Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Typenlehre ohne Sinn: Helen Fishers Liebestypen

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 29. August 2017

Die Anthropologin Helen Fisher (2008)

Die von ihm selbst geschaffen Typenlehre jedes einzelnen Menschen

Jeder Mensch erbringt mit seinem Hineinfinden in seine Welt eine immense mentale Leistung. Das gilt insbesondere für einen erfolgreichen Umgang mit unseren Mitmenschen. Dabei ist es sehr  wichtig, gut und auch schnell abschätzen zu können, ob wir von der Begegnung mit Menschen profitieren oder Schaden nehmen sollten. Der Schlüssel für diese Urteile sind die von uns bei ihnen erkannten persönlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen. Nach diesen persönlichen Merkmalen und Gepflogenheiten stecken wir sie in von uns selbst bestimmte Kategorien.

Aus den vielen Erfahrungen mit unseren Mitmenschen entwickelt jeder Mensch so etwas wie ein höchst persönliches Ordnungssystem, indem er seine Kontaktpersonen kategorisiert bzw. in Schubladen ablegt. Dieses System nimmt unser ganzes Leben lang eine zentrale Rolle in unserem Denken und Fühlen ein. Es begleitet uns bei allen  Einschätzungen und Beurteilungen. Dieses von jedem Menschen selbst geschaffene Ordnungssystem ist für seinen sozialen Umgang mit anderen Menschen unverzichtbar. Ohne dass wir das so zu nennen pflegen, bauen wir so jeder für sich seine eigene sehr sinnvolle persönliche Typenlehre auf, an der er natürlich im Laufe seines Lebens arbeitet.

 

Althergebrachte Typenlehren

Die Menschen unabhängig von unseren höchst persönlichen Erfahrungen in ein übergreifendes System unterschiedlicher Kategorien einzuteilen, ist schon seit jeher ein beliebtes Spiel. Zur Bildung der Kategorien mussten in der Geschichte der Menschheit alle möglichen äußeren Gegebenheiten herhalten, angefangen von den verschiedenen Elementen in der Natur bis zu den Lichtpunkten im bewegten Kosmos.

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Neues zur Ernährung des Hundes

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 15. August 2017

Am 28.2.2016 schrieb ich Folgendes zum Vergleich der Tierernährung mit der des Menschen, das nur erste Ansätze zur richtigen Ernährung der Tiere geben konnte. Ich gebe es der Einfac hheit halber im Kern hier noch einmal wieder. Das Thema gerade der Ernährung des treuesten Begleiters des Menschen , des Hundes, verdient aber eine viel größere Beachtung.

  • Schließlich ist der Hund in seiner Existenz so sehr vom Menschen abhängig wie kein anderes Lenbewesen.

Native Kost auch für Hund und Katze

Verdauungsorgane

Bild: http://www.mallig.eduvinet.de/bio/hund/Hund33.htm

Meine Überlegungen, ob Schweinefleisch für uns Menschen bekömmlich ist,

s.http://www.essenspausen.com/entwarnung-fuer-schweinefleisch/,

haben mir bewusst gemacht, dass das Schwein, auch wenn es ebenso ein Allesfresser ist wie wir Menschen, doch eine ganz andere Anatomie des Verdauungstrakts hat.

Bildergebnis für Schwein Anatomie Magen

Wie aber ist das bei unseren liebsten Haustieren, Hunden und Katzen, die reine Raubtiere sind?

Am Auffälligsten ist, dass die Unterschiede im Verdauungstrakt  zwischen dem Menschen und seinen fleischfressenden Hausgefährten Hund und Katze nicht so groß sind wie im Vergleich aller zum Schwein. Alle drei haben einen oben am Magen gelegenen Eingang, in den die Speiseröhre mündet.  Nur das Schwein hat aber einen von da aus nach unten abhängenden sackartigen Magen, der seinen Ausgang in den Dünndarm (Magenpförtner, Pylorus) ebenfalls oben am Magen liegen hat.

Gegenüber dem Menschen ist der Magen der Raubtiere etwas einfacher aufgebaut. Man spricht da von einem Kugelmagen. Entscheidend anders ist, dass dieser die beim menschlichen Magen bestehende  Zweiteilung in den Korpus des Magens und den seitlich vom Magengrund her abzweigenden Vorhof des Magenpförtners (Antrum Pylori) nicht kennt.

Makroskopischer Aufbau des Magens. (1) Korpus, (2) Fundus, (3) vordere Magenwand, (4) große Kurvatur, (5) kleine Kurvatur, (6) Kardia, (9) Sphincter pylori, (10) Antrum, (11) Canalis pyloricus, (12) Incisura angularis, (13) Magenrinne, (14) Schleimhautfalten (durch Fensterung). Quelle: Wikipedia 

Beim Raubtiermagen liegt der Magenausgang wie beim Menschen auch unten seitlich, allerdings zur anderen Seite hin. Bei ihm geht der Nahrungsbrei vom Magenboden aus direkt in den Zwölffingerdarm (Duodenum). Das phantastische Programm des menschlichen Magens kennt kein Tiermagen: Kein anderes Lebewesen kennt das, dass erst ankommende Speisen gesäuert, dann weitgehend neutralisiert und jeweils in nur kleinen Portionen nacheinander aus einem gesonderten Vorhof des Magenpförtners heraus durch den Pförtner  in den Zwölffinderdarm hineingespritzt und dann der ganze Rest wieder zurück in die Magenmitte gestoßen wird.

Wie beim Menschen sorgen aber auch bei den Raubtieren die Lage von Magenein- und ausgang dafür, dass sich beim längeren Ausbleiben von Nahrung der Magen vollständig entleert. Im leeren Zustand sind bei Mensch und Raubtier auch die Ausgänge der Säuredrüsen in den Falten der Magenwände verdeckt, sodass auf Grund des Speichelflusses vom Mundraum her ein eher basisches Klima herrscht – alles Zustände, die es beim Schweinemagen nie gibt. Damit sind die Grundlagen für eine Nutzung der Vorteile nativer Kost auch bei Hund und Katze  gegeben.

Native Kost, die in kleiner Menge mit ausreichend Flüssigkeit von Hund oder Katze auf leeren Magen aufgenommen wird, läuft dann auch bei ihnen ohne Verzug direkt in den Dünndarm und kann sich (auf der ohnehin viel kürzeren Strecke) bequem über den ganzen Dünndarm verteilen. Auf diese Weise entsteht durch die schnelle Verstoffwechslung in den Zellen der Zotten und Mikrozotten des Dünndarms eine sonst nicht vorkommende intensive Verstoffwechslung. Was spricht gegen die Annahme, dass dies auch beim Tier den körpereigenen Aufbau des Wohlfühlhormons Serotonin anstößt? Serotonin ist das älteste aller bekannten Hormone/Botenstoffe, über das schon die Ammoniten verfügten.

Dass Tiere von nativer Kost ebenso profitieren können wie wir Menschen auch, erfuhr ich erstmals durch die Schilderung eines Wiener Tierarztes, der seiner schwer dahinsiechenden Katze „Whitey“ in einer Kanüle täglich eine Mischung aus Nativer Kost (Aminas) und Wasser in den Rache gespritzt hatte. Schon nach wenigen Tagen sprang sie mit einem Satz auf den Behandlungstisch. Sie fraß wieder und hatte Stuhlgang!

 

Gedanken zur Ernährung des Hundes

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Native Kost: Die Wahl der Körner spielt kaum eine Rolle

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 1. August 2017

Für den an der richtigen Ernährung interessierten Leser, der es anz genau nimmt mit den Inhaltsstoffen unserer Nahrung, stelle ich einmal die Inhaltsstoffe zweier pflanzlicher Nahrungsmittel vor, die sich – wie endlos viele andere auch – perfekt als native Kost für die Suche nach dem körpereigenen Aufbau von Serotonin eignen.

Nur eine Bemerkung dazu: Was das eine Korn weniger ha als das andere , ist leicht auszugleichen, indem man davon ein paar Gramm mehr isst – womit ich aber nicht sage, dass erst durch den Verzeh nativer Nahrung auf leeren Magen die Aufbaustoffe für Serotonin in den Körper kommen müssen. Auch was man sonst so am Tage isst oder auch am Vortage wird in den benötigten geringen Mengen regelmäßig in den Zellen des Körpers gespeichert!

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Ketonkörper sind nicht nur Ersatz für Glukose und Glykogen

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 1. August 2017

Professor Dr. Achim Peters aus Lübeck hat Weltruf erlangt mit der Erforschung der Versorgung des stets hungrigen menschlichen Gehirns, des „selfish brains“.  Er hat gelehrt, dass  man die Bedarfe des menschlichen Körpers nach Energie- und Vitalstoffen nur in Kenntnis des überproportionalen Bedarfs seines Hauptverbrauchers, des Gehirns verstehen kann. Erst wenn das Gehirn so viel an Energie aus den Stoffwechsekreisläufen heraus erhalten hat, wie es einem Viertel des tägliches Gesamtbedarfs entspricht, kommt der große Rest des Körpers zum Zug.

Das Gehirn ist zudem noch wählerisch. Während sonst alle Zellen und Organe des Körpers ihre Energie aus allen bekannten Energiequellen ziehen, also aus Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren, goutiert das Gehirn den wichtigsten Energielieferanten nicht: Das Gehin kann einfach kein Fett zum Energieaufbau nutzen.

Es akzeptiert an frisch ankommenden Energieträgern nur die das Kohlenhydrat Glukose, diese wird ihm aber auch von der Leber geliefert, die als Energiespeicher den Stoff Glykogen aufbaut, den sie bei Bedarf in Glukose umwandelt und zum Transport ins Gehirn an die Blutbahn abgibt.

Fehlt es auch an Glukagon, greift der Körper auch auf seine Eiweiße zurück und macht aus ihnen in der Neoglukose in der Leber oder in der Neoglukolyse im Dünndarm die für das Gehins so wichtige  Glukose. Gerade wenn der Mensch auf sein Gewicht achten muss, ist es für ihn allerdings besonders misslich, wenn er für den Aufbau von Glukose Eiweißstrukturen,  also meist Muskelfleisch opfern muss. Schließlich verbraucht ein muskulöser Körper selbst in Ruhe mehr Kalorien als ein anderer.

Es gibt aber am Ende noch eine weitere Energiewährung, die das Gehirn (und auch der restliche Körpermit Ausnahme der Leber) anzeptiert. Das sind die Ketonkörper (auch Ketokörper), die es in dreifacher chemischer Ausführung gibt:

Aceton

Aceton

3-Ketobuttersäure

3-Ketobuttersäure

3-Hydroxybuttersäure

(R)-3-Hydroxybuttersäure β-Hydroxybuttersäure

Mit diesen Ketonkörpern hat es eine Bewandnis, die über ihre Bedeutung als weiterer Energieträger weit hinausgeht. Der Grund hierfür liegt darin, dass sich die Ketonkörper ausschließlich in katabolen Stoffwechsellagen bilden.

Was heißt das?

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NEUE GRUNGLEGENDE ERKENNTNISSE: Auftreten, Ausbleiben und Wiederkehr der Serotoninwirkungen

Erstellt von r.ehlers am Sonntag 30. Juli 2017

Was es für den Eintritt der tollen Wirkungen braucht?

Bildergebnis

Nur 1 Glas Wasser + 1 Löffel gewöhnliches Pflanzenmehl!

Die grundlegenden Erkenntnisse betreffend die Wirkungen des Verzehrs nativer Kost, über die ich hier berichte, sind tatsächlich neu, insbesondere in ihrer Konsequenz. Sie kommen aber keineswegs überraschend, zeigten sie sich in Ansätzen doch schon bald nach der ersten Verbreitung der von mir entwickelten Aminas Vitalkost, die bis vor zwei Jahren in der Firma meines jüngsten Sohnes, Dominik Ehlers, hergestellt und von ihm vertrieben wurde.

Mein Sohn Andreas Ehlers, der Sinologe, mein damaliger Mandant Armin Bonack und ich, die wir im Jahre 2000 auf Reisen in China waren, hatten offenbar als erste überhaupt durch den Verzehr einer kleinen Menge pflanzlicher Kautabletten (KUIKE, im Esentlichen aus aus Reis und Soja) beim Verzehr auf leeren Magen absolut frappierende Wirkungen in Bezug auf Wohlbefinden, Wachheit und Schlaf erlebt. Ich hängte die Juristerei an den Nagel und fand nach eingehenden Studien in der Gastroenterologie, der Zellforschung und der Endokrinologie, dass all die festgestellten Wirkungen darauf zurückzuführen waren, dass der Verzehr einer kleinen Menge fein gemahlener faserreicher Pflanzenkost bei uns und allen, die später gleiche Wirkungen verspürten, den Aufbau und die Ausschüttung des Wohlfühlhormons Serotonin verursachte – mein Aminas-Prinzip.

Viele Tausende, die seither meine Aminas-Pastillen, die Aminas-Riegel und insbesondere die Aminas Vitalkost, aber auch die vielen durchweg sklavischen Nachahmerprodukte Nature-Vitalfrühstück (Wessner), Abon-Vital Vitalkost (Bonack),  TAKEme Glücksnahrung (Naturella/Dr. Dahlke) und die Vitalkost von Naturkost Ehlers (meine Frau), ausprobierten, stellten dadurch weitgehend ähnliche körperliche und mentale Verbesserungen fest. Ich rechne damit, dass das auch bei überteuerten simplen Nachahmerprodukten wie dem Inka Gold vom Zentrum der Gesundheit so ist. Ich sehe überall da ohne jeden Zweifel die Wirkungen des Schlüsselhormons Serotonin. Das gilt ganz sicher auch für das kanadische Zenbev, das nichts enthält außer Kürbiskernmehl und Dextrose, auch wenn dessen Entdecker Dr. Craig Hudson auf Grund seiner Studien meint, dass seine pharmazeutische besondere Bearbeitung der Kürbiskerne zur besseren Gehirngängigkeit des enthaltenen Tryptophans und damit zum Serotoninaufbau führte.

Meine eigenen Überprüfungen und die Rückmeldungen von praktisch allen Lesern meines Blogs zeigen übrigens, dass die Wirkungen auf keine Weise anders sind, wenn man sich seine native Kost selber zusammenstellt. Man nimmt  z.B. einfach einen Löffel Buchweizenmehl (gehäufter Teelöffel oder gestrichener Esslöffel) oder sonst ein Mehl von irgendeinem Getreide oder getreideähnlichen Stoff.

 

Kein Auftreten serotonerger Wirkungen  

Leider habe ich in den vergangen 17 Jahren, in denen ich das Projekt Aminas/native Kost/Serotonin betreibe, nicht Buch geführt über die vielen Tausende von Rückmeldungen von Anwendern des Aminas-Prinzips. Sowohl in meinen Büchern wie auch im vorliegenden Blog habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass es eine nicht geringe Zahl von Menschen gibt, die absolut keine besonderen Wirkungen verspüren.

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Freie Liebe statt Ehe für alle

Erstellt von r.ehlers am Mittwoch 28. Juni 2017

Meinungsumfragen haben gezeigt, dass die Befürworter einer Ehe für alle mit 75 oder gar 83 Prozent in der Mehrheit sind.  Im Bundestag und in den Länderparlamenten sind auch schon seit langer Zeit fast alle Abgeordneten dafür. Allein die CDU/CSU  war konsequent dagegen. Kanzlerin Merkel hatte erklärt, dass sie Bedenken hätte, weil mit der Zulassung der gleichgeschlechtlichen Ehe auch die Adoption von Kindern durch sie gefördert würde. Sie meinte, es könnte den Kindern – vielleicht  -schaden, wenn ihre Eltern nicht die Bilder beider Geschlechter repräsentieren. Im Übrigen wollte sie Rücksicht nehmen auf andere Konservative in ihren Reihen, die krass gegen die Verwässerung des klassischen Bildes der Ehe sind.

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl im September hat Merkel nun mal wieder eine ihrer plötzlichen Kehrtwendungen in Richtung auf die Volksmeinung gemacht und erklärt, dass sie für die christliche Fraktion die Abstimmung im Bundestag darüber aus Gewissensgründen freigeben wolle. Damit klar ist, wem die jetzt kommende Liberalisierung des Eherechts zu verdanken ist, werden die SPD zusammen mit den Oppositionsparteien den vorbereiteten Gesetzesvorschlag zur Einführung der Ehe für alle noch in dieser Woche durch den Bundestag bringen.

Bildergebnis für dreiecksbeziehung

Foto: t-online

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Untragbare freie Migration und unmenschliche Abschottung

Erstellt von r.ehlers am Freitag 23. Juni 2017

Bildergebnis für bootsflüchtlinge mittelmeer

In der kaum als vollendet zu bezeichnenden parlamentarischen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland haben die Bürger  zwar unmittelbar kein Mitspracherecht bei politischen Fragen, selbst in denen von Krieg und Frieden. Weil die Politikerkaste aber immer wieder gewählt werden will, spielt es wenigstens indirekt eine Rolle, wie die Bürger sich dazu einstellen. So wichtige und schwierige Fragen wie die der großen Migration über das Mittelmeer lassen ohnehin niemanden von uns kalt. Gerade bei diesem Komplex sind so schwierige politische und menschliche Fragen zu beantworten, dass es nicht leicht ist, sich eine voll verantwortliche, also eine sachlich kluge und moralisch tragbare Meinung zu bilden. Dies zu tun ist eine Frage der richtigen Lebensgestaltung.

Im August 2015 hat die deutsche Kanzlerin Merkel alle Welt auf eine harte Probe gestellt, als sie einige Monate lang dem Zuwanderungsdruck aus dem Nahen Osten und Nordafrika nichts entgegensetzte, vielmehr erklärte, dass Deutschland nicht mehr ihr Land sei, wenn es ihre „Willkommenspolitik“ nicht akzeptierte. Dann wechselte sie das Lager und kämpft heute für eine perfekte Abschottung der Grenzen Europas (mit der Ausnahme für wirkliche Asylanten). Für viele, die sich sehr für die notleidenden Migranten aus dem Süden eigesetzt hatten, ist auch das eine schwere Herausforderung. Ich fühle mich erinnert an den schnellen Politikwechsel in der Atompolitik vor und nach Fukushima.

Zum besseren Verständnis der Grundlagen des Problems bin ich auf ein Interview in der „Zeit“ mit Professor Dr. Gunnar Heinsohn gestoßen, in dem er entscheidende Zusammenhänge erklärt, die in der Politik und in den Medien sonst kaum gesehen werden:

http://www.zeit.de/2015/45/bevoelkerungsentwicklung-einwanderung-buergerkrieg-fluechtlinge-maenner/komplettansicht

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Woran glaubst Du?

Erstellt von r.ehlers am Dienstag 13. Juni 2017

In den ersten Fernsehprogrammen (ARD) läuft gerade vom 11.- 17.6.2017 die Themenwoche:

         Woran glaubst Du?

Bei der Gretchenfrage, wie man es denn mit der Religion halte, ist immer Vorsicht geboten, weil sich die meisten Glaubensrichtungen die Mission, die Verbreitung ihres spezifischen Glaubens, auf ihre Fahnen geschrieben haben und da sie zu diesem Zwecke oft wenig zurückhaltend, sondern aufdringlich, lästig, bestimmend und manipulativ sind.

Au den ersten Blick klingt die Frage, was man denn glaubt,  ganz harmlos. Sie ist es aber nicht, denn sie  suggeriert wie selbstverständlich, dass jeder Mensch an „etwas“ glaube oder gar an etwas glauben müsse.Man soll gleich zu Beginn der Auseinandersetzung mit dem Fragesteller mit ihm eins sein, dass man gar keine Wahl hätte, zu glauben oder nicht. Die Frage nach dem richtigen Glauben wird damit auf listige Weise beschränkt auf die richtige Auswahl unter den vielen existenten  Glaubensmöglichkeiten.

Prof. Dr. Markus Tiedemann. | Bildquelle: Markus Tiedemann

Die ARD will natürlich nicht einseitig erscheinen und holt sich Hilfe aus der Philosophie: Der Ethiker Professor Dr. Markus Thiedemann aus Dresden stellt es in ihrem Auftrag so dar, als ob es ganz logisch sei, dass kein Mensch anders könne, als sich ein Wunder am Anfang aller Dinge vorzustellen (http://www.ard.de/home/themenwoche/Professor_Dr__Tiedemann___Der_neue_Gott_heisst_Konsum_/4124966/index.html).  Wie kommt er nur auf die Idee, dass gesichert sei, dass der Menschen mit seinen geistigen Fähigkeiten dem wahren Verständnis der Welt auch nur nahe kommen könnte? Wenn das nicht gesichert ist, liegt es dann nicht nahe, die Unlösbarkeit des Problems zu erkennen und – bis zum Beweis des Besseren – keinen Glauben an eine spezifischen Schöpfung, einen Gott oder was immer zu haben? 70 % der ehemaligen Bewohner der DDR denken noch heute so.

Professor Dr. Thiedemann benennt die große Mehrheit  der Menschen seines Umfeldes in Dresden als Atheisten. Krassen Atheisten in seinem Sinne, die nicht einmal an das Wunder der Schöpfung glauben wollen, nimmt er ihre Glaubenslosgkeit einfach nicht ab. Er erklärt:

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Dr. Bass: Der Mythos der Sequentiellen Verdauung

Erstellt von r.ehlers am Montag 12. Juni 2017

Eigentlich lohnt es nicht, viele Worte über die Lehren des amerikanischen Arztes Dr. Bass zu verlieren, der doch wirklich behauptet, dass die von uns aufgenommene Nahrung streng nach der Reihenfolge des Essens vom Magen und Darm verdaut werde. Wer die Funktionen unseres komplizierten Magens kennt, weiß, dass nur eine sehr kleine Menge in Flüssigkeit verlöster  fein zerkleinerter Nahrung, die auf leeren Magen aufgenommen wird, auf einen in Ruhe relaxierten Magenpförtner trifft und von ihm direkt in den Dünndarm durchgelassen wird. Folgt dem weitere Nahrung, macht der Magenpförtner dicht und das Programm des Magens übernimmt das Regime mit der Umwälzung, Vermischung und langwierigen Austreibung kleiner Teile des so gemischen Magenbreis in den Dünndarm.

In meiner ausführliche Darlegung dieser Vorgänge in meinem Buch „Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks. Der körpereigene Aufbau durch native Nahrung“, Via Nova 2012/2014 habe ich das aktuelle Wissen der Gastroenterologen zu diesen Vorgängen einmal klar und verständlich ausgebreitet. Dies war nötig, weil sich in fast alen Veröffentlichungen zum Thema unausgereifte und falsche Annahmen überschlugen. Leider setzt sich diese Fehlinformation auch heute noch vielfach ungebremst fort.

Bildergebnis für Zentrum der Gesundheit

YouTube: Wie seriös ist Zentrum der Gesundheit?

Im Beitrag https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-verdauung-ia.html des in anderen Fragen durchaus gar nicht immer unwissenden Zentrums fürGesundheit, gerade erst aktualisiert, wird dieser Widersinn mit Nachdruck forgesetzt.

Dort wird der Mythos der sequentiellen Verdauung bis auf  seine falschen Unrsprünge zurückverfolgt und kritiklos mitgeteilt.

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Professor Dr. Bernhard Ludwig: Im Test reichten 200 Kalorien am Tag!

Erstellt von r.ehlers am Sonntag 4. Juni 2017

Bildergebnis für bernhard ludwig

Bernhard Ludwig ist einer der erfolgreichsten Kabarettisten Österreichs. Der ausgebildete und promovierte Psychologe und Psychotherapeut arbeitet seit vielen Jahren an der Prophylaxe und Rehabilitation von Herzinfarktpatienten und leitet Fortbildungskurse für Ärzte im gesamten deutschen Sprachraum. Einem breiten Publikum bekannt wurde er vor allem durch seine Kabarett-Programme „Anleitung zum Herzinfarkt“, „Anleitung zum Diätwahnsinn“ oder „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit“. Seit 2012 schreibt er mit Erfolg über sein innovatives Ernährungskonzept des „10 in 2“, wonach man auf Dauer jeden zweiten Tag nichts isst, sich an den Essenstagen aber richtig satt isst („Morgen darf ich essen, was ich will“, 6. Aufl. 2014, Gräfe und Unzer). 2005 erhielt er für seine wissenschaftlichen Leistungen den Professorentitel ehrenhalber.

Warum nur schreibe ich so viel über die Person Bernhard Ludwig? Er hat eine so unglaubliche Geschichte berichtet, über die keiner seiner lieben Kollegen in der Ernährungsforschung, seien sie aus Graz(Madeo), Wien (Huber, Ludvik, Magometschnigg und Widhalm) oder Berlin (Michalsen) in eigenen Veröffentlichungen auch nur ein Wort verliert. Ich schildere seine Vita nur deshalb, damit Sie, lieber Leser,  die Bereitschaft finden, sich Ludwigs schwer verständliche Beobachtung  überhaupt zu Gemüte zu führen.

Seine Geschichte ist aber auch krass: Für seine Dissertation wollte Ludwig an 90 Patienten herausfinden, wieviel Energie ihre Köper wirklich jeden Tag brauchten, weil er den üblichen Feststellungen des täglichen Kalorienbedarfs skeptisch gegenüber stand. Darum aßen die Patienten in der 1. Woche des Tests was und wieviel sie wollten, mussten aber minutiös darüber Tagebuch führen. Auch in der 2. Woche konnten sie essen, wieviel sie wollten, weil sie auf keinen Fall hungern sollten. Sie bekamen aber nur einen geschmacksneutral bis fade schmeckenden fein gemahlenen rohen und damit vitalstoffreichen Getreidebrei zu essen – also so etwas wie die von mir entwickelte Aminas® Vitalkost, aber ohne jeden zugesetzten Geschmacksträger. Das Verblüffende war, dass sich alle Probanden am jeweils 2. Tag an diesem Brei satt aßen, dazu aber nur eine so geringe Menge Brei verzehrten, die nach den gängigen Berechnungen gerade mal 200 Kalorien mitbrachte!

Das soll natürlich nicht heißen, dass 200 Kalorien generell für jeden Menschen eine ausreichende Kalorienmenge wäre.

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