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Verschwörungstheorien, erschlagen von Precht und Lesch

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 12. April 2018

Schaeun Sie doch einmal kurz in dieses brandneue You Tube Video hinein:

= www.youtube.com/watch?v=LXCLYWXClO8

Ausgehend von meinem früheren Beitrag über die Wahnsinnstat 9/11, s. http://www.essenspausen.com/911-unerhoerte-zumutung-an-den-gesunden-menschenverstand/, habe ich vor einigen Tagen dieses für jeden Menschen unserer Zeit unabdingbar wichtige Thema noch einmal aufgegriffen, um zu zeigen, dass die offizielle Verneblung der wahren Verantwortlichen sogar die Macher des Internetlexikons Wikipedia einschließt: http://www.essenspausen.com/wikipedia-vs-prof-dr-daniel-ganser/.

Was reitet nur den Philosophen David Precht und den philosophisch interessierten Harald Lesch, um sich so platt und verdreht über alles auszulassen, was mal Verschwörungstheorie genannt wurde? Ich wies darauf in  einem Leserkommentar hin, der auch als erster kritischer Kommentar nach einer Fülle zustimmender Kommentare ins Netz gestellt wurde. Allerdings hatten meherere Kommentatoren freundlich nachgefragt, warum die beiden Koryphäen sich denn nicht mit den Annahmen des bekannten Schweizer Historikers Prof. Dr. Daniele Ganser auseinandergesetzt hatten. Keine Reaktion.

Ich erhielt aber sogar eine Antwort der Redaktion:

„Kosake van Ze (Aliasname des Einstellers des Videos):

Hast du eine Quelle, dass WTC unwiderlegbar professionell abgerissen worden ist? Die Geschichte mit Silversteins „pull it“ wurde ja im Grunde geklärt, mit pull it nämlich war der Abzug der Feuerwehreinheit gemeint. Dieser wurde im Vorfeld abgezogen, weil man ein Zusammenstürzen des Gebäudes ahnte.“

Darauf antwortete ich, dass überhapt nicht ungewiss sein kann, dass WTC 7 planvoll gesprengt wurde, weil das 150 m hohe Hochhaus so schnell wie im freien Fall (ca. 5 Sekunden) punktgenau auf seinen eigenen Grundriss eingestürzt ist. Es gab in einigen Etagen überschaubare Brände, ofenbar von Debris, der von den Haupttürmen herüber gekommen war, sonst keine Schäden. Nach dem Bericht der von der Regierung eingesetzten Kommission soll einer der über 70 mächtigen senkrechten Stützen des Stahlgeschossgebäudes durch Hitze verformt worden sein, was dann diesen exakt enkrechten Einsturz bewirkt haben soll. Das ist solch ein verquirlter Blödsinn, dass es eine Zumutung ist, nachzuweisen, dass diese Lüge keine ist!

Aber dann kommt, weshalb ich Ihnen diese Zusammenhänge noch einmal schildere:

You Tube hat für dieses Video die Kommentarfunktion abgeschaltet!

Man kann jetzt die alten und auch nicht meinen Kommentar mehr sehen. Seltsamerweise finde ich in meinem Mailaccount auch nicht mehr meinen Kommentar und auch nicht mehr meine Antwort auf den Einwand von Kosake von Ze. Machen Sie sich einen Reim darauf!

Abschließend ein paar Bemerkungen über das, was Verschwörungstheorien wirklich sind:

Theorien sind nach den anerkannten Regeln der Logik nur dann möglich, wenn Vorgänge ungewiss sind und man nicht die wahren Zusammenhänge der Ereignisse kennt. Man kann daher Theorien auch nicht glauben.  Eine Meinung kann man haben, für die ein gewisses Maß an Wahrtscheinlichkeit streiten kann. Da weiß aber niemand wirklich Bescheid und die Meinungen können konträr auseinander gehen, z.B. ob die Skripals von Putin vergiftet wurden oder ob sie sich nur im Fischrestaurant in Salibrury eine Fischvergiftung zugezogen haben (wofür alles spricht, weil sie wieder genesen). Aus einer Meinung kann nach gründlicher Befassung eine Arbeitshypothese entstehen und nach weiterer Vertiefung auch eine Theorie.  Für Verschwörungstheorien gilt das ohne jede Änderung.

Diese technischen Hilfsmittel sind wichtig, weil wir alle, Experten und Laien, über so viele Dinge im Leben, in der Natur wie in der Gesellschaft, im Unklaren sind – und auch im Unklaren gehalten werden. Ohne vorläufige Urteile können wir die Welt nicht verstehen. Aber wir müssen -nach der Lehre von Karl Popper – berücksichtigen, dass alle unsere Annahmen und Theorien kaum einmal verifiziert werden können. Es ist aber hilfreich, mit ihnen zu arbeiten. Wenn wir sie falsifizieren können, haben wir unseren Horizont mal wieder erweitert.