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Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Werkzeug der Gesundheitspolitik

Erstellt von r.ehlers am Montag 16. Februar 2015

-de.wikipedia.org-

DGE – Godesberger Allee 18

Sie werden mich fragen, was Sie die große Gesundheitspolitik angeht. Wir leben doch in einem freien Land, wo sich jeder ernähren kann wie er will. Natürlich hat die Politik das Recht und wohl auch die moralische Pflicht dafür zu sorgen,dass  das nötige Ernährungswissen gesammelt und an die Allgemeinheit weitergegeben wird. Wenn Sie dann darauf stoßen, was die DGE am Ende rät, kommen Sie zu den auf den ersten Blick doch ganz harmlosen Ratschlägen:

„Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“.

s.http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

Was kann denn daran falsch sein, abwechslungsreich zu essen, sowohl energiereich wie auch ballaststoffeich, wiederholt Obst und Gemüse, nicht so viel tierisches Eiweiß, mit wenig gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz und daneben ausreichend zu trinken. Auch die Vorschläge, schonend zu kochen und sich ausreichend zu bewegen, können doch nicht falsch sein, nicht?

Beim genauen Hinsehen erweist sich aber, dass die DGE mit ihren Vorschlägen nur die heutige völlig entgleiste Esskultur schützt und bestärkt.

Die DGE ist ganz von den Mitteln des Staates abhängig, der sich seinerseits den Wünschen der Industrie stets gefügig zeigt. Erinnern Sie sich noch an die Worte des damals abgetretenen Gesundheitsministers Seehofer, der  -noch in Rage darüber, dass er in Wahrheit nichts bewegen konnte- erklärte, dass es in unserem Land die Leute gäbe, die gewählt würden, aber nichts zu sagen hätten und die, die nicht gewählt würden, aber allein das Sagen hätten.

Diese Politik berührt jeden von uns, auch den, der in Ernährungsfragen nicht auf Fremde hört. Es ist schwer, den ständigen Fehlinformationen ganz zu entgehen, mit denen wir auf allen Kanälen überschüttet werden. Zudem geht es uns alle an, wenn die ganze Gesellschaft irsinnigen Ernährungsregeln folgt, die die Bürger in Massen in die klassischen Zivilisationskrankeheiten treiben, die ja sämtlich auf Stoffwechselstörungen zurückgehen.

Was nun ist denn wirklich so falsch an den Vorschlägen der DGE?

1. Ein Kardinalfehler der DGE, der eine gesunde Ernährung im Ansatz unmöglich macht, ist ihre Ablehnung oder Marginalisierung des Verzehrs von Rohkost.

Wie ich im Detail aufgezeigt habe, s. http://www.essenspausen.com/ein-leben-ohne-rohkost-geht-nicht/, veröffentlicht die DGE zwar über ihren Ernährungskreis, dass ein kleiner Teil der von ihr propagierten „5 x am Tag Obst und Gemüse“ auch ein Rohkostsalat sein kann – aber es auch nicht muss! Die DGE geht tatsächlich davon aus, dass ein Mensch sich gesund ernähren kann, indem er nur gekocht isst – ich meine, auf die Weise, wie das in unseren Breiten üblich ist (in Asien mit der dortigen superschnellen Zubereitung ist das etwas anders).

Es mag ja noch angehen, aud einer guten Auswahl von gekochten Lebensmitteln am Ende so viel an Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Nebenstoffen  in die Systeme des Körpers zu kriegen, dass man daran keinen Mangel leidet. In Rohkost sind sie aber besser erhalten. Was aller Kost außerhalb der Rohkost aber fehlt, sind die Nahrungsenzyme. Da unser Körper nur im begrenzten Umfang, zudem mit dem Alter stark abnehmend, eigene Verdauungsenzyme herstellt, sind wir auf die Enzyme, die sich im Wuchs unserer Nahrung aufgebaut haben, zu ihrem Abbau in unserem Verdauungssystem angewiesen. Durch länger Hitzeeinwirkung oberhalb 56 ° C verlieren aber alle Nahrungsenzyme ihre Funktionen.

2. Da die DGE nicht ausdrücklich zum Verzehr von Rohkost rät, warnt sie die Bevölkerung auch nicht vor dem schrecklichen Fehler, Rohkostsalate wie üblich nur so wenig im Mund zu bewegen, dass das Dressing abgeschleckt ist, um sie dann hinunter zu schlingen.Dabei ist bekannt, dass wir keine Enzyme haben, die die harten Zellwände der Grpünpflanzen öffnen können.

3.Die erwähnte Kampagne für 5 x Obst und Gemüse am Tag ist ein weiterer fundamentaler Fehler.. Aber schon die Menschen neben den drei Hauptmahlzeiten praktisch beliebig kleinere Zwischenmahlzeiten konsumieren zu lassen, reicht, um eine gute Versorgung zum Scheidtern zu bringen.Wir müssen Essenspausen einhalten, die dafür sorgen, dass der Magen tagsüber auch längere Zeit frei bleibt. In der Biochemie ist es ganz unstreitig, dass wir tags und nachts nicht ein Gramm Fett abnehmen können, wenn wir nicht Zeiten des leeren Magens haben, Nur dann kann sich das Dickmacherhormon Insulin zurückziehen. Nur so wird über das sog. Hungerhormon Ghrelin das Wachstumshormon HGH gelockt, das in den ersten Schlafphasen neben der Fettverbrennung die komplette Regenerierung des Körpers bewirkt.

4. Mit neuen Erkenntnissen, wenn sie nicht in ihr Konzept passen, wie z.B. dem von mir entdeckten körpereigenen Aufbau des Botenstoffes Serotonin durch den Verzehr fein vermahlener roher Pflaneznkost auf leeren Magen, beschäftigt sich die DGE schließlich gar nicht, auch nicht wenn die Vorteile offenkundig sind.

5. Da wo die DGE einmal ausnahmsweise in einer wichtigen Sache Recht hat, dringt sie nicht durch. Sie predigt seit Jahrzehnten, dass unsere Versorgung mit Lebensmitteln so gut sind, dass wir nur eine gute Auswahl darunter zutreffen brauchen, um in aller Regel ohne alle Nahrungsergänzungsmittel gesund zu bleiben. Ich muss allerdings sagen, dass diese Beschränkung zwingend voraussetzt, dass man auch regelmäßig ein Minimum an Rohkost zu sich nimmt (bevorzugt über native Kost/Aminas oder über ein Grünes Smoothie). Aber da hört niemand auf die DGE. Inzwischen gibt es Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe schon beim Discounter.

In den USA, in denen über die Food & Drug Association (FDA) die gleichen Fehler verbreitet werden, wird übrigens bereits Mehr Geld für private nahrungsergönzung ausgegeben als das ganze allgemeine Gesundheitswesen kostet.

Das Abraten von Nahrungsergänzungsmitteln in der heutigen Zeit, in der nur wenige Mneschen auf die richtige Weise ausreichend rohe Nahrung essen, ist allerdings ein Fehler in sich. Da diemeisten Menschen so schlecht essen, dass im Wege der Verstoffwechslung zu wenig Vitalstoffe in unsere körperlichen Systee kommen, bleibt vielen nur der Griff zu den Nahrungsergänzungsmitteln, wenn sie nicht gleich zum Ernährungsberater, Heilpraktiker oder Arzt gehen, was im Zweifel besser ist, als unwissend herumzuexperimentieren..

Ein Kommentar zu “Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE): Werkzeug der Gesundheitspolitik”

  1. Richtig Essen » Blog Archiv » Zurück zur Natur! sagt:

    […] tiefer, sieht man, dass die sich um Rohkost überhaupt nicht schert! Lesen Sie doch einmal nach:  http://www.essenspausen.com/deutsche-gesellschaft-fuer-ernaehrung-e-v-dge-werkzeug-der-gesundheitspo…. Die DGE meidet unübersehbar das Wort Rohkost wie der Teufel das Weihwasser. Ob das vielleicht nur […]