Richtig Essen

GfE- Gesellschaft für richtiges Essen und Lebensgestaltung e.V.

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Von der “Pharma” lernen

Erstellt von admin am Montag 5. August 2013

Sachbezug: Gesundheitswissen, Gesundheitsinformation

Die Herstellung von Medizin wurde schon immer sehr gründlich betrieben. Seit jeher achtet man auf die Unterschiede in der gesundheitlichen Wirkung, wie Medizinprodukte in der Herstellung bearbeitet werden und wann und wie sie eingenommen werden. Im Interesse des größtmöglichen Wirkerfolges vefolgt die Pharmazie auch auf die Bioverfügbarkeit von Arzneimitteln. In diesem Zusammenhang beachtet sie auch die physiologischen Gegebenheiten bei der Verstoffwechslung und Auswertung ihrer Produkte.

 

Daher weiß die Pharmazie, dass die meisten ihrer Produkte so klein wie möglich zerkleinert sein müssen, um schnell und komplett im Körper metabolisiert zu werden. Aus diesem Grunde gibt sie auch klare Anweisungen zur Medikamenteneinnahme. Meist müssen sie nüchtern, d.h. auf leeren Magen, in den Körper kommen. In Flüssigkeiten verlöst durchlaufen sie dann nämlich nur den Magen und verteilen sich ergiebig auf den durch Aufteilung geradezu riesigen Verdauungsflächen des Dünndarms. Nur so wird auch die untere Hälfte des Dünndarms mit den Wirkstoffen versorgt, wo die große Masse der für den Erhalt der Gesundheit so wichtigen Darmbakterien wohnt.

So professionell die moderne Pharmazie diese Wege nutzt, so stümperhaft ist fast allgemein unser Vorgehen, wenn es darum geht, uns so zu ernähren, dass wir gesund bleiben.

Es gibt zwar eine Ernährungswissenschaft, es gibt sogar einen von der Politik geförderten Verein, der sich das Thema der richtigen Ernährung auf die Fahnen geschrieben hat: die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). In ihren Leitlinien verkündet diese Gesellschaft viele Dinge, die sehr bedenkenswert sind. Die einleuchtendsten Erkenntnisse spart sie sich indessen. Hier nur ein bekanntes

Beispiel:

Die DGE erklärt, dass wir nicht ausreichend versorgt sind, wenn wir nicht täglich 5 x am Tag eine Portion Obst und/oder Gemüse zu uns nehmen. Warum das Essen so über den Tag verteilt stattfinden soll, erklärt sie nicht. Sie erklärt ja auch nicht, wie gut und wie lange die Mikronährstoffe in unserem Körper gespeichert werden. Sie gibt auch keine Hinweise darauf, welche Anteile der Nahrung roh sein sollen, wie wir dafür sorgen sollen, dass die Inhalte der Zellen roher Pflanzen, die wir mit unseren Verdauungssäften (Enzymen) nicht öffnen können, für uns verfügbar werden. Warum warnt sie nicht nachdrücklich davor, grünen Salat einfach nur so zerbeißen, bis das Dressing abgeschleckt ist, um ihn dann zu schlingen? Weiß sie etwa nicht, dass die austretenden Fäulnisgase den Darm schädigen und den Körper vergiften? Damit ruinieren sich gerade die Menschen die Gesundheit, die sich besondere Mühe geben, gesund zu bleiben und daher sehr viel rohes Grünzeug futtern!

Nur auf „Nebenkriegsschauplätzen“ wie hier bei www.essenspausen.com erfahren Sie, dass Sie sich systematisch vergiften, wenn Sie nicht Ihre rohe Pflanzennahrung bis auf die letzten Zellen mit den Zähnen zerkleinern oder dafür sorgen, dass diese Nahrung vor dem Verzehr schonend getrocknet und gemahlen ist wie bei der von mir entdeckten nativen Pflanzenkost!

Solange die Politik nicht tätig wird, macht die Industrie weiter wie bisher und desinformiert die Bevölkerung durch eine massive unverantwortliche Werbung für die falsche Nahrung und die falsche Essweise. Es liegt nicht in ihrem Interesse, das allgemeine Wissen um die richtige Ernährung zu verbessern. Wenn sich viele Menschen darum kümmern, schadet das womöglich den Umsätzen der großindustriell gezogenen und zubereiteten Lebensmittel. Auch die Pharmaindustrie kann sich nicht darüber freuen, wenn die Menschen sich durch richtige Ernährung gesund halten. Das verringert nur das „Krankengut“, das die Existenzgrundlage unseres ausufernden „Gesundheitswesens“ ist. Längst haben wir ja nicht mehr ein Gesundheitssystem, sondern ein System der Krankenstandsverwaltung! Damit sollen natürlich nicht die großartigen Leistungen der Medizin und der Pharmazie geschmälert werden. Die Situation ist aber vergleichbar der mit den Rechtsanwälten und den Gerichten. Es ist besser, man verhält sich als betroffener Bürger so, dass man sie nicht braucht!