Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Archiv für September, 2016

Fast Food ist voll gefährlicher Weichmacher

Erstellt von r.ehlers am 29. September 2016

Big Mac von Mc Donald’s;  by Evan-Amos (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Sich auf der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt eine leckere Rostbratwurst zu gönnen  war und ist auch heute noch ein beliebtes Ritual. Dagegen will ich unter keinen Umständen wettern, auch nicht, wenn man an Stelle der Rostbratwurst zu einem anderen Schnellgericht greift, etwa

  • einer Knackwurst,
  • Pommes Frites,
  • Reibeplätzchen,
  • einem Hot Dog,
  • Chicken Wings,
  • panierten Hähnchenteilen,
  • einem halben Rostbrathähnchen,
  • gefüllten Champignons,
  • einem Fischbrötchen,
  • einer Pizza,
  • einem Döner Kebab,
  • einem Hamburger oder Cheeseburger,
  • einem belegten Brötchen oder Bagel,
  • einer Frühlingsrolle,
  • einem Nudelteller
  • oder einem amerikanischen Sandwich.

Schon die große Zahl dieser weitgehend erst ab den 60er Jahren stark verbreiteten Schnellgerichte zeigt die heutige extrem große Verbreitung solchen Fast Foods. Immer weniger Menschen kochen selbst. Sie gehen in eines der vielen Schnellrestaurants oder stellen sich an einen Schnellimbiss. Zuhause lassen sie sich das schnelle Essen durch einen Lieferservice kommen. Millionen kriegen daher heute kaum jemals etwas anderes zu essen als Fast Food.

Es gibt unzählige allgemein bekannte Gründe, weshalb man Fast Food nicht regelmäßig essen soll. Beispielsweise ist es meist zu fett, zu süß und zu salzig, hat zu viele Kalorien und zu wenig Ballaststoffe. Am Schlimmsten aber ist der Mangel an Vitalstoffen bei den meisten Produkten. Der Konsum wird aber immer weiter zunehmen, solange nicht die Nachweise über die Gefährlichkeit bombenfest gesichert sind. So langsam verdichten sich aber die Nachweise.

So steht heute fest, dass Fast Food in der Relation so viel mehr an gesundheitsschädlichen Weichmachern mit sich bringt, dass fest mit all den schlimmen Zivilisationskrankheiten rechnen muss, wer sich vorwiegend damit ernährt.

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Stresserkrankungen sind bald die häufigsten Krankheiten der Welt

Erstellt von r.ehlers am 28. September 2016

Bild: allouteffort.com

Der Verlag Medizin-Aspekte weist  in ihrem lesenswerten Internetbeitrag  http://medizin-aspekte.de/stress_11463 unter dem Titel: „Die Zeit ist reif – Stresserkrankungen haben einen hohen Stellenwert in der Arztpraxis“ darauf hin, dass Stresserkrankungen wie Depressionen, Burnout und Angsterkrankungen immer mehr in das Zentrum des Gesundheitswesens  rücken.

Derzeit erkranken jährlich in Deutschland  nach Daten des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie  fast 10 % der Bevölkerung, nämlich 7,8 Millionen Menschen an einer Depression, etwa 4,4% der Männer und 13,5%der Frauen. Erst langsam wird uns bewusst, welches über die seelische Qual der Betroffenen hinaus gehende soziale und wirtschaftliche Katastrophe damit einher geht. Die WHO schätzt, daß Depressionen demnächst weltweit die zweithäufigste Ursache von Arbeitsunfähigkeit sein werden. In 10 Jahren sollen Stresserkrankungen nach der Schätzung der WHO die Liste aller Krankheiten anführen!

Durchschnittlich sind von jedem einzelnen Fall von Depression etwa zwei weitere Personen, Partner,Kinder oder Eltern erheblich mitbetroffenen. Wie sehr die Wirkungen über die Erkrankten hinaus geht sieht man schon an der Einrichtung gesonderter Angehörigen-Sebsthilfegruppen. Es kann doch niemand wegsehen,wenn ein Lebenspartner oder ein Familienmitglied sich vor inneren Leiden krümmt! Die Toleranzschwelle der Arbeitgebeer und der Kollegen am Arbeitsplatz dagegen ist nicht hoch. Wie auch bei anderen chronischen Erkranungen,beispielsweise der Fibromyalgie und Parkinson, verlieren die Betroffenen sehr bald ihren Arbeitsplatz und können sich nicht mehr unterhalten.Wenn ihnen ernsthaft helfen will, sollte man möglichst nicht nach Wegen suchen, die sie noch zusätzlich finanziell belasten.

Da fragt sich doch wirklich, woher diese Entwicklung kommt.

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Offener Brief an alle Selbsthilfegruppen für Stresserkrankungen

Erstellt von r.ehlers am 28. September 2016

Offener Brief an alle Selbsthilfegruppen für Stresserkrankungen

An der Schwelle zur Ewigkeit. Gemälde von Vincent van Gogh, 1890

Betr.: Vortrag über einfache nicht medikamentöse und nicht verhaltensbedingte Hilfe bei stressbedingten Störungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Sie an in meiner Funktion als Präsident/Vorstand der gemeinnützigen

GfE – Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V. 

mit Sitz in Erkrath. Ich selbst bin freier Ernährungsforscher und Autor, u.a.  des Buches „Wohlfühlhormon Serotonin. Botenstoff des Glücks.Der körpereigen Aufbau durch native Nahrung“, Via Nova 2012/2014.

Damit auch Interessenten sich voll informieren können, die sich nicht in das weite Feld des richtigen Essens mit seinen vielfachen komplexen Auswirkungen auf die körperliche und -mindestens ebenso- die psychische Verfassung des Menschen einarbeiten wollen oder können oder nicht das Geld zum Kauf meines Buches  haben, habe ich mit Freunden die GfE gegründet und versorge deren kostenfrei nutzbare Homepage laufend mit Fachbeiträgen. Es handelt sich bei meinen inzwischen mehr als 1000 Beiträgen durchweg um auch für Laien gut lesbare überschaubare Artikel. Schauen Sie doch bitte einmal herein, beispielsweise in meinen aktuellen Beitrag zu den Traumata:  http://www.essenspausen.com/trauma-verwundung-der-psyche/

Nun zu meinem Anliegen:

Ich möchte die von psychischen Krankheiten Betroffenen in ihren Selbsthilfegruppen, bei Interesse mit ihren Angehörigen und ihren Therapeuten, unmittelbar über meine Entdeckung des einfachen körpereigenen Aufbaus des Stresskontrollhormons Serotonin informieren.

In den vergangenen Jahren unterlag ich der Vorstellung, dass in unserer Konsumgesellschaft solches Wissen nur wirksam verbreitet werden könnte, wenn es als Attribut eines verkäuflichen Produkts wie eine Ware angeboten würde. Dies hat zur Entwicklung der Aminas Vitalkost durch die Firma Aminas GmbH meines Sohnes Dominik Ehlers geführt. Der Firma wurde es aber letztlich verboten, über mögliche gesundheitliche Erfolge durch den Verzehr ihrer nativen Kost, wie ich sie nenne, auch nur ein Wort zu verlieren und hat deswegen ihre Produktion eingestellt.

Heute weiß ich, dass es ein Irrweg war, die Verbreitung des Wissens über die Wirkungen der besonderen Essweise nativer Kost mit dem Angebot zum Kauf eines geeigneten Produkts zu verbinden. Es kommt allein darauf an, dass die besondere Essweise fein gemahlener Pflanzennahrung auf leeren Magen eine umgehende intensive Verstoffwechslung im Dünndarm bewirkt, die von den dort befindlichen Sensoren an das Esskontrollzentrum im Gehirn gemeldet wird, das dann den zentralnervösen Aufbau von Serotonin veranlasst.

Um diese Vorgänge in Gang zu setzten, braucht man kein teures Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Alles was  man braucht, hat jeder Mensch bereits in seiner Küche: Getreidemehl und Wasser. Ein Esslöffel vollwertiges Mehl wird leicht mit ein wenig Wasser und nach Belieben (nur  für einen guten Geschmack) mit einem Klacks Apfelmus oder Kompott zu einem kleinen Brei verrührt, den man in kleinen Portionen auflöffelt. Dazu muss man ein Glas Wasser trinken. Das ist alles. Nur muss man die Anatomie und Physiologie unseres Verdauungstrakts und das heute gesicherten Wissen aus der Hormonlehre genau kennen, um es überhaupt für möglich zu halten, dass  es solche seltsamen Wirkzusammenhänge geben kann.

Kein Experte bezweifelt heute mehr, dass neben vielen anderen Faktoren das Schlüsselhormon Serotonin eine unverzichtbare Rolle bei der Stressbewältigung spielt. Im Gesundheitswesen beschäftigt man sich aber leider nicht mit den Wegen zum Serotoninaufbau. Man hat ja die viel verschriebenen Wiederaufnahmehemmer, die zwar in extremen Fällen ein wenig geholfen haben, die aber niemals die natürlichen Wirkungen des unter körpereigener Kontrolle entstandenen Hormons selbst gleich kommen können – und oft genug erst recht Schaden verursachen.

Ich war der Erste, der die umfassenden frappierenden Wohltaten des Serotoninaufbaus am eigenen Leibe erfahren hat. Sofort eintretende Wirkungen sind, dass man den ganzen Tag putzmunter ist und auch über Mittag nie müde wird, am Abend aber leicht einschläft und nach nur 7 Stunden Schlaf perfekt erholt aufsteht. Sehr bald sah ich bei Anderen, wie sich Migräne, leichte Depression, Burnout und Platzangst legten. Leider rieten die behandelnden Ärzte meist von den von mir entdeckten Möglichkeiten ab, weil die „Wirksamkeit des Mittels“ (der Aminas Vitalkost) nicht hinreichend wissenschaftlich gesichert war. Ich hatte ja auch nicht darüber informiert, dass es für den Eintritt der besonderen Wirkungen gar nicht eines besonderen Lebensmittelprodukts bedarf!

Wenn eine Selbsthilfegruppe gleich wo in Deutschland Interesse hat, sich eingehend informieren zu lassen, bin ich gern bereit, vor ihren Mitgliedern und anderen Interessierten mein Wissen über diese Dinge vorzutragen. Ich erwarte über den Ausgleich meiner Spesen hinaus kein Honorar. Die Spesen werden sich sicher leicht über ein bescheidenes Eintrittsgeld aufbringen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

(Rolf Ehlers)

GfE –  Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.                                                                                                     Präsident/Vorstand                                                                                                                                                                                        Post: Rathelbecker Weg 61, 40699 Erkrath                                                                                                                                              Email: rolfehlers.richtigessen@gmail.com

Tel.: 0211 917 39 130

 

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Dumm wie Brot

Erstellt von r.ehlers am 27. September 2016

Bild: CC BY-SA/Rainer Zens

Klassisches Rogenmischbrot mit Kruste

Wenn man früher Auswanderer nach Nordamerika auch nach langer Zeit des Lebens in der Neuen Welt danach fragte, was ihnen dort besonders fehle, was sie mit ihrer deutschen Herkunft besonders verband, hörte man unweigerlich: Das deutsche Brot! Sie sehnten sich nach dem Geruch, dem Biss und dem Geschmack von „kräftigen“ Brotsorten wie Roggenbrot, doppelt gebackenem Sauerbrot, Schwarzbrot und Pumpernickel, die sie „drüben“ nur hier und da fanden. Erst mit Abstand vermissten sie in der amerikanischen Küche die bei uns üblichen Mengen an Salz-, Pell- und Bratkartoffeln sowie die deutsche Rostbratwurst.

Wer heute auswandert, wird diese Erfahrungen nicht mehr machen. Wir sind längst nicht mehr so fixiert auf die klassischen deutschen Brotsorten und Kartoffeln. Wir haben uns längst an fremde Teigwaren wie Toastbrot, Sandwiches, Baguettes, Croissants, Fladenbrot, Bagels, Burgerbrötchen und Pizza gewöhnt, die immer mehr das zum Laib gebackene Brot verdränet haben. Brot ist längst kein Grundnahrungsmittel mehr. Die Gläubigen, die im Gebet  „unser täglich Brot“ erbitten, nehmen das nicht mehr so wörtlich wie früher.

Da wir heute alle wissen, dass wir sehr gut auch ohne Brot leben können – ich selbst esse es nur noch sehr selten mal -, ist es auch nicht mehr so unantastbar wie zuvor. Das Tabu gibt es nicht mehr. Man muss keinen gequälten Aufschrei der Menschen befürchten, wenn man heute offen erklärt, dass ein starker Verzehr von Brot nicht gesund ist.

Bevor ich das begründe, will ich hinzufügen, dass der Rat, nicht viel Brot zu essen, auch für alle anderen Teigwaren wie Brötchen, Kekse, Kuchen, Torten und insbesondere Nudeln gilt. Aus dem Zusammenhang ergibt sich, dass bei beiden Gruppen von Nahrungsmitteln dieselben Probleme bestehen.

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Frühe Vorbeugung gegen Allergien

Erstellt von r.ehlers am 26. September 2016

Einer Erdnuss-Allergie kann man vorbeugen. 

Einer Erdnuss-Allergie kann man vorbeugen © Andrey Volodov/ freeimages

Bei JAMA, dem hoch anerkannten Journal of the American Medical Association einen Beitrag lancieren zu können, zeigt, dass man nach Auffassung der Redaktion wichtiges zu sagen hat oder dass man zur Crème der anerkannten Wissenschaftler zählt, die überall als Autoren gewünscht sind. JAMA ist übrigens die weltweit am meisten verbreitete medizinische Fachzeitschrift.

Die  britischen Forscher Despo Ierodiakonou, MD, PhD und Robert Boyle, MD, PhD vom Imperial College in London haben es zusammen mit 13 Kollegen geschafft, ihre Metastudie über die Vorbeugung von Allergien bei Säuglingen und Kleinkindern bei JAMA unterzubringen: http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2553447. Die große Zahl der Forscher versteht sich leicht, wenn man bedenkt, dass sie 146 Studien mit über 200.000 Kindern ausgewertet haben.

Allgemein nimmt die Zahl der Allergiker seit jahrzehnten stark zu, auch bei Säuglingen und Kleinkindern.Die Meta-Studie ergab ganz Erstaunliches: Eine frühe Gewöhnung im ersten Lebensjahr an Erdnüsse und an Eier reduzierte das Risiko einer Allergieerkrankung ganz wesentlich:

  • bei Erdnüssen um 70 % und bei
  • Eiern immer noch um 40 %.

Es hat weitere positive Studienergebnisse bei anderen häufig allergenen Substanzen gegeben, die Ergebniss waren den Forschern aber nicht sicher genug, um sie zu nennen.

Aber immerhin lohnt es sich, Säuglinge im ersten Lebenjahr ein wenig an den Konsum von Erdnüssen und Eiern hern zu führen. Man kann damit wenigsten diesen zwei der häufigsten Nahrungsmittelallergien bei Kindern vorbeugen.

Zur Vorsicht wird geraten bei der Gabe von ganzen Erdnüssen – denn hier drohe Erstickungsgefahr. Eltern sollten deshalb besser auf Erdnussmus oder Erdnussbutter zurückgreifen. Eigentlich wird für die Kleinen ganz von Rohkost abgeraten. Leider wird das aber nie richtig begründet. Dabei ist es doch ganz einfach: Die Zähne der Kinder können die Erdnüsse nicht so fein zerbeißen, dass sie ausreichend verkleinert in den Magen gelangen und dass die Enzyme des Dünndarms an die Inhalte der Nahrung herankommen. Selbst wenn ihre Zähne das technisch können, werden sie kaum zu bewegen sein, sie zum gründlichen Zermahlen der Nüsse zu bewegen. Nicht einmal Erwachsene können mit faserreicher Rohkost fertig werden, wenn sie nicht fein gemahlen im Verdaungstrakt ankommt. Denn die Pflanzenzellen können generell von menschichen Enzymen nicht gespalten werden.

Im Ergebnis spricht also alles dafür, Kinder schon vor Beendigung des 1.Lebenjahres an den Genuss roher Erdüusse heran zuf ühren, ggf. als Mehl in einen Brei eingerührt.

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Uni Dortmund: Das lernen Oecotrophologen

Erstellt von r.ehlers am 26. September 2016

Mensabrücke und H-Bahnstation Uni Dortmund  Bild: Von Chin tin tin – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5296238

Der Fachbereich 14 – Haushaltswisssenschaft – der Universität Dortmund  hat unter der Leitung von Professor Dr. Bernhardine Joosten und  Ute Theissen mit finanzieller Unterstützung der gemeinnützigen Stoll Vita Stiftung aus Waldshut für Lehrzwecke eine ambitionierte Ausarbeitung erstellt und ins Netz gestellt:

http://www.bug-nrw.de/cms/upload/pdf/inhaltsstoffe.pdf.

Der Name der Arbeit lautet:

„Inhaltsstoffe der Lebensmittel und gesunde Ernährung“

Auf  94 Seiten stellt der Fachbereich stofflich gedrängt und doch komplett alles Wissen zusammen, auf das es nach seiner Auffassung in seinem Zuständigkeitsbereich wesentlich ankommt. Verbunden wird die Darlegung mit praktischen Aufgaben zum Einüben des Gelernten.

Bis in alle Details findet sich in diesem Skriptum  nicht ein einziger Widerspruch zu den Aussagen der halbstaatlichen Gesundheitsgesellschaften in D-A-CH wie besonders der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) und ihres alten Repräsentanten Prof. Dr. Biesalski.

Im ganzen Papier wird absolut dogmatisch Erkenntnis an Erkenntnis gereiht. Weder in grundlegenden Fragen noch in Details werden  abweichende Vorstellungen auch nur angetippt. So sollte Wissenschaft aber nicht auftreten, dass die Lehre nicht einmal geringe Einblicke in die Forschung gewährt! Prompt geht dieses Lernbuch für die Studenten der Oecotrophologie auch konsequent an den grundlegenden Neuerungen auf dem Gebiet der gesunden Ernährung vorbei.

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Trauma: Verwundung der Psyche

Erstellt von r.ehlers am 23. September 2016

Bild: iamlostlikekate.com

Das Trauma – „τραῦμα“ (traûma)- ist ein in fast alle Sprachen der Erde eingegangener Begriff aus dem Griechischen, der „Verletzung“ und „Wunde“ umschreibt, genau:  eine durch eine Verletzung hervorgerufene Wunde. Ausgangsprunkt ist das biologische und medizinische Trauma, unter dem man jede körperliche Schädigung, Verletzung oder Verwundung versteht, wie sie typischerweise von außen durch Gewalteinwirkung entsteht.

In der Moderne ist der Begriff von Medizin und Psychologie auch auf schwere seelische Verletzungen übertragen worden, wo er eine die körperliche Beeinträchtigung weit überragende Bedeutung erhielt. Körperliche Störungen wie beispielsweise eine Kriegsverletzung, aber auch schwere Erkrankungen wie Krebs, bilden  zudem oft parallel ein psychisches Trauma aus. Während man sich in der Medizin häufig gut damit auskennt, Folgen körperlicher Verletzungen zu beseitigen und dadurch bedingte Schmerzen zu lindern, ist die Behandlung der viel häufigeren und sehr oft viel schwerer belastenden psychischen Traumen (Traumata) sehr schwer.

Aber: Der Umgang mit den Ereignissen des Lebens, die geeignet sind, im Menschen ein psychisches Trauma auszulösen, ist zuvorderst eine Frage der klugen Lebensführung, bzw. Lebensgestaltung. Erst wenn wir nicht (mehr) die Fähigkeit haben, belastenden Eindrücken zu  widerstehen, die man heute Resilienz nennt, oder sie mental zu verarbeiten, ist der Einsatz psychologischer, psychoanalytischer und psychiatrischer Methoden und Mittel gefragt. Wenn man will, kann man auch sagen, dass eine Lebensgestaltung, die darauf abzielt, den Menschen psychisch so zu festigen, dass ihn so schnell kein beastendes Ereignis mehr umwirft, eine Prävention  gegen den Aufbau psychischer Störungen darstellt.

Es lohnt sich, in dieser  Arbeit am eigenen Selbst die zentralnervösen Mechanismen zu kennen, die für Auf- und Abbau der Traumata verantwortlich sind.

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Genmanipulierte Lebensmittel

Erstellt von r.ehlers am 22. September 2016

Der hessische Bauer Gottfried Glöckner, ein gelernter Agrarmeister mit ursprünglich blendend geführtem eigenen Hof, erläutert im Youtube-Video, wie er sich in mehr als 10 jährigem Kampf und nach schwersten Einbußen gegen die Hersteller von Genmais durchsetzte. Es fing damit an, dass er auf die Angebote der Hersteller einließ, aber bald feststellte, dass die ihm gelieferten Insektengifte (Roundup, Touchdown, bt-170) ,die die Pflanzenschädlinge tatsächlich wirksam vernichteten, sich nach der Ausbringung und Verfütterung

  • im ganzen Agrarzyklus niemals abgebaut werden, sondern auch in der Silage und noch Jahre später in den Böden  in großer Menge zu finden sind,
  • die Insektengift sich in allen Zellen und Organen der Milchkühe verbreitet und sie -letzlich bis zum Tode – schwer schädigt
  • und sich auch in der Milch befinden.

Obwohl die TU München 2009 in einer“ industriefreundlichen“ Studie erklärt hatte, dass „Mais gleich Mais“ sei, konnte Glöckner nach vielen Angriffen, die ihn existeziell zu vernichten suchten,  2010  das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Ilse Aigner überzeugen, Genmais zu verbieten.

Auf Glöckners  Homepage http://gut-gemacht.123webseite.de/ finden sich weitere wertvolle Informationen über die Gefahren der genmanipulierten Landwirtschaft. Das Thema ist gerade für uns in Deutschland besonders brisant, wo die Bayer AG gerade mit Monsanto den größten Vorreiter dieser gefährlichen Entwicklung geschluckt hat.

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FASD : Alkoholschädigung des Embryos

Erstellt von r.ehlers am 20. September 2016

Bild: Teresa Kellerman (http://www.come-over.to/FAS/fasbabyface.jpg)

Die Mutter dieses Babys mit typischen Gesichtsmerkmalen des Fetalen Alkoholsyndroms – kleine Augen, glatter Oberlippensteg (Philtrum),  schmale Oberlippe, tiefstehende Ohren- hat in den ersten 9 Wochen der Schwangerschaft Alkohol getrunken, mindestens ein Gläschen, vielleicht aber wirklich auch nicht mehr!

Wer will, kann sich schon seit vielen Jahren  im Internet ausführlich darüber informieren, wie leicht das  Fetale Alkoholsyndrom (FAS) entstehen kann, das solche typischen äußere Veränderungen beim wachsenden Menschen verursacht. Mit fortschreitenden Jahren kann sich der Anblick ein wenig normalisieren. Es entstehen aber auch Schädigungen des zentralen Nervensystems mit kognitiven und verhaltensbedingten Störungen, die bleibend sind. Schädlich ist auch der Alkohogenuss nach der 9. Woche, wenn sich alleOrgane ausgebildet haben, auch wenn die Auswirkungen denn geringer sind. Man muss einfach wissen, dass der von der Mutter konsumierte Alkohol in gleicher Weise bei der Mutter das Gehirn des Embyos durchflutet. Das ungeborene Kind kann aber anfangs gar keinen Alkohol abbauen, weil es nicht wie die Mutter über die Leber das Zellgift Alkohol ausscheiden kann. Diese Fähigkeit erwirbt es erst gegen Ende seiner Kindheit.

Die Allgemeinheit ist über diese Gefahren schlecht informiert. Man meint, dass die vorgeburtlichen Schädigungen von Kindern nur zu Menschen geringen sozialen Status passten, die zu Alkoholexzessen neigen. Das ist aber völlig falsch. Gerade wer immer weiß, zu welcher Speise welcher Wein gehört, wird nicht ahnen, dass er schon mit der geringsten Menge Alkohol sein Kind im Mutterleib dauerhaft schädigen kann. Anders als beim Nikotin findet man tatsächlich in Familien aus gehobenen Kreisen vermehrt die Alkoholschädigung der Embryos. Es gibt daher nur eine Prophylaxe gegen diese Krankheit, die dafür aber auch absolut sicher ist:

Kein einziges Glas Alkohol in der Schwangerschaft!

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Grotesk ungerechte Welt

Erstellt von r.ehlers am 20. September 2016

Moderator Frank Plasberg (re.), Talk-Runde

Hart aber Fair – Talkrunde vom 19.9.2016, Bild: WDR/Dirk Borm

Spiegel Online gibt heute knapp, aber sehr treffend den Ausgang der Diskussionsrunde bei Frank Plasberg in „Hart aber Fair“ wieder: http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-zu-fluechtlingen-aus-afrika-wer-ist-schuld-a-1112994.html#ref=rss.

Thema  der Sendung war nur am Rande der aktuelle  Zustrom von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, Hauptthema war die  noch viel größere Gefahr, dass wohl sehr bald unzählbare Millionen Menschen aus dem vernachlässigten Afrika Europa überschwemmen werden, wenn nicht klug gegengesteuert wird.

Die Sendung traf genau auf den Tag, an dem Bundeskanzlerin Merkel zum ersten Mal öffentlich erklärte, dass es ein Fehler war, vor einem Jahr den großen Trek von Flüchtlingen auf dem Weg über die Balkanroute aus den Problemländern des Nahen Ostens auch noch „Willkommen“ zu heißen. Natürlich widersprach ihr Vorgehen dem Europäischen Schengen-Abkommen und der deutschen und europäischen Staatsraison, zu der sie sich inzwischen längst wieder bekannt hat. Ein Staat oder ein Staatenbund, der seine Außengrenzen nicht verteidigt, gibt sich ja gerade in einer Welt großer Ungleichheit sehr bald auf. Darauf wiesen auch die Politiker in der Runde, der ungarische Botschafter Peter Györkös und der frühere Umweltminister Norbert Röttgen hin.

Gegen die Staatsraison sprachen in der Talkrunde der best informierte Mann der Runde, der Afrikakenner Elias Bierdel, die ARD-Korrespondentin Shafagh Laghai und der aus Kroatien stammende Neven Subotic, Fußballprofi bei Borussia Dortmund, der seit vielen Jahren mit seiner Stiftung beispielweise durch Brunnenbau in afrikanischen Dörfern sehr erfolgreiche private Entwicklungshilfe betreibt. Warum ist Neven Subotic nicht längst Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit? Warum wird seine Arbeit nicht massiv mit staatlichen Mitteln gefördert?

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