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Alterssuizid: Wette gegen Scobel

Erstellt von r.ehlers am Donnerstag 6. November 2014

Man muss nicht alles bierernst sehen. Man soll den Humor auch nicht verlieren, wenn das ganze uns umgebende System voller schwerster Fehler steckt. Also wähle ich einmal ein vielleicht etwas unterhaltsames Mittel, um auf solche schlimen Fehler aufmerksam zu machen.

Thema ist ausgerechnet der Freitod im Alter, der Alterssuizid, eines der düstersten Kapitel unserer Gesellschaft. Im gesamten Verkehr auf Straße, Schiene, Flugzeug oder Schiff ereignen sich deutlich weniger Todesfälle als durch den Alterssuizid. Von den 10.000 Menschen, die sich in Deutschland jedes Jahr das Leben nehmen, ist grob geschätzt jeder zweite älter als 60 Jahre.

-de.wikpedia.org-

Sterblichkeit durch vorsätzliche Selbstbeschädigung je nach Alter und Geschlecht

Unverhätnismäßig hoch ist auch die Suizidrate bei den Jugendlichen. Ganz offensichtlich halten die es nicht mehr  aus, die auf der frühen Suche, einen Halt im Leben zu finden, ins Leere greifen und die Alten, , die nach aktiven Jahren mitten in der Leere stehen.

Nun meine  W e t t e :

Es geht um die Scobel-Sendung auf 3 sat heute am 6.11.2014, 21 Uhr, zum Thema Alterssuizid:

Wetten dass Gerd Scobel und seine illustren Gäste nicht ein Wort darüber verlieren,

  • dass jedes Suizidverlangen ohne Rücksicht auf die Lebensumstände im übrigen ausbleibt, wenn der Mensch hinreichend mit dem Suizidkontrollhormon Serotonin versorgt ist,
  • und dass erst die Verschreibung von Serotoninwiederaufnahmehemmern (SSRI), die bei Ärzten allgemein gebräuchlich ist, wenn der Botenstoff Serotonin fehlt, den Drang zur Selbsttötung auslöst?

N a c h  der  Sendung werde ich diesen Beitrag ergänzen und mitteilen, ob ich die Wette gewonnen habe. Ich werde dann auch den – im übrigen von mir hoch geschätzten – bedeutenden Aufklärer Gerd Scobel vom Ergebnis unterrichten. Es ist ja nicht seine Schuld, wenn sich „die Wissenschaften“ gesicherten Erkenntnissen hartnäckig verweigern und es ihn niemand wissen lässt.

 

Der Sachverstand in der heutgen Sendung wird vermehrt durch zwei Experten:

1. Urban Wiesing, Medizinethiker, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte an der Eberhard Karls Universtität, Tübingen und

2. Martin Tesing, Psychoanalytiker, Präsident der „International Psychoanalytic University“, Berlin.

In der Diskussion wird es gehen um die Angst vor der Einsamkeit im Alter, um die vielen „Zipperlein“ im Alter, den Verlust von Angehörigen und Freunden sowie das Fehlen sinnvoller Aufgaben. Es wird um Vorschläge gehe, wie man das Leben im Alter wertvoll gestalten kann.

Meine Wette betrifft das Verschweigen der Bedeutung des Suizidkontrollhormons Serotonin und die Möglichkeiten der Förderung seines körpereigenen  Aufbaus wie die unkritsche Hinnahme der millionenfachen Verschreibung der Serotoninwiederaufnahmehemmer, die längst als Suizidauslöser bekannt sind.

Unabhängig davon bin ich mir fast sicher, dass in der Diskussion heute abend die großen Freuden des Alters nicht angemessen erwähnt werden, als da sind:

mehr Zeit

mehr Ruhe

mehr Freiheit

weniger Pflichten

weniger Stress

mehr Abstand zu den Dingen

weniger Bevormundung in Familie und Beruf

 

7.11.2014, ein Tag nach der Sendung in 3 sat :

Vordergründig betrachtet habe ich die Weiite gewonnen. In der Sendung gab es nicht einen Hinweis darauf, dass das ganze Problem des Alterssuizids schon im Vorfeld entschärft wäre, wenn wir alle auf unseren Serotoninlevel achteten (Prävention). Da vom Suizidkontrollhormon Serotonin absolut keine Rede war, kam dei Diskussionsrunde auch gar nicht zur suizidauslösenden Wirkung der SSRIs, der r von Psychiatern und Allgemeinärzten locker verschriebenen Serotoninwiederaufnahmehemmer.

Ich blase aber die Wette ab, weil es auch bei einem weit gespannten Thema das Recht des Moderators ist, seinen Beitrag auf einen ihm wichtigen Aspekt des Themas zu beschränken.

Die Scobel-Runde kam über die derzeit überall diskutierten Fragen der Zulässigkeit des ärztlich assistierten Alterssuizid nicht hinaus. Das war natürlich auch interessant. Ich dachte nur, die Not der Alten, die meinen nicht mehr leben zu sollen, wäre viel wichtiger als die Gewissenskonflikte der Ärzte und die philosophisch-ethische Beurteilung des Frreitods sowie etwaiger politscher Implikationen.