  nach den angeblich großartigen gesundheitlichen Wirkungen einzelner Lebensmittel und ihrer Inhalte suchen, wird der Blick frei dafür, was unser Körper mit ganz normaler Nahrung für großartige Dinge anstellt, wenn wir nur auf eine unserer Natur angepasste Essweise achten.

Neben vielen weniger grundsätzlichen Detailfragen habe ich seit der Gründung der Gesellschaft für das richtige Essen (GfE) und Eröffnung des vorliegenden Blogs im Jahre 2012 immer wieder mal kurz zusamengefasst, wie einfach es wirklich ist, keine wesentlichen Fehler zu machen, zuletzt am 10.9.21014:

24.9.2012: http://www.essenspausen.com/das-einfache-leben/

21.11.2012: http://www.essenspausen.com/das-simple-geheimnis-guter-ernahrung/

10.9.2014: http://www.essenspausen.com/die-vier-spektakulaersten-ernaehrungsfehler/

Ich greife jetzt einmal den einen allerwichtigsten Aspekt für das richtige Essen heraus, von dem ausgehend sich die Befolgung der wenigen anderen Grundregeln fast von selbst anbietet.

Es ist dies

der magische Moment des Essens auf leeren Magen.

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Heilende Meditation: Du bist das Placebo ??

Erstellt von r.ehlers am 9. November 2014

Wenn einer am Ende seines Buches genau die richtigen Ratschläge gibt, um dem Leben eine neue gute Wendung zu geben, wenn es sogar plausibel erscheint, dass seine Vorschläge  dem einen oder anderen den Weg zur Beseitigung nach allgemeiner Vorstellung unheilbarer Leiden aufzeigen, tue ich mich schwer damit, allzu stark zu kritisieren, dass die wissenschaftlichen Grundlagen für seine Erkenntnisse unzureichend sind.

In solch einer Situation stehe ich mal wieder nach der Lektüre des Bestsellers:

“Du Bist Das Placebo. Bewusstsein wird Materie”                                                                                            

Autor ist der amerikanische Wissenschaftler Dr. Joe Dispenza, der sich schon seit langem mit den Fragen beschäftigt wie Menschen sich selbst von chronischen und selbst tödlichen Krankheiten selbst heilen.

“Dr. Joe”

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Statt Altersstarrsinn hohe mentale Flexibilität

Erstellt von r.ehlers am 7. November 2014

Wir müssen mal wieder wegen grundlegend neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse umdenken:

Bisher gingen die Experten davon aus, dass das menschliche Gehirn eine Ressource sei, die – wie der Knorpel zwischen den Gelenken – sich im Aufbau des menschlichen Körpers einmal einrichtet, und dann nur noch im ständigen Einsatz graduierlich abgenutzt wird. Allgemein ging man davon aus, dass Hirnzellen sich niemals vermehrten und sich auch nicht wieder erneuerten.Neuronale Verknüpfungen nahmen danach auch nur ab und nie zu. Zu diesen Fehlannahmen passt unser Vorurteil gegenüber “den Alten” (in Frankreich den “petit vieux”), das sich in Begriffen ausdrückt wie z.B.

  • Altersstarrsinn und
  • sturer alter Bock.

Die ganze Summe der alten falschen Pauschalurteile findet sich auch noch bei Eperten, wie z.B. bei Prof.  Dr. med. Volker Faust, wenn er in seinem Internetbeitrag über die “Psychosoziale Gesundheit. Von Angst bis Zwang”, http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychohygiene/alter.html , folgendes schreibt

“Die wichtigsten seelischen und psychosozialen Beeinträchtigungen im höheren Lebensalter

Die meisten seelischen Beeinträchtigungen bis Störungen im höheren Lebensalter gehen auf zerebrale (Gehirn-)Abbauerscheinungen sowohl degenerativer (Zellzerfall) als auch vaskulärer (Gefäß-)Ursachen zurück. … Dazu zählen wachsende Defizite der intellektuellen Grundleistungen des Gedächtnisses, also der Merkfähigkeit, des Auffassungs- und Konzentrationsvermögens sowie der Aufmerksamkeit, insbesondere auf Dauer und unter Zeitdruck.

Mit zunehmendem hirnorganischem Abbau kommt es zur „progressiven Destrukturierung für so genannte höhere integrative Leistungen„ oder allgemeinverständlich: zur Abnahme der Urteils- und Kritikfähigkeit, zur gestörten Orientierung in Raum und Zeit und schließlich gar zur eigenen Person.  …. Das Denken erstarrt in Stereotypien und Monoideismus, wie die Fachleute sagen, also dem Überwiegen eines bestimmten Gedankenkomplexes, der alle übrigen Denkabläufe in seine Bahn zwingt oder gar abwürgt. …

Feinere Störungen des Persönlichkeitsgefüges zielen auf eine gewisse Nivellierung und Entdifferenzierung (also eine Art Vereinheitlichung auf verflachendem Niveau). Oder auf eine Vergröberung bestehender Charakterzüge sowie die überzogene Steigerung früher mehr oder weniger profilierter Eigenarten. Das heißt auf den Alltag übertragen: Der Vorsichtige wird ängstlich-zurückhaltend, der Sparsame geizig, der Extravertierte schwatzhaft-aufdringlich usw. ….”

Klingt vertraut, nicht? Dass die “kleinen Alten” nicht nur am Körper, sondern gerade im Geiste verknöcherten und nicht mehr ganz voll zu nehmen wären, haben wir doch Jahrzehnte lang eingeblasen bekommen! Das aber hat sich inzwischen als radikal falsch erwiesen.

Umdenken müssen viele Menschen auch in der Beurteilung des Standorts der Heilpraktiker, denen gern die Ferne zur Wissenschaft vorgehalten wird – obwohl es absolut nicht unwissenschaftlich ist, in den weiten Bereichen der Heilkunde auf Erfahrungen zu setzen, in denen die Medizin weder die Krankheiten kennt noch die Wege zu ihrer Heilung kennt.

“Der Heilpraktiker”: Seit 81 Jahren Fachzeitschrift für Natur- und Erfahrungsheilkunde:

Jedenfalls verdanke ich der famosen Zeitschrift “Der Heilpraktiker”  (11/2014) wertvolle vertiefende Hinweise auf neue zwingende Nachweise dafür, dass sich gerade im hohen Alter die Persönlichkeit des Menschen noch einmal  stark positiv verändert wie zuvor nur im jungen Erwachsenenalter.

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Sind gepoppte Amaranth noch Rohkost?

Erstellt von r.ehlers am 6. November 2014

-de.wikipedia.org-

Sehr geschätzter Herr Ehlers,

vor 3 Wochen hab ich mir meine erste Aminas-Dose bestellt und hau mir seitdem jeden Morgen eine Portion rein. Fühlt sich gut an, merke schon Veränderungen in der Verdauung.

Tolle Sache! Die nächsten 3 Dosen sind bestellt, werden z.T. an Freunde und Mutter verteilt.

Bin gespannt wie es sich auf die psychischen Aspekte noch auswirkt. Leider rauche ich noch viel und trinke große Mengen Kaffee. Das ist ja bekanntlich nicht sehr förderlich..

Nun ja, wir werden sehen..

Eine Frage hätte ich noch in Bezug auf die Zubereitung des Amaranths. Verwenden Sie ihn in gepoppter Form, bzw. verliert er an Nährwertgehalt wenn man ihn durch Erhitzen poppen lässt?

In “rohem” Zustand kann ich ihn mir kaum als Mahlzeit vorstellen, so klein und hart wie die Samen sind. Oder kann ich Diese mahlen und in Salate oder Gemüsepfannen packen?

Meine Mutter hat häufig ziemliche Muskelschmerzen, hängt denke ich auch mit Ihrer Ernährung zusammen. Da könnten die Aminas doch auch gute Dienste leisten, oder?

Was meinen Sie denn dazu?

Sodala, das war’s auch schon. Wenn Sie irgendwann mal ne ruhige Minute und Schreibmotivation haben würde ich mich sehr über Ihre Antwort freuen.

Bis dahin, Herr Ehlers, wünsche Ihnen alles Gute, und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Meine Antwort:

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Alterssuizid: Wette gegen Scobel

Erstellt von r.ehlers am 6. November 2014

Man muss nicht alles bierernst sehen. Man soll den Humor auch nicht verleiren, wenn das ganze uns umgebende System voller schwerster Fehler steckt. Also wähle ich einmal ein vielleicht etwas unterhaltsames Mittel, um auf solche schlimen Fehler aufmerksam zu machen.

Thema ist ausgerechnet der Freitod im Alter, der Alterssuizid, eines der düstersten Kapitel unserer Gesellschaft. Im gesamten Verkehr auf Straße, Schiene, Flugzeug oder Schiff ereignen sich deutlich weniger Todesfälle. Von den 10.000 Menschen, die sich in Deutschland jedes Jahr das Leben nehmen, ist grob geschätzt jeder zweite älter als 60 Jahre.

-just-like.net-

Unverhätnismäßig hoch ist auch die Suizidrate bei den Jugendlichen. Ganz offensichtlich halten die es nicht mehr  aus, die auf der frühen Suche, einen Halt im Leben zu finden, ins Leere greifen und die Alten, , die nach aktiven Jahren mitten in der Leere stehen.

Nun meine  W e t t e :

Es geht um die Scobel-Sendung auf 3 sat heute am 6.11.2014, 21 Uhr, zum Thema Alterssuizid:

Wetten dass Gerd Scobel und seine illustren Gäste nicht ein Wort darüber verlieren,

  • dass jedes Suizidverlangen ohne Rücksicht auf die Lebensumstände im übrigen ausbleibt, wenn der Mensch hinreichend mit dem Suizidkontrollhormon Serotonin versorgt ist,
  • und dass erst die Verschreibung von Serotoninwiederaufnahmehemmern (SSRI), die bei Ärzten allgemein gebräuchlich ist, wenn der Botenstoff Serotonin fehlt, den Drang zur Selbsttötung auslöst?

N a c h  der  Sendung werde ich diesen Beitrag ergänzen und mitteilen, ob ich die Wette gewonnen habe. Ich werde dann auch den – im übrigen von mir hoch geschätzten – bedeutenden Aufklärer Gerd Scobel vom Ergebnis unterrichten. Es ist ja nicht seine Schuld, wenn sich “die Wissenschaften” gesicherten Erkenntnissen hartnäckig verweigern und es ihn niemand wissen lässt.

 

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Diabetes mellitus lässt sich aufhalten!

Erstellt von r.ehlers am 4. November 2014

Nach Informationen der Universität Düsseldorf sind aktuell in Deutschland 6 Millionen Menschen an Diabetes II erkrankt. Das sind verteufelt viele. Sehr viel mehr Millionen Menschen sind aber auf dem Wege, diese Zivilisationskrankheit zu kriegen, wenn sie nicht gegensteuern. Aber wir unterhalten ja ein umfangreiches Gesundheitswesen, das seine Leistungen nur im Ausnahmefall für Menschen bereit hält, die “auf dem besten Wege” sind zu erkranken. Ist die Krankheit einmal da, wird zuverlässig geholfen – wenn es geht.

Gut zu wissen ist, dass jeder von uns in der Lage ist, bis zum endgültigen Ausbruch der Krankheit erfolgreich gegenzusteuern und die Symptome zum Abklingen zu bringen.

 

-grin.com-

Die Weltkarte des Diabetes

 

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“Lange Nüchternphase” vor dem Verzehr nativer Kost

Erstellt von r.ehlers am 4. November 2014

m4s0n501

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: … [mailto…e]
Gesendet: Dienstag, 4. November 2014 11:49
An: Rolf Ehlers
Betreff: Frage

Sehr geehrter Herr Ehlers,

bezüglich des Aminas Konzepts habe ich eine Frage, die ich auf Ihren Seiten so nicht beantwortet fand: Sie schreiben, dass das Essentielle der Aminas Methode ist, dass deren Einnahme eine längere Nüchternphase vorausgehen soll, dass es aber kein Problem sei im Anschluß daran etwas zu essen auch ohne 30 Minuten zu warten, weil ja feste Nahrung eh eine Weile im Magen verbringe.

Nun meine zwei Fragen: wie lang sollte die Nüchternphase sein, denn es machte ja evl. auch Sinn nicht nur nach dem Aufstehen, sondern ggf. auch nochmal während des Tages etwas Aminas zu verzehren?

Und: wie sieht es mit Flüssigkeiten aus. Konkret: ich kann mir durchaus vorstellen morgens als erstes Aminas zu nehmen (da ich eh nie frühstücke). Aber ich brauche morgens einen Kaffe mit Hafermilch (lebe vegan).

Ich habe aber wegen meines frühen Arbeitsbeginns keine Zeit nach Aminas Einanhme nochmal 30 Minuten mit Kaffetrinken zu warten.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen,

-commons.wikimedia.org

Warum auch nicht direkt nach der nativen Kost?!

Meine Antwort:

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