Richtig Essen

Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE)

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Wissenschaftliche Studien – nichts als Betrug?

Erstellt von r.ehlers am 27. November 2014

Es gibt gute Gründe dafür, dass nicht jeder Bödsinn verbreitet werden darf, wenn es um die Gesundheit geht. Es werden ja sonst immer mehr Arnzeimittel und Nahrungsergänzungsmittel mit Wirkversprechen angeboten, die nicht eingehalten werden. Hauptsache die Kasse stimmt!

Leider ist es so, dass die Kontrollen sehr oft nicht funktionieren und Arzeneimittel zugelassen und angeblich wirksame Lebensmittel toleriert werden, die überhaupt nicht die versprochenen Wirkungen haben. Allein das ist ein Riesengeschäft. Auch die nachgängigen Kontrollen durch Behörden, Verbraucherschutzvereinigungen und Wettbewerbszentralen kriegen selbst eklatante Missstände nicht vom Markt – wie etwa die Fälle Almased, Yokebe und andere Hilfsmittel, die angeblich abnehmen lassen, zeigen.

Es ist also richtig, dass eine definitive Behauptung einer gesundheitlichen Wirkung eines Produkts unterbunden werden muss, wenn sie nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Das sind ja Fehlbehauptungen und  Irreführungen der Verbaucher, die an Betrug grenzen.

Was aber ist, wenn der Anbieter eines Produkts von wirklich guten Wirkungen in einzelnen oder gar vielen Fällen weiß, diese auch plausibel darlegt, aber nicht behauptet, dass gesichert sei, dass sie zuverlässig unter allen Umständen eintreten werden?

Wenn ein Anbieter über solche Erfahrungen informiert lügt er doch nicht. Soll er dennoch gezwungen werden, die doch immer wieder nachweislich wirksamen Produkte vom Markt zu nehmen? Das ist der derzeitige Stand der Rechtsprechung, der m.E. logisch nicht nachvollziehbar ist,

s. http://www.essenspausen.com/doch-der-maulkorb-fuer-die-lebensmittelwerbung/

Die Wahrheit über wissenschaftliche Studien-kurhan.fotolia.com-

Sehr anschaulich und nachlesenswert schreibt über dieses Thema das Zentrum der Gesundheit, wo man – zwar nicht generell und in allen Dingen- mit viel Sachverstand  sorgfältig abwägt:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-faelschung-ia.html

Gehen Sie doch bitte einmal auf diesen Link. Ich brauche diesen Ausführungen im Kern wirklich nichts hinzuzufügen. Kolloidales Silber halte ich in diesem Zusammenhang aber nicht für ein gutes Beispiel, weil nicht das Vorhandensein von Wirkungen kolloidalen Silbers besonders problematisch ist, sondern das von seinen schädlichen Nebenwirkungen.

Sonst aber: der Glaube an die wissenschaftlichen Studien ist einfach irreal.

 

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Altersflecken – Erfahrungswissen

Erstellt von r.ehlers am 25. November 2014

Ich habe mich nach einigen kritschen Gesprächen über meinen hiesigen Beitrag vom 14.10.2014 entschlossen, das Thema ein wenig zu vertiefen, s.

http://www.essenspausen.com/altersflecken-sind-kein-schicksal/

Es ist scheinbar wirklich eine Geißel des Alters, dass sich im Laufe der Jahre überall dort, wo viel Sonne hinkommt, sich hässliche Altersflecken verbreiten: in Gesicht, Dekolleté und Handrücken.

Die Menschen tragen mit den Altersflecken ihr Alter und ihre körperlich Degeneration sichtbar vor sich her!

Bei Google, hörte ich, gäbe es doch  Dutzende von Anzeigen von Kosmetikfirmen wie z.B. L’Oreal aus Paris und Nivea, die ihre Hilfe zur Beseitigung anböten. Gefunden habe ich aber nur die Laserbehandlung,  Bleichcremes, Abschleifen der Haut (Dermabrasion), Chemisches Peeling und Kryotherapie (Kältebehandlung) – alles wenig erfolgreich und gesundheitlich bedenklich, s. http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Altersflecken-Therapie-107459_5.html.

Dass effektive Hilfe in Wahrheit von der richtigen Ernährung her kommt, schreibt niemand.

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Serotonin gegen Schwitzen und Frieren

Erstellt von r.ehlers am 24. November 2014

Wenn uns bei körperlicher Anstrengung der Schweiß auf der Stirn steht, halten wir das fast immer für einen ganz natürlichen Vorgang, auch wenn es nur wenig Mühe gekostet hat. Wir machen uns auch keine Gedanken darüber, wenn wir schon bei leichter Bewegung, etwa beim flotten Wandern, die Hemden durchschwitzen. Jeder, der nicht so schnell und so arg ins Schwitzen gerät, nimmt das gern hin und freut sich, dass er wohl anders veranlagt ist als andere Menschen.

 

-onmeda.de-

Ähnlich ist es mit dem Frieren. Manche Mensche frieren eben leichter als andere, denken wir. Dicke Menschen schwitzen leichter und können Kälte besser aushalten, denken wir.

-schule.rorschach.ch

 

Aber wir sehen das falsch! Viel mehr als unser Körpergewicht bestimmt der Botenstoff Serotonin – das Temperaturkontrollhormon - unsere Reaktionen auf Hitze oder Kälte, und das automatisch!

 

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Rationale Magnetfeldtherapie

Erstellt von r.ehlers am 23. November 2014

Magnetfeldtherapieist das nicht eine versponnene esoterische Masche?

Kaum ein Laie weiß wirklich, worum es da geht. Vor Angst, mal wieder auf hohle Sprüche hereinzufallen, will auch niemand wirklich etwas von solchen obskuren Methoden wissen. Wie sollen denn auch dem Körper von außen gesendete Magnetkräfte etwas im Körper bewirken können, wo wir drinnen doch offenbar keine adaequaten Empfänger haben? Das Wissen der meisten Mediziner über die Magnetfeldtherapie reicht kaum weiter.

Ich muss bekennen, dass ich von meiner Grundeinstellung her in Fragen der Erkenntnis nicht gerade ein mutiger Vorreiter bin. Ich sehe ja, dass wir Bürger in unserer Gesellschaft täglich in die Irrre geführt werden.  Einerseits werden aus schierer Unvernunft oder aus blankem Gewinnstreben wertlose Produkte und Wege propagiert, die keiner Prüfung standhalten können. Andererseits ist in  unserem System der massenhafte Einsatz fragwürdiger Mittel legal oder zumindest geduldet und üblich wie beispielsweise von Schlaf- ,Schmerz- und Abnehmmitteln.

Im offiziellen Gesundheitssystem werden alle neuen Wege pauschal zurückgewiesen, wenn ihre Wirksamkeit nicht “hinreichend wissenschaftlich bewiesen” ist. Wenn neue Erkenntnisse nicht gut nachvollziehbar bewiesen sind, sollte man aber längst nicht aufgeben. Wenn ich sehe, dass die anerkannten Wissenschaften sich mit dem Thema gar nicht beschäftigen oder von ihrem Wisssnstand her (noch) gar nicht in der Lage sind, die Erkenntnisse entweder zu verifizieren oder sie zu falsifizieren, frage ich doch besser nach, welche tatsächlichen Wirkungen festgestellt sind und wie wahrscheinlich es ist, dass die Methode sich am Ende doch als wirksam herausstellen könnte. Wenn dann noch gesichert ist, dass keine nachteiligen Wirkungen zu befürchten sind, ist es doch falsch, die tatsächlich nutzbaren Erfolge zu ignorieren.

Einer meiner besonders gut informierten häufigen Gesprächspartner empfahl mir, mich doch beim Autor Dr. med. Christian Thuile einzulesen. So stieß ich auf dessen Buch “So hilft Ihnen due Megnetfeldtherapie bei 60 häufigen Erkrankungen”, Mosaik bei Goldmann, 2011.

 

Dr. med. Christian Thuile, Meran, Präsident der Internationalen Ärztegesellschaft für Energiemedizin

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Aminas n a c h dem Nachtdienst

Erstellt von r.ehlers am 21. November 2014

-spreadshirt.de-

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: …[mailto:...@...]
Gesendet: Donnerstag, 20. November 2014 10:52
An: Rolf Ehlers
Betreff: empfehlungen nach dem Nachtdienst?

Sehr geehrter Herr Ehlers,

ich bin[ Unfallchirurg/in] und habe ca 1x/w Nachtdienst. (das heißt von 8h bis 9h am nächsten Tag schlafe/ruhe ich ca.3-5h). Diese Tätigkeit macht mich beginnend depressiv obwohl ich eig. gerne Menschen behandle/”heile”.

Können Sie mir ein Aminasprodukt für nach dem Nachtdienst empfehlen?

danke im Voraus

dr….

Meine Antwort:

 

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Das Grundrecht auf soziale Inklusion

Erstellt von r.ehlers am 19. November 2014

Der relativ neue Begriff der Inklusion meint nicht mehr als das genaue Gegenteil von Ausgrenzung.

Gemeint ist die Ausgrenzung von Menschen aus einer Gemeinschaft wegen einer Andersartigkeit,also anderer Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion oder Weltanschauung, Neigungen, Kultur, körperlicher und geistig-psychischer Fahigkeiten und Merkmale, usw.. Fehlende Inklusion ist daher immer auch das Zeichen der Diskriminierung, der Aberkennung der Würde des Einzelnen.

-500jahrerathaus.de-

Rechtlich angesprochen sind damit Art. 1 GG, der es dem Staat verbietet, die Würde des Menschen zu missachten. Leider gibt es keine materiellen Grundrechte, also auch keinen Anspruch darauf, dass der Staat sich aktiv dafür einsetzt, die Würde jedes einzelnen Menschen zu fördern. Grundrechte sind eben dank ihrer historischen Herkunft nur Schutzrechte gegen den Staat.

Weiter angesprochen ist auch der wichtige Art. 3 des Grundgesetzes, äußerst irreführend meist das Gleichheitsgebot genannt. In Wahrheit ist dort nicht die positive Pflicht zur Gleichbehandlung geregelt, sondern nur das Verbot gleiche Sachverhalte verschieden, also ungleich zu behandeln.

Dass unser Staat sich als Sozialstaat empfindet, sagt nicht viel, da der Staat nach der Verfassung einen weiten Spielraum hat in der Entscheidung, was er im sozialen Interesse tut oder unterlässt.

Wir brauchen endlich eine bessere Verfassung, die den Staat direkt in die Pflicht nimmt, bewusst alle Menschen, die unglücklich an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, wieder ganz in sie hinein zu führen. Warum nur ist nicht geregelt, dass es zu ahnden ist, wenn beispielsweise der Zugang zu öffentlichen Räumen und Plätzen nicht barrierefrei gestaltet wird?! Natürlich muss es auch geahndet werden, wenn Stuergelder aus dem Fenster geworfen statt im Interesse der Allgmeinheit ausgegeben zu werden.

Beim Thema Inklusion höre ich immer wieder, dass die Menschen doch alle sehr verschieden seien.  Jeder hätte seine eigenen, von anderen unterschiedenen Vorzüge, Eigenheiten und Fähigkeiten. Gemessen an der grundlegenden Gleichheit aller Menschen, die bis in unser Erbgut hineinreicht, haben diese Unterschiede aber wenig Gewicht. Die Gleichbehandlung gebietet sich also schon wegen der tatsächlich vorhandenen Gleichheit aller Menschen!

Stellen Sie sich einmal vor, die Inklusion wäre eine zwingende Pflicht für Politik, Gesetzgeber und Verwaltung! Unser Staat wäre sehr bald nicht wiederzuerkennen. Die Befolgung des Wohls der Allgrmeinheit wäre oberste Maxime für alles staatliche Handeln. Ich denke nicht, dass dies zu einem neuen Versuch des Sozialismus oder Staatskapitalsimus führen würde, weil die Eitentumsgarantien ja nicht abgeschafft würden.

Was ich zu gern sehen würde ist, wie sich durch diese Maßnahmen das ganze Gesundheitssystem ändern würde. Im Vordergrund des neuen Systems stände zweifellos die Prävention – mit der Folge, dass das System  ohne Probleme bezahlbar würde und dann auch mehr Geld für die Menschen da wäre, die trotzdem krank würden.

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Poetry Slam: Was man tut ist wichtiger als wie?

Erstellt von r.ehlers am 19. November 2014

Während das amerikanische  Rapping innerhalb der Szene der populären Musik bei uns nur eine Nische besetzt, steigt die Akzeptanz des Poetry Slams, der den Stil des Raps mit aussagestarken lyrischen Texten verbindet, stetig an. Dennoch war es ein Zufall, dass ich auf einem der “besseren” Sender wie “Arte”, “3 sat” oder “ARD Alpha” den neuen Poetry Slam der großartigen Julia Engelmann mitbekam.

Bei populärer Musik höre ich selten auf den Text. Da genügen Wortfetzen wie “save the last dance for me” völlig aus, um den allein zählenden emotionalen Effekt hervorzurufen. Der maschinengewehrartig abgefeuerte Rap dagegen überfordert meine Aufnahmebereitschaft. Gedichte lese ich zu wenig, obwohl sie mich immer wieder erheben, wenn ich es doch tue.

Und dann kommt mit dem Poetry Slam eine Vortragsweise, der mit dem Stil des Rap lyrische Worte transportiert, die geeignet sind, sich wie in Stein gehämmert in meine Seele einzubrennen. Wenn das Kunstwerk dann auch noch von einer alerten und sehr attraktiven jungen Frau vorgetragen wird, lässt man (Mann) die Worte gern unkritisch in sich einsickern.

 

-wikipedia-

Julia Engelmann (2014)

Ein Beispiel:

“Ich würde gern so vieles sagen

aber bleibe meistens still,

weil, wenn ich das alles sagen würde,

wär das viel zu viel.”

Aus http://anti-uni.com/eines-tages-baby-werden-wir-alt-sein/

In Julia Engelmanns neuestem Poetry Slam setzt sie zur Übermittlung einer offenbar überragend wichtigen Message massiv auf den immer wieder hämmernd vorgetragenen Satz:

“Was man tut ist wichtiger als wie!”

Als ich das hörte und in Gedanken gleich auf den Poetry Slam bezog, kamen mir aber doch Zweifel daran, ob dieser Slogan denn auch wirklich stimmt. Hätten mich die Inhalte auch angesprochen, wenn sie nicht als Rap, also rhythmisch flott und leicht melodisch, rüberkämen?  Habe ich nicht auf meiner Suche nach dem richtigen Essen in Anlehnung an den österreichischen Kurarzt Dr. F.X. Mayr immer wieder betont, dass es sehr oft viel wichtiger ist,  w i e  man isst als  w a s ?

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Unser Selbst ist doch nicht blöd!

Erstellt von r.ehlers am 18. November 2014

Kulturhistorisch sind wir in einer glücklichen Phase angekommen, in der wir uns keine Götter mehr einfallen lassen müssen, um mit den phantastischen Ereignissen in der uns umgebenden Welt klar zu kommen. Wir sind daher frei beispielsweise von der Herrschaft des Donnergottes Donar und des  Meeresgottes Poseidon. Auch Goethes Erdgeister (Faust II)  können uns nicht mehr schrecken

Das Gefühl der Sicherheit geht bis in unser Selbstverständnis hinein. Wir brauchen nicht mehr über den Sinn der Aufklärung seit Descartes, Kant und Freud nachzudenken. Wir sind ganz real in der Aufklärung angekommen. Wir müssen uns dessen nur besser bewusst werden, um geistig – und geistlich – frei zu sein.

Nachvollziehbare Antworten für die Fragen nach den “letzten Dingen” hat noch nie jemand geben können. Wir haben sie auch heute nicht. Es würde zwar unsere Neugier sehr befriedigen, wenn wir auch nur einen Zipfel des Wissens über den Grund des Seins der Welt und unseres Standes in ihr erfassen könnten. Wir können aber den Blickwinkel “sub specie aeternitatis” einfach nicht einnehmen. Wir wissen nichts zu sagen über Anfang und Ende, über Diesseits und Jenseits. Na und?  Ist es nicht schon eine Befreiung, dass wir keinen Anlass (mehr) haben, uns und anderen vorzumachen, wir hätten doch  den Zugang zu den ewigen Wahrheiten?! Wir können recht gut innerhalb der Grenzen leben, die uns von Natur aus gesetzt sind.

 

-bodhisat.de-

Selbstfindung

Das große Einfallstor für die irrationalen Welterklärungen war in aller Geschichte der Menschen unser unverstandenes unterbewusstes Selbst. Anders gesagt, verstanden wir uns selbst nicht. Da gibt es unser Bewusstsein, eine Funktion unseres Geistes, die das Denken in der Rationalität erlaubt und uns ermöglicht, uns wie in einem Spiegel als gesonderte Wesen zu betrachten. Voller Stolz haben wir uns daher als Mittelpunkt der Welt gesehen, mindestens aber als Träger eines “göttlichen Funkens”. Denken Sie nur an den Philosphen Fichte, der meinte, die Welte entstünde erst mit unseerer Wahrnehmung von ihr.

Die Entdeckung des Unbewussten, also die Erkenntnis, dass unser stolzes bewusstes Ich  wie ein hoch gelehrter Dr Jekyll gebunden ist an mächtiges Unbewusstes, einen tief in unserem Innern verborgenen irrationalen triebhaften Mister Hyde, verschlug uns erst einmal den Atem. Waren wir etwa Doppelwesen, mal wach, klug und verantwortungsbewusst, dann aber hemmungslos blinden Trieben ausgesetzt?

Die moderne Hirnforschung lässt keinen Zweifel daran, dass der Mensch kein Doppelwesen ist, sondern ein einheitliches Wesen mit einem zentralen Wissen vom eigenen Selbst, das  nicht nur im Zustand des Bewusstseins, sondern auch in dem des Unbewussten immer präsent ist.

Ist es aber richtig, dass unser verborgenes inneres Selbst  meist als sensibles Dummchen angesehen und wegen seiner angeblichen Irrrationalität gefürchtet wird?

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Weniger essen = länger und gesünder leben

Erstellt von r.ehlers am 14. November 2014

Eines der Tabus in Fragen der Ernährung ist die offizielle Angabe des Tagesbedarfs an Kalorien in der Nahrung für den Menschen.

Diese Angaben sind unbrauchbar, weil sie nicht berücksichtigen, wie gut die Nahrung vom Einzelnen verwertet wird, also wann er ist seine Nahrung zubereitet wird und wie er sie aufnimmt, besonders wie gut er sie zerkleinert.

Das weitere Tabuthema Rohkost und die Besonderheit des Essensbeginns auf leeren Magen erscheinen nicht einmal im Umfeld der Bedarfsbestimmung, obwohl die Effektivität der Versorgung wesentlich dadurch beeinflusst wird.

S. dazu auch http://www.essenspausen.com/der-tanz-um-den-tagesbedarf/

Kalorien, wie sie im Gerät namens Kalorimeter gemessen werden, beschreiben ohnehin nicht das Maß an der Energie, die in den Verbrennungskammern unserer Körperzellen, den Mitochondrien, mit dem Aufbau unserer einzigen  Energiewährung Adenosintriphosphat (ATP) erzeugt wird. Sie sind eine völlig unzulängliche Vergleichsgröße, weil sie nur die Menge der durch offene Verbrennung der Nahrung entstandenen Wärmeenergie misst. Die Energieträger aus der Nahrung (Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) werden in der Realität aber in den Verbrennungskammern unserer Körperzellen, den Mitochondrien, in kalter chemischer Verbrennung in ATP umgebaut.

S. dazu auch http://www.essenspausen.com/kalorien-machen-dick-dichtung-und-wahrheit/

Durch umfangreiche Studien ist inzwischen aber belegt, dass eine deutliche Zurücknahme der regelmäßigen Energiezufuhr dazu beiträgt, dass wir

  • wesentlich länger leben
  • und dabei auch noch gesund bleiben.

Die Informationen kommen aus den USA, wo Studien an Mäusen, Ratten und Makaken-Affen ergaben, dass kontinuierlich reduzierte Nahrungsaufnahme diese enormen Effekte bewiesen (2003: Obesity and Diabetes Research Center, Department of Physiology, School of Medicine, University of Maryland, 2009: Wisconsin National Primate Research Center (WNPRC) und 2012: Laboratory of Experimental Gerontology, National Institute on Aging (NIA) in Bethesda (NIH Animal Center), s. http:// www.crsociety.org/

Das nachfolgende Schaubild zeigt, dass die Mäuse, die nur knapp halb so viel zu essen bekamen (CR 55%), durchweg an die 20 Monate länger lebten als die anderen. Von den nicht reduziert ernährten Mäusen lebte keine länger als 35 Monate, wobei von denen, die die mit weniger auskommen mussten, immerhin ein Viertel 50 Lebensmonate erreichten!

Posted Image

Graph adapted from: Weindruch R, et al. (1986). “The retardation of aging in mice by dietary restriction: longevity, cancer, immunity and lifetime energy intake.” Journal of Nutrition, April, 116(4), pages 641-54.

http://www.crsociety.org/science/nia_monkey_study

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Psychotherapie: Keine leeren Sprüche!

Erstellt von r.ehlers am 14. November 2014

Gestern fand eine Vortragsveranstaltung des Patienten-Forums Düsseldorf im November 2014
statt, die starke Eindrücke hinterließ, über die ich gern berichten möchte.

Angekündigt war der Vortrag auf  http://www.gesundheitsseiten.com/index.php/termine/524-veranstaltung-koerper-seele-und-geist-in-einklang wie folgt:

“Thema: Körper, Seele und Geist im Einklang
Der erste Schritt zur Gesundung ist die Erkenntnis

Aleksandra Drinkuth arbeitet in Moers als psychologische Beraterin und Hypnosetherapeutin. In ihrer Therapeutischen Tätigkeit stößt sie tagtäglich auf Beweise dafür, dass viele Beschwerden, Symptome und Krankheiten einen Zusammenhang mit unserem Denken, Fühlen und Erlebtem haben und dass dies die Ursachen für die Beschwerden, Symptome und Krankheiten sind.

Was macht Stress mit unserem Körper? Was geschieht, wenn wir uns nicht den Symptomen, sondern den Ursachen zuwenden? Wie können wir vielleicht sogar selbst unseren Körper gesunden? Wie können wir präventiv unserem Körper Gutes tun und so zu unserer Gesundheit beisteuern?

Referentin: Aleksandra Drinkuth, Psychologische Beraterin und Hypnosetherapeutin, Moers
Wann: Donnerstag, 13.11.2014
Wo: Freie Waldrofschule, Düsseldorf-Gerresheim, Diepenstrasse 15
Einlass: 18.30 Uhr – Beginn 19.00 Uhr, Kostenbeitrag 5,- Euro”

Aleksandra Drinkuth ist Heilpraktikerin in eigener Praxis für Hypnosetherapie und Energieübertragung  in Eurotec-Ring 15, 47445 Moers, Telefon:0172/7121983, www.hypnose-drinkuth.de, aleksandra@hypnose-drinkuth.de.

PreiseHP Alexandra Drinkuth in ihrer Praxis

Hätte ich die Homepage vor der Veranstaltung mit den Leistungsangeboten Meditatives Malen, Hypnose, EMDR/HEMDr, Energieübertragung, Fernübertragung, ganzheitliche Lebensenergie, Gruppensitzungen und Meditation vorher einmal angeschaut, hätte ich von meinem Wissenshorizont aus bei den Energiethemen vorsichtshalber die Alarmtaste gedrückt, um ja nicht leeren Sprüchen aufzusitzen. Was EMDR ist, würde ich ja gewiss erfahren.

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Saponine und Lektine

Erstellt von r.ehlers am 13. November 2014

Die Hersteller nativer Kost setzen fast unisono auf die glutenfreien Scheingetreide  Amaranth und Quinoa, die ich vor Jahren als Basis für diese besondere Kostform ausgewählt habe. Alternativen sind gut möglich, haben allerdings alle ihre Vor- und Nachteile.

Immer wieder kommt die Frage auf, ob man überhaupt rohes Getreide oder rohe getreideähnliche Produkte essen sollte, weil diese Saponine und Lektine beinhalten. Es gibt ja auch die Vertreter der extremen Steinzeiternährung (Paläo-Diät) nach Cordain, Eaton und Lutz, die generell vom Verzehr von Getreide abraten. Dafür gibt  es aber keine nachvollziehbaren Gründe.

Zu den Saponinen habe ich schon geschrieben: http://www.essenspausen.com/saponine-in-geringen-mengen-wertvoll/

Lektine sind komplexe Proteine aus pflanzlichen Lebensmitteln, die sich bei einigen Ausgangsstoffen an Kohlenhydrate der Zellmembranen der Körperzellen und zu Verklumpungen von roten Blutkörperchen führen können. Wie Saponine haben sie in kleiner Menge auch nur Vorteile. Es kommt auf die Dosis an. Daher sind rohe Hülsenfrüchte, die voll davon sind, für den Menschen das reine Gift. Sie schädigen insbesondere den Darm (Leaky Gut Syndrom). Konkrete Feststellungen zur Schädlichkeit der Lektine in Amaranth und Quinoa gibt es nicht.

Lektine sind mehr in Weizen und Roggen enthalten, viel weniger in Amaranth und Quinoa. Als Basis nativer Kost eignen diese Scheingetreide sich daher sehr gut. Man braucht zudem nur sehr wenig davon (max. 1 EL).  Bei dieser geringe Menge geht es also nur um Spuren von Lektinen.

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Essstörungen: ANAD e.V.

Erstellt von r.ehlers am 11. November 2014

Die Arbeit der Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) kreuzt sich immer wieder mit der Arbeit anderer Einrichtungen, die mit der Ernährung zu tun haben.

Ein breites Spektrum der Probleme rund um das Essen wird abgedeckt von der ANAD e.V. aus München, einem Verein von Psychologen, Medizinern und Pädagogen, die  sehr erfolgreich die besonderen Probleme der Essstörungen angehen.  Ich stelle ihre Arbeit einmal anhand ihres Internetauftritts vor:

https://www.anad.de/essstoerungen/

Dabei wird allerdings deutlich, dass niemand bei ANAD n sich um die im Interesse der Gesundheit richtige Essweise kümmert, insbesondere um das Essen auf leeren Magen und die Verbesserung  der Esskontrolle durch den Gehirnbotenstoff Serotonin.

-health.lithezine.com-

Essstörungen sind ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankungen, die durch schwere Störungen des Essverhaltens gekennzeichnet sind.

Unter dem Oberbegriff Essstörungen werden fälschlich viele verschiedene Phänomene zusammengefasst, obwohl es nur zwei zentrale Störungen gibt, die eindeutig dazu gehören:

  • die Magersucht (Anorexia nervosa) mit der Verweigerung ausreichenden Essens und
  • die Bulimie (Bulimia nervosa), auch Ess-Brech-Sucht genannt .

Dazu gibt es nich die berühmten Heißhungerttacken (binge ating). Diese werden von ANAD als eine dritte gesonderte Esstörung angesehen, was m.E. aber nicht richtig ist. Schließlich weiß ich, dass die Verbesserung der Verfügung über das Esskontrollhormon Serotonin (native Kost/Aminas) automatisch die Heißhungeratttacken beseitigt!

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Serotonin: Produktionsabläufe

Erstellt von r.ehlers am 11. November 2014

Ohne eine Vorstellung davon, w i e  die Bausteine von Serotonin zum Aufbau dieses Neurotransmitters zusammenkommen, kann man nicht sicher sein, die Bedingungen für seinen Aufbau zu kennen oder gar zu beherrschen.

Dennoch wird ohne alle Kenntnis von diesen Abläufen vielfach unterstellt, es läge an der fehlenden Zufuhr des Hauptbausteins Tryptophan von Serotonin, wenn dieses knapp sei. Man müsse eben mehr Tryptophan mit der Nahrung oder es in Tablettenform oder als Trinktinktur zu sich nehmen. Dies ist wahrhaftig ein Schuss ins Dunkle – und natürlich ging er daneben. Ich komme am Ende des Beitrags darauf zurück.

Um zu wissen, wie sich der zentralnervöse Auf bau von Serotonin vollzieht, muss ich eine Vorstellung davon haben,  w o  dies geschieht. Erst seit einigen Jahren ist das geklärt.

Wikipedia schreibt dazu:

“Die Raphe-Kerne (Nuclei raphes) sind eine Gruppe von Kernen des zentralen Nervensystem, die sich über den gesamten Hirnstamm erteilt. Die Kerne liegen jeweils entlang der Medianlinie an der „Naht“ der beiden Hirnstammhälften, daher der Name (griech. rhaphé „Naht“), Neurotransmitter der Raphe-Kerne ist Serotonin.”

Es schließt sich die wichtige Frage an,  w o h e r  die Bausteine kommen.

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Die 55 größten Irrtümer und Lügen der Ernährungsforscher

Erstellt von r.ehlers am 10. November 2014

In den Ausgaben 44 und 46/2014 meiner Fernsehzeitung “tv Hören und Sehen” haben offenbar sehr genervte Fachleute in der Redaktion in einem zweiteiligen Bericht mal richtig Dampf abgelassen. Hieß die Überschrift des ersten Teils noch :

Die 55 größten Irrtümer über unser Essen,

ist der zweite Teil betitelt:

Die 55 größten Lügen unserer Ernährungsforscher.

Die Zahl 55 ist willkürlich gewählt. Tatsächlich sind es Hunderte von Fragen, zu denen in aller Öfentlichkeit immer wieder die falschen Auskünfte erteilt werden. Von Lügen will ich nicht reden. Irrtümer finden sich zuhauf aber auch in der Behandlung der 55 Reizthemen durch die Ernährungsfachleute von TV Hören und Sehen. Sie muss man doch auch zu den Ernährungsforschern zählen. Denn Ernährungsforscher ist nicht nur der, der einen weißen Kittel anzieht und Lebensmittel analysiert und mit ihnen hantiert. Forscher ist auch der, der den Wegen der Ernährung in der Literatur und in den veröffentlichten Studien gründlich ud systematisch nachgeht.

Um meine Leser nicht mit einem Wust einzelner Fragen zu langweilen, greife ich aus den angesprochenen 55 größen Irrtümern /Lügen nur die interessantesten heraus:

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Der Magische Moment des Essens auf leeren Magen

Erstellt von r.ehlers am 10. November 2014

Jedes Lebewesen muss sich ernähren. Es will und muss das richtig tun, weil es sonst Schäden davon trägt. Wir Menschen sind die einzige Spezies, die ihre Ernährung reflektieren kann. Wir hören nicht nur auf unsere Instinkte und die Signale unsere Körpers, sondern können uns auch bewusst für oder gegen bestimmte Nahrungsmittel und für die Art und Weise ihres Verzehrs entscheiden.

Dass sich bei uns dann doch sehr oft doch die unvernünftigen unbewussten Verlockungen zum Essen durchsetzen und wir unseren Verstand beiseite lassen, ist eine andere Frage. Aber wir haben eine Möglichkeit, uns mit unserem eigensinnigen inneren Selbst zu versöhnen, indem wir einfache Regeln aufstellen, deren Einhaltung eine rundum gute Versorgung sichert. Wir müssen nur solche Wege finden, die auch leicht zu verstehen und problemlos zu begehen sind.

Glauben Sie nicht, dass das sonderlich schwer wäre! Je länger ich mich mit der richtigen Ernährung befasse, dest deutlicher erkenne ich, dass es nur ein paar ganz einfache Vorstellungen sind, die wir umsetzen müssen. Neben ungezählten Detailfragen habe ich seit der Gründung der Gesellschaft für das richtige Essen e.V. (GfE) und Eröffnung des vorliegenden Blogs in 2012 immer wieder mal kurz zusamengefasst, wie einfach es wirklich ist, keine wesentlichen Fehler zu machen, zuletzt am 10.9.21014.

24.9.2012: http://www.essenspausen.com/das-einfache-leben/

21.11.2012: http://www.essenspausen.com/das-simple-geheimnis-guter-ernahrung/

10.9.2014: http://www.essenspausen.com/die-vier-spektakulaersten-ernaehrungsfehler/

Ich greife jetzt einmal den einen allerwichtigsten Aspekt für das richtige Essen heraus, von dem ausgehend die Befolgung der wenigen anderen, auch wichtigen, Grundregeln sich von selbst anbietet.

Es ist dies

der magische Moment des Essens auf leeren Magen.

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Heilende Meditation: Du bist das Placebo ??

Erstellt von r.ehlers am 9. November 2014

Wenn einer am Ende seines Buches genau die richtigen Ratschläge gibt, um dem Leben eine neue gute Wendung zu geben, wenn es sogar plausibel erscheint, dass seine Vorschläge  dem einen oder anderen den Weg zur Beseitigung nach allgemeiner Vorstellung unheilbarer Leiden aufzeigen, tue ich mich schwer damit, allzu stark zu kritisieren, dass die wissenschaftlichen Grundlagen für seine Erkenntnisse unzureichend sind.

In solch einer Situation stehe ich mal wieder nach der Lektüre des Bestsellers:

“Du Bist Das Placebo. Bewusstsein wird Materie”                                                                                            

Autor ist der amerikanische Wissenschaftler Dr. Joe Dispenza, der sich schon seit langem mit den Fragen beschäftigt wie Menschen sich selbst von chronischen und selbst tödlichen Krankheiten selbst heilen.

“Dr. Joe”

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Statt Altersstarrsinn hohe mentale Flexibilität

Erstellt von r.ehlers am 7. November 2014

Wir müssen mal wieder wegen grundlegend neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse umdenken:

Bisher gingen die Experten davon aus, dass das menschliche Gehirn eine Ressource sei, die – wie der Knorpel zwischen den Gelenken – sich im Aufbau des menschlichen Körpers einmal einrichtet, und dann nur noch im ständigen Einsatz graduierlich abgenutzt wird. Allgemein ging man davon aus, dass Hirnzellen sich niemals vermehrten und sich auch nicht wieder erneuerten.Neuronale Verknüpfungen nahmen danach auch nur ab und nie zu. Zu diesen Fehlannahmen passt unser Vorurteil gegenüber “den Alten” (in Frankreich den “petit vieux”), das sich in Begriffen ausdrückt wie z.B.

  • Altersstarrsinn und
  • sturer alter Bock.

Die ganze Summe der alten falschen Pauschalurteile findet sich auch noch bei Eperten, wie z.B. bei Prof.  Dr. med. Volker Faust, wenn er in seinem Internetbeitrag über die “Psychosoziale Gesundheit. Von Angst bis Zwang”, http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychohygiene/alter.html , folgendes schreibt

“Die wichtigsten seelischen und psychosozialen Beeinträchtigungen im höheren Lebensalter

Die meisten seelischen Beeinträchtigungen bis Störungen im höheren Lebensalter gehen auf zerebrale (Gehirn-)Abbauerscheinungen sowohl degenerativer (Zellzerfall) als auch vaskulärer (Gefäß-)Ursachen zurück. … Dazu zählen wachsende Defizite der intellektuellen Grundleistungen des Gedächtnisses, also der Merkfähigkeit, des Auffassungs- und Konzentrationsvermögens sowie der Aufmerksamkeit, insbesondere auf Dauer und unter Zeitdruck.

Mit zunehmendem hirnorganischem Abbau kommt es zur „progressiven Destrukturierung für so genannte höhere integrative Leistungen„ oder allgemeinverständlich: zur Abnahme der Urteils- und Kritikfähigkeit, zur gestörten Orientierung in Raum und Zeit und schließlich gar zur eigenen Person.  …. Das Denken erstarrt in Stereotypien und Monoideismus, wie die Fachleute sagen, also dem Überwiegen eines bestimmten Gedankenkomplexes, der alle übrigen Denkabläufe in seine Bahn zwingt oder gar abwürgt. …

Feinere Störungen des Persönlichkeitsgefüges zielen auf eine gewisse Nivellierung und Entdifferenzierung (also eine Art Vereinheitlichung auf verflachendem Niveau). Oder auf eine Vergröberung bestehender Charakterzüge sowie die überzogene Steigerung früher mehr oder weniger profilierter Eigenarten. Das heißt auf den Alltag übertragen: Der Vorsichtige wird ängstlich-zurückhaltend, der Sparsame geizig, der Extravertierte schwatzhaft-aufdringlich usw. ….”

Klingt vertraut, nicht? Dass die “kleinen Alten” nicht nur am Körper, sondern gerade im Geiste verknöcherten und nicht mehr ganz voll zu nehmen wären, haben wir doch Jahrzehnte lang eingeblasen bekommen! Das aber hat sich inzwischen als radikal falsch erwiesen.

Umdenken müssen viele Menschen auch in der Beurteilung des Standorts der Heilpraktiker, denen gern die Ferne zur Wissenschaft vorgehalten wird – obwohl es absolut nicht unwissenschaftlich ist, in den weiten Bereichen der Heilkunde auf Erfahrungen zu setzen, in denen die Medizin weder die Krankheiten kennt noch die Wege zu ihrer Heilung kennt.

“Der Heilpraktiker”: Seit 81 Jahren Fachzeitschrift für Natur- und Erfahrungsheilkunde:

Jedenfalls verdanke ich der famosen Zeitschrift “Der Heilpraktiker”  (11/2014) wertvolle vertiefende Hinweise auf neue zwingende Nachweise dafür, dass sich gerade im hohen Alter die Persönlichkeit des Menschen noch einmal  stark positiv verändert wie zuvor nur im jungen Erwachsenenalter.

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Sind gepoppte Amaranth noch Rohkost?

Erstellt von r.ehlers am 6. November 2014

-de.wikipedia.org-

Sehr geschätzter Herr Ehlers,

vor 3 Wochen hab ich mir meine erste Aminas-Dose bestellt und hau mir seitdem jeden Morgen eine Portion rein. Fühlt sich gut an, merke schon Veränderungen in der Verdauung.

Tolle Sache! Die nächsten 3 Dosen sind bestellt, werden z.T. an Freunde und Mutter verteilt.

Bin gespannt wie es sich auf die psychischen Aspekte noch auswirkt. Leider rauche ich noch viel und trinke große Mengen Kaffee. Das ist ja bekanntlich nicht sehr förderlich..

Nun ja, wir werden sehen..

Eine Frage hätte ich noch in Bezug auf die Zubereitung des Amaranths. Verwenden Sie ihn in gepoppter Form, bzw. verliert er an Nährwertgehalt wenn man ihn durch Erhitzen poppen lässt?

In “rohem” Zustand kann ich ihn mir kaum als Mahlzeit vorstellen, so klein und hart wie die Samen sind. Oder kann ich Diese mahlen und in Salate oder Gemüsepfannen packen?

Meine Mutter hat häufig ziemliche Muskelschmerzen, hängt denke ich auch mit Ihrer Ernährung zusammen. Da könnten die Aminas doch auch gute Dienste leisten, oder?

Was meinen Sie denn dazu?

Sodala, das war’s auch schon. Wenn Sie irgendwann mal ne ruhige Minute und Schreibmotivation haben würde ich mich sehr über Ihre Antwort freuen.

Bis dahin, Herr Ehlers, wünsche Ihnen alles Gute, und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Meine Antwort:

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Alterssuizid: Wette gegen Scobel

Erstellt von r.ehlers am 6. November 2014

Man muss nicht alles bierernst sehen. Man soll den Humor auch nicht verleiren, wenn das ganze uns umgebende System voller schwerster Fehler steckt. Also wähle ich einmal ein vielleicht etwas unterhaltsames Mittel, um auf solche schlimen Fehler aufmerksam zu machen.

Thema ist ausgerechnet der Freitod im Alter, der Alterssuizid, eines der düstersten Kapitel unserer Gesellschaft. Im gesamten Verkehr auf Straße, Schiene, Flugzeug oder Schiff ereignen sich deutlich weniger Todesfälle. Von den 10.000 Menschen, die sich in Deutschland jedes Jahr das Leben nehmen, ist grob geschätzt jeder zweite älter als 60 Jahre.

-just-like.net-

Unverhätnismäßig hoch ist auch die Suizidrate bei den Jugendlichen. Ganz offensichtlich halten die es nicht mehr  aus, die auf der frühen Suche, einen Halt im Leben zu finden, ins Leere greifen und die Alten, , die nach aktiven Jahren mitten in der Leere stehen.

Nun meine  W e t t e :

Es geht um die Scobel-Sendung auf 3 sat heute am 6.11.2014, 21 Uhr, zum Thema Alterssuizid:

Wetten dass Gerd Scobel und seine illustren Gäste nicht ein Wort darüber verlieren,

  • dass jedes Suizidverlangen ohne Rücksicht auf die Lebensumstände im übrigen ausbleibt, wenn der Mensch hinreichend mit dem Suizidkontrollhormon Serotonin versorgt ist,
  • und dass erst die Verschreibung von Serotoninwiederaufnahmehemmern (SSRI), die bei Ärzten allgemein gebräuchlich ist, wenn der Botenstoff Serotonin fehlt, den Drang zur Selbsttötung auslöst?

N a c h  der  Sendung werde ich diesen Beitrag ergänzen und mitteilen, ob ich die Wette gewonnen habe. Ich werde dann auch den – im übrigen von mir hoch geschätzten – bedeutenden Aufklärer Gerd Scobel vom Ergebnis unterrichten. Es ist ja nicht seine Schuld, wenn sich “die Wissenschaften” gesicherten Erkenntnissen hartnäckig verweigern und es ihn niemand wissen lässt.

 

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Diabetes mellitus lässt sich aufhalten!

Erstellt von r.ehlers am 4. November 2014

Nach Informationen der Universität Düsseldorf sind aktuell in Deutschland 6 Millionen Menschen an Diabetes II erkrankt. Das sind verteufelt viele. Sehr viel mehr Millionen Menschen sind aber auf dem Wege, diese Zivilisationskrankheit zu kriegen, wenn sie nicht gegensteuern. Aber wir unterhalten ja ein umfangreiches Gesundheitswesen, das seine Leistungen nur im Ausnahmefall für Menschen bereit hält, die “auf dem besten Wege” sind zu erkranken. Ist die Krankheit einmal da, wird zuverlässig geholfen – wenn es geht.

Gut zu wissen ist, dass jeder von uns in der Lage ist, bis zum endgültigen Ausbruch der Krankheit erfolgreich gegenzusteuern und die Symptome zum Abklingen zu bringen.

 

-grin.com-

Die Weltkarte des Diabetes

 

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“Lange Nüchternphase” vor dem Verzehr nativer Kost

Erstellt von r.ehlers am 4. November 2014

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: … [mailto...e]
Gesendet: Dienstag, 4. November 2014 11:49
An: Rolf Ehlers
Betreff: Frage

Sehr geehrter Herr Ehlers,

bezüglich des Aminas Konzepts habe ich eine Frage, die ich auf Ihren Seiten so nicht beantwortet fand: Sie schreiben, dass das Essentielle der Aminas Methode ist, dass deren Einnahme eine längere Nüchternphase vorausgehen soll, dass es aber kein Problem sei im Anschluß daran etwas zu essen auch ohne 30 Minuten zu warten, weil ja feste Nahrung eh eine Weile im Magen verbringe.

Nun meine zwei Fragen: wie lang sollte die Nüchternphase sein, denn es machte ja evl. auch Sinn nicht nur nach dem Aufstehen, sondern ggf. auch nochmal während des Tages etwas Aminas zu verzehren?

Und: wie sieht es mit Flüssigkeiten aus. Konkret: ich kann mir durchaus vorstellen morgens als erstes Aminas zu nehmen (da ich eh nie frühstücke). Aber ich brauche morgens einen Kaffe mit Hafermilch (lebe vegan).

Ich habe aber wegen meines frühen Arbeitsbeginns keine Zeit nach Aminas Einanhme nochmal 30 Minuten mit Kaffetrinken zu warten.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen,

-commons.wikimedia.org

Warum auch nicht direkt nach der nativen Kost?!

Meine Antwort:

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Relight Delight – Grundehrliche Kosmetik

Erstellt von r.ehlers am 3. November 2014

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Am 25.10.2014 war es nach einjähriger Vorbereitung so weit. Mit der Kosmetik-Serie Relight Delight gibt es ein Komplettangebot an nicht schädlichen und optimal wirkenden Kosmetikprodukten. Das ist auf dem Milliardenmarkt der Kosemtika weitgehend ein Novum.

http://www.essenspausen.com/picture_library/25.10.2014_Mannheim_Relight_Delight_002_1.jpg

Eröffnungsveranstaltung:  Besucher Rolf Ehlers, Inhaberinnen Helena Paulus und  Katrin Weise (v.l.n.r.)

Weil diese Kosmetik auf natürliche Weise die Haut von außen nicht nur verschönt und angenehm duften lässt, sondern sie auch bestens mit Mikronährstoffen versorgt, ist sie ein wertvoller Teil der gesunden Versorgung des Körpers.

Ich werde hier für Interessierte nach und nach die wichtigsten Produkte von Relight Delight vorstellen.Es gibt da einige gut durchdachte Besonderheiten, die zu kennen sich lohnt.

Die Serie hat als ersten Namensteil den englischen Begriff “Relight”. Damit soll betont werden, dass diese Kosmetika erst einmal die Funktionen der ursprünglich naturgesunden Haut wieder zur Geltung bringen. Die große Masse der -meist überteuerten – allgemein angebotenen Kosmetikprodukte mit all ihren schädlichen Inhaltsstoffen müssen erst einmal herunter vom Körper! Ihre oft in vielen Jahren  summierten Schäden können sich dann verlieren, sodass die natürliche Schönheit und gute Funktion der Haut wieder zum Vorschein kommt.

Dass mit “Delight das Entzücken über die nach der Umstellung auf diese grundehrliche Naturkosmetik mit der richtigen Dosis  wirklich  wirksamer Substanzen effektiv bereicherte Haut gemeint ist, versteht sich von allein.

 

 

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Native Kost (Aminas) ist unbedenklich neben SSRI.

Erstellt von r.ehlers am 3. November 2014

Von:@web.de [mailto:...]
Gesendet: Samstag, 1. November 2014 23:07
Hallo Herr Ehlers,

warum ist vorsicht geboten mit der Einnahme von Aminas und SSRI??Kann ich nicht beides nehmen??

Gruß …

Meine Antwort:

Liebe Frau …,

das Statement, dass Vorsicht geboten sei mit der „Einnahme“ von Aminas und SSRI, stammt nicht von mir. Die Erfahrungen im Umgang mir nativer Kost erweitern sich zwar von Jahr zu Jahr und neue Erkenntnisse kommen dazu. Aber soweit ich mich erinnern kann habe ich in keinem meiner Fachbeiträge, nicht in meinen Büchern und auch nicht in meinen Beiträgen auf www.richtig-essen.net jemals so etwas gesagt.

Ich denke, dass dauerhaft richtig ist, was ich 2012 in meinem Buch “Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks. Der körpereigene Aufbau durch native Ernährung”, Via Nova, 2.Aufl. 2014,  (S. 245f.) geschrieben habe:

„Alle Rückmeldungen, von denen ich bisher gehört habe, gehen dahin, dass es nicht schadet, neben den Medikamenten mit nativer Kost den Weg zur körpereigenen Synthese von Serotonin zu suchen.“

Aminas Vitalkost ist doch nichts als schlichte rohe Nahrung mit Mikronährstoffen, wie man sie auch durch die Wahl anderer Zutaten kriegt. Die Auswahl ist nur besonders darauf abgestimmt, dass im Hauptteil faserreiche rohe Pflanzenstoffe verwendet werden, die schonend vorwiegend extrem fein gemahlen sind und beim Verzehr auf leeren Magen einen gewaltigen Verstoffwechslungsreiz im Dünndarm auslösen.

Dieser parasymphatische Reiz bringt über das zentralnervöse Esskontrollzentrum die Produktion von Serotonin im Stammhirn in Gang. Wird dann also Serotonin in einer seiner vielen Funktionen gebraucht, ist es ausreichend da. Mit der künstlichen Verlängerung der Aktivität der Serotoninmoleküle in den Synapsen des Gehirns durch die SSRI interferiert das mit großer Sicherheit nicht.  Schließlich haben wir eine sehr feine körpereigene Kontrolle über die tatsächliche Ausschüttung von Serotonin. Ist genügend davon an der Arbeit, wird aus den in den Hirnzellen bestehenden Depots eben nichts abgegeben.

Es ist schade, dass uns außer bei Störungen nie bewusst wird, wann unsere Nahrung gut verstoffwechselt wird und wann nicht. Wäre das anders, würden wir intuitiv verstehen, wie die Esskontrolle vom Darm aus die Herstellung der hormonellen Esskontrolle im Gehirn beeinflusst.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Ehlers

P.S.:  Ohne beckmesserisch zu sein, ist mir wichtig, dass native Kost kein Heilmittel ist, das man einnimmt, sondern Nahrung, die man aufnimmt.

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Sucht wie Depression: Weg mit den alten Bildern!

Erstellt von r.ehlers am 2. November 2014

Wenn Sie auf diesen Seiten in das Suchfeld oben auf der linken Navigationsleiste die Begriffe Sucht und Depression eingeben, finden Sie Dutzende von Beiträgen zu diesen komplexen Problemen, die immer wieder darauf verweisen, dass es zu ihrer Beseitigung keine Altenative dazu gibt, dass der Betroffene den Weg findet, selbst in sein Innerstes einzudringen und dort aufzuräumen.

Ob dies auch für andere Leiden wie etwa die Fibromyalgie auch gilt, ist noch zu klären.

Grundsätzlich ist es so, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen körperliche Störungen durch geistig-seelische Interventionen beseitigt werden konnten. Das geht von der “einfachen” Nahrungsmittelallergie bsi zum schweren Krebsleiden. Leider wissen wir hierüber zu wenig, um voraussagen zu können, wann wieder einmal – wirklich oder scheinbar – eine Spontan- oder Wunderheilung erfolgt.

Bei t jeder Art von Sucht, Drogensucht, Alkohol- und Nikotinsucht, Essucht oder Spielsucht st es immer das gleiche Bild, wie ich es am 6.4.2012  festgehalten habe, dass nämlich unser Gemüt angefüllt ist mit Bildern von Belohnung, Glück und Wohlgefallen einerseits, die uns zum unvernünftigen Suchtverhalten verlocken und von Schreckensbildern andererseits, die unsere Seele gefangen halten und  uns der Sucht in die Arme treiben:

http://www.essenspausen.com/sucht-schwere-bedrohung-fuer-jeden/

Bei der Depression sind es keine Versprechen für mehr Glück, sondern düstere Bilder, die uns gefangen halten und uns wie Albträume laufend die Seele verdunkeln. Diese Bilder müssen wir einfach vor dem geistigen Auge abhängen. Neue erfreulichere Bilder warten darauf, sie zu ersetzen!

Was Sucht und Depression miteinander verbindet, ist das zentrale Merkmal der Unvernunft. Bei der Sucht sind durch die Erfahrung mit der Sucht Verhaltensweisejn eingeübt, deren Befolgung dem egoistischen Selbst große Vorteile vorgaukeln. Man spricht da vom Suchtgedächtnis, das zu löschen ist.

Beide üben einen bösen Zwang aus, der dafür sorgt, dass ihre Mechanismen erhalten bleiben. Sie können nicht beseitigt werden durch Medikamente oder durch oberflächliche Veränderungen des Lebensstils. Erst wenn die schädlichen neuronalen Verknüpfungen und die von ihnen gesteuerten Verhaltensweisen beendet sind, baut das Gehirn neue Bahnen für Abläufe fern jeder Sucht oder Depression. Die Verwandtschaft von Sucht und Depression hat den Effekt, dass sich sehr oft zur Sucht noch eine Depression ausbildet. Aus diesem Zangengriff herauszukommen ist doppelt schwer – aber auch das geht!

Bedauerlicher Weise gibt es keine einfachen Wege dazu, es sei denn man hofft auf Wunder. Erfreulicher Weise lohnt sich aber die Mühe. Es ist zwar die ganze Kreativität des Betroffenen gefragt und oft auch die Hilfe seines ganzen Umfeldes oder auch eines erfahrenen Therapeuten. Die Erfahrung zeigt aber, dass es praktisch jeder schaffen kann.

 

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Der Schlaf ist nicht der kleine Bruder des Todes.

Erstellt von r.ehlers am 2. November 2014

-rudolfsteinerweb.com-

Der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, der nie Hemmungen hatte, sich auch an die bis dahin ganz im Dunkeln liegenden Geheimnisse der Natur heran zu wagen, hat sich auch mit dem Phänomen des Schlafs befasst. In seiner „Geheimwissenschaft” kommt er so zu erstaunlichen Erkenntnissen:

„Soll … (der) traumlose Schlaf eintreten, so muss der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib herausgezogen sein. (…) Auch der Tod tritt durch nichts anderes ein als durch eine Änderung im Zusammenhange der Glieder des Menschenwesens. (…) Während sich beim Übergang in den Schlaf der Astralleib nur aus einer Verbindung mit dem Ätherleib und dem physischen Leib löst, die letzteren jedoch verbunden bleiben, tritt mit dem Tode die Abtrennung des physischen Leibes vom Ätherleib ein. Der physische Leib bleibt seinen eigenen Kräften überlassen und muss deshalb als Leichnam zerfallen.”

Die Sätze sind schwer zu verstehen, solange nicht klar ist, üm welche Formen der Leiblichkeit es überhaupt geht. Auch wenn Steiners Lehren nur esoterisch, also in kleinem Kreis von Anhängern, Resonanz gefunden haben, ist das Wissen um seine Ausgangspunkte fr die Allgemeinheit wichtig, weil Steiner einer der Väter der alternativen Sichtweisen auf das leben ist.

Physischer Leib ist all das am Menschen, das greif- und messbar ist, also insbesondere seine Billionen Zellen und das Bindegewebe – einschließlich der Zellen des Gehirns, wo der Sitz unseres Bewusstseins ist.

Ätherleib.Er ist das  unterste “Wesensglied” des Menschen. Er verfügt über Bildekräfte, die den physischen Leib bilden und erhalten, dessen formbildenden physischen  Kräfte ihn aber auch in dessen Form halten, ohne dass der Ätherleib selbst eine räumliche Gestalt hätte.  Ohne den Ätherleib verfällt der physische Leib, wie das im Tod sichtbar wird, wo der Ätherleib und alle Wesensglieder, die aus ihm erwachsen sind, den physischen Krper endgültig verlassen.  In den ersten Lebenjahren ist nach Steiner der Ätherleib beschäftigt mit der Bildung des physischen Leibs, wobei er seine Kräfte wesentlich aus der umgebenden Äthersphäre schöpft. Erst ab dem 7. Lebensjahr (mit den 2. Zähnen) sind  physischer und Ätherleib vollständig ausgebildet. Der so stabilisierte Ätherleib hat nun Ätherkräfte frei für die seelische Bildung, er ist schulreif. Im Ätherleib werden ab dann das Gedächtnis  und daneben auch die individuellen Verhaltensweisen einschließlich des Tempetaments des Menschen ausgebildet.

Astralleib. Der Astral- oder Seelenleib ist ab dem 14. Lebenjahr aus dem Ätherleib heraus voll entwickelt und hat die eigenständige Fähigkeit zum intellektuellen Denken.

Können Sie dem folgen? Durch die Neurowissenschaften, die Endokrinologie und viele weitere Forschungen ist das alles widerlegt. Allerdings haben die Wissenschaften kein Gegenmodell zu bieten, das das Wesen von Leben und Tod ebenso umfassend beschreibt. Es ist eben eine grundsätzliche Frage, ob man dann, wenn man nichts Konkretes weiß, sich mit dem begnügt, was sicher ist und sich im Übrigen vom Prinzip der Plausbilität leiten lässt.

 

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Alzheimer kann man entgegenwirken.

Erstellt von r.ehlers am 2. November 2014

Für die meisten Menschen ist es der größte Horror, sich auzumalen, im Alter an Alzheiner-Demenz oder überhaupt an Demenz  zu erkranken  und dabei ihr Gedächtnis und alle Orientierung im Leben zu verlieren. Die Chancen, betroffen zu werden, scheinen nicht gering zu sein Die WHO erwartet einen Anstieg auf 100 Millionen Fälle im Jahre 2050!

-lesnounousmobiles.com-

Jeder Mensch scheint ein potenzielles Opfer dieser unheimlichen Krankheit zu sein. Wenn es in der Familie schon Fälle von Alzheimer gegeben hat, fürchtet man ein womöglich unausweichliches Schicksal, auch auf diese Weise zu enden.Allein in Deutschland sind in den letzten Jahren viele Millionen Vorsorgevollmachten erteilt worden, weil so viele Menschen sich fürchten, im Alter dement zu werden und nicht mehr für sich selbst sprechen zu können.

Die Aufregung ist aber übertrieben, weil es eine zuverlässige Vorsorge gibt:

Jeder Mensch kann dafür sorgen, dass er mit größter Wahrscheilichkeit seine 80, 90 oder mehr Jahre in geistiger Klarheit verbringen kann und stirbt, ohne vorher verwirrt gewesen zu sein.

 

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Neurexan – Arzneimittel mit haltlosen Versprechen

Erstellt von r.ehlers am 2. November 2014

Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH aus Baden-Baden hat in der Werbung und an den Kassen der Apotheken mit ihrem als Arzneimittel zugelassenen reinen Natur- und Lebensmittelprodukt Neurexan “den Krieg gewonnen”. Die Werbung für diesen angeblichen Stresslöser ist allgegenwärtig. Sie wird nicht einmal übertroffen von den angeblichen “Abnehmgaranten” Almased und Yokebe.

Aber schauen Sie doch einmal genau hin, welche weitreichenden Wirkungen diese Firma ihrem Produkt beilegt undwie sie versucht, die Wirkungen zu erklären. Zunächst die Startseite des Internetauftritts:

http://www.neurexan.de/neurexan-wirkung/

Bild Neurexan Tabletten

“So wirkt Neurexan

Neurexan® ist ein natürliches Arzneimittel und bessert typische Stressbeschwerden wie Nervosität, innere Unruhe und Schlafstörungen innerhalb kurzer Zeit. Sie fühlen sich am Tag ruhiger und ausgeglichener. So entspannt schlafen Sie nachts besser. Ausgeruht erlebt man den nächsten Tag vitaler und mit mehr Gelassenheit.

Neurexan® wirkt schnell bei vegetativen Stresssymptomen wie nervöser Unruhe und Schlafstörungen. Es entspannt schnell ohne müde zu machen. Neurexan® senkt das Stressempfinden ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Konzentration und Fahrtüchtigkeit. Das natürliche Präparat hilft gegen nervöse Unruhe und verhilft somit nachts zu besserem Schlaf. Denn wer am Tage schon ruhig und ausgeglichen ist, schläft nachts auch besser.

Neurexan® ist akut anwendbar aufgrund seiner raschen Wirkung. Es hat kein Abhängigkeitspotential und kann daher auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.  Neurexan ist ein natürliches Arzneimittel und kann auch in Kombination mit anderen Medikamenten angewendet werden.

Neurexan® entfaltet seine Wirkung durch seine vier arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe Passionsblume, Hafer, Kaffee und das Zinksalz der Baldriansäure. Die Passionsblume (lateinisch Passiflora incarnata) wirkt regulierend auf das Nervensystem und hilft so gegen Unruhezustände und nervöse Schlaflosigkeit.

Hafer (Avena sativa) kräftigt und stärkt den Organismus, wirkt bei Überforderung und Schlafstörungen. Stark verdünnte Auszüge aus Kaffeesamen (Coffea arabica) helfen dem Körper bei Nervosität und Schlafstörungen. Das Zinksalz der Baldriansäure (Zincum valerianicum), ursprünglich aus der Baldrianpflanze gewonnen, wird bei nervösen Schlafstörungen und Unruhe eingesetzt.”

Zu den Wirkungen gegen nervöse Unruhe gibt es seine Unterseite mit eine Bandbreite von Wirkungen,, wie man sie sich bei Arzneimitteln kaum vorstellen kann,

http://www.neurexan.de/ursachen_nervoese_unruhe/:

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Ebola: Viel gefährlicher als dargestellt

Erstellt von r.ehlers am 31. Oktober 2014

Hier mal eine wichtige Gesundheitsinformation außerhalb der Fragen der richtigen Ernährung:

Seit Monaten sind wir durch unsere Medien darüber informiert, dass die Ebola-Seuche für Deutschland kaum ein Problem werden kann, weil die Inkubationszeit von Ebola nur 21 Tage beträgt und danach keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Die deutsche Öffentlichkeit hat noch kein Wort darüber gehört, dass die WHO schon am 14.10. 2014 veröffentlicht hat, dass diese relativ kurze Inkubationszeit nur für 98 % der ermittelten Fälle stimmt, im übrigen aber  eine Inkubationszeit von bis zu 42 Tagen festgestellt wurde. Jeder Tag mehr macht es immer schwerer, all die Kontaktpersonen der Infizierten zu finden.

s.  http://www.who.int/mediacentre/news/ebola/14-october-2014/en/

Die nur 2 % der Fälle, in denen der Ausbruch der Krankheit bis zu sechs Wochen dauern kann, sind   unendlich viel gefährlicher als alle anderen Fälle zusammen, weil die Vermehrung nach dem Schneeballprinzip von einem bestimmten Punkt an völlig unkontrollierbar ist.

Ich erfuhr von den schlechten Neuigkeiten übrigens nicht direkt aus den trockenen Veröffentlichungen der Weltgesundheitsorganisation, sondern durch Berichte des bekanntesten aller amerikanischen Gesundheitsblogger,  Mike Adams,der monatlich 7 Millionen angemeldete Leser hat:

http://www.naturalnews.com047267_Ebola_outbreak_incubation_period_viral_transmission.html

Bei den natural news findet sich auch eine Darstellung der möglichen Szenarien, wie ein Land wie die USA leicht von der Ebola-Seuche komplett gekapert werden kann:

Seit die USA ihre Ölkriege in den arabischen Ländern führen und sie so instabilisiert haben, dass aus einzelnen Terrorgruppen ein ganzer Terrorstaat entstanden ist, droht von dort her die größte Gefahr der Vergiftung des ganzen Landes mit Ebola Viren. Dumm genug, dass wir als  Ruderknechte mit im Boot der USA sitzen.

 

Nachtrag vom 2.11.2014:

Ein Freund, der sich auch seit Jahrzehnten gründlich mit der Gesundheit befasst schrieb mir:

“Hallo, lieber Rolf Ehlers, seit Anfang der 80er Jahre verfolge ich den HIV-Schwindel. Der Bundestag hat bestätigt, nirgendwo wurde der HIvirus wissenschaftlich bewiesen, ich halte Vorträge dazu. Wo ist der EBOLA-Erreger wissenschaftlich nachgewiesen worden. Wenn Sie es wissen, würden Sie mich bitte informieren?! Nach Schweine-Vogelvirus wird eine neue Variante durch die Arena getrieben von üblen Geschäftemachern und Lügnern. Viel Erfolg beim Recherchieren, .. .”

Das weiß ich natürlich auch nicht besser. Also antwortete ich:

“Lieber Herr…, ich zweifle auch daran, dass es  diese Viren gibt. Schweinegrippe und Tamiflu waren schon ein Riesenschwindel. Aber diese Ebola genannte Krankheit gibt es tatsächlich und sie ist gefährlich, weil bloße Kontakte zur Übertragung genügen. Was die Krankheit verursacht, weiß aber niemand. Warum zeigt man nicht statt des immer gleichen Symbols exakte Bilder der Kreatur? Es ist wie bei HIV, wo auch keine  echten Bilder des Virus existieren! Es gab aber auch die Spanische Grippe und die Pest! Einige solcher Krankheiten kann man nicht leugnen. Liebe Grüße.  Rolf Ehlers”

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Ihr persönlicher Serotonintest

Erstellt von r.ehlers am 31. Oktober 2014

Wo stehe ich?

Fragebogen für die therapeutische Praxis

zur Ermittlung von Störungen des zentralnervösen Serotoninlevels, ergänzend auch von Defiziten in der Versorgung mit Mikronährstoffen

Nachfolgend finden Sie unter I. eine große Zahl von Fragen nach Ihrem körperlichen und geistig-seelischem Befinden. Davon lässt sich – ohne Gewähr für die Richtigkeit in jedem Einzelfall – ein Bezug zur Verfügung über den wichtigen Botenstoff „Wohlfühlhormon“ Serotonin herstellen. Auch Erkenntnisse über eine nicht ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen sind möglich.

Markieren Sie bitte den Kreis vor dem Text, wenn sie die dort genannten Probleme aktuell haben oder sie vor nicht allzu langer Zeit gehabt haben.

 

I.             Körperliche Störungen

Schmerzen

  • Chronische Kopfschmerzen, insbesondere im Schläfenbereich
  • Migränekopfschmerzen
  • Schmerzen im Stirnbereich, verbunden mit Sorgen
  • Schmerzen im Bauchbereich
  • Ohrenklingen (Tinnitus)
  • schmerzhafte Verspannungen (Nacken, Schultern)
  • Menstruationsstörungen: starke, schmerzhafte Krämpfe, unregelmäßige Zyklen
  • prämenstruelles Syndrom mit erhöhter Reizbarkeit und starken Stimmungsschwankungen
  • Schmerzanfälligkeit der Gelenke
  • Weichteilrheuma (Fibromyalgie)
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Muskelschmerzen
  • Asthma

 

Nächtlicher Schlaf und Wachheit tagsüber

  • Probleme beim Einschlafen
  • Probleme beim Wiedereinschlafen nach Schlafunterbrechung
  • unruhiger Schlaf
  • häufige „schlechte“ Träume
  • regelmäßige nächtliche Schlafdauer von mehr als 8 Stunden
  • häufige nächtliche Verstopfung des einen oder des anderen Nasenlochs,
  • regelmäßiges Schnarchen
  • nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus)
  • nächtliche Atemaussetzer (Apnoe)
  • Schlafsand, verklebte Augen beim Wachwerden
  • Schwierigkeit, morgens richtig munter zu werden
  • Häufige, auch chronische Müdigkeit
  • Leichte Ermüdbarkeit bei Belastung
  • Konzentrationsmängel
  • Erinnerungslücken

 

Gewichtsprobleme und Diabetes

  • Fettleibigkeit
  • Tendenz zum schnellem Zunehmen
  • Starker Esser
  • Gier nach Süßem, auch in der Kombination süß und fettig
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum (mehr als 3 Gläser Bier oder Wein am Tag)
  • Probleme abzunehmen
  • Störungen des Blutzuckerspiegels
  • Heißhungerattacken
  • Gewohnheit, auch zwischen den Hauptmahlzeiten zu essen
  • Unterzuckerung
  • Diabetes
  • Magersucht
  • Bulimie

 

 Hautprobleme

  • fahle Haut
  • rissige Haut
  • allgemein unreine Haut
  • Schuppenbildung
  • raue Hautstellen (Oberarmrücken und Ellenbogen)
  • trockene, juckende Haut
  • vorzeitige Faltenbildung
  • starke Hornhautbildung an den Füßen
  • Pickel
  • Furunkel, Ausschläge
  • Ekzeme
  • Akne
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte (Psoriasis),
  • Nesselfieber (Urtikaria)

 

Verdauungsprobleme

 

  • Magen- und Bauchdrücken
  • Sodbrennen
  • Verstopfung
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Reizdarmsyndrom
  • Morbus Crohn
  • Durchfälle
  • Schwere Blähungen (Flatulenzen)

 

Immunabwehr und vegetative Störungen

  • Spontane Schweißausbrüche
  • starkes Schwitzen
  • leichtes Frieren
  • kalte Hände und Füße
  • Hitzewallungen (besonders im Klimakterium
  • flache Atmung
  • Tendenz zum Anhalten des Atems
  • Benommenheit und Ohnmachtsanfälle
  • Sprechprobleme: Stammeln, Stottern, undeutliche Aussprache, schnelles Sprechen
  • unmotiviertes starkes Herzklopfen
  • häufige Erkältungskrankheiten
  • häufiges Niesen
  • Infektionen der Harnwege
  • Beschwerden bei hoher Luftfeuchtigkeit (Föhn)
  • Empfindlichkeit bei klimatischen Veränderungen
  • besondere Betroffenheit durch den Jet-Lag bei Flugreisen
  • Tendenz zum Erröten, insbesondere bei Nervosität und Aufregung

 

 Weitere möglicherweise relevante Störungen

 

  • unkontrolliertes Suchtverhalten (Sex, Drogen, Spiel)
  • Gicht
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Allergien
  • Lebensmittelunverträglichkeiten

II. Mentale und psychische Störungen

 

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Krebs, native Kost und Algen

Erstellt von r.ehlers am 30. Oktober 2014

Sehr geehrter Herr Ehlers,

herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen.

Zu der Aminas Vitalkost habe ich noch Fragen:

1. Unterscheiden sich die 5 Produkte von den Inhaltstoffen wesentlich?
2. Ich überlege, welche Aminas Vitalkost Art für mich die Beste wäre?
Ich möchte nach der schon erfolgte Darmkrebs-OP und der demnächst
erfolgenden Leber-OP (3 kleinen Lebermetastasen) meine Genesung mit
Aminas Vitalkost unterstützen.
3. Ich tendiere zu Aminas Vitalkost Grüne Vielfalt.
Ist ein solcher Smoothie ca. ab dem 5.Tag nach der OP sinnvoll?
Wirkt Aminas Vitalkost Grüne Vielfalt Blut verdünnend?

Besten Dank für Ihre Bemühungen

Mit freundlichen Grüßen

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Nichts halb!

Erstellt von r.ehlers am 30. Oktober 2014

Nichts halb! Von allen Vorsätzen und Vorhalten ist dies der wichtigste im Leben, den man bei allem was man tut, denkt oder sagt, in keiner Sekunde aus dem Blick lassen darf, um nicht Fehler über Fehler zu machen.

Dinge halb zu machen heißt,

  • eine Sache nur halbherzig angehen,
  • nicht gründlich beobachten, was geschieht und
  • nicht alle für den Erfolg jedweden Unternehmens maßgeblichen Umstände ermitteln und berücksichtigen.

Wenn er nur kurz über die Richtigkeit dieses Aufrufs, nichts halb zu machen nachdenkt, versteht jeder Mensch sofort, dass das ganze Leben dadurch bestimmt wird, wie gut er sich daran hält. Wer ihn nicht stets im Hinterkopf behält und bei jeder Gelegenheit umsetzt, kann sich seiner Fehler und Misserfolge sicher sein.

Wenn aber die meisten von uns ständig und wenn selbst sehr bedachte Menschen immer wieder dieses Wissen beiseiteschieben und sich mit Teilaspekten von Problemen begnügen, sind wir schnell mit der Entschuldigung für unsere Fehler bei der Hand und erklären: „Irren ist menschlich!“

Schon die alten Römer ließen das nicht gelten, indem sie sich vorhielten, dass wir in allem, was wir tun, klug handeln und auf das Ende sehen sollen („Quidquid agas, prudenter agas et respice finem!“)

Ich gebe nachfolgend mal ein paar Beispiele, die auch zeigen wie sehr der Grundsatz, alles und nicht nur die Hälfte richtig zu machen, gerade das Thema des richtigen Essens beherrscht. Oder sollte ich sagen, wie der Grundsatz das Thema beherrschen“ müsste“, weil gerade bei diesem Thema Laien wie Experten, Produktanbieter und Konsumenten sich ständig wie wild auf einzelne gesundheitliche Fragen stürzen, ohne zu erkennen, dass ihre Beachtung ohne Einbindung in den Gesamtzusammenhang ohne Wert ist.

Als treffendstes Beispiel außerhalb der Fragen von Ernährung und Gesundheit fällt  mir der Strafrichter ein, der vor der Verurteilung eines Beschuldigten nicht alle tatbestandlichen Merkmale der geetzlich definierten Straftat prüft oder nicht darauf achtet, dass auch alle Glieder der Beweiskette geschlossen sind. Weiterlesen »

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Juckreiz durch native Kost?

Erstellt von r.ehlers am 30. Oktober 2014

Sehr geehrter Herr Ehlers,

bei mir ist ein Serotoninmangel nachgewiesen. In diesem Zusammenhang wurde ich auf ihr Produkt Aminas aufmerksam gemacht und nehme dieses nun seit ca. 1 Woche ein.

Das Produkt hat eine sehr positive Auswirkung so dass ich mich sehr wohl fühle. Allerdings stelle ich seit ein paar Tagen vermehrt einen Juckreiz am Körper fest, der sich unter anderem auch unter den Augenlidern zeigt. Kann das eine Nebenwirkung der Aminas Vitalkost sein ?

Was meinen Sie? Vielen Dank für eine Antwort. Mit freundlichen Grüssen …

Meine Antwort:

 

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Richtig essen nach dem Ende des großen Wachstums

Erstellt von r.ehlers am 27. Oktober 2014

Zum Thema “Schätze der Welt – Erbe der Menschheit” sendete der Kultursender ARD Alpha am Sonntag, dem 26.10.2014, um 13.00 Uhr eine Gesprächsrunde,  in der ein Teilnehmer für mein Verständnis und Interesse ganz wesentlich hervorstach, weil er wichtige Fragen der richtigen Ernährung und die möglichen Antworten drauf auf den Punkt brachte. Es ist dies Professor Dr.Niko Paech, der nach den Angaben auf den Seiten der Universität Olendburg folgenden Forschungsschwerpunkten nachgeht:

Umweltökonomik, Institutionenökonomik, Nachhaltigkeitsforschung, Industrieökonomik, Wohlfahrtsökonomik, Mikroökonomik, Konsumforschung, Produktion, Klimaschutz, Innovationsforschung, Diffusionsforschung, Nachhaltigskeitskommunikation, Postwachstumsökonomik.

Professor Dr. Niko Paech

 

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Adipokine schaden nicht nur Übergewichtigen

Erstellt von r.ehlers am 24. Oktober 2014

Die  gestrige Sendung von 3 Sat Scobel, die im Video nachverfolgt werden kann,

s.  http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47028#,

zielte deutlich auf die Erkenntnis, dass Übergewicht gar nicht so schlimm sei, wenn nur nicht zuviel Fett in der freien Bauchhöhle vorhanden sei.

Dieses sog. Viszeralfett, das die Organe des Unterleibs umhüllt und denLeibesumfang verstärkt, ist nach sicherem Wissen der Übeltäter, der die Betroffenen in Richtung auf das metabolische Syndrom, von Bluthochdruck (Herzinfarkt, Schlaganfall), hohen Blutfettwerten und Insulinresistenz mit der Gefahr des Diabetes II treibt.

Thomas Elrott-birgit.ellrott-

Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott

Der bekannte Ernährungsforscher Dr.Thomas Ellrott wies in der Sendung darauf hin, dass man bis vor Kurzem einen zu strengen Mastab angelegt gehabt hätte. Bisher sah man einen Bauchumfang von mehr als 80cm bei Frauen und einen solchen von mehr als 94 beiMännern schon als kritisch an und sah das Risiko beo 88  bzw. 102 cm schon als stark erhöht an. Ellrott meinte, dass beispielsweise beim Mann 102 cm Bauchumfang noch nicht kritisch sei, wobei man sogar noch etwas bei größerer  Körperlänge hinzugeben könne.

Dies Neubewertung des vizeralen Bauchfetts ist für Millionen Menschen mit etwas erhöhtem Körpergewicht eine gute Nachricht. Sie müssen sich also nicht wegen ein paar Pfunden oberhalb ihres optimalen Body-Mass-Indexes verrückt machen.

Weniger schön ist das neue Wissen, dass auch bei schlanken Menschen das vizerale Bauchfett der Grund für große Gesundheitsgefahren sein kann.

 

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Genussmittel in der Ernährung

Erstellt von r.ehlers am 22. Oktober 2014

Landläufig werden Nahrungs- und Genussmittel voneinander unterschieden. Das macht Sinn, wenn es auch so ist, dass es bei richtigem Vorgehen so ist, dass es ein Genuss ist, unsere Nahrung zu verzehren. Auch enthalten Genussmittel meist Nahrungsmittel oder bestehen sogar weitgehend oder ganz daraus. Für den Unterscheid zwischen beiden reicht es, dass Nahrungsmittel überwiegend der Versorgung dienen und Genussmittel überwiegend dem Gaumenkitzel (denken Sie nur an die beliebte Schokolade!).

Ob Nahrungs- und Genussmittel für uns “gut” sind, hängt von ihrem Gebrauch ab. Nahrungsmittel (Lebensmittel) sind im Gegensatz zu Genussmitteln lebensnotwendig. Sie versorgen uns mit Dutzenden lebensnotwendiger Stoffe, Energieträgern und Funktionsstoffen wie

  • Kohlenhydraten,
  • Fettsäuren
  • Mineralstoffen,
  • Vitaminen,
  • Spurenelementen,
  • sekundären Pflanzennebenstoffen und
  • Proteinen.

Die Proteine ihrerseits sind komplexe Strukturen, die viele Stoffe beinhalten, was kaum jemand berücksichtigt:

  • Bekannt ist, dass sie die Lieferanten der lebensnotwendigen 21 Aminosäuren sind, von denen acht essenziell sind, also nicht selbst im Körper aufgebaut werden können,
  • sie beinhalten aber auch beachtliche Anteile an Vitaminen und Nahrungsenzymen.

Wir machen auf vielfache Weise einen schlechten Gebrauch von unseren Lebensmitteln, oft ohne das überhaupt nur zu ahnen.

-menshealth.de-

Bezogen auf den Teil der Menschheit, der ständig ein übergroßes Angebot an Lebensmitteln vor sich hat, ist der größte Ernährungsfehler die Unsitte, viel zu viel zu essen – und zwar von allem. Wir laden uns die Essteller zu voll, laden mehrmals nach und fangen schon bald nach der letzten Mahlzeit wieder an zu essen. Das Essen wird so zum Übel, das zwar den Drang zum Essen immer wieder kurzfristig befriedigt, aber das Essen für Körper, Gemüt und Geist zum Dauerstress macht. Jeder weiß, dass die sichere Folge  Übergewicht und schwere gesundheitliche Störungen sind. Solches Verhalten tendiert auch leicht dazu, zur Sucht zu werden. Es erfüllt ein entscheidendes Kriteriumjeder Sucht: Man gibt dem Druck ständig nach, obwohl man weiß, dass das unvernünftig ist und einem sehr schadet!

Es gibt auch Spezialisten, die gar nicht insgesamt zuviel und zu häufig essen, aber von bestimmten Nahrungsinhalten nie genug kriegen können. Sie essen zuviel Zucker, zuviel Salz, zuviel scharfe Gewürze, zuviel Eiweiß, zuviel Fleisch, zuviel Fett , zuviel Schokolade, zuviel Eis,  zuviele Kekse usw..  Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Die Gefahren und Schäden sind ähnlichsch  wie beim allgemeinen Zuvielessen.

Bei Genussmitteln drohen andere, nicht minder schwere Gefahren.

 

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Rheuma-Rätsel

Erstellt von r.ehlers am 21. Oktober 2014

Die Krankheit mit dem Namen „Rheuma“ betrifft ein weites Feld unterschiedlicher Störungen. In der Umgangssprache meint man damit schwere gesundheitliche Störungen mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungssystem (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Muskeln und Sehnen). Die Rheumatologen kennen Hunderte verschiedene rheumatische Krankheiten. Viele von ihnen betreffen nicht nur das Bewegungssystem. Je nach Krankheitsbild kann auch die Haut und können auch die inneren Organe oder das Nervensystem beteiligt sein.

 

-gesund.co.at-


Was genau ist und woher kommt Rheuma?

Sinnvoller Weise gliedert man die zum „rheumatischen Formenkreis“ gehörenden Krankheiten in vier Hauptgruppen:

  1. Entzündlich rheumatische Erkrankungen – wie Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Gewebeschäden (Kollagenosen) und Gefäßschäden (Vaskulitiden). Die auslösenden Faktoren wie Störungen im Immunsystem, beispielsweise Autoimmunkrankheiten, Infektionen und Kristallablagerungen im Gewebe sind kaum erforscht.
  2. Degenerative rheumatische Erkrankungen – wie Arthrose. Dies sind Gelenkkrankheiten durch Schäden am Knorpel und an anderen Gelenkstrukturen, auch durch Entzündungen und Stoffwechselstörungen sowie Fehl- oder Überbelastungen. Dass auch Versorgungsmängel beim Knorpelaufbau ursächlich sein können, will die Medizin nicht wissen.
  3. Krankheiten des Bewegungssystems durch Stoffwechselstörungen – z. B. bei Osteoporose, Gicht oder Diabetes. Bei der Osteoporose baut sich Knochenmasse ab, was zur Bruchgefahr führt. Bei der Gicht ist die Konzentration von Harnstoff erhöht durch ungeklärten zu starken Aufbau und nicht erklärbare verminderte Ausscheidung, was zur Kristallbildung in den Geweben und in der Folge zu Entzündungen führt.
  4. Rheumatische Schmerzkrankheiten („Weichteilrheumatismus“) – wie Fibromyalgie. Lokale und ausgedehnte chronische Schmerzzustände des Bewegungssystems durch Überlastung von Muskeln oder Muskelansätzen (z.B. “Tennisarm” oder “steifer Nacken”). Bei der Entstehung des Fibromyalgie-Syndroms mit chronischen, ausgedehnten Schmerzen und erhöhter Schmerzhaftigkeit weiß man recht wenig über die Ursachen. Man vermutet seelische und körperliche traumatische Erfahrungen.

Ob diese Einteilung Bestand hat, ist fraglich. Die o.g. ersten drei Gruppen scheinen mir sämtlich in Fehlfunktionen von Stoffwechselvorgängen begründet zu sein, während die Gruppe der rheumatischen Schmerzkrankheiten ganz andere Entstehungsgründe (und natürlich auch ganz andere Symptome) hat. Weiterlesen »

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Männer wie Frauen: Hände weg von Rohkostsalaten!

Erstellt von r.ehlers am 21. Oktober 2014

Die in unserer Welt in fast allen Kulturen den Frauen zugefallene Rolle des Heimchens am Herd, das ihren domierenden Mann und den Rest der Familie umsorgte, ist zumindest in unseren westeuropäischen Ländern nicht mehr gültig. Ich kann das nur begrüßen, weil ich die alten Verhältnisse als falsch und unrecht empfinde.

Als Überbleibsel aus der alten Beziehungswelt ist geblieben, dass sich auch heute noch die Frauen meist viel intensiver um die gesunde Versorgung der Familie kümmern. Die Männer haben in der arbeitsteiligen Welt ohnehin begriffen, dass niemand alle Arbeit allein machen kann und halten sich gern aus allen K &K -Sachen, also Küche und Kinder betreffenden Angelegenheiten, heraus. Altbundeskanzler Gerhard Schröder sprach vom “Familiengedöns.”  Die Frauen haben zugleich weithin den Respekt vor den ach so schwer beruflich belasteten Männern verloren, denen an ihrem Arbeitsplatz Maschinen, Automaten und Computer mehr und mehr die schweren Arbeiten abnehmen, während die Arbeit der Frauen im immer komplizierteren modernen  “Haushaltsmanagement” kaum erleichtert wurde (außer durch Spül-, Waschmaschine  und Trockner). Seien wir Männer doch ehrlich: Oft ist der größte Stress am Arbeitsplatz die Unterforderung und die Langeweile! Dass die Politik seit Schröder zudem Schritt für Schritt die Arbeitsplätze immer unsicherer machte, hat die Freude an der Arbeit natürlich nicht vermehrt, sondern den Lebensstress für alle erhöht.

-wikipedia.de-

Rohkostsalat aus verschiedenen Gemüsen

Die Frauen haben Generationen lang versucht, ihre Männer  zu einem klugen Essverhalten zu bewegen. Sehr oft hatten sie damit wenig Erfolg.  Das Gros der Männer trank zuviel aß viel zu viel, viel zu fett und viel zu viel Fleisch. Besonders beim

Lieblingsprojekt der Frauen, dem Rohkostsalat

zogen sie nur widerstrebend mit, wenn sie nicht gar ketzerisch meinten,wir wären doch keine Rinder oder Schafe, die rohes Grünzeug vertrügen. Seit die endlich mehr gleichberechtigten Männer sich auch mehr um die Fragen der gesunden Versorgung kümmern, verstehen immer mehr von ihnen – aber natürlich auch ihre Frauen – dass sie in dieser Frage zufällig immer  intuitiv Recht hatten.Wer weiß, was ich über Rohkost schreibe, wundert sich nicht darüber, dass ich das Thema Rohkostsalat einmal besonders aufgreife. Schließlich ist diese Beurteilung der

Super-Gau für die vorherrschenden Essgewohnheiten:                                        

Hände weg von allen Rohkostsalaten!

Rohkostsalate sind doch das Allerheiligste im Tempel der gesunden Ernährung, nicht? Es ist aber höchste Zeit für die nächste Tempelaustreibung! Nicht nur viele Frauen, die auf die angeblich so gesunden Rohkostsalate eingeschworen sind, auch die Spitzenköche wie z.B. Oliver, Mälzer, Lafer, Lichter, Wiener, Rach, Herrmann, Hänssler und  Schubeck, um nur ein paar zu nennen, werden meine Intervention nicht mögen. Die überkommene Esskultur muss aber weichen, wenn es um die Gesundheit geht.

 

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Time Waver für morphogenetische Felder

Erstellt von r.ehlers am 20. Oktober 2014

Dirk Heinz Schreiber

Dirk Heinz Schreiber, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie
Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Chefarzt a.D.

Dr. Dirk Heinz Schreiber aus Haltern am See ist einer der prominenten Befürworter des Einsatzes des sog. Time Waver Geräts, zur Beeinflussung der Funktionen des menschlichen Körpers durch elektomagnetische Schwingungen. Ich nehme die grundlegenden Erklärungen auf seiner Homepage

http://www.naturheilpraxis-schreiber.com/timewaver/

zum Ausgangspunkt für eine kurze Erläuterung und Bewertung.  Ich schreibe meine Kritik gleich hinter die  Absätze.

-users.skynet.be-

Watis een Aura?

 

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Negative Reaktionen auf Lebensmittel

Erstellt von r.ehlers am 20. Oktober 2014

Wenn wir mit Abwehr auf Lebensmittel reagieren, ist das anders, als wenn wir einen Mitmenschen einfach nicht ausstehen können. Vielleicht haben wir  dem missliebigen Menschen gegenüber ja auch  nur ein Vorurteil. Im Vergleich beider Phänomene zeigt sich aber eine interssante Übereinstimmung, auf die ich gleich zu sprechen komme.

-stern.de-

Vorab aber sollte ich kurz den Unterschied aufzeigen zwischen

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Nahrungsmittelintoleranz
  • Nahrungsmittelallergie und
  • Zöliakie

Allen gemein ist, dass sie Rektionen auf die Aufnahme bestimmter Lebensmittel bezeichnen (engl.: adverse food reaction).

Wenn das Immunsystem an der Auslösung der Reaktion beteiligt ist, spricht man nicht von einer  Nahrungsmittelunverträglichkeit oder der Nahrungsmittelintoleranz, sondern von einer Allergie oder der Zöliakie (Sprue):

  • Ist das IgE-Immunglobulin als Antikörper beteiligt, die sonst dazu da sind, uns innewohnene Parasiten wie Bandwürmer und einige Pilze abzuwehren, liegt eine Allergie vor.
  • Sind dagegen IgA- oder IgG-Immunglobuline beteiligt, geht es um eine Zöliakie. IgA ist sonst dazu da, in den Schleimhäuten des Körpers eine Barriere gegen das Eindringen von Krankheitserregern aller Art zu bilden. Das IgG Immunglobulin (Gammaglobulin) bildet eine wichtige  nicht zellgebundene Abwehr vorwiegend von Viren und Bakterien im Blutkreislauf (humorale Immunabnwehr).

Alle anderen Abwehrrekationen gegenüber bestimmten Lebenmitteln fallen unter den Begriff der Nahrungsmittelunverträglichkeit, wobei es gleich ist, ob es um toxische Rektionen, also um Lebensmittelvergiftungen handelt oder nicht. Eine Lebenmittelunverträglichkeit, die nicht auf die Abwehr von Giften gegründet ist, wird auch eine Nahrungsmittelintoleranz genannt.

Ganz schön verworren, nicht?

Man versteht all diese Abwehrrektionen besser, wenn man sich vor Augen hält, dass sie mit Ausnahme der unmittelbaren Bekämpfung von wirklich den Körper bedrohenden Giften, Viren, Bakterien oder Parasiten Fehlannahmen sind, die tatsächlich unvernünftigen Vorurteilen gegenüber Mitmenschen ähnlich sind. Das gilt auch für die Lebensmittelallergien, die gar nicht eine wirkliche Gefahr für die Gesundheit betreffen. Bei der Nussallergie, z.B., ist gar nichts drin in den Früchten, das dem Menschen schaden könnte. Gefährlich ist erst die Fehlreaktion des Körpers, weil sie die starke Autoimmunreaktion auslöst.

Aber auch wenn das Immunsystem nicht in die Reaktion einbezogen ist, also bei den Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ist es ein Täuschungsmechanismus, der die Beschwerden auf den Kontakt mit den störenden Lebensmitteln auslöst. In diesen Fällen werden aber die Psyche und das Denkien getäuscht.

 

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Einschlaf- und Aufwachfenster

Erstellt von r.ehlers am 19. Oktober 2014

Für guten Schlaf gibt es zwei kaum bekannte Zugangswege: das

Einschlaf- und das Aufwachfester.        

Findet man keine Erholung im Schlaf, leidet auch die Wachheit dam darauffolgenden Tag. Schläft man ausnahmensweise mal eine Nacht schlecht, sind die nachteiligen Folgen noch sehr gering. Ist das aber häufig so, dass man keinen erquickenden Schlaf findet und morgens frohgemut aufstehn kann, ist man dann auch alle Tage “schlecht drauf.”

Wenn Ihnen bereits bekannt ist, dass der

Gehirnbotenstoff Serotonin

auch das

Wach- und Schlafkontrollhormon

ist, und ist Ihnen sogar bewusst, dass Serotonin auch das

Einschlafhormon

ist, und aktiv dafür sorgen, dass Ihr Gehirn  immer ausreichend damit versorgt ist, fragen Sie sich bestimmt, wozu Sie sich dann noch um den richtigen Zeitpunkt des Einschlafens und des Aufwachens kümmern sollen.

Sie sollten auch das beachten, weil dies zusätzliche  Bedingungen für den guten Schlaf sind, die auch erfüllt sein müssen. Es gibt noch weitere Bedingungen wie die Vermeidung hellen Lichts und von Lärm im Schlafzimmer. Kontraproduktiv ist es auch, vor dem Schlafengehen noch schwer zu essen. Aber das weiß natürlich jeder.

Professor Dr. Achim Kramer

Was das Essen anbelangt, ist allerdings darauf hinzuweisen, dass auch einige falsche Ratschläge “unterwegs” sind. So stellt es  z.B. die sehr gesundheitsorientierte Programmzeitung “TV Hören und Sehen” in Heft 43/2014  in das Wissen des Chronobiologen Professor Dr. Achim Kramer von der Charité in Berlin, dass Rohkost vor dem Schlafengehen schädlich sei, weil sie in dieser Phase vom Darm nicht ausreichend verstoffwechselt würde. Salat beispielsweise vergöre zu toxischen Alkoholen. Das bedeute Stress für die Leber, die an die Entgiftung heran müsste. Solche Belastungen seien Stress, der den Schlaf benachteilige.

Rohkost muss aber immer bis auf ihre Zellen hin mechanisch aufgebrochen werden. Esse ich  unmittelbar vor dem Schlafengehen noch einen Grünen Smoothie oder einen Löffel nativer Kost, Aminas Vitalkost oder auch das von Dr. Craig Hudson, Toronto,  entwickelte Zenbev,  auf leeren Magen, verteilt sich dieses Bisschen Nahrung leicht im ganzen Dünndarm und wird dort ohne jeden Stress komplett verstoffwechselt. Eine ganz andere Sache ist, dass die Aminas Vitalkost oder Zenbev dann den Anstoß zum Neuaufbau von Serotonin geben,  wenn dessen  zerebraler Level zu dieser Zeit zu gering sein sollte. Aber, was die Akzeptanz des Wissens über den Anstoß zum körpereigenen Aufbau des Transmitters Serotonin angeht, liegt Professor Dr. Krämer ganz bei der etablierten Wissenschaft, die bei  den durch den Verzehr von Lebensmitteln ausgelösten besonderen Wirkungen einfach nicht hinschaut.

 

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Unser Denken verändert unser Gehirn.

Erstellt von r.ehlers am 18. Oktober 2014

Dr. Rick Hanson

Neurowisschenschaftler Dr. Rick Hanson aus Norddakota

Amerika hat einen neuen Aufklärer und Lehrer, der jedem Menschen zeigt, wie er sein Leben erfolgreich gestalten kann: den weltweit anerkannten Neurowissenschaftler Dr. Rick Hanson aus Norddakota.  Wenn Sie sich im Netz seine Vorträge anhören, etwa auf

http://www.mbsr-tuebingen.de/kurs-angebote/rick-hanson-zu-gast-30-04-01-05-14,

hören Sie natürlich in jedem Satz den typischen Amerikaner heraus, der aus sich herausgeht und den Zuhörern in entwaffnender Offenheit begegnet. Ganz im Sinne seiner Lehren macht man aber in der Begegnung mit seinen Erkenntnissen und Vorschlägen  nur  rundum positive Erfahrungen, die zu bewahren sich für die eigene Entwicklung wirklich lohnt. Große Worte, ganz im amerikanischen Stil, nicht? Aber keine Angst: Hanson ist kein Dale Carnegie, der uns Lehrformeln einzuhämmern versucht und auch kein Billy Graham, der uns beschwört, das Gute zu tun um in Ewigkeit mit ihm vereint sein zu können. Er ist ein bedachter Wissenschaftler, der sorgsam abwägt, was er sagt und sich in seinen Lehren auf das beschränkt, was sicher zu sagen ist.

Auf der v.g. Seite wird der Kern seinerAussagen kurz, knapp und treffend beschrieben:

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen:
 Was wir erfahren, denken und fühlen, hat Einfluss auf die Struktur unseres Gehirns. Wir können demnach unser Gehirn positiv beeinflussen und verändern! Die Fähigkeit des Gehirns zu lernen und sich damit selber zu verändern, wird Neuroplastizität genannt. Durch die Anwendung selbstgesteuerter Neuroplastizität können wir neuronale Substrate positiver Bewusstseinszustände in uns stimulieren und stärken.

Indem wir unser Gehirn verändern, ändern wir unser Leben.  Wir sind jeder von uns voller wertvoller innerer Ressourcen, die wir aktivieren können. Wir  haben die reale Möglichkeit, uns so einzustellen, dass wir in unserem Leben

  • Selbstvertrauen
  • Stärke
  • Aufmerksamkeit
  • Achtsamkeit
  • Nachhaltigkeit
  • Entgenkommen
  • Empathie
  • Mitgefühl
  • und insbesondere Resilienz

vorherrschen lassen.  Unsere Natur gibt uns auch die Alternative, dem Leben und den Menschen und Dingen in unserem Leben ablehnend und sogar hasserfüllt gegenüber zu treten.Es ist aber unsere Wahl, uns davon nicht dominieren zu lassen.

Mit Resilienz ist die Fähigkeit gemeint, den Belastungen (Stress) des Lebens widerstehen zu können. Nicht liegen bleiben, wenn wir getroffen sind,  sondern wieder aufstehen und weiter  kämpfen!

Hanson stellt einfache, leicht zu befolgende Regeln vor:

 

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Google: Neue Gesundheitsinfos

Erstellt von r.ehlers am 16. Oktober 2014

-afterbedtime.wordpress.com-

In diesen Wochen stellt der Suchdienst „Google“ seine Gesundheitsinformationen auf neue Füße. Wer demnächst nach einer Krankheit „googelt“, erhält zur üblichen Auflistung der Informationsquellen eine rechts daneben gestellte neuartige Infobox mit weiterführenden ärztlichen Informationen, teils auch mit Videokamera-Symbol (zunächst als Teil des Google Helpout Dienstes). Damit soll eine direkte Internetkommunikation zwischen Patient und Arzt möglich werden.

Damit verbindet Google das Interesse, möglichst private Selbstdiagnosen zu vermeiden. Viele Ärzte sehen es ungern, dass heute so viele Menschen versuchen, mithilfe von Suchergebnissen herauszufinden, was ihnen fehlt und was sie oder ein Therapeut dagegen tun können.Solche Besserwisser können den Ärzten schon gehörig auf den Geist gehen.

In den USA wird schon gesprochen von einer Cyberchondrie. Damit ist eine besondere Art der Hypochondrie gemeint. In der Tat besteht die Gefahr, dass man im Netz seine Symptome nicht richtig eingibt und zu ganz falschen Schüssen kommt. Natürlich kann es dann auch zu unnötigen Ängsten und eingebildeten Krankheiten kommen, während die wirklichen Probleme unbehandelt bleiben.

Die Möglichkeit, einmal über das Netz mit dem eigenen Arzt oder Therapeuten in Verbindung treten zu können, ist sehr zu begrüßen, die dazu treibende Motivation aber nur sehr eingeschränkt.

 

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Gesundheitswesen: Frei oder reguliert?

Erstellt von r.ehlers am 16. Oktober 2014

-de.freepic.com-

„Was ist das für eine Frage?“, werden Sie vielleicht einwenden, „wir haben doch kein freies Gesundheitswesen! Ein freies Gesundheitswesen haben die USA, die nicht einmal eine Krankenversicherung für jedermann kennen.“

Wir haben im Interesse der Bürger immerhin die freie Arztwahl und dürfen –auf eigene Kosten- sogar Hilfe bei Heilpraktikern suchen, die über das Instrumentarium der orthodoxen Medizin hinaus Methoden der Erfahrungsmedizin einbringen. Bund und Länder sind die Träger der Einrichtungen der medizinischen Wissenschaft und Lehre, wo diese in privater Hand liegen, übernehmen sie den Löwenanteil der Kosten. Damit tragen sie auch einen Anteil an den Kosten der Forschung. Im Interesse des Verbraucherschutzes kontrolliert der Staat die Wirksamkeit der Arzneimittel und die Richtigkeit der Aussagen über die Wirkungen aller gesundheitlich relevanten Produkte – einschließlich der Lebensmittel und damit auch der Nahrungsergänzungsmittel.

Indem der Staat es den Herstellern und Verkäufern sogar untersagt, mögliche gesundheitliche Hilfen durch diese Produkte auch nur anzusprechen, greift er sogar auf unsinnige Weise dirigistisch in einen wichtigen Bereich des Gesundheitswesens ein.

Ganz frei ist da wenig. Niemand wird daher etwas dagegen sagen, dass der Staat den Therapeuten nicht vorschreibt, welche Wege – einschließlich der Auswahl der verfügbaren Medikamente - sie zur Förderung der Gesundheit nutzen. Richtig ist sicher auch, dass der Staat der Pharmaindustrie nicht vorschreibt, wonach die forschen und was sie herstellen sollen.

Und doch schafft unser Staat nur den Rahmen, in dem die Akteure im System ohne staatliche Vorgaben entscheiden, was praktisch geschieht. Von diesem Rahmen abgesehen gilt der liberalistische Grundsatz des „Laissez faire, laissez passer“, zu Deutsch:

Unser Nachtwächterstaat lässt die Dinge einfach laufen.

 

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Trauma: Entstehung und Verarbeitung

Erstellt von r.ehlers am 15. Oktober 2014

Ein schweres Trauma gehört zu den belastendsten Erfahrungen, die wir im Leben machen können. Sie vergällen oft den Betroffenen (und ihremUmfeld) das ganze Leben. Ein Trauma ist eine bleibende Verletzung der Psyche.

Es gibt auch leichtere Traumata, die nicht ganz so drastische Ausweiktungen haben. Da man in seine Mitmenschen nicht einfach hineinsehen kann, wissen selbst nahe Angehörige oft nicht, welche Dramen sich im Kopf traumatisierter Partner oder Verwandter abspielt und wie schlimm es wirklich “drinnen aussieht.”

  iamlostlikekate.wordpress.com/2008/09/15/trauma/

Psychiater ziehen die Definition des Traumabegriffs relativ eng. Ich befasse mich hier dagegen mit allen Schattierungen bleibender psychischer Verletzungen. Nehmen Sie mal die Liste der Traumata des Trauma-Informationszentrumsaus dem Internet, http://www.t-i-z.de/trauma-info/traumata-%C3%BCberblick/:

  • Es geht von Unfällen aller Art wie Autounfällen über
  • Verbrechen und Vergehen wie Mord, Totschlag, Raubüberfall, Vergewaltigung, Einbruch, Geiselnahme,Amoklauf,Geiselnahme, auch Folter, Mobbing, Stalking, sexueller Missbrauch und Gewalt in der Familie,
  • eigene Krankheit und Krankheit und Tod Nahestehender,
  • und Naturkatastrophen, auch von Menschen ausgelöst wie bei Feuresbrünsten,
  • bis hin zu Krieg, Terror, Vertreibung und Migration.

Mir fehlt bei dieser Aufzählung die große Zahl der weniger spektakulären Verhaltensweisen, mit denen Menschen einander dumm, falsch, unklug, ungerecht, respektlos, widerwärtig, hinterhältig und einfach gemein begegnen.

Schwere wie leichte Störungen können Traumen auslösen. Selbst spektakuläre und übelste Vorkommnisse  müssen aber nicht unbedingt dazu führen, während scheinbar leichte Störungen wie eine bloße Undankbarkeit oder eine ungerechte Kritik oder fehlende Beachtung zu einer schweren psychischen Verletzung führen können. Auch kann eine Geheimnistuerei hinter dem Rücken des Partners, der ständige Versuch der Dominierung, eine ständige unterschwellige Drohung mit dem Liebsentzug, und ein natürlich auch ein  Bruch der sexuellen Treue einen Riss in der Seele verursachen, der sich nicht leicht schließen lässt.

Ich vergesse nie das Leid eines jungen Mannes, der allein durch den Weggang seiner geliebten Freundin in tiefe Depressionen verfiel und auch Jahre danach kaum noch an anderes als an diesen Verlust denken konnte. Andere realisieren erst durch den Verlust ihnen bis dahin nach eigenem Dafürhalten sehr nahe stehender Menschen, dass sie ihnen eigentlich mehr eine Last als eine Freude waren und stellen verwundert fest, dass der Verlust bisheriger bloßer Gewohnheiten durch den Gewinn an Freiheit und Wohlbefinden mehr als wettgemacht wird.

Nicht wenige Witwen, die ihre Männer brav bsi zum Tode versorgt haben, wundern sich darüber, dass sie keine Trauer erleben. Das heißt nicht, dass sie gefühlsarm wären, sondern dass sie endlich wach geworden sind für die Erkenntnis ihrer bisherigen Situation und der Möglichkeiten danach (“lustige Witwe”).

So kann auch der Verlust des Arbeitsplatzes und sogar des ganzen Vermögens als eher positiv als negativ empfunden werden.  Es kommt ja immer darauf an, ob wir selbst im Besitz von Dingen oder von Möglichkeiten sind oder ob sie eigentlich uns nur beherrschen statt uns zu dienen. Schleißlich lohnt es sich immer danach zu fragen, welchen Wert sie überhaupt haben.

Der Grad der Verletzung derPsyche hängt also ab vom persönlichen Status des Betroffenen, seiner Erfahrung im Umgang mit anderen belastenden Ereignissen  – und letztlich auch von seiner hormonell-mentalen Verfassung im Zeitpunkt der Entstehung des Traumas.

 

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Altersflecken sind kein Schicksal.

Erstellt von r.ehlers am 14. Oktober 2014

Spätestens wenn die Altersflecken nicht mehr zu übersehen sind, ist nach allgemeiner Einschätzung die Jugend endgültig vorbei. Altersflecken werden als sicheres Zeichen dafür genommen, dass es im körperlichen Leben nur noch bergab geht. Altersflecken sind die typischen Zeichen des Eintritts der Senilität. Wenn man sie doch nur aufhalten könnte, meint man, käme auch die Jugend zurück!

www.onmeda.de

Nur um Ihnen eine Übersicht über die Meinungen zum Thema zu geben, teile ich Ihnen hier einaml im Wortlaut mit was das kluge Internetelexikon Wikipedia schreibt.

Aber vergessen Sie bitte sofort wieder das meiste, denn es ist radikal falsch!

“Altersflecken (lateinischLentigines seniles, Lentigines solares) sind Pigmentstörungen der Haut. Sie entstehen durch vermehrte, chronische Exposition gegenüber Ultraviolettstrahlung, z. B. Sonnenlicht. Dabei kommt es zu lokalen, scharf begrenzten hellbraunen Fleckbildungen („Makulae“) mit Vermehrung der melaninproduzierenden Melanozyten, überwiegend im Bereich der Handrücken, Unterarme und Gesichtshaut. Bei den Flecken handelt es sich konkret um Anhäufungen des bräunlich-wachsartigen Pigments Lipofuszin (auch Alters- oder Abnutzungspigment), das als Endprodukt aus der Oxidation von ungesättigten Fettsäuren der Zellmembranen entsteht. Die Lysosomen sind nicht mehr imstande, den Stoff völlig abzubauen. So bleibt er als Fleck zurück.

Das Phänomen ist mit dem der Sommersprossen (lat. Epheliden) verwandt. Bei Sommersprossen kommt es jedoch nicht zu einer Vermehrung der Melanozyten. Altersflecken können am besten durch medizinische Lasertherapie oder durch Behandlung mit Frucht-, Vitamin-A-Säure oder Rucinolhaltigen Präparaten entfernt werden, siehe auch („Hautaufhellung“). Ein nachfolgender konsequenter UV-Schutz verhindert das erneute Auftreten. Altersflecken sind gutartig. Da es jedoch eine Unterform des malignen Melanoms gibt (das Lentigo-Maligna-Melanom), das deutliche Ähnlichkeiten aufweist und sich aus einer Lentigo maligna entwickelt, wird die medizinische/dermatologische Begutachtung von Altersflecken empfohlen.

Zur Vorbeugung gegen Altersflecken empfiehlt sich ein konsequentes tägliches Auftragen von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Bei Auftreten von Keratosen empfehlen Hautärzte auch die Anwendung von Cremes mit Diclofenac Natrium Gel als Wirkstoff.”

Aber was soll man erwarten, wenn schon die große Marke Nivea empfiehlt, eine spezifische Creme gegen Altersflecken auf die Haut zu schmieren? Die Fehlinformation, dass die Flecken im Alter unweigerlich kämen und man nur darauf achten solle, dann nicht zuviel Sonne abzubekommen, verbreitet auch die Apotheken-Umschau mit einem Statement der Münchner Dermatologin Dr. Elisabeth Schuhmachers:

http://www.senioren-ratgeber.de/Kosmetik/Das-hilft-gegen-Altersflecken-101663.html

Das ist beileibe keine Sondermeinung, sie entspricht ganz den Lehren der weltweit führenden Dermatologen. Aber sie ist falsch.

In aller Kürze:

Altersflecken entstehen nicht,  weil zuviele Pigmente in die Haut kämen, sondern weil ihnen funktionswichtige Mikronährstoffe fehlen, ohne die überschüssige Pigmente nicht abgebaut werden können! Verbessert man die Versorgung, gehen die Altersflecken ganz zurück. Altersflecken sind nämlich kein Schicksal.

 

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Default Mode Network: Depression und Serotonin

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

Heutzutage wissen nicht nur Computer-Freaks, Nerds und Geeks, was ein Netzwerk und auch was ein Default Mode Netzwerk (DMN)  ist. Selbst die leistungsfähigsten Computer der Welt sind auf eher simple Weise miteinander vernetzt und erhalten auch im Ruhezustand mit einer Voreinstellung nur vergleichsweise einfache Standardfunktionen aufrecht. Unser Gehirn dagegen arbeitet mit zwei hoch komplexen Netzwerken, die zudem noch eng miteinander gekoppelt sind:

  • Das handlungsbezogene Netwerk zur Verarbeitung von Außenreizen und
  • das Ruhestandsnetzwerk zur nach innen gerichtete Aufmerksamkeit und Arbeit.

Ein Vergleich zwischen dem von der Naqtur geschaffenen Gehirn und dem von Menschen geschaffenen Computer ist müßig. Wir liegen Äonen hinter der Natur zurück. Vielen sehr bewusst lebende Menschen sind die meist unbewusst im Gehirn ablaufenden Vorgänge obskur und unheimlich. Erst durch seine Arbeit findet der Mensch aber seine Identität, erst die Zusammenarbeit beider Netzwerke schafft die volle geistige Leistung und insbesondere die Kreativität.

In der Röhre des Magnetresonanztomographen (MRT) kann man erkennen, welches der beiden Netzwerke gerade aktiv ist. Tun wir nichts, wird das ganze Ruhegehirn aktiv, sichtbar an den Emanationen von Gehrinwellen, die insbesondere der der mediale temporo-parietale Cortex, der posteriore cinguläre Cortex sowie der mediale präfrontale Cortex aussenden.  Interessant ist, dass sich beide Netzwerke in einem Rhythmus von 20 bis 25 Sekunden im Maß ihrer Aktivität abwechseln, ohne dass eines von ihnen jemals ganz weggeschltet würde. Am ehesten verliert der Mensch noch in der Tiefschlafphase zeitweilig alle wichtigen aktivierenden Verknüpfungen.  Im Traum kann er dagegen bis an den Wachzustand heran gelangen oder sich im Klartraum bewusst werden, dass er sich im Traum befindet. Obwohl er körperlich immobilisiert ist, erlebt er die Traumwelt in vollen Farben und starken Eindrücken. Umgekehrt drngt sich das DMN nach vorn, wenn der Mensch sich im Tagtraum fängt oder ziellos vor sich hin sinniert.

Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie besonders bei der Depression, beim Alzheimer, dem Autismus, dermSchizophrenie und der Depression hat man bereits Veränderungen im DMN gefunden, über deren Bedeutung sich aber noch nicht viel sagen lässt.

Forscher an der Wiener Universität haben nunmehr in der Betrachtung der Emanationen, die vom  DMN ausgehen eine Tür aufgestoßen, die vielleicht bald eine exakte Messung der Serotoninaktivität des menschlichen Gehirns erlaubt:

s. http://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140429105015.htm

 

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Studie: Serotonin bremst Schmerzwahrnehmung

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

“Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast”. Dieser Spruch, der meist Winston Churchill zugeschrieben wird, stammt in Wahrheit von Josef Goebbels (http://www.klein-singen.de/statistik/churchill.php).

Gleichwie, inhaltlich ist an der Aussage “was dran”, auch wenn man sie auf die üblichen medizinischen Studien überträgt – selbst wenn sie dem sog. Goldstandard entsprechen und ergebnisbasierte placebokontollierte und randomisierte Doppelblinstudien sind. Keine Studie ist besser als die Logik ihrer Fragestellung, ihres Studienaufbaus und der aus ihre gezogenen Schlussfolgerungen.

Während manche Studien sich mit allerlei Klimmzügen in die hehren Bereiche wahrer Erkenntnis hinaufquälen, leuchten andere schon nach erstem Blick auf sie in vollem Umfang ein. Das trifft zu auf die Studie von Zachary  Mainen, Director des Champalimaud Neuroscience Programms,  einer private biomedizinischen Forschungseinreichtung in Lissabon, Portugal:

http://www.thehindu.com/sci-tech/health/researchers-decode-effect-of-serotonin-on-pain-sensitivity/article6346926.ece

 

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Blöde Frage: Hilft körperliche Aktivität bei Depressionen?

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

Die meines Erachtens blöde Frage, ob körperliche Aktivität bei Depressionen hilft, ist in der Literatur tatsächlich ausgiebig erörtert worden, s.

http://www.medicalnewstoday.com/articles/246391.php

Da diese Texte nirgendwo ins Deutsche übersetzt sind, gebe ich die Kernaussagen in (freier) Übersetzung wieder.

„Gute Frage ist halbe Antwort!“, das ist eigentlich bekannt. Wir müssen uns daher besser hüten vor unsinnigen Fragen, die es nicht verdienen, dass man sich eingehend mit ihnen beschäftigt. Blöde Fragen aufzuwerfen, ist eine leichte Übung. Man muss nur nach einem möglichen inneren Zusammenhang zwischen zwei Phänomenen fragen, von dem man kaum etwas weiß. Zum Design einer anerkennungsfähigen Studie gehört dann der Aufbau eines Prüfschemas. Auch das ist ganz leicht, weil man frei ist zu überprüfen was man für wichtig hält. Ob man dann „richtig“ prüft, ist unwichtig. Selbst bei korrektester Prüfung ist die Studie nichts wert, wenn die falsche Frage gestellt und die falschen Kriterien überprüft wurden. Dass die Schlussfolgerungen dann möglicherweise unlogisch sind, ist am Ende auch egal. Genauso verhält es sich mit der britisch-amerikanischen Studie:

TREAD (TREAtment of Depression with physical activity)

= therapeutische Intervention mit körperlicher Aktivität bei der Depression.

Eigentlich ist die Wahl eines schlagkräftigen Namens für eine Studie schon der halbe Gewinn einer wissenschaftlich akzeptierbaren Erkenntnis. Im vorliegenden Falle ging das Konzept aber nicht auf, weil die Kritiker am Ende durchweg zum Ergebnis kamen, dass die körperliche Aktivität bei der Depression ohne besonderen Wert sei. Das indessen ist genauso falsch wie es die ursprüngliche Annahme des Gegenteils war.

 

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US-Studie: Depressionen unabhängig von Serotonin?

Erstellt von r.ehlers am 13. Oktober 2014

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es in den medizinischen Wissenschaften in aller Welt kein größeres Thema als die Bedeutung des Gehirnbotenstoffes Serotonin für den Erhalt der mentalen und körperlichen Gesundheit. Serotonin, das den Beinamen Hormon der 90er („hormone of the nineties“) erhielt, löste Melatonin als den „Regler aller Regler“ (Pierpaolo und Regelson) ab. Alle Untersuchungen zeigten, dass der Transmitter Serotonin bei der großen Zahl der „modernen“ Menschen nicht ausreichend zur Verfügung stand. Auch gab es nach allen Untersuchungen und Studien eine absolute Übereinstimmung, dass die grassierenden psychischen Erkrankungen wir insbesondere Depressionen, chronische Müdigkeit, Burnout, Kopfschmerz, Angst, Zwang und die Wach- und Schlafprobleme auf eine mangelhafte Versorgung mit Serotonin zurückzuführen sind.

In dieser Zeit sprossen auch die intensiven Bemühungen, den Weg zur Anhebung des Serotoninspiegels zu finden. Man fand diesen Weg leider nicht, wohl aber chemische Substanzen, die künstlich die Dauer der Serotoninaktivität an der Übergabestelle der neuronalen Informationen (Synapsen) verlängerte. Damit hatte die Pharmazie keine Mittel gegen die Krankheiten gefunden, wohl aber einen gewaltigen Markt für ihre patentierten Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) von Prozak bis Cipralex und Sertralin (und Hunderte Handelsprodukte mehr). Daneben kamen viele Bemühungen auf, wenigstens Zwischenstufen des chemischen Aufbaus oder Umbaus von Serotonin therapeutisch zu nutzen, wenn man schon nicht wusste, wie man den Stoff ins Gehirn hinein kriegte. Jahrelang wurde und wird bis heute der amerikanische Markt überschwemmt mit Tryptophan-, 5 H T P – und Melatonin-Produkten. In Europa, wo weniger Werbemilliarden für diese Dinge ausgegeben wurden, erfuhr die Allgemeinheit von der ganzen Problematik recht wenig.

Bedeutende Forschungsbemühungen zur Verbesserung der Verfügung über den Botenstoff Serotonin gibt es heutzutage nicht. Das Geld müsste ja gerade von der Industrie kommen, die sich in diesen Jahren und Jahrzehnten mit den SSRI dull und dämlich verdient! Aber bescheidene Bemühungen um das Thema gibt es doch. Es handelt sich um kleine Studien außerhalb der großen Forschungseinrichtungen. Über sie wird sogar hier und da berichtet.

Ich gebe hier einmal wieder, wie Ärzte aus einem 108-Betten-Krankenhaus in Detroit auf Grund ihrer eigenen Forschungen zum Ergebnis gekommen sind, dass zwischen der Verfügung über Serotonin im Gehirn und dem Aufkommen von Depressionen vielleicht gar kein nennenswerter Zusammenhang besteht,

s. http://www.medicalnewstoday.com/releases/281645.php

 

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MAP – die Eiweißrevolution?

Erstellt von r.ehlers am 10. Oktober 2014

MAP  ist die Formel für das Master Amino Acid Pattern, praktisch Presslinge, die aus Pflanzen gewonnen alle 8 essenziellen Aminosäuren in genau definierter Zusammensetzung beinhalten, s.

http://www.drreinwald.de/dr-reinwald-vital/ernaehrungsprodukte/map-r.html.

 

MAP ®1 – 3 mal am Tag soll man jeweils 5 Presslinge zerkauen und mit Flüssigket herunter spülen.

Das Glas mit 120 Presslingen kostet  59,00 € incl. MWSt zzgl. Versand (geschätzt mind. 4,90 €). Jeden Tag kostet der Spaß daher je Presling etwa einen halben Euro oder beim Durchschnittsverbrauch von 10 Stück am Tag sage und schreibe 5,00 € am Tag!

Das ist ja mal eine teuer zu bezahlende Revolution. Aber bessert sich dadurch auch was für die Gesundheit? Oder wird mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben?

 

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